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Die Wunden der Station

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  • Michael Rüth
    Hallo Leute, Ort: USB Atlantis, Besprechungsraum 1 Zeit: MD 22.1100 Langsam, ganz langsam stellte sich so etwas wie Normalität ein. Die Aufräumarbeiten und
    Nachricht 1 von 2 , 15. Juli 2012
      Hallo Leute,

      Ort: USB Atlantis, Besprechungsraum 1
      Zeit: MD 22.1100

      Langsam, ganz langsam stellte sich so etwas wie Normalität ein. Die
      Aufräumarbeiten und die Reperaturen waren in vollem Gange. Bei jedem
      zweiten Schritt musste man aufpassen, nicht auf einen Shlupp vom
      Reparaturteam zu treten. Eigendlich ein Widerspruch in sich. Auf der
      Atlantis ist nichts normal. Bei dieser Besprechung waren die
      Führungsoffiziere und die Abteilungsleiter anwesend. Mit dabei war auch
      die Leiterin der Werftabteilung der Luk Durr.

      "... ist unser größtes Problem im Moment die Energieversorgung. Die
      Nanobots haben es geschaft bis zu den Deuteriumtanks vorzudringen. Die
      Zuführungsleitungen für das Deuterium sind auf dreißig Meter zerstört.
      Die Sicherheitsschaltung griffen nur zum Teil. Große Mengen Deuterium
      sind ausgeströmt. Bei der jetzigen Belegung und Verbrauch gehen hier in
      zwanzig Tagen die Lichter aus... "

      Retinak, die leitende Shlupp der Werftteams war mitten in ihrem Bericht.

      "Bis jetzt konnten wir die Unfallschäden an der Außenhaut beseitigen.
      Die Station ist druckdicht. Der Haven-Kern hat nun in der Mitte einen
      Holhraum von 15 Meter mal 8 Meter mal 12 Meter beginnend drei Decks
      unter der OPS. Nun zu unseren Problemen ..."

      Mara unterbrach sie.

      "Ich dachte das fehlende Deuterium währe unser Problem ?"

      "Erst mittelfristig. Wir erwarten noch drei Frachter mit Nachschub und
      einen Deuteriumtanker. Unsere jetzigen Reperaturbemühungen richten sich
      auf die Wiederherstellung der Energieversorgung."

      "Wie schlimm ist es ? fragte Lagoyne

      Bruno stand auf und trat an das Schaubild der Station

      "Von den vier Notkraftwerken läuft eins auf 105%, wie sie vielleicht
      bemerkt haben, ist die Luft schlechter geworden. Die
      Regenerationsleistung der Umweltsteuerung liegt bei 72%. Die Luk Durr
      hat an ihrem Andockplatz die Schleusen geöffnet. Ihre Maschinen helfen
      mit, die Luftumwälzung auf 93% zu halten. Die Shlupp gehen damit ein
      großes Risiko ein. Der Habitatring ist in den Sektoren fünfzehn bis
      dreiundzwanzig gesperrt. Wir benutzen ihn als Klimaschacht zur besseren
      Luftverteilung.

      Die Schwerkraftgeneratoren arbeiten mit 100%

      Unsere taktische Lage ist bestenfalls ausreichend. Die Nanobots scheinen
      eine Vorliebe für ODN-Leitungen zu besitzen."

      Mara und die Führungsoffiziere schauten gebannt auf Bruno

      "Die Munitionszuführung zu den Torpedolauchern ist an vier Stellen
      unterbrochen. Die Nanobots sind bis zum Torpedolager vorgedrungen. Wir
      müssen jeden Torpedo im Lager auf Schäden untersuchen. In den Launschern
      stehen je Abschusseinheit drei Topedos zur Verfügung ..."

      "Wieso ?" fragte Kelly

      Mara gab die Erklärung.

      "Im jeden Launcher gibt es Bereitschaftsmunition. Sie steht für die
      sofortige Feuereröffnung bereit. So können wir feuern ohne auf die
      automatische Munitionszuführung warten zu müssen. Die Ladeautomatik
      schiebt nach jedem Schuss einen Torpedo nach. Ohne die Ladeautomatik
      haben wir nur die Bereitschaftsmunition und die Phaser."

      "Munition ja, aber keine Zielansprache." Bruno schaltete sich wieder
      ein. Die gute Nachricht. Die Antennenanlage für die Verkehrsüberwachung
      und die COMM-Antennen sind io. Leider sind die ODN-Leitungen für das
      Feuerleitsystem weg."

      Bruno zeigt auf einen Sektor im Haven-Teil.

      "Hier ist unser eigentliches Problem. Schwere Strukturschäden. Dort ist
      einfach nur ein großes Nichts. Der nächste Frachter der Shlupp bringt
      die fehlenden Strukturelemente. Wir müssen erst einmal die strukturelle
      Integretät der Station wieder herstellen, bevor die Infrastruktur wieder
      in Gang bringen können."

      Der CING machte eine Pause und blickte in die Runde. Die Anwesenden
      ahnten, dass was jetzt kommt, würde ihnen keinen Spass machen.

      "Wir bringen die Produktionsanlagen des Werftschiffs an seine Grenzen.
      Die Luk Durr benötigen bei vollen Einsatz ihrer Schmelzöffen,
      Stangenpressen, Tiefziehanlagen und Walzwerke 145% der Generatorleistung
      der Luk Durr. Wir selber fahren unser verbliebenes Kraftwerk mit 105%.
      Das heißt: wir werden temporär in einigen Stationsteilen die Energie
      abschalten. Diese Energie werden wir der Luk Durr zur Verfügung stellen
      müssen um möglichst schnell die Ausfälle kompensieren zu können.

      Wir, das heißt die Shlupp und meine Abteilung rechnen mit etwa drei
      Tagen eingeschränkter Energie. Mein Vorschlag ist es die Öffendlichen
      Bereiche von 21:00 Uhr bis am nächsten Tag 05:30 Uhr abzuschalten. Die
      Holodecks bleiben für die drei Tage komplett ausgeschaltet. Das gleiche
      gilt für die medizinische Abteilung. Sie kann für die Zeit mit der
      Notenergie auskommen. Die Reservespeicher würden in der übrigen Zeit
      wieder aufgeladen. Ebenso stehen die Einrichtungen der CNS auf der
      Streichliste."

      Um ihnen zu verdeutlichen wo wir stehen - sollte ein Hüllenbruch
      erfolgen, haben wir keine Reserven um Notkraftfelder aufzubauen.
      Natürlich wird der Computer die Felder erichten, wird aber die Energie
      woanders abziehen.

      Die Reise der Kandidaten nach Daytek bringt eine spürbare Entlastung.
      Jeder Mann oder Frau, die die Station verlassen entlasten die
      Umweltsteuerung.

      Und zu guter letzt. Sie erinnern sich vielleicht an unsere Operation im
      Beta-Quadranten. Es ging um die Beschaffung von den Energiekupplungen
      für die cardassianischen Reaktoren und Toilettenpapier . Ein Opfer der
      Nanobots. Lager 14 wurde mit vernichtet."

      Lagoynes Augen wurden größer.

      "Lager 14. Ist dass nicht das Lager für unser ..."

      Kelly, Nazira und der Dr. sahen sich fragend um. Mara ließ auch den Kopf
      hängen. Sie erinnerte sich an die Mühen die es gekosstet hatte den
      verlustigen Inhalt zu beschaffen.

      // Lager 14. Hier lagerte der komplette Bestand der Atlantis an
      Toilettenpapier. Dieses himmlisch, flauschige, weiche Flies aus
      Shlupp-Produktion. Welches sie unter größten Gefahren aus einem alten
      Shlupp-Lager besorgt hatten. Wie schön,dass zumindest CAT ein volles
      Lager hatte.//

      Die TAK hatte damals die Operation geleitet. Sie klärte nun die anderen,
      vorallem den erst jüngst hinzugekommenden Besatzungsmitglieder, über die
      Bedeutung von Lager 14 auf. Und Mara vergaß auch nicht auf die besondere
      Flauschigkeit dieses Shlupp-Produkts hinzuweisen

      </RPG>

      <SUM>

      Ort: USB Atlantis, Besprechungsraum 1
      Zeit: MD 22.1100

      Retinak, die Leiterin des Shlupp-Werftteams und Bruno geben einen
      Überblick über die Schäden an der Station

      </SUM>

      submittet by
      Michael Rüth
      aka
      LTjg. Bruno McGregor, CING USB Atlantis
    • Mara Jade
      Klopapier! Genial! Sky Von meinem mobilen Client gesendet
      Nachricht 2 von 2 , 15. Juli 2012
        Klopapier!

        Genial!

        Sky

        Von meinem mobilen Client gesendet

        Am 15.07.2012 um 19:49 schrieb Michael Rüth <miru-me@...>:

        > Hallo Leute,
        >
        > Ort: USB Atlantis, Besprechungsraum 1
        > Zeit: MD 22.1100
        >
        > Langsam, ganz langsam stellte sich so etwas wie Normalität ein. Die
        > Aufräumarbeiten und die Reperaturen waren in vollem Gange. Bei jedem
        > zweiten Schritt musste man aufpassen, nicht auf einen Shlupp vom
        > Reparaturteam zu treten. Eigendlich ein Widerspruch in sich. Auf der
        > Atlantis ist nichts normal. Bei dieser Besprechung waren die
        > Führungsoffiziere und die Abteilungsleiter anwesend. Mit dabei war auch
        > die Leiterin der Werftabteilung der Luk Durr.
        >
        > "... ist unser größtes Problem im Moment die Energieversorgung. Die
        > Nanobots haben es geschaft bis zu den Deuteriumtanks vorzudringen. Die
        > Zuführungsleitungen für das Deuterium sind auf dreißig Meter zerstört.
        > Die Sicherheitsschaltung griffen nur zum Teil. Große Mengen Deuterium
        > sind ausgeströmt. Bei der jetzigen Belegung und Verbrauch gehen hier in
        > zwanzig Tagen die Lichter aus... "
        >
        > Retinak, die leitende Shlupp der Werftteams war mitten in ihrem Bericht.
        >
        > "Bis jetzt konnten wir die Unfallschäden an der Außenhaut beseitigen.
        > Die Station ist druckdicht. Der Haven-Kern hat nun in der Mitte einen
        > Holhraum von 15 Meter mal 8 Meter mal 12 Meter beginnend drei Decks
        > unter der OPS. Nun zu unseren Problemen ..."
        >
        > Mara unterbrach sie.
        >
        > "Ich dachte das fehlende Deuterium währe unser Problem ?"
        >
        > "Erst mittelfristig. Wir erwarten noch drei Frachter mit Nachschub und
        > einen Deuteriumtanker. Unsere jetzigen Reperaturbemühungen richten sich
        > auf die Wiederherstellung der Energieversorgung."
        >
        > "Wie schlimm ist es ? fragte Lagoyne
        >
        > Bruno stand auf und trat an das Schaubild der Station
        >
        > "Von den vier Notkraftwerken läuft eins auf 105%, wie sie vielleicht
        > bemerkt haben, ist die Luft schlechter geworden. Die
        > Regenerationsleistung der Umweltsteuerung liegt bei 72%. Die Luk Durr
        > hat an ihrem Andockplatz die Schleusen geöffnet. Ihre Maschinen helfen
        > mit, die Luftumwälzung auf 93% zu halten. Die Shlupp gehen damit ein
        > großes Risiko ein. Der Habitatring ist in den Sektoren fünfzehn bis
        > dreiundzwanzig gesperrt. Wir benutzen ihn als Klimaschacht zur besseren
        > Luftverteilung.
        >
        > Die Schwerkraftgeneratoren arbeiten mit 100%
        >
        > Unsere taktische Lage ist bestenfalls ausreichend. Die Nanobots scheinen
        > eine Vorliebe für ODN-Leitungen zu besitzen."
        >
        > Mara und die Führungsoffiziere schauten gebannt auf Bruno
        >
        > "Die Munitionszuführung zu den Torpedolauchern ist an vier Stellen
        > unterbrochen. Die Nanobots sind bis zum Torpedolager vorgedrungen. Wir
        > müssen jeden Torpedo im Lager auf Schäden untersuchen. In den Launschern
        > stehen je Abschusseinheit drei Topedos zur Verfügung ..."
        >
        > "Wieso ?" fragte Kelly
        >
        > Mara gab die Erklärung.
        >
        > "Im jeden Launcher gibt es Bereitschaftsmunition. Sie steht für die
        > sofortige Feuereröffnung bereit. So können wir feuern ohne auf die
        > automatische Munitionszuführung warten zu müssen. Die Ladeautomatik
        > schiebt nach jedem Schuss einen Torpedo nach. Ohne die Ladeautomatik
        > haben wir nur die Bereitschaftsmunition und die Phaser."
        >
        > "Munition ja, aber keine Zielansprache." Bruno schaltete sich wieder
        > ein. Die gute Nachricht. Die Antennenanlage für die Verkehrsüberwachung
        > und die COMM-Antennen sind io. Leider sind die ODN-Leitungen für das
        > Feuerleitsystem weg."
        >
        > Bruno zeigt auf einen Sektor im Haven-Teil.
        >
        > "Hier ist unser eigentliches Problem. Schwere Strukturschäden. Dort ist
        > einfach nur ein großes Nichts. Der nächste Frachter der Shlupp bringt
        > die fehlenden Strukturelemente. Wir müssen erst einmal die strukturelle
        > Integretät der Station wieder herstellen, bevor die Infrastruktur wieder
        > in Gang bringen können."
        >
        > Der CING machte eine Pause und blickte in die Runde. Die Anwesenden
        > ahnten, dass was jetzt kommt, würde ihnen keinen Spass machen.
        >
        > "Wir bringen die Produktionsanlagen des Werftschiffs an seine Grenzen.
        > Die Luk Durr benötigen bei vollen Einsatz ihrer Schmelzöffen,
        > Stangenpressen, Tiefziehanlagen und Walzwerke 145% der Generatorleistung
        > der Luk Durr. Wir selber fahren unser verbliebenes Kraftwerk mit 105%.
        > Das heißt: wir werden temporär in einigen Stationsteilen die Energie
        > abschalten. Diese Energie werden wir der Luk Durr zur Verfügung stellen
        > müssen um möglichst schnell die Ausfälle kompensieren zu können.
        >
        > Wir, das heißt die Shlupp und meine Abteilung rechnen mit etwa drei
        > Tagen eingeschränkter Energie. Mein Vorschlag ist es die Öffendlichen
        > Bereiche von 21:00 Uhr bis am nächsten Tag 05:30 Uhr abzuschalten. Die
        > Holodecks bleiben für die drei Tage komplett ausgeschaltet. Das gleiche
        > gilt für die medizinische Abteilung. Sie kann für die Zeit mit der
        > Notenergie auskommen. Die Reservespeicher würden in der übrigen Zeit
        > wieder aufgeladen. Ebenso stehen die Einrichtungen der CNS auf der
        > Streichliste."
        >
        > Um ihnen zu verdeutlichen wo wir stehen - sollte ein Hüllenbruch
        > erfolgen, haben wir keine Reserven um Notkraftfelder aufzubauen.
        > Natürlich wird der Computer die Felder erichten, wird aber die Energie
        > woanders abziehen.
        >
        > Die Reise der Kandidaten nach Daytek bringt eine spürbare Entlastung.
        > Jeder Mann oder Frau, die die Station verlassen entlasten die
        > Umweltsteuerung.
        >
        > Und zu guter letzt. Sie erinnern sich vielleicht an unsere Operation im
        > Beta-Quadranten. Es ging um die Beschaffung von den Energiekupplungen
        > für die cardassianischen Reaktoren und Toilettenpapier . Ein Opfer der
        > Nanobots. Lager 14 wurde mit vernichtet."
        >
        > Lagoynes Augen wurden größer.
        >
        > "Lager 14. Ist dass nicht das Lager für unser ..."
        >
        > Kelly, Nazira und der Dr. sahen sich fragend um. Mara ließ auch den Kopf
        > hängen. Sie erinnerte sich an die Mühen die es gekosstet hatte den
        > verlustigen Inhalt zu beschaffen.
        >
        > // Lager 14. Hier lagerte der komplette Bestand der Atlantis an
        > Toilettenpapier. Dieses himmlisch, flauschige, weiche Flies aus
        > Shlupp-Produktion. Welches sie unter größten Gefahren aus einem alten
        > Shlupp-Lager besorgt hatten. Wie schön,dass zumindest CAT ein volles
        > Lager hatte.//
        >
        > Die TAK hatte damals die Operation geleitet. Sie klärte nun die anderen,
        > vorallem den erst jüngst hinzugekommenden Besatzungsmitglieder, über die
        > Bedeutung von Lager 14 auf. Und Mara vergaß auch nicht auf die besondere
        > Flauschigkeit dieses Shlupp-Produkts hinzuweisen
        >
        > </RPG>
        >
        > <SUM>
        >
        > Ort: USB Atlantis, Besprechungsraum 1
        > Zeit: MD 22.1100
        >
        > Retinak, die Leiterin des Shlupp-Werftteams und Bruno geben einen
        > Überblick über die Schäden an der Station
        >
        > </SUM>
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        > submittet by
        > Michael Rüth
        > aka
        > LTjg. Bruno McGregor, CING USB Atlantis
        >
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        >
        > Fragen an die FOs? fo-liste-usbatlantis@...
        >
        > Homepage der Station: http://www.raumstation-atlantis.de/
        >
        > RPG-Archiv: http://de.groups.yahoo.com/group/usb-atlantis/
        > NRPG-Archiv: http://de.groups.yahoo.com/group/nrpg-atlantis/
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