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Re: AW: [tango-de] tanzen auf div. Steinboeden - Schuhempfehlung?

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  • andy.ungureanu@t-online.de
    ... Wenn man nicht wie ein Jojo rauf und runter geht und nicht in den Schritt fällt, besonders nicht auf die Ferse, geht die Stoßbelastung beim Tango gegen
    Nachricht 1 von 5 , 31. Juli 2001
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      Siegfried.Deichl@... wrote:

      > Hallo Christian,
      > bei Steinboden sind mindestens zwei Aspekte wichtig:
      > 1. Die Stoßbelastung der Gelenke
      > Da ist eine elastische, stoßabsorbierende Sohle notwendig.
      >

      Wenn man nicht wie ein Jojo rauf und runter geht und nicht in den
      Schritt fällt, besonders nicht auf die Ferse, geht die Stoßbelastung
      beim Tango gegen Null.
      Der einzige,der mit stoßabsorbierenden Sohlen (Turnschuhen) tanzt ist
      Chicho, das hat aber mehr mit seinem gepflegten Image zu tun.

      Die Reibung läßt sich mit Technik nur bedingt ausgleichen, für Männer
      ist das nicht so schlimm, sie sollten nur nicht zu oft ochos führen,
      sonst müssen sie bald alleine tanzen (wg. Ausfall der Partnerin).

      Dafür ist das Tanzen auf Parkett beim nächsten Mal himmlisch leicht.
      Andy
    • Siegfried.Deichl@t-online.de
      Hallo Andy, du schreibst Wenn man nicht wie ein Jojo rauf und runter geht und nicht in den Schritt fällt, besonders nicht auf die Ferse, geht die
      Nachricht 2 von 5 , 1. Aug. 2001
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      • 0 Anhang
        Hallo Andy,
        du schreibst
        "Wenn man nicht wie ein Jojo rauf und runter geht und nicht in den
        Schritt fällt, besonders nicht auf die Ferse, geht die Stoßbelastung
        beim Tango gegen Null."
        Ja, wenn es so einfach wäre, hättest du Recht. Nun ist aber für jede Bewegung Energie notwendig. Und in irgend einer Form muss diese
        Energie beim Beschleunigen aufgebracht, beim Verzögern umgewandelt werden. Nun kannst du diese Energie natürlich über deine federnde
        Gelenke elegant auffangen aber in den Füßen und Kniegelenken treten trotzdem erhebliche Kräfte auf. Befestige doch mal an deiner
        Hose am Knie eine Masse am Gummifaden und schaue nach, ob die sich immer mit deinem Fuß mitbewegt, wenn du tanzt. Selbst der Panther
        hat noch gepolsterte Pfoten, und dessen Gang soll ja sehr geschmeidig sein.
        Dass sehr hochwertige Tanzböden einen energieabsorbierenden Schwingboden haben, sei ergänzend bemerkt.

        Weiter schreibst du

        "Die Reibung läßt sich mit Technik nur bedingt ausgleichen, für Männer
        ist das nicht so schlimm, sie sollten nur nicht zu oft ochos führen,
        sonst müssen sie bald alleine tanzen (wg. Ausfall der Partnerin)."

        Meinst du mit Technik Tanztechnik oder gehört dazu auch die Mechanik?
        Sicher, bei ungünstiger Boden-Schuh-Paarung werden Ochos für Frauen zu Qual. Aber auch wir Männer drehen mehr als du wohl meinst.
        Nicht umsonst schmerzen (meist erst am nächsten Tag) die Knie, wenn der Schuh auf einem Boden schlecht dreht. Deshalb ist es schon
        sinnvoll, die Gesetze der Mechanik zu beachten und geeignete Maßnahmen zur Reibungsoptimierung zu ergreifen. Wenn der Boden nicht so
        rau ist, dass eine formschlüssige Verbindung zwischen Sohle und Boden hergestellt wird, lässt sich die Reibung sehr wohl optimieren.
        Dazu ist eben Talkum besonders geeignet, weil es zu glatte Böden stumpfer und zu stumpfe glatter macht. Das andere ist das
        "Schmieren" der Sohlen. Ich habe das mal mit Silikonöl probiert, es war absolut Spitze! Die Nachteile liegen woanders. Melkfett oder
        farbloses Lederfett sind (auf Stein) ebenfalls gut, allerdings nicht so haltbar.

        Warum also sich im Urlaub quälen, warum nicht gerade im Urlaub "himmlisch leicht" wie auf Parkett tanzen?

        Aber Christian und du dürfen das selbst entscheiden.

        Schöne Tänze auch im Urlaub auf Steinboden!
        S.
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