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Fwd: Bayerische Esperanto-Liga

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  • Germeringano
    Sinjoro Haupenthal sendis leteron al kelkaj samideanoj kaj petis tiun leteron rondsendi al aliaj Beloanoj. Suben vi trovos gxin Saluton Karl Ich übermittle
    Nachricht 1 von 2 , 1. Okt. 2012
      Sinjoro Haupenthal sendis leteron al kelkaj samideanoj kaj petis tiun leteron
      rondsendi al aliaj Beloanoj.
      Suben vi trovos gxin
      Saluton
      Karl

       
      Ich übermittle nochmals mein Schreiben vom Vormittag, das leider in unkorrigierter Form wegging. Ich bitte das Versehen zu entschuldigen.
      RH
       
       
       An den
      Vorsitzenden der
      Bayerischen Esperanto-Liga (BEL)
      Herrn Bernd Krause
       
      nachrichtlich:
       
      1) Esperanto-Gruppen in Bayern (nach der Internet-Präsenz des DEB):
      Augsburg: Gerald Tucker; Bamberg: esperanto@...; Erlangen: Bernhard Maurer, Gerhard Klingenberger; Ingolstadt: Josef Lechmeier; Kronach: Armin Grötzner; München: Fritz Hilpert; Nürnberg: keine Netzanschrift angegeben; Schweinfurt: Hermann Bieber
       
      3) weitere evtl. Interessierte
       
       
      Sehr geehrte Damen und Herren.
       
      Herr Karl Breuninger von der Münchener Esperanto-Gruppe hat mich freundlicherweise eingeladen, im Rahmen eines Gruppenabends einen Vortrag auf Esperanto zu halten. Wir haben als Thema vereinbart:
       
      Die Startbedingungen der Plansprachen Volapük und Esperanto mit besonderer Berücksichtigung der Rolle Bayerns
       
      Auf der Suche nach einem geeigneten Datum habe ich auch zu dem Vorsitzenden der Bayerischen Esperanto-Liga, Herrn Bernd Krause, Kontakt aufgenommen.
       
      Bei dieser Gelegenheit erfuhr ich, daß die BEL im Begriffe steht, sich aufzulösen. Ironie des Schicksals: die Liquidatoren werden am 18. Oktober 2012 in Nürnberg zusammentreten, also dort, wo vor rund 125 Jahren sich die erste Esperanto-Gruppe konstituierte.
      Grund für die Auflösung ist der Umstand, daß sich kein neuer Vorstand findet und die völlige Überalterung des Vereins. Die Situation von anderen Landesverbänden sei ähnlich.
       
      Ich fürchte, daß von der Auflösung des Esperanto-Verbandes im größten Bundesland eine Sogwirkung ausgehen wird und daß weitere Verbände folgen werden.  Hinzu kommt, daß auch sog. Fachverbände schwächeln, so daß auch deren Tage gezählt sein werden, z.B. die der Eisenbahner-Esperantisten und religös orientierte Vereinigungen.
       
      Im Falle der BEL und deren Ortsgruppen sollte Sorge dafür getragen werden, daß sämtliche Archivalien, die für die Geschichtsschreibung relevant sind, der Bayerischen Staatsbibliothek (BSB) bzw. dem Bayerischen Hauptstaatsarchiv zur Verwahrung angeboten werden.
       
      Hier hat Herr Pachter aus Berlin bereits ein gutes Beispiel gegeben, indem er aus dem von ihm betreuten Archiv die Bayern betreffenden Teile der Staatsbibliothek in München übergeben hat. Auf diesem Wege bleiben historische Dokumente erhalten und können einer künftigen Geschichtsschreibung wertvolle Dienste erweisen.
       
      An dieser Stelle ist aber auch der Deutsche Esperanto (DEB) und dessen Strategie gefragt. Wie mir inzwischen von Kennern der Materie bestätigt wurde, hat man den Schriftleiter von Esperanto aktuell, Herrn Alfred Schubert, "hinausgeekelt" und an seiner Stelle den in UEA-Kreisen wegen seiner Redaktionspolitik höchst umstrittenen Slowaken Stano Marc'ek als Schriftleiter eingesetzt, ein höchst dubioser Schritt.
       
      Mein offener Brief an den Vorsitzenden des Deutschen Esperanto-Bundes nach der Eröffnung der Ausstellung an der BSB wurde mit betroffenem Schweigen quittiert.  Vorschläge werden bekanntlich nicht inhaltlich geprüft, sondern lediglich nach der Frage, von wem sie stammen. Einer argumentativen Auseinandersetzung stellt man sich nicht. Solange der DEB Personen ausgrenzt (wie es z.B. auch die Gesellschaft für Interlinguistik tut) und die Vorstandsmitglieder wie dressierte Affen nach der Pfeife des Vorsitzenden tanzen, wird der Niedergang des Vereins weitergehen. Man fühlt sich an die Frage erinnert: "Was hältst du von einem, der drauf und dran ist, sich sein eigenes Grabe zu schaufeln?"
       
      Tazio Carlevaros Buch "Chu Esperanto postvivos la jaron 2045?" wird weiterhin tabuisiert, obwohl seine Thesen die Esperanto-Bewegung längst eingeholt haben...
       
      Ich wünsche der Esperanto-Bewegung in Bayern die Kraft, die jetzige Krise zu überwinden und zu neuen Ufern aufzubrechen.
       
      Mit freundlichen Güßen
       
      R. Haupenthal
       
      PS: Ich bitte die Empfänger dieses Briefes um dessen weitere Verbreitung.
       
       




       
      Reinhard Haupenthal
      Fachbuchautor und Übersetzer
      La Saousse, F-84340 Malaucène
      Tel. + 33 (0) 4 90 65 28 33
       
       


    • Yenovk Lazian
      Ĉio, kion diras R.Haupenthal estas pura vero. DEB bezonas ne anojn, sed ilojn, t.e. DEB-ilojn. Ĉar la 1968anoj alkroĉiĝis al la stirilo kaj ne plu
      Nachricht 2 von 2 , 3. Okt. 2012
        Ĉio, kion diras R.Haupenthal estas pura vero. DEB bezonas ne anojn, sed ilojn, t.e. DEB-ilojn. Ĉar la 1968anoj alkroĉiĝis al la stirilo kaj ne plu liberlasas ĝin. En tiaj kondiĉoj Esperanto certe ne ĝisvivos la jaron 2045.

        Yenovk
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