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Saisonfazit und Ausblick

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  • Björn Pahrmann
    So liebe Liste, der Klassenerhalt ist unter Dach und Fach. Vielleicht schaffen wir es ja, morgen die Region in die vierte oder gar fünfte Liga zu schießen,
    Nachricht 1 von 3 , 5. Mai 2008
      So liebe Liste,

      der Klassenerhalt ist unter Dach und Fach. Vielleicht schaffen wir es
      ja, morgen die Region in die vierte oder gar fünfte Liga zu schießen, da
      die unlauteren Lauterer nicht gerade solide in den letzten Jahren
      gewirtschaftet haben. Aber was kratzt es die Eiche, wenn die Sau sich an
      ihr reibt. Es ist Zeit, ein Fazit der Saison zu ziehen, die Highlights
      zu benennen und einen kleinen Ausblick zu wagen.


      Der Saisonstart nach dem Aufstieg in die Zweite Liga verlief viel
      versprechend und ernüchternd zugleich. Dem Sieg über Bayer Leverkusen im
      DFB-Pokal folgte eine Heimspielniederlage gegen den vermeintlich
      Top-Klub 1.FC Köln. Dabei zeigten uns die Geißböcke, was Effektivität im
      Souterrain der Beletage im deutschen Fußball ist. Aus drei Torschüssen
      machten die Domstädter zwei Tore zum 2:0-Sieg.


      Der erste Dreier wurde dann in der Fremde eingefahren. Mit 1:0
      erzitterten sich die Braun-Weißen den Sieg beim FC Carl-Zeiss Jena. In
      der Folge war ein Phänomen zu beobachten, denn wenn die Mannschaft von
      Holger Stanislawski gut spielte, verlor sie in der Regel und bei den
      „Grottenkicks“ sprang in der Regel ein Erfolg heraus. Ausnahme dieser
      Regel war das Spiel der zweiten Runde im DFB-Pokal, denn hier spielte
      die Mannschaft schlecht und schied verdientermaßen aus.


      Zur Winterpause konnten sich die Verantwortlichen über 22 Punkte und
      somit die halbe Miete zum Klassenerhalt freuen. Leider begann die zweite
      Hälfte der Saison wenig erfolgreich und häufig auch nicht sehr
      erbaulich. Dem großartigen Spiel in Köln, bei dem es leider durch einen
      Gegentreffer in den Schlussminuten nur einen Punkt gab, folgten schwache
      Spiele ohne Dreier. Erster Höhepunkt dieser „Negativ-Serie“ war die
      Niederlage bei den Offenbacher Kickers, bei denen man trotz einer
      3:1-Führung nicht punkten konnte.


      Insgesamt acht Spiele blieb die Mannschaft um Kapitän Fabio Morena ohne
      dreifachen Punktgewinn, so dass das Team bis auf drei Punkte an die
      Abstiegsplätze abrutschte. In einem beeindruckenden Kampfspiel gegen den
      Mitaufsteiger VfL Osnabrück, wurde nach drei langen Monaten endlich
      wieder gesiegt (2:1). Doch die Mannschaft war immer noch nicht
      gefestigt, wie sie zehn Tage später gegen den zum damaligen Zeitpunkt
      schon so gut wie feststehenden Absteiger SC Paderborn unter Beweis
      stellte, wobei man ihr zu Gute halten muss, dass Keeper Patrick Borger
      einen ganz üblen Tag erwischte und zumindest an drei Toren bei der
      1:4-Niederlage nicht ganz unbeteiligt war.


      Die Wiederauferstehung nach dieser Pleite war dafür um so
      beeindruckender, denn Aufstiegskandidat SC Freiburg wurde, an einem
      dieser Tage, an denen alles gelingt, mit 5:0 aus dem Stadion gefegt.
      Dieser Erfolg machte eine breite Brust, denn beim SV Wehen holte das
      Team einen weiteren Dreier und ließ auch mit unbändigem Einsatz den
      Millionaros der TSG Hoffenheim keine Chance (3:1).


      Nach einem kleinen Rückschlag im Rosenaustadion des FC Augsburg konnte
      dann gegen den FC Erzgebirge Aue der viel umjubelte und vorzeitige
      Klassenerhalt nach einem mäßigen Spiel mit 4:2 perfekt gemacht werden.


      Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wie soll es weiter gehen. Viel
      Geld zum Ausgeben, um „fertige“ Spieler ans Millerntor zu holen, hat der
      Verein weiterhin nicht und wenn Spieler Filip Trojan via presse fordert,
      dass das Geld für den Stadionneubau lieber in die Mannschaft gesteckt
      werden sollte, erkennt er die Lage des Klubs nicht. Zum Einen gibt es
      kein Geld, dass ins Stadion gesteckt wurde, denn dieses Projekt ist
      fremd finanziert und die Gelder stünden ohne Neubau nicht zur Verfügung.
      Zum Anderen wird sich der Klub nach den Erfahrungen aus den letzten
      Jahren nicht wieder Hals über Kopf verschulden, als der Absturz nur mit
      einer Insolvenzverschleppung vermieden werden konnte.

      So bleibt nur der Weg, den wir auch schon zuvor eingeschlagen hatten.
      Talentierte, junge Spieler aus der Regionalliga vor den anderen
      erkennen, unbändiger Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft und die
      Heimstärke am Millerntor, denn auch in der kommenden Saison kann das
      Ziel nur Klassenerhalt lauten.. Wie schnell man als vermeintlicher
      Mitaufstiegskandidat im Rotlichtbezirk der Tabelle landen kann, hat
      gerade der FC Augsburg vorgemacht. Diesem Beispiel mit vielen
      abgehalfterten Stars sollten wir nicht folgen. Vertrauen wir Holger
      Stanislawski und Helmut Schulte, dass sie bei den notwendigen
      Verpflichtungen ein glückliches Händchen beweisen und dass der DFB
      unserem Trainer genügend Zeit lässt, sich um seinen Mannschaft zu
      kümmern.

      Viele Grüße
      Parmi



      [Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden entfernt]
    • Tommy
      gut gebrüllt, löwe - äh - parmi. auch den ausblick kann ich nahezu komplett so unterschreiben. ich sehe uns nächste saison in ähnlichen tabellenregionen
      Nachricht 2 von 3 , 6. Mai 2008
        gut gebrüllt, löwe - äh - parmi.
        auch den ausblick kann ich nahezu komplett so unterschreiben. ich sehe uns
        nächste saison in ähnlichen tabellenregionen wie jetzt, eher mit tendenz
        nach oben denn richtung abstieg, zumal es ja nur 2,5 absteiger geben wird...

        gruß,
        tommy


        > -----Ursprüngliche Nachricht-----
        > Von: pirates@... [mailto:pirates@...]
        > Im Auftrag von Björn Pahrmann
        > Gesendet: Montag, 5. Mai 2008 20:11
        > An: netpirates
        > Betreff: [NP] Saisonfazit und Ausblick
        >
        > So liebe Liste,
        >
        > der Klassenerhalt ist unter Dach und Fach. Vielleicht
        > schaffen wir es ja, morgen die Region in die vierte oder gar
        > fünfte Liga zu schießen, da die unlauteren Lauterer nicht
        > gerade solide in den letzten Jahren gewirtschaftet haben.
        > Aber was kratzt es die Eiche, wenn die Sau sich an ihr reibt.
        > Es ist Zeit, ein Fazit der Saison zu ziehen, die Highlights
        > zu benennen und einen kleinen Ausblick zu wagen.
        >
        >
        > Der Saisonstart nach dem Aufstieg in die Zweite Liga verlief
        > viel versprechend und ernüchternd zugleich. Dem Sieg über
        > Bayer Leverkusen im DFB-Pokal folgte eine Heimspielniederlage
        > gegen den vermeintlich Top-Klub 1.FC Köln. Dabei zeigten uns
        > die Geißböcke, was Effektivität im Souterrain der Beletage im
        > deutschen Fußball ist. Aus drei Torschüssen machten die
        > Domstädter zwei Tore zum 2:0-Sieg.
        >
        >
        > Der erste Dreier wurde dann in der Fremde eingefahren. Mit
        > 1:0 erzitterten sich die Braun-Weißen den Sieg beim FC
        > Carl-Zeiss Jena. In der Folge war ein Phänomen zu beobachten,
        > denn wenn die Mannschaft von Holger Stanislawski gut spielte,
        > verlor sie in der Regel und bei den „Grottenkicks“ sprang in
        > der Regel ein Erfolg heraus. Ausnahme dieser Regel war das
        > Spiel der zweiten Runde im DFB-Pokal, denn hier spielte die
        > Mannschaft schlecht und schied verdientermaßen aus.
        >
        >
        > Zur Winterpause konnten sich die Verantwortlichen über 22
        > Punkte und somit die halbe Miete zum Klassenerhalt freuen.
        > Leider begann die zweite Hälfte der Saison wenig erfolgreich
        > und häufig auch nicht sehr erbaulich. Dem großartigen Spiel
        > in Köln, bei dem es leider durch einen Gegentreffer in den
        > Schlussminuten nur einen Punkt gab, folgten schwache Spiele
        > ohne Dreier. Erster Höhepunkt dieser „Negativ-Serie“ war die
        > Niederlage bei den Offenbacher Kickers, bei denen man trotz
        > einer 3:1-Führung nicht punkten konnte.
        >
        >
        > Insgesamt acht Spiele blieb die Mannschaft um Kapitän Fabio
        > Morena ohne dreifachen Punktgewinn, so dass das Team bis auf
        > drei Punkte an die Abstiegsplätze abrutschte. In einem
        > beeindruckenden Kampfspiel gegen den Mitaufsteiger VfL
        > Osnabrück, wurde nach drei langen Monaten endlich wieder
        > gesiegt (2:1). Doch die Mannschaft war immer noch nicht
        > gefestigt, wie sie zehn Tage später gegen den zum damaligen
        > Zeitpunkt schon so gut wie feststehenden Absteiger SC
        > Paderborn unter Beweis stellte, wobei man ihr zu Gute halten
        > muss, dass Keeper Patrick Borger einen ganz üblen Tag
        > erwischte und zumindest an drei Toren bei der 1:4-Niederlage
        > nicht ganz unbeteiligt war.
        >
        >
        > Die Wiederauferstehung nach dieser Pleite war dafür um so
        > beeindruckender, denn Aufstiegskandidat SC Freiburg wurde, an
        > einem dieser Tage, an denen alles gelingt, mit 5:0 aus dem
        > Stadion gefegt.
        > Dieser Erfolg machte eine breite Brust, denn beim SV Wehen
        > holte das Team einen weiteren Dreier und ließ auch mit
        > unbändigem Einsatz den Millionaros der TSG Hoffenheim keine
        > Chance (3:1).
        >
        >
        > Nach einem kleinen Rückschlag im Rosenaustadion des FC
        > Augsburg konnte dann gegen den FC Erzgebirge Aue der viel
        > umjubelte und vorzeitige Klassenerhalt nach einem mäßigen
        > Spiel mit 4:2 perfekt gemacht werden.
        >
        >
        > Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wie soll es weiter
        > gehen. Viel Geld zum Ausgeben, um „fertige“ Spieler ans
        > Millerntor zu holen, hat der Verein weiterhin nicht und wenn
        > Spieler Filip Trojan via presse fordert, dass das Geld für
        > den Stadionneubau lieber in die Mannschaft gesteckt werden
        > sollte, erkennt er die Lage des Klubs nicht. Zum Einen gibt
        > es kein Geld, dass ins Stadion gesteckt wurde, denn dieses
        > Projekt ist fremd finanziert und die Gelder stünden ohne
        > Neubau nicht zur Verfügung.
        > Zum Anderen wird sich der Klub nach den Erfahrungen aus den
        > letzten Jahren nicht wieder Hals über Kopf verschulden, als
        > der Absturz nur mit einer Insolvenzverschleppung vermieden
        > werden konnte.
        >
        > So bleibt nur der Weg, den wir auch schon zuvor eingeschlagen hatten.
        > Talentierte, junge Spieler aus der Regionalliga vor den
        > anderen erkennen, unbändiger Zusammenhalt innerhalb der
        > Mannschaft und die Heimstärke am Millerntor, denn auch in der
        > kommenden Saison kann das Ziel nur Klassenerhalt lauten.. Wie
        > schnell man als vermeintlicher Mitaufstiegskandidat im
        > Rotlichtbezirk der Tabelle landen kann, hat gerade der FC
        > Augsburg vorgemacht. Diesem Beispiel mit vielen
        > abgehalfterten Stars sollten wir nicht folgen. Vertrauen wir
        > Holger Stanislawski und Helmut Schulte, dass sie bei den
        > notwendigen Verpflichtungen ein glückliches Händchen beweisen
        > und dass der DFB unserem Trainer genügend Zeit lässt, sich um
        > seinen Mannschaft zu kümmern.
        >
        > Viele Grüße
        > Parmi
        >
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      • Moritz
        ... Danke für Deinen Rückblick auf die Saison, aber vor allem Deinem Asblick kann ich nur vollkommen beipflichten. Endlich den Verein (durch das Stadion) auf
        Nachricht 3 von 3 , 6. Mai 2008
          >
          >
          >
          > Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wie soll es weiter gehen. Viel
          > Geld zum Ausgeben, um „fertige“ Spieler ans Millerntor zu holen, hat der
          > Verein weiterhin nicht und wenn Spieler Filip Trojan via presse fordert,
          > dass das Geld für den Stadionneubau lieber in die Mannschaft gesteckt
          > werden sollte, erkennt er die Lage des Klubs nicht. Zum Einen gibt es
          > kein Geld, dass ins Stadion gesteckt wurde, denn dieses Projekt ist
          > fremd finanziert und die Gelder stünden ohne Neubau nicht zur Verfügung.
          > Zum Anderen wird sich der Klub nach den Erfahrungen aus den letzten
          > Jahren nicht wieder Hals über Kopf verschulden, als der Absturz nur mit
          > einer Insolvenzverschleppung vermieden werden konnte.
          >
          > So bleibt nur der Weg, den wir auch schon zuvor eingeschlagen hatten.
          > Talentierte, junge Spieler aus der Regionalliga vor den anderen
          > erkennen, unbändiger Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft und die
          > Heimstärke am Millerntor, denn auch in der kommenden Saison kann das
          > Ziel nur Klassenerhalt lauten.. Wie schnell man als vermeintlicher
          > Mitaufstiegskandidat im Rotlichtbezirk der Tabelle landen kann, hat
          > gerade der FC Augsburg vorgemacht. Diesem Beispiel mit vielen
          > abgehalfterten Stars sollten wir nicht folgen. Vertrauen wir Holger
          > Stanislawski und Helmut Schulte, dass sie bei den notwendigen
          > Verpflichtungen ein glückliches Händchen beweisen und dass der DFB
          > unserem Trainer genügend Zeit lässt, sich um seinen Mannschaft zu
          > kümmern.
          >
























          Danke für Deinen Rückblick auf die Saison, aber vor allem Deinem Asblick
          kann ich nur vollkommen beipflichten. Endlich den Verein (durch das
          Stadion) auf gesunde Beine stellen und mit gutem Auge hungrige Spieler
          holen - alles andere kann sich doch eh kein "normaler" Zweitligist
          leisten. Schön wäre es natürlich, wenn man mit der Zeit eine gute
          Mannschaften aufbauen könnte, aber das liegt wohl eher im Bereich der
          Utopie und Knaller wie Ludwig und Trojan muss man erstmal verpflichten,
          um auch nächste Saison ein konkurrenzfähiges Team zu haben. Wie man
          heute (mal wieder) bemerkt hat benötigen wir vor allem in der Breite
          viel mehr Qualität.

          Gruß
          Moritz
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