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386Ex und hopp

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  • v2vc
    18. Juli
      <RPG>

      # Ort: Arrest
      # Zeit: MD 4.1900

      >"Lief wohl nicht so gut." kommentierte Ettore trocken als er Shays
      >unterdrückte Wut sah.
      >"Kann man so sagen - wenn sie ihn dazu bekommen das er mit macht dann
      >bitte, Counselor, aber
      >wenn nicht verläßt dieser Mann bei nächster Gelegenheit mein Schiff."
      >brummte der Schotte und stapfte davon einen seufzenden Ettore zurück
      >lassend.

      Ettore wollte sowohl dem Cardassianer Zeit geben, seine Position noch
      einmal genauer zu überdenken, als auch dem Captain, ihm in Ruhe zu
      erklären, was eigentlich vorgefallen war. Später wollte er dann noch
      einmal in Ruhe mit dem Gul darüber sprechen.

      Aber dazu kam es nicht mehr. Denn auf dem ganzen Schiff machten sich
      inzwischen Unwohlsein als Folge des Mittagessens breit. Circa die Hälfte
      der Crew hatte sich dienstunfähig gemeldet. Der Arzt und die
      Krankenstation insgesamt hatten alle Hände voll zu tun. Inzwischen war
      man dazu übergegangen, per schiffsweiter Durchsage Instruktionen zu
      verbreiten, was zu tun war und wie noch gesunde Crewmitglieder ihren
      Kameraden helfen könnten.

      Der Begriff schiffsweite Epidemie und Chaos wären sicher das, was die
      Situation der Hephaistos am treffendsten beschrieb. Shay hielt sich
      verbissen und unendlich grummelnd und fluchend auf der Brücke und
      überwachte die Reparaturarbeiten. Inzwischen war die Brücke durch die
      Reparaturteams halbwegs in Stand gesetzt und eine anscheinend nicht von
      dem Vorfall betroffene Crew machte gerade eine Doppelschicht. Immerhin
      war alles halbwegs präsentabel, wie der Skipper erleichtert feststellte.

      Dann meldete sich der Counselor über das Interkomm: [Captain, ich wollte
      gerade mit Gul Maref sprechen, aber er ist nicht im Arrest und laut des
      Schiffscomputers auch nicht an Bord.]

      „Wiet!“, rief der Skipper, aus seiner Litanei des Fluchens und Grummelns
      mit einem Schlag erwacht. „Ruthven an Arrestbereich. Wo ist Gul Maref?“

      [Hier die Sicherheit aus dem Arrest. Nachdem der Gul sich krank meldete
      wurde uns von der Krankenstation ein Helfer geschickt, der ihn zur
      Krankenstation begleiten sollte. Hier kam er nicht wieder an, aber ich
      bin auch alleine, alle anderen haben sich krank gemeldet, Sir.]

      „Und sie haben sich nichts dabei gedacht, dass der Gul mehrere Stunden
      dort verbrachte und nicht zurückkam?“, erkundigte sich Shay verblüfft.

      [Nein, Sir. Die Kollegen sind auch nicht zurück gekommen und es hieß,
      man müsse dort sehr lange warten.]

      Shay wandte sich an die OPS-Station. „Gelben Alarm. Führen Sie eine
      schiffsweite Diagnose durch, ich will wissen, wo der Gul ist.“ Dann
      klatschte er auf sein Abzeichen: „Den Counselor und den Sicherheitschef
      sofort in die Krankenstation.“


      # Ort: Krankenstation
      # Zeit: MD 4.1915

      Als Shay in der Krankenstation eintraf warteten Jori und Ettore dort
      bereits auf ihn. Der Eska las gerade fieberhaft einen Bericht, der auf
      einem Padd stand.

      „Was gibt es, Leftenant?“, fragte er Jori.

      „Sir, wie es aussieht, wurde eine unserer Rettungskapseln vor ca. zwei
      Stunden unautorisiert gestartet. Insgesamt fehlen zwei Personen. Der Gul
      und einer von den Geretteten. Der Alarm wurde unterdrückt, so dass wir
      nichts bemerkt haben. Gerade in diesem Chaos.“ Er machte eine
      allumfassende Geste, die das Gewusel auf der Krankenstation wohl
      bezeichnen sollte.“

      „Soll das eine Entschuldigung sein?“, erkundigte sich Shay mit scharfem
      Ton. „Und wieso konnte der Alarm überhaupt unterdrückt werden?“

      Jori zuckte einmal kurz zusammen und dem etwas hinter ihm stehenden
      Ettore ging es genau so. „Nein, Sir. Es ist nur eine Aufzählung der
      Fakten. Der Brand auf der Brücke hat dafür gesorgt, dass der Alarm
      kurzfristig außer Kraft gesetzt war und immer mal wieder bis zur
      vollständigen Wiederherstellung dieses Systems um 1800. Warum das so
      war, müssen Sie bitte in der technischen Abteilung nachfragen. Ich
      vermute, dass es sich um eine Schutzmaßnahme handelt, um die Systeme
      nicht zu überlasten.“

      Shay winkte ab. Dann sah er Dr. Allagheny und versuchte seine
      Aufmerksamkeit zu erregen. Der Doc kam auf sie zu. „Was gibt es,
      Captain? Wie Sie sehen, ist hier viel zu tun.“

      „Stimmt es, dass Sie vor ca. zwei Stunden einen Sanitäter in den Arrest
      geschickt haben, um den Gul auf die Krankenstation bringen zu lassen?“,
      erkundigte sich Shay.

      „Ja, der klagte über Unwohlsein wegen des Essens. Dann schickte ich
      einen unserer Helfer zu ihm, es waren auch noch zwei Sicherheitsleute
      dabei.“ erklärte der Doc, sich nachdenklich an die Stirn fassend.

      „Und Sie haben sich nicht gewundert, dass er hier niemals ankam?“, hakte
      Shay nach.

      „Sir, bei allem Respekt, bei so vielen Patienten wie im Augenblick weiß
      ich weder aus noch ein. Ich hätte Ihnen nicht sagen können, ob ich den
      Helfer vor fünf Minuten oder vor fünf Stunden losgeschickt habe.“ Der
      Doc war sichtlich ungehalten, dass er mit solchen Lappalien von
      wichtigeren Tätigkeiten abgehalten wurde.

      „Was war das denn für ein Helfer?“, erkundigte sich nun der Counselor.

      Der Arzt zuckte mit den Schultern: „Das war einer der Geretteten, die
      sich für die Krankenstation gemeldet hatte. Der Mann schien medizinisch
      gut vorgebildet, so hatte ich keine Einwände... wenn ich natürlich da
      schon gewußt hätte, was ich jetzt...“

      „Ja?“ Shay war zu seinem scharfen Tonfall zurückgekehrt.

      „Bei der derzeitigen Epidemie handelt es sich um eine Virusinfektion,
      die vermutlich durch das Essen verbreitet wurde. Allerdings sind
      Cardassianer gegen dieses Virus immun...“ erklärte der Arzt und drückte
      schnell ein paar Schaltflächen seiner Konsole, das das Virus auf den
      Schirm zauberte.

      „Es war alles nur vorgetäuscht?“ Shay riss vor Erstaunen die Augen auf.

      „Vermutlich hat der Helfer mit den medizinischen Kenntnissen da auch
      noch mitgeholfen“, vermutete Ettore.

      „Es wäre ein leichtes, sich selber nichts vom Essen zu nehmen und dann
      darauf zu warten, dass der Gul seine kleine Inszenierung anfängt“, sponn
      Jori die Idee weiter.

      „Ruthven an Brücke, Langstreckenscan nach einer Rettungskapsel mit
      unserer Signatur.“, befahl er über das Interkomm.

      [K’erral hierrr. Sirrr, wir können keine Spurrr finden. Allerrrdings
      gibt es in einer Entferrrnung einigerrr Lichtjahrrren Trümmerrr, die von
      einerrr Kapsel stammen können. Aberrr nurrr wegen derrr Materrialdichte.
      In der Nähe stellen wirrr außerrrdem schwache Warrrpsignaturrren einer
      uns unbekannten Quelle fest.]

      „Danke, Ensign.“ Shay seufzte tief. Das einzige Gute war, dass der
      Caitianer anscheinend noch immer immun gegen die Auswirkungen des Virus war.

      „Lassen Sie uns nach der Rettungskapsel gucken, der Arzt sprach doch von
      zwei Begleitern“, drängte Jori, der um das Wohlergehen seiner Leute
      besorgt war.


      # Ort: Gänge
      # Zeit: MD 4.1930

      Als sie an der Stelle ankamen, wo die Rettungskapsel fehlte, waren in
      der Nische gut versteckt zwei bewußtlose Sicherheitsleute gefunden. In
      all dem Chaos war das niemandem aufgefallen. Nachdem diese auf die
      Krankenstation befördert wurden, standen die drei Männer beisammen.

      „Also einen Gul weniger. Leftenant, überprüfen Sie noch einmal, wie
      genau es zu diesem Vorfall kam und schulen Sie Ihr Personal besser, dass
      es erkennt, wenn jemand zu lange aus dem Arrest fern bleibt.“ Jori nahm
      Haltung an und entspannte sich aber kurz darauf wieder, als Shay ihm auf
      die Schulter klopfte. „Ich weiß, Sie geben Ihr Bestes wie wir alle hier.
      Aber die gesamte Situation ist so verfahren, dass wir uns einen erneuten
      Patzer dieser Art einfach nicht leisten können.“

      „Und Sie kommen bitte einmal mit, Counselor. Ich möchte Ihnen jemand
      vorstellen.“ Shay zog den verblüfften Ettore in die entgegengesetzte
      Richtung, in die Jori enteilt war.

      <NRPG> Damit ist der Gul von Bord. Bitte gerne dort belassen. Ich wollte
      aber eine sauberer RPG-Lösung dafür finden. </NRPG>


      # Ort: CWI-Büro
      # Zeit: MD 4.1945

      <NRPG> Thomas, ich gehe davon aus, dass Du es bis zu dieser Zeit
      irgendwie an Bord geschafft hast ;) und schon vom Skipper begrüßt
      wurdest. </NRPG>

      „Counselor, ich habe große Bedenken, dass eine Massenpanik ausbricht,
      sobald klar wird, dass vermutlich das Essen absichtlich von einem Helfer
      kontaminiert wurde, um den Gul zu befreien und beide flüchten konnten.
      Bitte sorgen Sie dafür, dass die Leute ruhig bleiben und sich auf
      unserer Mission konzentrieren: Wir wollen Terra erreichen, so schnell
      wie möglich.“ Shay schaute auf nachdenklich bei jedem Schritt auf seine
      Schuhspitzen.

      „Ja natürlich, Captain“, antwortete der Italiener.

      Sie hielten vor dem Büro des Chefwissenschaftlers. Als das Zeichen zum
      Eintritt gegeben wurde, standen Sie einem großen Denebianer gegenüber.
      Gerade der leutende Blick der violetten Augen machten für den Counselor
      die Überraschung perfekt.

      „Commander, dies ist Leftenant Amaskiir, der uns auf mysteriösem Wege
      erreichte, aber eine willkommene Verstärkung des Teams bildet.
      Leftenant, dies ist Commander della Scala, der Counselor.“ Shay machte
      die beiden miteinander bekannt.

      „Counselor, da Sie derzeit einer der wenigen sind, die nicht mit der
      Reparatur des Schiffes oder der Bekämpfung der Seuche beschäftigt sind,
      möchte ich Sie bitten, den Leftenenat nicht nur mit dem Schiff bekannt
      zu machen, sondern auch mit unserer Mission. Ein Wissenschaftler ist da
      sehr von Nutzen und ich baue auf Ihre Unterstützung.“ Den letzten Satz
      sagte er zu Rodan gewandt.

      Dann nickte er beiden zu: „Sie finden mich auf der Brücke.“

      „Also gut, Mr. Amaskiir“, Ettore hatte sich auf einem Stuhl gegenüber
      des CWI platziert und einmal tief Luft geholt, „Willkommen an Bord.
      Derzeit sind wir auf dem Weg ins Sol-System, nachdem wir durch ein
      ikonianisches Tor in diesen Zeitrahmen gezogen wurden...“

      </RPG>

      <SUM>

      # Ort: Arrest
      # Zeit: MD 4.1900
      Der Gul ist aus dem Arrest geflüchtet, während alle mit dem Unwohlsein
      beschäftigt waren. Es fehlen zwei Personen und eine Rettungskapsel.

      # Ort: Krankenstation
      # Zeit: MD 4.1915
      Auf der Krankenstation klärt sich auf, dass einer der Helfer des med.
      Teams wohl auch ein Helfer des Guls war.

      # Ort: Gänge
      # Zeit: MD 4.1930
      Am Ort der Rettungskapsel findet man zwei bewußtlose Sicherheitsleute.

      # Ort: CWI-Büro
      # Zeit: MD 4.1945
      Ettore und Rodan lernen sich kennen und Rodan wird über die Details der
      Misison informiert.

      </SUM>

      submitted by
      Kim
      aka
      LtCmdr. Ettore Ludovico della Scala
      CNS – USS Hephaistos
      SD 230718.9