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379Zusammenrücken

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  • v2vc
    21. Mai
      <RPG>

      # Ort: Brücke
      # Zeit: MD 03.1000

      <Q>
      "Sie meinen also das Ding nimmt mein Schiff auseinander weil es mit
      seinem Essen nicht zufrieden ist?" fragte Emily leicht empört auch wenn
      sie es durchaus nachvollziehen konnte. Wenn sie selbst nicht bald etwas
      zu essen bekam würde sie auch anfangen alles auseinander zunehmen.

      Wieder zuckte Koron mit den Schultern. "Wie gesagt ohne genauere Daten ..."

      "Schön, wie bekommen wir genauere Daten? Wir wissen nicht einmal wo sich
      das Wesen aufhält." unterbrach Shay und ließ seinen fragenden Blick über
      die Anwesenden schweifen.
      </Q>
      „Und wenn wir nun da ansetzen, wo es zugeschlagen hat?“ fragte James in
      die Runde.

      „Meinen Sie das Schiff oder unseren ersten Offizier?“ erkundigte sich Shay.

      „Na ja... eigentlich beide, nur dass wir bei Commander Kendrick eine
      bessere Datenlage haben als bei der Schiffstechnik.“ Dabei blickte er
      Emily vorwurfsvoll an. Diese zuckte nur mit den Schultern und studierte
      dann einen imaginären Fleck auf der Tischplatte, während sie in Gedanken
      überlegte, wie sie dem Schiffstechniker der Beta-Schicht seine
      Replikator-Ration abschwatzen könnte.

      „Führen Sie das bitte näher aus, Doktor.“, forderte Shay seinen
      Schiffsarzt auf.

      „Nun, die Untersuchung von Commander Kendrick hat ergeben, dass sich das
      Wesen anscheinend vornehmlich für Proteine im Blut interessiert. Stellen
      wir ihm doch eine Futter-Falle: Sammeln wir viele Proteine, wie sie im
      Blut vorkommen an einer Stelle und gucken wir, ob es sich nicht
      hervorlocken lässt.“ Der Arzt machte eine vage Bewegung mit der Hand,
      die wohl eine Art ‘irgendwas wird schon passieren’ ausdrücken sollte.

      „Sie meinen, wie die Pheromonfallen bei Insekten?“, erkundigte sich Koron.

      James nickte.

      „Noch weitere Ideen?“ fragte Shay in die Runde.

      <NRPG> So, Ball mal weiterreich. Da alle ja Minimission spielen wollten,
      gebe ich mal ab, an fleißige Schreiber, da ich ja den anderen fetten
      Ball von Mac hatte... </NRPG>


      # Ort: Büro des CNS
      # Zeit: MD 4.1400

      Nach dem Gespräch mit dem CO hatte der CNS Elisa, K’erral und Jori zu
      einer Art Krisensitzung und gleichzeitig Ideenfindung zusammengerufen.
      Um es wenig auffällig zu gestalten, hatten sie sich dafür ins Büro des
      CNS zurückgezogen, da dort außer einiger sich gerade ‘im Umbau’
      befindlichen Blumentöpfen, die Melody in Vorahnung eines Besuches auf
      der Erde umarrangieren und aussortieren wollte, nichts weiter ihre
      Gesprächsrunde stören würde.

      „Wir sind uns einig, dass wir die Flüchtlinge in Gruppen aufteilen.
      Vielleicht sollten wir sie einfach die Hades- und die Geos-Gruppe
      nennen. Ich bin streng dafür, Olymp auszulassen“, fasste Jori ihre
      bisherigen Überlegungen zusammen.

      Sie hatten hitzig diskutiert, wie man die schiere Menge an Leuten
      sinnvoll aufteilen kann. Da es vorallem ein Problem der Organisation
      war, hatte Ettore sowohl OPS als auch sOPS zu diesem Gespräch gebeten.
      Warum der Sicherheitschef anwesend war, war ja mehr als offensichtlich.

      „Das nächste Problem ist es, allen eine sinnvolle Beschäftigung zu
      beschaffen. Wenn sie abgelenkt sind, wird es vermutlich eher weniger zu
      den Unruhen kommen, die der Captain befürchtet.“ Ettore hatte eine kurze
      Zusammenfassung seines Gesprächs mit Shay einfließen lassen.

      „Auch wenn Gul Maref nicht andauernd im Arrest sein kann, so kann er
      auch unmöglich die gleichen Rechte genießen, wie die anderen.
      Schließlich kann man denen - zumindest bisher - nichts vorwerfen. Keine
      feindliche Gesinnung oder bekannte Straftaten. Vielleicht waren einige
      nur zur falschen Zeit am falschen Ort.“ Während der Eska sprach,
      scrollte er auf seinem Padd immer wieder die schier unendliche Liste der
      Geretteten durch, die zumindest bisher namentlich erfasst werden
      konnten, was das Handling etwas einfacher machen sollte. So hofften sie
      es alle.

      „Ich bin auf jeden Fall dafür, dass wir alle Geretteten an ihrer
      Selbstorganisation beteiligen. So kann uns später niemand einen Vorwurf
      machen, wenn jemandem etwas nicht passt. Auch Gul Maref können wir in
      diese Aufgabe mit einbinden. Es gibt derzeit genug zu tun, dass wir in
      der OPS-Abteilung gerne Unterstützung bekommen.“ Elisa nickte K’erral
      kurz zu, der vorher schon eine derartige Andeutung gemacht hatte.

      „Ja, ich werrrde die Hades-Grrruppe überrrnehmen, Sie die Geos-Grrruppe.
      Außerrrdem sollten wirrr verrrsuchen, soviele norrrmale Quartiere wie
      möglich zu den Gästequarrrtierrren frrrei zu bekommen. Vielleicht können
      einige Offizierrre etwas zusammenrrrücken für die Zeit, so wie die
      Mannschaftsquarrrtierrre orrrganisierrrt sind. Außerrrdem werden wirrr
      natürlich die Frrrachtrrräume einrrrichten müssen. Mobiliarrr und
      ähnliche Einrrrichtungsgegenstände können wirrr vielleicht von einigen
      selberrr anferrrtigen lassen, das würrrde die Replikatorrren schonen und
      zugleich eine sinnvolle Beschäftigung bieten.“ K’erral wippte zu seiner
      Aufzählung rhythmisch mit einer seiner Tatzen auf dem Tisch. Eine
      Bewegung, die allen anderen ein unwillkürlichen Lächeln entlockte.

      Ettore räuspete sich: „Ich halte es für eine gute Idee, wenn wir die
      Geretteten sich selber aufteilen. Die Quartiere sollten Frauen, Kindern,
      Alten und Familien vorbeihalten bleiben. Da Sie mehrere Köche ausgewählt
      haben, Mr. K’erral, werden wir die Verpflegung Sektionsweise vornehmen.
      Wir müssen außerdem qualifizierte Leute ausfindig machen, die sich um
      Krankenpflege kümmern, bei der Essensausgabe mitwirken sowie auf ihren
      Decks in der Technischen Abteilung aushelfen.“

      „Aber keine kritischen Systeme, nur Wartung von Schächten usw.“, Jori
      war dem Italiener sofort ins Wort gefallen, „Ich möchte nicht, dass etwa
      der Maschinenraum von anderem außer dem Sternenflottenpersonal betreten
      wird. Außerdem wird es für die Leute keine Kommunikatoren geben. Wir
      könnten es sonst nicht mehr bewerkstelligen. Der Gul kann einen
      modifizierten Kommunikator bekommen. Einen, der wie eine elektronische
      Fußfessel wirkt, sobald er vom Träger entfernt wird, schlägt er Alarm.
      So wissen wir zugleich immer, wo er sich befindet. Zum Zeichen seines
      Status als Gefangener muss er am Abend in den Arrest zurückkehren.“

      Ein allgemeines Nicken bestätigte Jori in seinem Vorschlag.

      „Meinen Sie, er wird sich darauf einlassen?“, erkundigte sich Elisa.

      Ettore zuckte mit den Schultern: „Er ist ein Militär. Er wird verstehen,
      dass er in seinem Status als Gefangener sonst nur dauerhaft im Arrest
      bleiben kann. Er hat gelernt, sich und andere zu organisieren. Diese
      Erfahrung darf er nun einbringen. Es heißt ja nicht, dass man nicht
      höflich bleiben kann, wenn er es auch ist.“

      „Dann schlage ich vor, dass wir unsere gesammelten Ideen vor den Captain
      bringen.“ Jori schlug zum Abschluß mit einem Padd auf die Tischplatte,
      was das Signal zum Aufbruch gab.


      # Ort: Alle Offiziersquartiere
      # Zeit: MD 4.1700

      ============
      Eingehende Nachricht
      ============

      === /\===
      AN: Alle Offiziere
      VON: OPS
      BETREFF: Quartiere

      An alle Offiziere:

      Im Rahmen eines Notfallplans zur Bewerkstelligung unserer längeren Reise
      zur Erde mit vielen Geretteten an Bord brauchen wir Platz zur
      Einquartierung. Wer sich in der Lage sieht, für die Dauer der Reise sein
      Quartier mit einem anderen Offizier zu teilen, melde sich bitte beim OPS.

      === /\===

      ============
      Ende der Nachricht
      ============


      # Ort: Frachträume
      # Zeit: MD 4.2130

      „Und, wie läuft es mit der Aufteilung?“

      Shay trat zu K’erral, Ettore und einigen Sicherheitsleuten, die ein
      großes Gewimmel im Frachtraum beobachteten. Viele Leute rannten von
      links nach rechts und rechts nach links. Irgendwann aber ebbte die
      Bewegung ab. Laute Rufe, dort ein Weinen, oder dort ein Streit. Die
      Eröffnung, man werde auf einer längeren Reise sein und müsse
      zusammenrücken, um gemeinsam zu überstehen - Details wurden
      selbstverständlich ausgespart - hatte einiges emotionales und auch
      sonstiges Durcheinander hervorgebracht. Dann die Mitteilung der
      Umquartierung und der selbstständigen Aufteilung in zwei Gruppen. Es
      hatte einige Stunden gedauert, aber nun war es endlich soweit.

      „Und Sie sind derrr Ansprrrechparrrtnerrr?“ fragte K’erral den Counselor.

      „Das ist naturgemäß meine Aufgabe an Bord, das Verbindungsglied der
      Zivilisten zur Sternenflotte zu sein. Allerdings sind normalerweise
      nicht so viele Zivilisten und nur ein einziger Counselor an Bord. Ich
      tue, was ich kann, aber ich werde weitere Unterstützung brauchen,
      Captain. Auch die Crew steht unter Streß und es werden für nur eine
      geschulte Person langsam zu viele: Crew und Flüchtlinge. Normalerweise
      steht bei einer solchen Anzahl Personen an Bord ein psychologisches Team
      zur Verfügung.“ Dabei wandte er sich dem Skipper zu. „Sir, auch ich
      könnte etwas Unterstützung gebrauchen.“

      Zwei Personen traten auf die kleine Gruppe der Sternenflottler zu.

      „Captain, das sind Mr. Tambaque für die Gruppe in Geos und Ms. Kanor für
      die Gruppe in Hades. Die Gruppen haben sich so gefunden und diese beiden
      jeweils zu Ihren Sprechern erkoren.“ Ettore machte die beiden mit Shay
      vertraut, der ihnen konzentriert aber um eine freundliche Miene bemüht
      zunickte.

      „Captain, wir sind Ihnen dankbar, dass Sie uns aufgenommen haben und nun
      versuchen, unsere Situation zu verbessern.“ Tambaque sprach und drückte
      dem Captain ein Padd in die Hand. Genauso tat es Kanor „Wir wollen uns
      gerne einbringen, unser aller Situation zu verbessern. Hier sind die
      Namen derjenigen, die in unserer jeweiligen Sektion unterkommen werden.
      Außerdem steht dabei, welche Berufe die Personen ausüben. Vielleicht
      hilft Ihnen das, einen Überblick zu erhalten.

      „Danke Mr. Tambaque. Ms. Kanor.“ Shay nickte beiden zu: „Es freut mich,
      dass Sie unsere Bemühungen zu schätzen wissen. Sicher haben Sie
      Verständnis, dass für mich als Captain die Sicherheit meines Schiffes
      und meiner Crew vor allem anderen - d.h. auch vor _Gästen_ steht. Ich
      wünsche Ihnen und Ihren jeweiligen Gruppen alles Gute und viel Glück.
      Ich wünsche es uns allen!“

      Damit kehrten die beiden Sprecher zu ihren Gruppen zurück und wurden von
      einigen Sicherheitsleuten in die jeweiligen Sektionen des Schiffs geleitet.


      </RPG>

      <SUM>

      # Ort: Brücke
      # Zeit: MD 03.1000
      James schlägt vor, dem Wesen eine Protein-Falle zu stellen.

      # Ort: Büro des CNS
      # Zeit: MD 4.1400
      Elisa, K’eral, Jori und Ettore beratschlagen über die Flüchtlinge und
      Gul Maref.

      # Ort: Alle Offiziersquartiere
      # Zeit: MD 4.1700
      Die Offiziere werden gebeten, wenn möglich etwas zusammenzrücken.

      # Ort: Frachträume
      # Zeit: MD 4.2130
      Die Flüchtlinge haben sich in zwei Gruppen geteilt. Mr. Tambaque ist
      Sprecher für die Gruppe in Geos und Ms. Kanor für die Gruppe in Hades.

      </SUM>

      submitted by
      Kim
      aka
      LtCmdr. Ettore Ludovico della Scala
      CNS – USS Hephaistos

      SD 230521.9