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Pressedienst DIE LINKE. NRW: Duisburger OB-Kandidat ruft zum Israel-Boykott auf

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  • w-dubois@t-online.de
    - ----Ursprüngliche Nachricht----- Von: Pressedienst DIE LINKE. NRW Gesendet: 24.02.09 17:14:58 An:
    Nachricht 1 von 1 , 24. Feb. 2009
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      -----Ursprüngliche Nachricht-----
      Von: "Pressedienst DIE LINKE. NRW" <pressedienst@...>
      Gesendet: 24.02.09 17:14:58
      An: pressedienst@...
      Betreff: Duisburger OB-Kandidat ruft zum Israel-Boykott auf


      Liebe Genossinnen und Genossen,

      wegen einer Äußerung unseres Genossen Hermann Dierkes (Duisburg) tanzt z.Z. der Pressebär.
      Ihr werdet heute und in den nächsten Tagen in den Nachrichten viel darüber hören - alle Medien werden sich auf uns stürzen. Das ist auch der Tatsache geschuldet, dass wir uns derzeit im Dauerwahlkampf befinden.

      o Lest bitte zunächst dazu den WAZ - Artikel

      o Drunter mein Vorschlag für eine Sprachregelung

      o In der Anlage findet ihr die Stellungnahme der Duisburger Partei, die von Hüseyin Aydin und die von Hermann Dierkes.

      ===================================================================

      DerWesten - 24.02.2009
      http://www.derwesten.de/nachrichten/nachrichten/2009/2/24/news-112567622/detail.html
      Kommunalpolitik
      Duisburger OB-Kandidat ruft zum Israel-Boykott auf
      Nachrichten, 24.02.2009, Christian Balke
      ,
      Duisburg. „Jeder kann zum Beispiel durch den Boykott von israelischen Waren dazu beitragen, dass der Druck für eine andere Politik verstärkt wird”, sagte Hermann Dierkes, Oberbürgermeisterkandidat der Partei Die Linke, am 18. Februar auf einer Veranstaltung seiner Partei in Hamborn.

      Der Duisburger OB-Kandidat Hermann Dierkes (Die Linke) hat bei einer Parteiveranstaltung zu einem Israel-Boykott aufgerufen. Auf WAZ-Nachfrage bestätigte Dierkes dies. Er bewege sich argumentativ, sagte Dierkes, auf einer Linie mit dem Appell des Weltsozialforums.

      „Natürlich weiß ich, wo der Spruch herkommt: ,Deutsche, kauft nicht bei Juden'”, sagte Dierkes, in Anlehnung an die Tatsache, dass Terror und Massenmord an Deutschen jüdischen Glaubens vom Nazi-Regime einst mit einem Boykott eingeleitet wurden: „Klar bekommt so eine Geschichte leicht einen Beigeschmack.”
      Kritik an Dierkes' Äußerung

      Dr. Werner Jurga, der stellv. Vorsitzende der deutsch-israelischen-Gesellschaft, geht mit Dierkes hart ins Gericht: „Ich werde ihn weiter als Antisemiten bezeichnen.” Günter Reichwein, der Vorsitzende der Gesellschaft, erwartet eine Reaktion von Dierkes Partei: „Da sollte man gut überlegen, ob so jemand noch tragbar ist.” Jacques Marx, Vorsitzender der jüdischen Gemeinde Duisburg glaubt, dass Dierkes sich mit dieser Aussage bewusst in den Vordergrund spielen will. Generell betrübe es ihn, dass die Partei Die Linke ausschließlich arabische Opfer für bedauernswert halte: „Man wird keinen Konflikt lösen, indem man sich blind auf die eine Seite stellt und die andere ignoriert.”

      ====================================================

      Vorschlag zur allgemeinen Sprachregelung:

      o Hermann Dierkes ist alles andere als ein Antisemit

      o es soll Menschen geben, die nicht in religiösen oder rassischen Kategorien denken, sondern in politischen.
      Herrmann Dierkes ist so ein Mensch

      o als vor vielen Jahren Boykotte gegen Südafrika wegen der Apartheitspolitik ausgerufen wurden, hat niemand unterstellt, dass es gegen die Schwarzen oder gegen Naturreligionen ginge, sondern da wurde der wirtschaftliche Boykott als politisches Mittel akzeptiert. Auch der Boykott der USA gegen Kuba sei hier erwähnt.

      o Hermann Dierkes beruft sich auf den Boykott-Aufruf des Weltsozialforums, das gerade zu Ende ging und an dem ca. 100.000 Menschen aus aller Welt teilnahmen. Es fand im brasilianischen Belem statt

      o Kritik an Israel muss stattfinden dürfen und darf nicht mit dem Vorwurf des angeblichen Antisemitismus "niedergeknüppelt" werden

      o die LINKE ist eine antifaschistische Partei und selbst der Rassismus der gesellschaftlichen Mitte ist nicht bei ihr angekommen. Wir streiten gegen Nazis und alle, die den Holocaust leugnen und verharmlosen

      o der Knackpunkt ist, ob eine Partei oder ihre Frontleute zum Boykott israelischer Waren aufrufen dürfen, und das vor dem Hintergrund der bekannten deutschen Geschichte.
      Ich persönlich finde, dass jeder für sich selbst entscheiden muß, ob solch ein wirtschaftlicher Boykott das Richtige ist.

      o in der öffentlichen Wahrnehmung können wir allerdings nur verlieren. Nachdem der Papst voll "in die Scheiße" gegriffen hat und einen Holocaust-Leugner in Amt und Würden hieven wollte, werden die bürgerlichen Medien nun nichts unversucht lassen ihrer Leserschaft zu zeigen: "seht mal, die LINKEN sind noch schlimmer!"

      o in der Sache hat Hermann Dierkes meine volle Unterstützung.


      Ralf Michalowsky
      Stellvertretender Landessprecher DIE LINKE. NRW

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