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Auflösung von BELO

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  • Bernd Krause
    Liebe Freunde und Kollegen, am 13.10.2012 fand in Nürnberg eine außerordentliche Mitgliederversammlung der Bayerischen Esperanto-Liga e.V. (BELO) statt. Auf
    Nachricht 1 von 3 , 15. Okt. 2012
      Liebe Freunde und Kollegen,

      am 13.10.2012 fand in Nürnberg eine außerordentliche Mitgliederversammlung der Bayerischen Esperanto-Liga e.V. (BELO) statt. Auf dieser Versammlung wurde wie folgt beschlossen bzw. festgehalten (bitte beachten: Die Abfolge der hier genannten Beschlüsse gibt nicht die Tagesordnung wieder!):

      - Anwesend: 13 Mitglieder von BELO, dazu 1 Gast, gesamt also 14 Teilnehmer.
      - Der kommissarisch amtierende Vorstand wird bei 4 Enthaltungen entlastet.
      - Ein neuer Vorstand kann mangels vorhandener Kandidaten für die gemäß Satzung 4 zu besetzenden Posten nicht durchgeführt werden.
      - Die Kandidatur von Nikolaus Allgayer für das Amt des 1. Vorsitzenden für Mitte 2014 liegt zeitlich zu weit entfernt; es müssten 2 Jahre überbrückt werden, wobei dann noch die Ungewissheit bleibt, ob sich die bestehenden Probleme (Mangel an Nachwuchs, Mangel an Bereitschaft bzw. Möglichkeit zur aktiven Mitarbeit, Überalterung der Strukturen) werden lösen lassen.
      - BELO wird nach Abstimmung (12 ja, 1 Enthaltung, keine Gegenstimmen; die erforderliche Dreiviertelmehrheit ist damit gegeben) aufgelöst.
      - Die Auflösung erfolgt nach den Bestimmungen des BGB. Demnach erfolgt die endgültige Löschung von BELO nach Ende der gesetzlichen Sperrfrist von 1 Jahr.
      - Anstelle von BELO soll künftig eine GbR stehen, die die Aufgaben von BELO als Landesverband des DEB übernimmt. Über die personelle und organisatorische Gestaltung dieser GbR wird im Rahmen einer Gründungsversammlung zu verhandeln sein; Initiator ist Pit Hauge. Diese GbR soll noch vor Ablauf der gesetzlichen Sperrfrist ins Leben gerufen werden.
      - Das zur außerordentlichen Mitgliederversammlung entworfene und vorgelegte Referendum zu einer Neuordnung des Esperanto-Lebens in Bayern dient als Grundlage für die zukünftige Gestaltung.
      - Als Liquidatoren fungieren die kommissarisch amtierenden Vorstandsmitglieder, Bernd Krause und Steffi Tucker (Frank Kasper als 3. Vorsitzender ist bereits zu einem früheren Zeitpunkt aus dem Vorstand ausgeschieden). Zusätzlich wird Gerald Tucker als Liquidator bestellt.
      - Das nach Durchführung aller notwendigen Dinge verbleibende Vermögen von BELO fällt an den DEB, wo es als finanzielle Basis für die neu zu errichtende GbR verwahrt wird.
      - Das vorhandene Aktenmaterial wird mit Abschluss der Liquidation an die Bayerische Staatsbibliothek zur Verwahrung übergeben.
      - Die Mitglieder von BELO werden schriftlich über die Auflösung informiert; in Esperanto aktuell wird die Auflösung ebenfalls bekannt gegeben.
      - Das diesjährige Zamenhoffest soll in Ingolstadt stattfinden. Näheres dazu wird sobald wie möglich bekannt gegeben.

      Ich erlaube mir, an dieser Stelle auch noch einmal auf die neue Mailingliste hinzuweisen, die von Frank Kasper und Karl Breuninger ins Leben gerufen wurde; zur Anmeldung genügt eine Mail an esper-bavario-subscribe@....

      Im Namen des Liquidatoren-Teams
      Bernd Krause

    • Erik
      Saluton al chiuj, ... Meiner Meinung nach sollte grundlegend die Auffassung des Internationalismus diskutiert werden. Fakt ist doch, daß traditionelle Motive
      Nachricht 2 von 3 , 17. Okt. 2012
        Saluton al chiuj,

        > ...ob sich die bestehenden Probleme (Mangel an
        > Nachwuchs, Mangel an Bereitschaft bzw. Möglichkeit zur aktiven
        > Mitarbeit, Überalterung der Strukturen) werden lösen lassen.

        Meiner Meinung nach sollte grundlegend die Auffassung des Internationalismus diskutiert werden. Fakt ist doch, daß traditionelle Motive wie Reiselust durch immer preiswertere Angebote(auch Individualreisen) und weltweiter Informationszugriff durch das Internet keine Mitgliedschaft in einer Esperanto Organisation rechtfertigen. Das Bedürfniss nach Verwirklichung internationalistischer Motive ist doch aber trotzdem weiterhin vorhanden. Zusätzlich finde ich den quasi-religösen, Entschuldigung - "engstirnigen" - Alleinspruch einer IAL innerhalb vieler traditioneller Esperantovereine äußerst abschreckend. Traditionelle Tabu-Themen werden so gut wie überhaupt nicht versucht mit emotionalen Abstand zu durchdenken. Was spricht z.B. dagegen sich auf die Zielgruppe zu orientieren, welche wenig Zeit bzw. Idealismus für das Erlernen einer eher ökonomisch nicht so nutzvollen Fremdsprache = ja, Esperanto, haben. Personen solcher Zielgruppen könnten aber unter Umständen schon bereit sein fremde Dialekte welche sich ihrer Muttersprache ähneln vor Ort(!) innerhalb eines "freigeistigen, sprachunpolitischen" Dialoges anzunehmen. Warum haben traditionelle Esperantisten so ein Aversion mit Gruppen anderer Plansprachen "auf gleicher Augenhöhe" zusammenzuarbeiten. Was spricht z.B. gegen einen Sprachbund von den Zonensprachen Interlingua, Folkspraak und Interslavic(Slovianski) mit Esperanto als Vermittlersprache(Arbeitssprache) zur Förderung dieser Zonensprachen? Der Vorteil dabei ist, daß auch jeder Esperantist gleichzeitig "Versuchsperson" sein kann um die Zielgruppe zu verstehen. Z.B. wäre das für deutsche Muttersprachler Folkspraak. Also Verständniss von Folkspraak ohne es erlernt haben zu müssen. Und auf Bayern bezogen wäre der Anwendungsfall Interslavic - also Tschechien - auch gegeben. Für München: Interlingua. Warum? Z.B. Wenn ich mich richtig erinnere hat es in München zur Kommunalwahl 2008 sogar italienischsprachige Werbeplakate der SPD gegeben.

        Ein weiterer Ansatzpunkt: die Europäische Union. Längst nicht mehr ein vor sich hindümpelndes Gebilde wenn man z.B. die Vorschläge von Schäuble liest. Auflösung von Nationalgrenzen. Für mich als Ex-DDR-Bürger nicht wirklich etwas besonderes. Bsp. Abstimmung über Unabhängigkeit von Schottland von Großbritannien Ende 2014

        http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/referendum-schottland-entscheidet-ueber-unabhaengigkeit-11926609.html

        Regozini, Georg, M. (1993): Konferenz zum Thema: Das Kommunikations- und Sprachenproblem in der Europäischen Gemeinschaft – Inwieweit könnte eine Plansprache zu seiner Lösung beitragen? Conference on: The communication and the language problem in the European Community -  In what extent a “planned language” could contribute to its solution?”, Akten der Konferenz am 29.09.1993 im Europäischen Parlament, Brüssel: Hanns-Seidel-Stiftung (Sitz in München), 134 S.; Es wurde Esperanto, Interlingua und Glossa vorgestellt.

        Meiner Meinung nach kann Esperanto weiter überleben. Und ich rede hier eher in Form von malinterreta Veranstaltungen und nicht von vorgetäuschter Größe (Jubelpropaganda) im Internet.

        Ein konzeptioneller Neuanfang wäre z.B. die Teilnahme an einer Interlingua-Veranstaltung nächstes Jahr in Freiburg/Breisgau. Die Vorstellung der Interlingua Gemeinschaft könnten auch fruchtvoll für die Esperanto-Gemeinschaft sein. http://www.interlingua.com/official/2012-08-28-conferentia2013

        > Das zur außerordentlichen
        > Mitgliederversammlung entworfene und vorgelegte Referendum zu einer
        > Neuordnung des Esperanto-Lebens in Bayern dient als Grundlage für die
        > zukünftige Gestaltung. -

        Wo läßt sich dieses Referendum nachlesen? Oder ist es wieder streng geheim weil jeder doch Esperanto "Böses antuen will"?

        Es wäre schön wenn jemand das mal näher für Muzaiko darlegen könnte. http://eo.wikipedia.org/wiki/Muzaiko | http://vikio.muzaiko.info

        Außerdem: Lernu.net wird derzeit komplett überarbeitet und wahrscheinlich Anfang 2013 einiges mehr an Vernetzungsmöglichkeiten bieten. Allerdings wird hinter lernu.net eine kommerzielle Firma stehen. Was ich persönlich nicht schlimm finde.

        Amike el Munkeno,

        Erik


        Von: Bernd Krause <bernd.krause@...>
        Betreff: [esper-bavario] Auflösung von BELO

         
        Liebe Freunde und Kollegen,

        am 13.10.2012 fand in Nürnberg eine außerordentliche Mitgliederversammlung der Bayerischen Esperanto-Liga e.V. (BELO) statt. Auf dieser Versammlung wurde wie folgt beschlossen bzw. festgehalten (bitte beachten: Die Abfolge der hier genannten Beschlüsse gibt nicht die Tagesordnung wieder!):

        - Anwesend: 13 Mitglieder von BELO, dazu 1 Gast, gesamt also 14 Teilnehmer.
        - Der kommissarisch amtierende Vorstand wird bei 4 Enthaltungen entlastet.
        - Ein neuer Vorstand kann mangels vorhandener Kandidaten für die gemäß Satzung 4 zu besetzenden Posten nicht durchgeführt werden.
        - Die Kandidatur von Nikolaus Allgayer für das Amt des 1. Vorsitzenden für Mitte 2014 liegt zeitlich zu weit entfernt; es müssten 2 Jahre überbrückt werden, wobei dann noch die Ungewissheit bleibt, ob sich die bestehenden Probleme (Mangel an Nachwuchs, Mangel an Bereitschaft bzw. Möglichkeit zur aktiven Mitarbeit, Überalterung der Strukturen) werden lösen lassen.
        - BELO wird nach Abstimmung (12 ja, 1 Enthaltung, keine Gegenstimmen; die erforderliche Dreiviertelmehrheit ist damit gegeben) aufgelöst.
        - Die Auflösung erfolgt nach den Bestimmungen des BGB. Demnach erfolgt die endgültige Löschung von BELO nach Ende der gesetzlichen Sperrfrist von 1 Jahr.
        - Anstelle von BELO soll künftig eine GbR stehen, die die Aufgaben von BELO als Landesverband des DEB übernimmt. Über die personelle und organisatorische Gestaltung dieser GbR wird im Rahmen einer Gründungsversammlung zu verhandeln sein; Initiator ist Pit Hauge. Diese GbR soll noch vor Ablauf der gesetzlichen Sperrfrist ins Leben gerufen werden.
        - Das zur außerordentlichen Mitgliederversammlung entworfene und vorgelegte Referendum zu einer Neuordnung des Esperanto-Lebens in Bayern dient als Grundlage für die zukünftige Gestaltung.
        - Als Liquidatoren fungieren die kommissarisch amtierenden Vorstandsmitglieder, Bernd Krause und Steffi Tucker (Frank Kasper als 3. Vorsitzender ist bereits zu einem früheren Zeitpunkt aus dem Vorstand ausgeschieden). Zusätzlich wird Gerald Tucker als Liquidator bestellt.
        - Das nach Durchführung aller notwendigen Dinge verbleibende Vermögen von BELO fällt an den DEB, wo es als finanzielle Basis für die neu zu errichtende GbR verwahrt wird.
        - Das vorhandene Aktenmaterial wird mit Abschluss der Liquidation an die Bayerische Staatsbibliothek zur Verwahrung übergeben.
        - Die Mitglieder von BELO werden schriftlich über die Auflösung informiert; in Esperanto aktuell wird die Auflösung ebenfalls bekannt gegeben.
        - Das diesjährige Zamenhoffest soll in Ingolstadt stattfinden. Näheres dazu wird sobald wie möglich bekannt gegeben.

        Ich erlaube mir, an dieser Stelle auch noch einmal auf die neue Mailingliste hinzuweisen, die von Frank Kasper und Karl Breuninger ins Leben gerufen wurde; zur Anmeldung genügt eine Mail an esper-bavario-subscribe@....

        Im Namen des Liquidatoren-Teams
        Bernd Krause



      • maurer.erlangen@t-online.de
        Dieses Referendum würde mich auch gelegentlich mal interessieren ! Bernhard Maurer, en Esperantujo nomita Bernardo http://www.fen-net.de/~ea1448 [1] ...
        Nachricht 3 von 3 , 17. Okt. 2012

          Dieses Referendum würde mich auch gelegentlich mal interessieren !

           

          Bernhard Maurer, en Esperantujo nomita Bernardo

          http://www.fen-net.de/~ea1448

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          > Das zur außerordentlichen Mitgliederversammlung entworfene und vorgelegte Referendum zu einer Neuordnung des Esperanto-Lebens in Bayern dient als Grundlage für die zukünftige Gestaltung.<

          Wo läßt sich dieses Referendum nachlesen? Oder ist es wieder streng geheim weil jeder doch Esperanto "Böses antuen will"?
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