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42Inspirierende Erfahrungsberichte mit LDN

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  • lucretia1419
    4. Mär. 2012
      ERFAHRUNGSBERICHTE DER WEBSEITE ldn-deutschland

      Hier findet ihr einige persönliche Zeilen von LDNern, die unterschiedlich lange Erfahrungen mit Low Dose Naltrexon haben.


      MAXIME
      Ich (48 J.) nehme LDN 4,5 mg seit Juni 2008 nachdem ich Ende 2004
      mit der Diagnose konfrontiert wurde. Habe dann erstmal 2 1/2 Jahre
      Avonex i.m. gespritzt, aber im Frühjahr 2007 mit dieser Therapie
      aufgehört. Ende 2007 bekam ich dann wieder einen Schub (wurde
      behandelt mit Cortison-Stoss-Therapie), der nächste war dann Frühjahr
      2008 (wieder Cortison). Habe mich dann mit LDN beschäftigt (leider
      das meiste nur auf englisch) und mir ein Rezept durch meinen
      Neurologen besorgt. Seit Juni 2008 nehme ich jeden Abend 4.5 mg
      LDN und hatte seitdem keinen Schub mehr, meine Fuss-
      /Hebersenkschwäche (die ich seit Ende 2004 hatte) hat sich unter LDN
      auch in nichts aufgelöst.

      SILVIA
      Ich bekam die Diagnose vor gut drei Jahren (Nov 08). Die Neurologin sagte mir, dass ich mit 98%iger Sicherheit PPMS hätte, die Aerzte dies aber mit verschiedenen Tests (LP unter anderem) noch bestätigen würden. Auf diese Tests hatte ich keine Lust. 98% war mir hoch genug und letztenendes konnte ja sowieso nichts dagegen getan werden. (Die Tests machte ich nie mit, die Aerzte vergassen doch das Ganze, was mir im Nachhinein sehr recht ist.) Dies war ja dann auch mein Glück. Denn als die Neurologin mich davor warnte, im Internet über MS zu lesen, ging ich erst recht hin und las alles und etwa 3 Wochen nach meiner Diagnose (drei Wochen in psychischer Tiefe) stolperte ich in einem englischen Forum über die Buchstaben LDN. Da mir die Neurologin rein keine Hoffnung gab, schien mir LDN ein Hoffnungsschimmer, den ich nicht verneinen durfte. Ich musste mir mein erstes Rezept noch übers Internet besorgen, danach konnte ich meine Aerztin überzeugen, dass sie mir mit einem Rezept helfen könnte. Ich nehme nun LDN seit über drei Jahren. Die MS ist bisher nicht oder kaum fortgeschritten. Kaum sage ich, weil meine linke Hand vielleicht schwächer wird (oder liegt dies am älter werden?)Also von mir aus gesehen kein Fortschritt einer Progression, aber.... seit ein paar Wochen spüre ich ein Symptom, das ich gut zwei Jahre lang niemehr spürte und zwar ist dies ein Kribbeln auf der Kopfhaut. Nun, solange nichts weiter geht, kann ich auch damit gut leben und hoffentlich hört es ja wieder auf. In der Zwischenzeit nehme ich übrigens noch Vitamin D3, Zink und Kupfer und versuche, mich im Weizenkonsum zurückzuhalten.) LG Silvia
      MALCOLM (60) (geschrieben von Silvia, Partner)
      M nimmt seit gut 2 Jahren auch LDN, ca 3-4mg. Er hat Ekzeme (eczema) und Asthma. Vor LDN brauchte er seinen Asthmaspray ein- bis zweimal pro Woche und sicher immer, wenn er sich körperlich anstrengen musste. Seit er LDN nimmt, wendet er den Spray nur noch ganz selten an, etwa zweimal pro Jahr (?) Unsere Aerztin, die mir (wegen PPMS) ein Rezept gibt, will es meinem Partner aber nicht verschreiben, denn für Asthma gebe es noch anderes ( hoch-giftige Medikamente der Pharma, offensichtlich). Diese Medikamente hat M aber ausgeschlagen, er will LDN. Zum Glück bekommt er ein Rezept übers Telefon und kauft sein LDN vom gleichen Apotheker, wie ich (Stephen Dickson, Glasgow) M benutzt aber nach wie vor allabendlich einen Präventivspray (Pulmicort, budesonide)
      M hat immer noch Ekzeme an den Händen, aber sie scheinen weniger oft rauh bis blutig zu sein, er spürt eine Verbesserung. Er wendet aber hier auch noch eine Creme aus Teebaumöl an, die er vom LDN-Doktor Bob Lawrence bezieht.
      In den letzten zwei Jahren hatte M 2 Erkältungen (ich selber seit Jan 2009 keine mehr!) aber beide Male scheinen diese schwächer gewesen zu sein, als früher (wenn diese letzte überhaupt eine Erkältung war?!)
      M hatte seit Jahren sehr sensible Zehen, die elektrisch zuckten, wenn etwas sie berührte. (Peripheral neuropathy hatte der Arzt es genannt) Ich kann mich nicht mehr erinnern, wann er dieses Zucken zum letzten Mal erwähnte, aber als ich ihn eben fragte, meinte er, er habe schon lange nicht einmal mehr daran gedacht.
      STEFFEN (geschrieben von Doris, Ehefrau)
      Im Januar 2011 bekam mein Mann (geb. April 63) im Alter von 47 Jahren PPMS diagnostiziert.
      Monate zuvor war Steffen vom Joggen zurück gekehrt und hatte verwundert erzählt,
      dass er nicht mehr richtig hatte rennen können. Staksig und ungelenk sei sein Gang geworden.
      Als dies Vorkommnis erneut auftrat lies er das Joggen bleiben.
      Dann, bei einem Spaziergang im Wald durfte ich Zeugin seines Problems werden, denn nachdem wir einen
      steilen Hang hinauf gestiefelt waren, begann sein Gang plötzlich schlurfend und schwerfällig zu werden –
      seine Bewegungen glichen denen eines Spastikers.
      Ein weiterer Schock folgte, als er nach einem heissen Vollbad nur mit Mühe aus der Badewanne heraus
      kam, weil ihm seine Beine den Dienst versagten.
      Zudem hatte ich nachts bemerkt, dass seine Beine nach dem Einschlafen seltsam zuckten.
      Hinzu kamen eine extreme Müdigkeit und immer wieder auftretende Stimmungstiefs.
      Deshalb suchte mein Mann Hilfe bei einem Neurologen, der ihn sofort zum Durchchecken ins
      Krankenhaus überwies.
      Dort machte die MRT wenige Entzündungsherde im Hirn und Rückenmark sichtbar, die nachfolgende
      Lumbalpunktion überstand Steffen ohne grose Komplikationen und sie zeigte einen völlig normalen
      Liquorwert an.
      Während all dieser Tage - die Steffen im Krankenhaus zubringen musste - las ich zu Hause in etlichen
      Büchern über verschiedenen Formen der MS und kam zu dem Schlus, dass Steffens Verlaufsform primär
      progredient sein könnte. (→Die Vermutung: MS, kam mir wegen seiner Symptome in den Sinn)
      Auch las ich, dass bei der primär progredienten Verlaufsform kein Cortison angesagt wäre – aber der Arzt
      der Klinik verordnete genau dieses und gab Steffen täglich 1gr Cortison intravenös. Währenddessen sties
      ich im Internet, auf Silvia Lane´s Seite: „www.ldnhilft.org" und fand dort Hoffnungsvolleres.
      Ich druckte alle Infos aus und bestellte mir das Buch von Josef Pies: „LDN – niedrig dosiertes Naltrexon",
      und beschwor meinen Mann, dass er – wenn der Arzt meine Diagnose-Vermutung: "PPMS" nennen sollte er
      sich kein Betainterferon oder dergleichen andrehen lassen solle, sondern es bitte zuvor mit LDN
      probieren möge. Da ich meinem Mann ja bereits vom Cortison abgeraten hatte und dieses - wie vermutet -
      nichts gebracht hatte ( im Gegenteil, meinem Mann ging es schlechter denn je) veranlasste ihn sein körperlich
      schlechter Zustand auf mich zu hören und Betainterferon abzuwehren.
      Als er beim Arzt in der Klinik sagte, dass er es mit LDN probieren wolle, kannte dieser Nalorex oder auch
      Naltrexon nicht als MS-Medikament und deshalb erntete mein Mann nur ein müdes Lächeln.
      Der Versuch bei seinem Neurologen Nalorex zu erhalten schlug ebenso fehl....so gingen mein Mann und
      ich gemeinsam zu unserem Hausarzt. Auch dieser hatte von LDN noch nie gehört, überhaupt hatte er in
      den 10 Jahren seiner Praxistätigkeiten nicht einen einzigen MS-Kranken mit primär progredientem Verlauf
      behandelt. Er gab dennoch unserem Wunsch nach und stellte ein Privat-Rezept für Nalorex aus.
      Nun nimmt Steffen seit Januar 2011 das Medikament ca. 4,5mg LDN = Nalorex verdünnt, jeden Abend.
      ►Seine Müdigkeit hat nachgelassen !
      ►Ob sein Gang nach z.B.Joggen wieder ungelenk und spastisch würde, wissen wir nicht, da er es nach
      wie vor lässt.......aber er verkraftet kleinere Anstrengungen wieder besser – ohne Auswirkungen – als wie
      vor einem Jahr.
      ►Seine Fushebeschwierigkeiten in der Wohnung (da kam es vor, dass er über einen Läufer stolperte)
      häuften sich nicht, sind eher geringer geworden.
      ►Sein nächtliches Beinzucken hat nachgelassen, d.h. es kommt seltener vor und ist nicht mehr so stark.
      ►Kürzlich hat er sogar heis gebadet – ohne dabei beim anschliesenden Aussteigen aus der Wanne
      Schwierigkeiten zu bekommen.
      Wir sind sehr zufrieden !
      Steffen freut vor allem auch, dass LDN keinerlei Nebenwirkungen hat !
      →Ein Vitamin D3 – Mangel wurde kurzlich nach gewünschtem Check festgestellt.....er nimmt daher
      taglich 1000 I.E.
      Die Prognose des Neurologen lautet, dass mein Mann in 2-4 Jahren im Rollstuhl sitzen könnte, dies war
      dessen Schlussfolgerung aufgrund des bisherigen Krankheitsverlaufes.
      Möge es anders kommen !
      LDN – Grüse von Doris und Steffen
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