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401Commander Ethan Kendrick, der Mann dem die Monster vertrauen...

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  • sunny82_anna
    4. Nov. 11:41
      Hallo ihr,
      ich hoffe, ihr habt ein schönes Wochenende.
      LG Miri




      < RPG>

      # Zeit: 3.1228

      # Ort: Korridor



      Die Situation war schwierig – mehr als schwierig.

      Für den Moment schien das Wesen in dem Eindemmungsfeld fest zu sitzen, aber es konnte nicht für immer hier auf dem Korridor festgehalten werden.
      Die Situation schrie ganz klar nach Lösungen, leider führte jeder erneute Denkansatz der Beteiligten nur unweigerlich zu neuen Problemen.

      Dieses Wesen saß hier sehr wahrscheinlich wegen ihnen fest und erfreute sich wohl eben so wenig über diese Situation wie die Besatzung des Schiffes, aber doch war eben diese nun mal im Fokus seines ersten Offizieres und ihre Sicherheit musste an erste Stelle stehen.

      Sehr wahrscheinlich hatten sie es hier jedoch mit einem empfindungsfähigen Wesen zu tun, was auch einige Rechte hatte, zumindest wenn es nach Sternenflottenvorschriften ging.

      Ethan wog noch immer alle Optionen ab.

      „Mir ist langweilig… ihr redet zu lange“; grollte die scheinbar alte Stimme aus dem Eindemmungsfeld heraus, was aber nur dazu führte das Luca sich nun vollkommen los riss um auf seinen Freund zu eilen.

      Emily bremste ihn durch eine geschickte Bewegung, aber auch die Trill wurde kurzerhand umrundet.

      Kinder waren immer so schrecklich flink, stellte diese fest und befasste sich wieder mit ihren Anzeigen, der Kurze hatte wohl eh die besten Chancen aus der Sache hier heil raus zu kommen.

      Warum es der jungen Trill nicht eingefallen war sich mit einem Monster anzufreunden, fragte diese sich nun doch langsam.

      „Du musst mir jetzt genau zuhören. Die Erwachsenen überlegen sich was, aber du musst versprechen das du dich benimmst bis sie fertig sind…. Sonst passiert dir noch was“, wimmerte er traurig und dachte an seine Eltern.

      Die Augen des Wesens begannen zu glühen und auch die Haut schien sich immer weiter aufzuheizen. Das Wesen produzierte eine enorme Hitze, so dass Luca unweigerlich zurückweichen musste.

      Hektisch blickte das Wesen sich um, „Ich will nicht das mir was passiert“; Flammen breiteten sich über die scheinbar lederne Haut aus.

      Die Mariens zogen ihre Waffen und zielten.

      Ethan beobachtetet die Szene und sofort wurde ihm klar, dass sie es nun waren die dem fremden Wesen Angst machten.

      Trotz der Hitze trat er auf das Eindemmungfeld zu, „Lass das sein.“

      Die klaren und emotionslosen Worte des Mannes, brachten das Wesen unvermittelt aus der Fassung, jetzt hatten diese Sternenflotten Dinger auf einmal keine Angst mehr und das war alles andere als gut.

      Das Wesen blinzelte mit den Augen und lies die Körpertemperatur noch weiter absinken, als es sich in die hintere Ecke des Felde zurück zog und ganz klar den Schatten eines Mariens bevorzugte.

      „Dir ist es zu hell hier oder?“ Fragte der EO nach und das Wesen nickte nur verwirrt.

      Luca meldete sich nun wieder zu Wort, „Es besucht mich immer nachts und liegt dann oft unter meinem Bett. Dann ist es immer dunkel.“

      „Können wir das Wesen Beamen?“

      Die Frage des ersten Offiziers richtete sich sowohl an den Arzt als auch an die Technik, welche jedoch Beide als erste Reaktion mit einem Schulterzucken antworteten.

      Emily und James berieten sich einen Moment lang.

      „Ich kann es erfassen“, stellte Emily fest und hoffte einfach auf das Beste.

      „Es ist um einiges widerstandsfähiger als wir, aber ein Restrisiko bleibt“; erklärte der Arzt.

      „In Labor ist doch diese Eindemmungskammer“; das Wort Zelle vermied er nun einfach mal, man wusste ja nicht ob das Wesen wieder so empfindlich reagierte.

      Wieder betätige Emily ein paar Knöpfe, „Ja Sir, sie ist einsatzbereit.

      „Dann übertragen sie doch bitte die Muster des Eindemmungsfeldes und sorgen für eine angemessene Beleuchtung.

      Emily seufzte innerlich, wie hell es dieses Wesen wohl mochte, durfte sie nun raten?

      „Erledigt, Sir“, da es unter einem Bett sicher sehr dunkel ist, war es nun in der Kammer auch stockdunkel.

      Ein Versuch war es wert.

      Wieder hockte Ethan sich vor das Wesen und zeigte ihm den Lageplan der wissenschaftlichen Abteilung auf eine PADD, welches ihm mach eine eindeutigen Signal gereicht wurde.

      „Guck mal, da gibt es einen kleinen Raum in dem Labor, der ist dunkel und wenn wir dich dorthin transportiert haben, dann besorge ich dir persönlich etwas zu essen. Es wird bestimmt nicht viel sein, aber eine kleine Portion werden wir sicher finden.“
      Das Wesen knurrte und blickte auf den Lageplan. Fast Zeitgleich trat es mit einem Schritt aus dem Eindemmungsfeld und war nur Sekunden später verschwunden.

      „Ensign Wells?“ Hallte die Stimme der ersten Offiziers durch den Korridor.

      „Ich war das nicht, Sir“, rechtfertigte diese sich prompt.

      „Das war mir klar… wo ist es hin?“ erwiderte Ethan

      Emily scannte das Schiff nach den Mustern des Wesens, „Labor Eins, Eindemmungskammer zwei.“

      „Informieren sie die Wissenschaftler dass sie einen Gast haben und dass wir kommen.“







      # Zeit: 3.1400

      # Ort: Wissenschaftslabor Eins



      Ethan hatte zusammen mit James, Emily, Jori und auch Luca das Labor erreicht. Es war nicht üblich ein Kind mit zu nehmen, aber das Wesen schien ihm mehr zu vertrauen als den Erwachsenen.

      Die Mariens hielten sich zurück, waren jedoch bereit einzuschreiten, wenn die Lage außer Kontrolle geraten würde.

      „Ensign Kr’tala“, begrüßte er die diensthabende Wissenschaftlerin, „Wir konnten Sie leider nur knapp über ihren Besucher informieren.“

      Die Wissenschaftlerin schnupperte verlegen, „Es ist in Kammer Eins…. Ich habe das Licht abgestellt und das Eindemmungsfeld aktiviert.“

      „Das Eindemmungsfeld ist offensichtlich kein Hindernis für dieses Wesen“, erklärte James nachdenklich.

      Die Ohren der Wissenschaftlerin zuckten, „Das Wesen wollte es haben, außerdem hätte es gern ein paar Kissen und Decken für seine Höhle und ich soll Sie an ihr Versprechen erinnern, Sir.“

      Ethan seufzte, das Wesen schien ihnen wirklich nicht besonders weit zu trauen.

      Er ließ eine winzige Einheit Replikatorenmasse besorgen, in ihrer Situation zählte jede Einheit, aber sie würde mit Glück etwas anderes zu essen für das Wesen finden und er konnte das beginnende Vertrauen nicht zerstören.

      Mit Luca der sich an Ethans Hand festhielt trat er auf das Eindemmungsfeld der Kammer zu, „Danke dass du hier hingekommen bist.“

      Das Wesen zischte, „Das ist jetzt meine Höhle, ihr dürft hier nicht rein… Luca vielleicht… aber ihr nicht!“

      Ethan nickte, „Das habe ich verstanden.“

      „Ich bin müde und muss schlafen“, knurrte das Wesen und verschwand in der hintersten Ecke wo es sich zusammenrollte.

      Für heute hatte es genug Aufregung und vor allem genug von den Menschen.



      Luca zupfte am Ärmel es ersten Offiziers, „Darf ich es morgen besuchen…. Bitte.“

      „Natürlich“; sanft schob er den Jungen zu Jori welcher noch nicht wusste was er von der Freundschaft von Luca zu dem Wesen halten sollte.

      Ethan trat nu zu der Wissenschaftlerin, „Ich lasse ihnen zwei Wachen hier… nur zur Sicherheit.“







      # Zeit: 4.1430

      # Ort: Labor Eins



      Seit gestern hatte sich Commander Kendrick immer wieder erkundigt wie es dem Wesen in der Eindemmungskammer ging und er hatte zumindest zur Information bekommen, dass es nicht wieder verschwunden war.

      Nun wollte er sich aber noch einmal ein eigenes Bild machen, auch bevor er gleich dem Commander einen Bericht erstatten würde.

      Er betrat das Labor und traft erneut auf die Wissenschaftlerin vom Vortag, „Sind sie immer noch hier Ensign.“

      Diese lächelte verlegen, „Irgendwie schon… ich habe erst das Wesen versorgt und dann versucht mit Dr. Allagheny etwas Essbares zu synthetisieren.“

      „Hat es funktioniert?“

      „Bis jetzt nicht“; erwiderte die Füchsin und schnupperte nachdenklich an dem roten Fell ihres Armes, was sie oft tat wenn sie angestrengt nachdachte.



      Ethan nickte ihr zu und bewegte sich dann auf die Kammer zu,“ Hallo?“

      Er ging vor dem Eindemmungsfeld in die Hocke und wartete. Er meinte eine Bewegung in der Dunkelheit wahr zu nehmen.

      „Es hat seit gestern 16 Stunden geschlafen und wenn meine Messwerte stimmen noch mal 8 Stunden gedöst… ähnlich wie eine Katze von der Erde… aber es hat nicht mehr nach Essen gefragt“, berichtete die Wissenschaftlerin abschließend.

      „Warum weckst du mich“, knurrte es aus dem Eindemmungsfeld, bevor zwei rote Augen in der Dunkelheit aufleuchteten.

      „Ich wollte mich erkundigen ob es dir gut geht“; erklärte der Offizier in einem klaren Ton.

      „Hast du noch mal was zu essen?“

      „Nein, leider nicht“, irgendwie hatte Ethan ein schlechtes Gewissen, das sie noch immer nichts gefunden hatten was das Esen essen konnte.

      „Ist nicht schlimm, ich warte.“

      Das waren ja ganz neue und vor allem versöhnlichere Töne und doch zog Ethan eine Augenbraue etwas nach oben.

      „Ich habe eine Höhle und ich kann schlafen… dann kann ich auf das Essen warten… du hast es versprochen und du hältst deine Versprechen, das habe ich gesehen und das hat Luca auch noch mal gesagt…. Er war heute Morgen hier… an meiner Höhle.“

      Ethan nickte, es hatte sich offensichtlich ausgezahlt, ein wenig der raren Replikatorenmasse zu investieren.

      „Ich halte mein Versprechen, ich lasse die klügsten Kopfe an dem Problem arbeiten, aber brauchst du noch etwas anderes? Willst du spazieren…. Aus dem Feld raus.“

      Das Wesen schnurrte leicht und gähnte, „Warum soll ich aus meiner Höhle wollen?! Es ist meine Höhle und ihr kommt nicht durch das Feld!“
      „Nein, so einfach können wir da nicht durch… nicht so einfach wie du?“ Vielleicht konnte das Wesen, aus einem Grund doch nicht mehr raus, um an eine Antwort zu kommen versuchte er immer wieder auf das Thema anzuspielen.

      „Ich kann hier raus. Aber wenn ihr hier nicht rein kommt und es meine Höhle sein kann, dann bleib ich hier drinnen… und wenn… Luca zu mir kommt.“
      Ethan dachte nach, „Wir haben sicher noch abgeschiedenere Ecken für dich auf dem Schiff.“
      Das Wesen zischte wieder verstimmt, „Aber das ist meine Höhle! Hier findet Luca mich und ich kann gucken was ihr macht…. Was die Leute hier machen.“

      Diese Diskussion war schwierig, vielleicht sollte er sich damit zufrieden geben, das dieses Wesen offensichtlich einen Ort gefunden hatten an dem es halbwegs zufrieden war und keinen Ärger machte.

      So erhob der Mann sich langsam, „Okay, dann ist das nun deine Höhle und sie gehört die allein.“

      Er wendete sich zum gehen, „MEINE Höhle!“ Wiederholte das Wesen und verschwand in der düsteren Ecke, „Kommst du morgen wieder?“

      Ethan blickte verwundert über seine Schulter, „Natürlich.“

      „Das Essen nicht vergessen“; ein düsteres Kichern war zu hören, bevor es still wurde in der Zelle.

      Das Wesen hatte offensichtlich Humor.

      Trotzdem blieb die Frage, was sie auf Dauer mit dem Wesen machen würden und wie sie es nach Hause bringen konnten.

      Das würde wohl nicht das letzte Gespräch gewesen sein, vielleicht war es auch nicht verkehrt beim nächsten Mal Ruthven mit zu nehmen.

      Außerdem brauchte das Wesen einen Namen, oder wenigstens eine Klassifizierung der Spezies.







      # Zeit: 9.1430

      # Ort: Labor Eins



      In den letzten Tagen hatte Ethan das Wesen mehrmals besucht und sich nach seinem Wohlergehen erkundigt, er hätte gelogen wenn er behauptet hätte, dass er sich nicht verantwortlich fühlte.

      Es hatte keine Zwischenfälle gegeben, das Wesen was immer noch keinen Namen hatte, schlief oder döste knapp 20 Stunden am Tag und die restliche Zeit unterhielt es sich mit Luca, oder Ethan oder mit einem der Wissenschaftlern. Noch immer hatten sie jedoch nicht besprochen wie sie das Wesen nachhause bringen sollten und sie hatten auch noch immer keinen Weg gefunden es zu ernähren, es hatte sich jedoch herausgestellt, dass es nicht so oft essen musste und seit dem es so viel schlief, war es auch nicht mehr so gereizt.

      Commander und erste Offizier betraten das Labor grüßten die Wissenschaftler und bewegte sich auf das Eindemmungsfeld zu.

      „Hallo Wesen“, bei diesen Worten ging Ethan in die Hocke, „Ich würde dir gern den Commander des Schiffes vorstellen.“

      Zwei rote Augen blitzen auf und mit einem Sprung saß das Wesen direkt vor dem Feld, “Er kennt die Regel? Das ist meine Höhle, er darf hier nicht rein.“
      Shay nickte und ging ebenfalls in die Hocke, „Ich kenn die Regeln…keiner kommt in deine Hö…“

      Das Wesen unterbrach den Commander, „Höhle…. Meine Höhle!“

      Shay nickte.

      „Ist es dir wirklich recht dass wir dich Wesen nennen“ , fragte er anstandshalber nach.

      „Ihr könntet meinen Namen nicht aussprechen“; stellte es fest, wusste aber nicht so genau was sie von Shay halten sollte. Ob er Versprechen hielt?

      Aufgeregt hüpfte es in die Ecke in der Ethan vor dem Feld hockte und krallte sich an der Wand fest so dass es an diese zu kleben schien, „Hält er versprechen?“

      Ethan nickte, „Natürlich er ist der Commander des Schiffes.“

      Mit deinem Sprung klebte das Wesen nun an der anderen Seite der Kammer und begutachtete Shay.

      „Ich weiß nicht…Ich weiß nicht ob du Versprechen hältst… ich habe auch noch nichts zu essen“; stellte es fest und zischte.

      „Willst du meine Höhle übernehmen? Die gehört nicht mehr zu seinem Schiff…. Das ist MEINE!“

      Shay erkannte nun was Ethan gemeint hatte, das Wesen hatte eigene Ansichtigen und Regeln, es hatte allerdings auch eine vollkommen andere Lebensart.

      „Wir suchen einen Weg um dich wieder nach Hause zu bringe, aber wir brauchen von dir ein paar Informationen.“
      Das Wesen verschwand mit einem Sprung in der hinteren Ecke der Kammer und rollte sich zusammen.

      Shay blickte zu Ethan, „Das lief nicht so wie erwartet. In letzter Zeit lief allerdings nicht viel wie erwartet.

      „Es ist eigen...“, erklärte Ethan.

      „Sie haben eine Beziehung zu dem Wesen aufgebaut, das war sicher nicht einfach“, stellte Shay lobend fest.

      „Solange es hier ist haben wir eine Verantwortung… sie sollten die Wissenschaftler noch einmal daran erinnern dass wir dringend etwas zu essen für das Wesen benötigen.“

      Shay erhob sich wieder und strich sich nachdenklich über das Gesicht, es kam ihm so vor als hätte das Wesen es nicht unbedingt eilig das Schiff zu verlassen.



      </ RPG>







      < SUM>




      # Zeit: 3.1228

      # Ort: Korridor

      Das Wesen wurde im Eindemmungsfeld festgesetzt und in eine Eindemmungskammer in Labor eins umgesiedelt.



      # Zeit: 3.1330

      # Ort: Labor Eins

      Das Wesen hat die Eindemmungskammer in Labor eins als Höhle angenommen und mag gar nicht mehr die liebgewonnene Höhle verlassen. Außerdem baut der erste Offizier eine Vertrauensbasis zu dem fremdartigen Wesen auf.


      # Zeit: 4.1430

      # Ort: Labor Eins
      Ethan erkundigt sich nach dem Befinden des Wesens und befragt die Wissenschaftler nach Neuigkeiten.



      # Zeit: 9.1430

      # Ort: Labor Eins

      Der Commander und der erste Offizier versuchen herauszufinden wo das Wesen genau her kommt und wie sie es dorthin zurückbringen können, allerdings scheint das Wesen kein großes Interesse daran zu haben, dass Schiff zu verlassen.



      < / SUM>
      Ens. Emily Wells



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