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Re: [highend] pseudoquadrophonie

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  • Clockwork Audio
    Hallo Alfred, entschuldige, dass ich erst jetzt antworte, aber eine fette Grippe hatte mich niedergestreckt. Ich habe damals eine typische Quadroanlage
    Nachricht 1 von 3 , 2. Mai 2002
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      Hallo Alfred,

      entschuldige, dass ich erst jetzt antworte, aber eine "fette" Grippe hatte
      mich niedergestreckt. Ich habe damals eine "typische" Quadroanlage besessen
      incl. SQ und CD4 Dekoder. Irgendwann habe ich alle Geräte in Ermangelung an
      Software verkauft. Anfangs war es sehr nett und ich habe auch alle
      Stereo-Quellen in Pseudo Quadro abgespielt. Auffallend ist dabei das Gefühl,
      nicht mehr gegen die eigenen Vier Wände anzuspielen. Auf Dauer ist mir aber
      das tonal dünne, stark diffuse Klangbild auf die Nerven gegangen. Es war
      dann aufgelöst im wahrsten Sinne des Wortes ( nach fünfmal umrühren).
      Allerdings waren damals Quelle und Verstärker nicht das "Gelbe vom Ei",
      daher taugt diese Aussage eher weniger. Nach der wirklich sehr guten Sony
      Vorführung auf der letzten High End, habe ich mich wieder mit Mehrkanal
      beschäftigt. Da ich fast ausschliesslich Musik mit akustischen Instrumenten
      höre, wäre mir theoretisch diese Technik auf den Leib geschrieben - wenn -
      ja wenn die Zusatzkanäle ausschliesslich die Aufnahme-Rauminformationen
      übertragen würden. Das ist allerdings nur bei wenigen Aufnahmen so. Im
      Moment krankt es ausserdem an geeigneter Hardware. Nach diversen Aufbauten
      kämen für mich ausschliesslich identische Lautsprecher an identischen
      Verstärkern in Frage, aber selbst dann gibt's ziemliche Laufzeit- und
      Reflexionsprobleme, und Unterschiede in Gerätequalitäten fallen fast noch
      stärker auf als im Zweikanal-Betrieb. Mein Kollege meinte, dass 2 grosse
      aktive Geithains mit 3 kleineren recht gut harmonieren würden. Auf jeden
      Fall ist es zu früh, um ein halbwegs schlüssiges Urteil abgeben zu können.
      Dass erstklassige Aufnahmen möglich wären, steht ausser Zweifel. Da ich ganz
      persönlich mit einigen Mono-Aufnahmen besser leben kann, als mit 40dB
      Kompressionen über wasweissichnichtwieviele Kanäle, bin ich sowieso völlig
      ungeeignet meinen Senf dazuzugeben. In der letzten HiFi&Records gibt's
      einiges zum Thema Multichannel.

      Liebe Grüsse
      Walter
    • msg21
      Hallo Walter, zuerst einmal wünsche ich dir, dass Du bald wieder ganz auf dem Damm bist. Ich habe mich vor ca. 20 Jahren auch schon mit Pseudo-Quadro(mit
      Nachricht 2 von 3 , 2. Mai 2002
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      • 0 Anhang
        Hallo Walter,

        zuerst einmal wünsche ich dir, dass Du bald wieder ganz auf dem Damm
        bist.

        Ich habe mich vor ca. 20 Jahren auch schon mit Pseudo-Quadro(mit
        passiven und auch aktiven Schaltungen) beschäftigt und sogar einigen
        Kollegen eine derartige Anlage eingerichtet. Allerdings habe ich meine
        Versuche nach einigen Monaten wieder aufgegeben, weil mich das Ergebnis
        einfach nicht richtig befriedigt hat. Rückblickend kann ich sagen, dass
        dies aber hauptsächlich an den verwendeten Verstärkern und Boxen
        scheiterte.

        Derzeit habe ich folgende "Versuchsanordnung" in Betrieb:
        Audiolab CDM 8000 ->
        tact RCS 2.0 ->
        Front: NAD 216 THX -> Dynaudio Contour 3.0
        Rear: Sony 08/15 -> Canton-Phonum 251 nur über "+" am Verstärker,
        "-" der LS verbunden
        Lautstärke des SONY sehr leise
        Die rückwärtigen LS geben NUR das Differenzsignal L - R und R - L
        wieder, logischerweise keine Effekte!

        Die Reproduktion der Front-LS ist qualitätiv so gut wie auch ohne
        Rear-LS,
        aber durch die zusätzl. LS wird das Klangbild wirklich in der Tiefe
        gestaffelt und wie Du richtig sagtest, man spielt nicht gegen Wände.

        Nach mehreren Tagen Hörgenuss kann ich sagen, dass ich die zusätzl. LS
        nicht missen will, oder besser gesagt nicht missen KANN!

        Heute Vormittag habe ich mir Schostakowitsch's "Film-Album",
        "Dance-Album" und "Jazz-Album" angehört und war erstaunt, was es da noch
        Neues zu entdecken gab.

        In den nächsten tagen werde ich die rückwärtien LS von Canton-Phonum auf
        B&W 805 Matrix tauschen um zu testen, inwieweit die Qualität der
        rückwärtigen LS eine Rolle spielt.

        Wenn ich dann endlich den neuen tact-Amp. Habe, angeblich in 4 bis 8
        Wochen, dann kommt der NAD 216 THX nach hinten.

        So kann ich meine 2-kanaligen CDs voll ausschöpfen und die Entwicklung
        der SACD, DVD usw. in Ruhe abwarten.

        Ich komme gerade aus der Wiener Staatsoper von Rossinis "Barbier". Ein
        wahrer Ohrenschmaus und eine wunderschöne Aufführung.

        Jetzt muss ich aber ins Bett, sonst kann ich morgen meine Kinder nicht
        zur Schule wecken. Gute Nacht aus Wien

        Alfred




        > -----Ursprüngliche Nachricht-----
        > Von: Clockwork Audio [mailto:info@...]
        > Gesendet: Donnerstag, 02. Mai 2002 17:12
        > An: highend@yahoogroups.com
        > Betreff: Re: [highend] pseudoquadrophonie
        >
        > Hallo Alfred,
        >
        > entschuldige, dass ich erst jetzt antworte, aber eine "fette" Grippe
        hatte
        > mich niedergestreckt. Ich habe damals eine "typische" Quadroanlage
        > besessen
        > incl. SQ und CD4 Dekoder. Irgendwann habe ich alle Geräte in
        Ermangelung
        > an
        > Software verkauft. Anfangs war es sehr nett und ich habe auch alle
        > Stereo-Quellen in Pseudo Quadro abgespielt. Auffallend ist dabei das
        > Gefühl,
        > nicht mehr gegen die eigenen Vier Wände anzuspielen. Auf Dauer ist mir
        > aber
        > das tonal dünne, stark diffuse Klangbild auf die Nerven gegangen. Es
        war
        > dann aufgelöst im wahrsten Sinne des Wortes ( nach fünfmal umrühren).
        > Allerdings waren damals Quelle und Verstärker nicht das "Gelbe vom
        Ei",
        > daher taugt diese Aussage eher weniger. Nach der wirklich sehr guten
        Sony
        > Vorführung auf der letzten High End, habe ich mich wieder mit
        Mehrkanal
        > beschäftigt. Da ich fast ausschliesslich Musik mit akustischen
        > Instrumenten
        > höre, wäre mir theoretisch diese Technik auf den Leib geschrieben -
        wenn -
        > ja wenn die Zusatzkanäle ausschliesslich die
        Aufnahme-Rauminformationen
        > übertragen würden. Das ist allerdings nur bei wenigen Aufnahmen so. Im
        > Moment krankt es ausserdem an geeigneter Hardware. Nach diversen
        Aufbauten
        > kämen für mich ausschliesslich identische Lautsprecher an identischen
        > Verstärkern in Frage, aber selbst dann gibt's ziemliche Laufzeit- und
        > Reflexionsprobleme, und Unterschiede in Gerätequalitäten fallen fast
        noch
        > stärker auf als im Zweikanal-Betrieb. Mein Kollege meinte, dass 2
        grosse
        > aktive Geithains mit 3 kleineren recht gut harmonieren würden. Auf
        jeden
        > Fall ist es zu früh, um ein halbwegs schlüssiges Urteil abgeben zu
        können.
        > Dass erstklassige Aufnahmen möglich wären, steht ausser Zweifel. Da
        ich
        > ganz
        > persönlich mit einigen Mono-Aufnahmen besser leben kann, als mit 40dB
        > Kompressionen über wasweissichnichtwieviele Kanäle, bin ich sowieso
        völlig
        > ungeeignet meinen Senf dazuzugeben. In der letzten HiFi&Records gibt's
        > einiges zum Thema Multichannel.
        >
        > Liebe Grüsse
        > Walter
        >
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