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Tangogeschichte 2

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  • Rodrigo
    Fortsetzung meine Zusammenfassung des Buches von Lamas und Binda: (http://de.groups.yahoo.com/group/tango-de/message/14704) wie ich schrieb die Verfasser
    Nachricht 1 von 4 , 20. Nov. 2007
      Fortsetzung meine Zusammenfassung des Buches von Lamas und Binda:
      (http://de.groups.yahoo.com/group/tango-de/message/14704)

      wie ich schrieb die Verfasser finden genug Material in den Archiven
      des Stadt Buenos Aires um zu beweisen dass, der Tango nie ein
      verbotenes Tanz war.

      Eine andere Legende ist der Glaube dass, der Tango in Bordellen
      geboren wurde, die von der Autoren vorgebrachte Beweisen dagegen, sind
      zahlreich und scheinen sehr plausibel:

      Zuerst in der Academias oder Peringudines (was das gleiche war) wurde
      nur getanzt, es waren keine versteckte Bordelle, es gab meistens eine
      mechanische Instrument (Orgel, oder Pianola), die Tangos und andere
      Tänze spielten, man bezahlte pro getanzte Stück, es gab Taxi-Frauen
      die für jeder zahlende Mann tanzen musste, sie bekam von der man als
      Bezahlung ein Stück Metall die sie Später der Cafe Besitzer/in für ihr
      Geld tauschte, diese Methode gab es auch in Bordelle und deswegen die
      Verwirrung un Verwechslung.

      Diese Akademien waren ohne Musikern, (hier kann das Tango als Musik
      nicht entstanden sein) und viele spielten ohne Genehmigung deswegen
      war so eingerichtet, dass das Lokal Vorne wie ein normales Bar/Cafe
      war aussah während hinten (oder oben, wie in Cafe Ada in Wuppertal)
      mit Matratzen an den Wänden gedämpft damit kein Klang nach außen
      drängte, war das eigentlich Tanzsaal, ohne Stühle, damit keiner nur zu
      sehen und nicht tanzen kam.

      Die sogenannten Bordell Tangos mit obszönen Texten war auch nicht nur
      für den Tango typisch aber bei jeder Tanz der damaligen Zeit. Es gab
      ein deutscher Anthropologe namens Lehmann, der hunderte von diesen
      Texte Ende des 19Jhds. gesammelt hat (heute stehen in der
      Iberoamerikanische Bibliothek in Berlin) und nur ganz wenige sind Tangos.

      Mehr Infos hier (in Englisch und Spanisch):
      http://www.todotango.com/english/biblioteca/cronicas/tangos_prostibularios.asp
      http://www.todotango.com/spanish/biblioteca/cronicas/tangos_prostibularios.asp


      Der Tango Ball von der Baron de Marchi in 1913 organisiert, das als
      Meilenstein der Geschichte des Tango gilt, und so die Legende dass,
      seitdem der Tango in der `besseren` Schichten der Gesellschaft
      erlaubt wurde, hatte damals kaum Bedeutung und wurde von der
      konservative Presse hoch geschaukelt, man blamierte sich nämlich schon
      lange: das so verrufene Tango war ein Welterfolg, irgendwie musste
      auf die schnelle Tabula rasa mit ihren eigene Vorurteile gemacht werden .

      Man hat das Tango als Musik immer wieder ignoriert oder wenig
      Aufmerksamkeit gewidmet, zuerst war der
      Tanz in alle Munde und ab der zwanziger Jahre die Sänger, auch die
      Legende dass, der Tango „Mi Noche Triste" von Contursi und Castriota
      eine so bedeutende Lied war, dass wenn sie von Gardel gesungen wurde,
      der Tango von jetzt an endgültig als traurig oder melancholisch wurde.
      Das Problem taucht erneut bei Piazzolla in den sechzigern, er machte
      kein tanzbare Musik mehr war aber trotzdem meistens Tango.

      Sängerinnen spielten am Anfang des Tango eine wichtiger Rolle als ihre
      männliche Kollegen, weil sie in der kleinen Theaterstücke (Zarzuelas,
      Sainetes) immer sangen und was das Volk wollte würde natürlich auch
      gezeigt.

      In der sehr guten deutschsprachiges Tango Lexikon von Egon Ludwig sind
      Komponisten von sogenannte „primitiven" Tangos dargestellt, hier muss
      man primitiv nicht mit einfach übersetzen, aber sie waren Innovatoren
      und komponierten meistens für Saineten oder Operetten, die hatten
      Anfang der zwanzigsten Jhds, großer Erfolg aber die meisten von ihnen
      sind arm gestorben weil sie ohne entsprechende Gesetze von Produzenten
      ausgebeutet waren.

      Die unzählige Zahl von Tango Partituren; zeigt schon dass, in 19 Jhd.
      das die wohlhabende Sektoren der Gesellschaft, die sich ein Piano
      leisten konnte, das Tango gar nicht so verboten war (tanzen wie ein
      Compraditos, Halbstarken, mit cortes und quebradas schon).

      Die Bordellen hatten, in der Stadt wenig freie Platzt, und deswegen
      wurde dort nicht getanzt, anders war auf den Lande wo wandelnde Frauen
      ihre Dienste die Armee anbot, dort wurde reichlich getanzt, wäre der
      Tango dort entstanden, entstünde in krassen Widerspruch mit der
      Erkenntnis, dass der Tango ein Stadtkind gewesen ist (hier ist die
      Argumentation etwas schwächer m.M.n.)

      Die Memoiren von bekannter Musiker wie z.B. Francisco Canaro mit ihrer
      Duellen und Revolvergeschichten sind einfach ein Mikrokosmos und
      können nicht auf das ganze verallgemeinert werden.

      In mein dritten und letzten Teil werde ich auf die offene Punkte dass,
      das Buch von Lamas und Binda offen lassen.

      Saludos
      Rodrigo
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