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Re: Wie retten wir die Bi-Bigamie? -

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  • Fritz Letsch
    liebe freundInnen, ich halte den versuch, bi-games auch noch gesetzlich zu verankern, zuerst mal für noch verfehlter als die versuche, über die
    Nachricht 1 von 3 , 29. Juli 2002
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      liebe freundInnen,
      ich halte den versuch, bi-games auch noch gesetzlich zu verankern,
      zuerst mal für noch verfehlter als die versuche,
      über die partnerschafts-regelungen ehe-ähnliche normalitäten herzustellen.

      der grund-fehler an den erwägungen ist die gesetzliche regelung aller
      beziehungen.

      vor dem gesetz sind entmündigungen zu regeln,
      dass steuervergünstigungen und versicherungsrabatte mit der ehe verknüpft
      wurden,
      machte sie zwar lukrativ, aber ich halte das für ungehörig.

      schon besitz-stände sind in gesellschafter-verträgen zu ordnen.
      auch vorsorge- und partnerschafts-verträge gehören dorthin.

      was wollt ihr also geregelt haben?
      ich halte es nicht für günstig, die gleichen sonderrechte zu wollen,
      sondern sehe in einer abschaffung (oder umdefinierung) der sonderrechte
      einen besseren weg.

      lieben gruss,
      fritz
      www.joker-netz.de

      ------------------------
      >Was ist mit einer Frau, die zwei Mænner haben will? Kommt in diesem Dings
      da
      >unten gar nicht vor???
      >blumeeee

      Die wird unterschlagen, damit man noch jemanden zum Diskriminieren
      hat... ;-)))
    • Roman Czyborra
      Fritz schreibt Re: Wie retten wir die Bi-Bigamie? - ... Der Mensch hat keine Fehler, der Mensch ist ein Fehler. (© Christoph Schlingensief in: der
      Nachricht 2 von 3 , 2. Aug. 2002
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        Fritz schreibt Re: Wie retten wir die Bi-Bigamie? -

        > ich halte den versuch, bi-games auch noch gesetzlich zu verankern,
        > zuerst mal für noch verfehlter als die versuche, über die
        > partnerschafts-regelungen ehe-ähnliche normalitäten herzustellen.
        > der grund-fehler an den erwägungen ist die gesetzliche regelung
        > aller beziehungen. ich halte es nicht für günstig, die gleichen
        > sonderrechte zu wollen, sondern sehe in einer abschaffung (oder
        > umdefinierung) der sonderrechte einen besseren weg.

        Der Mensch hat keine Fehler, der Mensch ist ein Fehler.
        (© Christoph Schlingensief in: der [im]perfekte Mensch)

        Wo keine rechtliche Absicherung existiert, breitet sich leider Unrecht
        aus, siehe die Nürnberger Rassegesetze und die Schwulenverfolgung.

        Deswegen finde ich es gut, dass die Mütter des Grundgesetzes den
        besonderen Schutz von Ehe und Familie festgeschrieben haben.

        Ich schlage als Forderung für die nächste Legislaturperiode vor:

        Aktion Zweidrittelmehrheit zur Grundgesetzverbesserung

        Man nehme http://dejure.org/gesetze/GG/6.html

        Ehe und Familie
        stehen unter
        dem besonderen Schutze
        der staatlichen Ordnung.

        und mache daraus ohne Veränderung des eigentlichen Wesensgehaltes
        etwas Aufgeklärteres

        Die Herkunftsfamilie und die Wahlfamilie
        genießen
        den besonderen Schutz der staatlichen Ordnung.
        Familie ist nicht nur dort, wo Kinder sind.

        oder in Anlehnung an die gerade laufende Museumsausstellung Romeo und
        Julia in Neukölln Konzentration auf den größten gemeinsamen Kern:

        Die Liebe
        steht unter
        dem besonderen Schutze
        der staatlichen Ordnung.

        Ich möchte, dass das Krankenhaus und die Vermieterin meine Beziehung
        zu meinem Freund irgendwann respektieren müssen, auch wenn wir nach
        herkömmlichem Recht unverheiratet sind, damit wir nicht mehr von ihrer
        vorurteilsanfälligen Gnade abhängig sind. Wenn Sie unsere
        Menschenwürde mit Füßen treten, sollen Sie aus pädagogischen
        Erwägungen eine saftige Rechnung vom Gericht bekommen.

        Renate schreibt:

        > Man kann keine gesetzliche Regelung erwarten bevor nicht die
        > Realitaet existiert... Der Gesetzgeber trabt immer erst Jahre später
        > hinterher.

        Hab ich auch erst gedacht, aber oft hinkt die Gesellschaft dem Gesetz
        hinterher und die Realität funktionierender Dreiecke existiert schon
        seit Jahren und die Dreiecke werden mit dem Fortschritt der
        Wissenschaft immer besser!

        Wunderblume fragt:

        > Was ist mit einer Frau, die zwei Mænner haben will? Kommt in diesem
        > Dings da unten gar nicht vor???

        Solch eine Frau habe ich vergeblich zu heiraten versucht.

        Nächstes Mal werde ich Dich miterwähnen!

        Liebe Grüße:

        Roman@... tel:+49-30-68'23'79'69
        Arbeitsgemeinschaft Bisexuelle im LSVD
        Agentin für Feminismus und Genderdemokratie
      • Roman Czyborra
        ... Sollte heißen: Wahlfamilie und Herkunftsfamilie ... Oder noch kürzer und historisch wertvoller: Liebe verdient Respekt. Kann die Christlich Demokratische
        Nachricht 3 von 3 , 2. Aug. 2002
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          On Fri, 2 Aug 2002, Roman Czyborra wrote:

          > Ehe und Familie

          Sollte heißen:

          Wahlfamilie und Herkunftsfamilie

          Noch besser fände ich:

          > Die Liebe
          > steht unter
          > dem besonderen Schutze
          > der staatlichen Ordnung.

          Oder noch kürzer und historisch wertvoller:

          Liebe verdient Respekt.

          Kann die Christlich Demokratische Union dem zustimmen?
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