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Netzwerkökonomie: Genossenschaften im Aufwind - Kooperative Selbsthilfe im Mittelsta nd

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  • Dieter Poschen
    Aus CONTRASTE Nr. 250/251 (Sommer 2005) NETZWERKOEKONOMIE Genossenschaften im Aufwind - Kooperative Selbsthilfe im Mittelstand Stellt die Globalisierung der
    Nachricht 1 von 1 , 11. Nov. 2005
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      Aus CONTRASTE Nr. 250/251 (Sommer 2005)

      NETZWERKOEKONOMIE

      Genossenschaften im Aufwind
      - Kooperative Selbsthilfe im Mittelstand

      Stellt die Globalisierung der Wirtschaft einen Segen
      oder Fluch dar? Im Folgenden wird versucht, anhand
      der besonderen Umstaende mittelstaendischer
      Unternehmen die Folgen zu betrachten. Das eher
      erfreuliche Ergebnis fuer die Zukunft
      genossenschaftlichen Wirtschaftens: Durch
      solidarisches Handeln koennen viele kleine und
      mittlere Unternehmen ein Stueck mehr fuer ihren
      wirtschaftlichen Erfolg tun als durch Alleingaenge.


      Harald J. Bolsinger, Red. Genossenschaften - Bei den
      wirtschaftlichen Aspekten der Globalisierung sind die groessten
      unmittelbar erkennbaren Auswirkungen zu erwarten. Durch die
      globale wirtschaftliche Vernetzung werden
      wirtschaftliche Rahmenbedingungen gravierend veraendert. Zuvor
      abgeschottete Maerkte oeffnen sich fuer vorher
      nie gekannte Wettbewerber. Auslaendische Anbieter koennen
      weitaus einfacher in Regionalmaerkte eindringen
      und komparative Vorteile einbringen. Chancen und Risiken
      wachsen gleichzeitig um ein Vielfaches.


      Weltweite Konzentrationsprozesse haben eine Machtverschiebung
      zu Gunsten von Grossunternehmen zur Folge. Unternehmen muessen
      sich neuen Herausforderungen stellen, wie zum Beispiel der
      zunehmend kundenindividuellen Produktion, um am Markt die
      Konkurrenzfaehigkeit zu erhalten. Eine Antwort auf
      wirtschaftliche Veraenderungen durch die Globalisierung liegt
      in kooperativen Unternehmen. Dadurch bietet sich die
      Moeglichkeit,
      eine Gegenmachtposition zu den Konzernstrukturen von
      Grossunternehmen aufzubauen.


      Wirtschaften im Widerspruch

      Globale Maerkte und internationaler Wettbewerb decken
      Schwaechen auf. Kunden werden von zahlreichen Anbietern
      umworben, Leistungen werden zunehmend untereinander
      austauschbar. Damit steigt die Preissensitivitaet
      der Kundschaft. Kleine und Mittelstaendische Unternehmen (KMU)
      sind gezwungen, ihre Preise den Kundenwuenschen und ihre
      Qualitaet an die Weltmarktkonkurrenz anzupassen. Vor diesem
      Hintergrund erinnern sie
      sich ihrer Kernkompetenzen und versuchen diese auszubauen.


      Der Spezialisierung in Know-how und Produkten stehen
      individualisierte Kundenwuensche gegenueber. Die
      westliche Welt ist groesstenteils durch gesaettigte Maerkte
      gekennzeichnet. Kunden stehen einem breiten Angebot
      gegenueber, was Unternehmen zu konsequenter Kundenorientierung
      zwingt. Der Kunde von heute ist deutlich anspruchsvoller
      geworden und erwartet erstklassige Qualitaet zu einem
      vernuenftigen Preis bei umgehender Verfuegbarkeit. Die
      Kundschaft von morgen setzt das bereits als
      Selbstverstaendlichkeit voraus und verlangt nach abgestimmten
      Warenbuendeln, deren Nutzen zusaetzlich durch
      komplexe Dienstleistungen erweitert wird.


      Die "Diversifizierungsluecke"

      Das angebotene Leistungsspektrum einzelner KMU deckt
      sich immer weniger mit den steigenden Erwartungen der
      Kunden. Unternehmen beschaeftigen sich intern mit
      Verschlankung, waehrend von gewandelten Maerkten ganzheitliche
      Problemloesungen gefordert werden. Durch die
      widerspruechlichen Anforderungen ergibt sich im Zeitablauf ein
      Missverhaeltnis zwischen externen Anspruechen
      des Marktes und internen Ressourcen durch
      Spezialisierungsdruck: Die Diversifizierungsluecke von KMU.
      Aus der
      Diversifizierungsluecke resultiert Bedarf, mit anderen
      KMU zusammenzuarbeiten, um fuer das einzelne Unternehmen zum
      Wohle des Kunden Zugang zu ergaenzenden Kompetenzen zu
      schaffen. Diese Zusammenarbeit erfordert die Wahrung der
      Selbstaendigkeit, da Eigentuemer-Unternehmer von KMU einem
      ausgepraegten Unabhaengigkeits- und
      Autonomiebeduerfnis unterliegen.



      Vom Netzwerk zur Kooperation


      Die Netzwerkorganisation wird faelschlicherweise oft als
      Netzwerk selbst verstanden. So ist zum Beispiel ein
      operatives Netzwerk nur die manifeste Ebene des eher latent
      vorhandenen Netzwerkes der beteiligten Netzwerkakteure. Dem
      wirtschaftlich sichtbaren Netzwerk liegt eine unmittelbar
      unsichtbare Netzwerksystematik zugrunde.
      Vom sozialwissenschaftlichen Blickwinkel aus sind soziale
      Netze ein Geflecht sozialer Beziehungen zwischen Akteuren und
      besitzen die Faehigkeit, Grenzen von Gruppen
      oder Institutionen zu ueberschreiten. Aus dieser Perspektive
      handelt es sich bei Netzwerken um personenbezogene
      Beziehungsgeflechte, die ein gemeinsames Basisinteresse
      der beteiligten Akteure voraussetzen. Erst bei Bezugnahme
      natuerlicher Personen auf das Netzwerk in Form konkreter
      Kooperationshandlungen wird dasselbe sichtbar.
      Netzwerke sind also Voraussetzung fuer die Realisierung
      einer Kooperation. Der Aufbau von Netzwerkorganisation stellt
      eine Moeglichkeit dar, Kooperation zu generieren, indem sie
      als "Betriebssystem" fuer die Kooperationsmoeglichkeiten dient.

      Von einer Kooperation spricht man, wenn rechtlich
      und wirtschaftlich selbstaendige Unternehmen zum
      Zweck einer hoeheren Zielerreichung in einzelnen betrieblichen
      Funktionsbereichen oder bei Projekten auf der
      Grundlage einer bewussten formellen oder informellen
      Vereinbarung freiwillig zusammenarbeiten. Wichtig ist
      eine positive Wechselbeziehung der Ziele der Partner in
      der Form, dass die Erfuellung des einen Ziels auch die
      Erfuellung des anderen Ziels foerdert. Es muss eine
      Win-Win-Situation vorliegen. Ergeben sich fuer mehrere Partner
      gleichzeitig solche Situationen, sind die Voraussetzungen zur
      Bildung eines kooperativen Netzwerkes erfuellt.
      Kooperieren wird man vor allem da, wo man sich kennt
      und vertraut. Es gilt ein Rechtskleid zu finden, das
      gleichberechtigtes Neben- und Miteinander der
      Kooperationspartner unterstuetzt.


      Kooperative Selbsthilfe

      Ein Netzwerk und vergleichbare Gruppeninteressen alleine
      genuegen noch nicht, um kooperative Zusammenarbeit
      laengerfristig zu begruenden. Diese muss aktiv gestaltet
      werden. Die bewusste und vereinbarte Absicht, durch
      gemeinsames Handeln dem kooperativen Netzwerk eine
      konkrete Zielorientierung zu geben, ist vonnoeten. Kooperative
      Selbsthilfe drueckt sich in dieser auch juristisch
      vereinbarten Absicht aus und muendet in den kooperativen
      Organbetrieb, mit Hilfe dessen das Ziel der Selbsthilfe
      verwirklicht wird.


      Kooperative Selbsthilfe bedeutet, dass die Netzwerkteilnehmer
      als Gruppe taetig werden, um durch die Buendelung
      gleichgerichteter Kraefte das Handlungspotenzial
      des einzelnen Teilnehmers zu erweitern ("Alle fuer einen").
      Charakteristisch sind also nicht nur gemeinsame
      Aktionen, sondern das Bestreben des Einzelnen, seine eigene
      Situation durch die Inanspruchnahme der Ressourcen anderer
      kooperativer Netzwerkteilnehmer zu verbessern. Das erfordert
      auch die Bereitschaft, anderen Teilnehmern die eigenen
      Ressourcen zur Verfuegung zu stellen ("Einer fuer alle").
      Kooperative Selbsthilfe impliziert
      immer Gegenseitigkeitshilfe innerhalb des kooperativen
      Netzwerks und geht ueber bilaterale Gefaelligkeiten hinaus. Die
      Netzwerkteilnehmer verfolgen zwar gemeinsame Zielsetzungen,
      bleiben aber rechtlich selbstaendige Unternehmen, die auch am
      eigenen Erwerbsinteresse ausgerichtet sind.


      Rechtliche Umsetzung


      Wie laesst sich die Anforderung "Unabhaengigkeit trotz
      gemeinschaftlichen Handelns" mit einem geeigneten
      Rechtskleid versehen? In Deutschland sind Gesellschaften
      entweder Personengesellschaften oder Kapitalgesellschaften.
      Daneben existiert noch die Genossenschaft. Sie
      ist diesen beiden Kategorien nicht eindeutig zuordenbar,
      da sie zwar Merkmale einer AG besitzt, jedoch keine
      Abstimmung nach Kapitalanteilen erfolgt. Man kann sie als
      Mischform bezeichnen. Wir benoetigen eine Rechtsform,
      in der die Haftung nicht auf einer Person ruht und gegenueber
      Dritten beschraenkbar ist. Dadurch fallen
      Personengesellschaften weg. Weil ein wirtschaftlicher
      Unternehmenszweck notwendig ist eignet sich auch der
      eingetragene Verein nicht besonders gut.


      Um die Selbsthilfekooperation moeglichst flexibel zu
      halten, ist ein problemloser Mitgliederwechsel optimal.
      Keine der Kapitalgesellschaften ist dafuer besonders geeignet.
      Darueber hinaus muss die Kooperationsform die Autonomie des
      Einzelnen gewaehrleisten, was bei kapitalgesteuerten
      Rechtsformen problematisch erscheint. Demokratisches
      Kopfstimmrecht sichert dagegen ab, ist aber
      nur in der Genossenschaft zu finden, ebenso wie der freie
      Ein- und Austritt von Mitgliedern.


      Zukunftsmodell Genossenschaft


      Genossenschaften sind "Gesellschaften von nicht geschlossener
      Mitgliederzahl, welche die Foerderung des Erwerbes oder der
      Wirtschaft ihrer Mitglieder mittels gemeinschaftlichen
      Geschaeftsbetriebes bezwecken". Demnach sind sie ein
      Zusammenschluss von Wirtschaftssubjekten, die durch
      Leistungen einer gemeinsam getragenen Unternehmung die
      Foerderung und Unterstuetzung ihrer eigenen Unternehmen
      betreiben. Als Selbsthilfekooperation schliessen sich die
      Mitglieder in einer Genossenschaft deshalb zusammen, weil sie
      gemeinsam mehr erreichen als im Alleingang.
      Die Genossenschaft ist ein Personenzusammenschluss, der durch
      mindestens ein gemeinsames Interesse verbunden ist. Die
      Gruppenmitglieder suchen ihre Ziele durch gemeinsame Aktionen
      und gegenseitige Unterstuetzung zur Verbesserung ihrer
      wirtschaftlichen Lage zu
      erreichen. Zur Zielerreichung bedienen sich die Mitglieder
      eines gemeinsam errichteten und unterhaltenen
      Wirtschaftsbetriebes. Die Leistungserstellung des
      Wirtschaftsbetriebes ist auf die wirtschaftlichen Beduerfnisse
      der Mitgliederwirtschaften bezogen (Foerderauftrag).


      Foerderauftrag als Kennzeichen

      Vor allem im Foerderauftrag wird der Unterschied zu gaengigen
      Kapitalgesellschaften deutlich. Das Unternehmensziel einer
      Genossenschaft ist nicht deren Gewinnmaximierung, sondern die
      wirtschaftliche Foerderung ihrer
      Mitglieder. Darueber hinaus sind die Mitgliederkunden
      der Genossenschaft gleichzeitig ihre Eigentuemer. Man
      spricht auch vom Identitaetsprinzip. Beschlussfassungen
      erfolgen unabhaengig von Kapitalbeteiligungen. Dadurch
      verringert sich die Gefahr von Abhaengigkeit fuer das
      einzelne Mitglied. Auch der Aus- und Eintritt aus einer
      Genossenschaft kann schnell und problemlos erfolgen. Vorstand
      und Aufsichtsrat der bis zur naechsten
      Genossenschaftsrechtsreform noch mindestens sieben Mitglieder
      zaehlenden Genossenschaft koennen im Rahmen der
      Selbstverwaltung ehrenamtlich aus den Reihen der Mitglieder
      gestellt werden (Demokratieprinzip). Damit ergibt sich eine
      deutliche Trennung zu gemeinwirtschaftlichen Unternehmen.

      In unserem Fall bietet sich die Genossenschaft als
      "Betriebssystem" fuer kooperatives Networking von KMU geradezu
      an. Gemeinschaftlichem Handeln wird der benoetigte Rahmen
      gegeben. Autonomieziele mittelstaendischer
      Unternehmerinnen und Unternehmer bleiben gewahrt.
      Die Foerderung der einzelnen KMU fungiert als Oberziel.


      Reaktion auf die Globalisierung

      Die beschriebene Entwicklung ist als positiver Aspekt der
      Globalisierung zu begruessen, weil das zukuenftige Leitbild
      des erfolgreichen Unternehmers vom "homo
      oeconomico-cooperativus" gepraegt ist. Vernetzte Kooperation
      gleichgestellter Partner fuehrt zu einem Paradigmenwechsel
      unternehmerischen Handelns: Hierarchie und Einzelkampf wird
      zum Relikt frueherer Zeiten. Trotzdem ist in
      KMU die Einstellung zu neuen Kooperationen oft von
      Misstrauen gepraegt. Gibt man doch scheinbar als kooperatives
      Unternehmen die fuer KMU so wichtige eigene Autonomie auf.
      Genossenschaften bieten das notwendige
      Rechtskleid, um dem Misstrauen zu begegnen und ermoeglichen
      kooperative Selbsthilfe gleichberechtigter
      KMU.

      Wirtschaftliches Ueberleben erfordert von KMU
      Kooperationsbereitschaft. Das setzt voraus, auch Ziele
      anderer
      Individuen zu beruecksichtigen. Der unbedingte Selbstbezug der
      Handlungsziele wird eingeschraenkt und durch
      Mitverantwortung fuer das kooperative Netzwerk zurueckgedraengt.
      Das bedeutet natuerlich noch lange nicht, dass
      Unternehmerinnen und Unternehmer kleiner und mittlerer
      Betriebe in Zukunft nur noch selbstlos handeln werden.
      Rentabilitaetsziele veraendern sich kaum, aber deren
      Realisierung rueckt im Globalisierungsumfeld durch
      solidarisches Handeln ein Stueck naeher als durch Alleingaenge.


      www.netzwerk.bolsinger.de

      ******************************************************
      Handwerksbetriebe unter einem Dach


      Elf Handwerksbetriebe aus dem Stormarner Norden und aus
      Luebeck wollen mit Kreativitaet aus der
      Krise: Sie haben die Genossenschaft "Norddeutscher
      Handwerkerring" in Reinfeld gegruendet.
      Kuenftig treten sie auf, als waeren sie eine einzige grosse
      Firma. Diese will eine Marktluecke fuellen: schluesselfertiges
      Bauen behindertengerechter Haeuser. Dafuer greifen die
      Handwerker nicht nur zu Maurerkelle, Saege und
      Schraubenzieher, sondern sie verhandeln fuer ihre Kunden auch
      mit Versorgungstraegern
      ueber Zuschuesse. Es ist die erste derart weit reichende
      Kooperation in Schleswig-Holstein. Fuer die beteiligten
      Unternehmen wird ein Umsatzplus prognostiziert. Hintergrund
      des Ansatzes: In wirtschaftlich
      schlechten Zeiten kommen einzelne Betriebe immer schwerer an
      Auftraege. Nun koennen sie Komplettloesungen anbieten, die jeder
      allein niemals hinbekommen wuerde. Auch wenn kuenftig ein neues
      Logo die Briefboegen der Firmen und die Autos in
      den Fuhrparks ziert: Jeder der Betrieb arbeitet innerhalb des
      Handwerkerrings weiterhin selbstaendig und auf eigene
      Rechnung.


      *****************************************************
      Einzigartige Speditions-Genossenschaft

      Unter dem Namen Log.Serv schlossen sich im Oktober 2004
      insgesamt 29 Transporteure und Auftraggeber zu einer
      Genossenschaft mit Sitz in Guetersloh
      zusammen. Sie wollen per Kooperation erfolgreich
      sein. Der Verbund arbeitet nach den Ideen der
      genossenschaftlichen Gruendervaeter Friedrich Wilhelm
      Raiffeisen und Hermann Schulze aus dem 19.
      Jahrhundert und haelt diese Zusammenarbeit fuer
      zeitgemaesser denn je: Auftraege werden so abgesprochen, dass
      die Leerfahrten minimiert werden koennen. Dadurch, dass die
      Mitglieder in ganz Deutschland verteilt sind und alle
      unterschiedliche Schwerpunkte haben, ist die moegliche
      Konkurrenz untereinander gering. Die Fuhren werden regional
      und
      nach der Leistungsfaehigkeit der einzelnen Betriebe
      vergeben. So soll jeder von der Zusammenarbeit
      profitieren und die Auslastung erhoehen. Auch die
      Kunden der Spediteure werden die Vorteile der
      Log.Serv spueren: Die Auftragssicherheit sei groesser,
      wenn die Partner im Notfall eine zugesicherte Tour
      uebernehmen koennten.

      ***************************************************
      Markenaufbau durch bau1-Genossenschaft

      In Oesterreich haben sich in der bau1-Genossenschaft mit Sitz
      in St. Poelten 42 Bauunternehmen in
      Wien und Niederoesterreich zu einer Kooperationsgemeinschaft
      zusammengeschlossen. Diese ist
      nicht gewinnorientiert, sondern erbringt ihre Leistungen
      ausschliesslich fuer die Mitglieder, in der Regel
      Familienunternehmen. An sie werden alle Vorteile
      weitergegeben. Die Mitglieder muessen eine
      hundertprozentige Bankgarantie bei bau1 hinterlegen, sodass
      es eine volle Absicherung im Falle der
      Insolvenz eines Mitglieds gibt. Am Beginn einer
      Mitgliedschaft steht ein ausfuehrliches Gespraech, bei
      dem die Bedingungen besprochen werden. Aufgenommen werden
      Unternehmen mit mindestens 25
      und maximal 200 Mitarbeitern. Das aufnahmewillige Unternehmen
      muss mindestens zwei Jahre am
      Markt sein. Im Wege der Mitgliedschaft koennen die
      Unternehmen ihre Verwaltungsstrukturen entlasten. Ein
      Mitarbeiter-Pool, sowie ein Geraete-Pool erhoehen die
      Auslastung der beteiligten Unternehmen.

      *********************************************************
      CONTRASTE ist die einzige ueberregionale Monatszeitung
      fuer Selbstorganisation. CONTRASTE dient den Bewegungen als
      monatliches Sprachrohr und Diskussionsforum.

      Entgegen dem herrschenden Zeitgeist, der sich in allen
      Lebensbereichen breitmacht, wird hier regelmaessig aus dem
      Land der gelebten Utopien berichtet: ueber Arbeiten ohne
      ChefIn fuer ein selbstbestimmtes Leben, alternatives
      Wirtschaften gegen Ausbeutung von Menschen und Natur,
      Neugruendungen von Projekten, Kultur von "unten" und viele
      andere selbstorganisierte und selbstverwaltete
      Zusammenhaenge.

      Desweiteren gibt es einen Projekte- und Stellenmarkt,
      nuetzliche Infos ueber Seminare, Veranstaltungen und
      Neuerscheinungen auf dem Buchmarkt.

      CONTRASTE ist so buntgemischt wie die Bewegungen selbst und
      ein Spiegel dieser Vielfalt. Die Auswahl der monatlichen
      Berichte, Diskussionen und Dokumentationen erfolgt
      undogmatisch und unabhaengig. Die RedakteurInnen sind selbst
      in den unterschiedlichsten Bewegungen aktiv und arbeiten
      ehrenamtlich und aus Engagement.

      Die Printausgabe der CONTRASTE erscheint 11mal im Jahr und
      kostet im Abonnement 45 EUR. Wer CONTRASTE erstmal
      kennenlernen will, kann gegen Voreinsendung von 5 EUR in
      Briefmarken oder als Schein, ein dreimonatiges Schnupperabo
      bestellen. Dieses laeuft ohne gesonderte Kuendigung
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      Bestellungen an:
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      (0 62 21) 16 24 67, EMail: CONTRASTE@...
      Internet: http://www.contraste.org

      Zusaetzlich gibt es eine Mailingliste. An-/Abmeldung und
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