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373It's a long way home

Nachrichten erweitern
  • v2vc
    23. Apr.
      Heyho,

      nur ein Mini-RPG, damit es wenigstens etwas weiter geht. Insgesamt bin
      ich etwas enttäuscht, dass so wenig los ist, da vergeht einem selbst
      auch die Lust...

      <RPG>

      # Ort: Olymp, Deck 6, Stellarkartographie
      # Zeit: MD 4.0800

      <Q>
      "Das .. ich ... Darüber muss ich nachdenken. Kannst du das was du mir
      gerade gesagt hast für eine Besprechung vorbereiten?" fragte er dann.

      "Klar. Hab ich schon so gut wie fertig." bestätigte Taj zufrieden
      während Shay langsam zur Tür ging.

      "Willst du dein Essen nicht mitnehmen?" rief sie ihm nach doch der
      Schotte winkte nur ab.

      "Keinen Hunger mehr." murmelte er nur und verschwand so schnell er konnte.
      </Q>

      Nach dem Motto, dass schlechte Nachrichten nicht weglaufen hatte Shay es
      für nicht nötig befunden, unmittelbar zu handeln. Er hatte sich so wohl
      gefühlt, auch wenn ihm Tajs Nachricht einen ordentlichen Dämpfer auf den
      Enthusiasmus verpasst hatte.

      Den Nachmittag des vorigen Tages hatte er versucht, sich weitesgehend
      Freiräume zu schaffen, um Zeit mit Elisa zu verbringen. Wer weiß, was
      die Zukunft noch alles bringen würde, da war das ‘Jetzt’ der beste
      Moment, um sich ein wenig des Lebens zu freuen.

      Aber am nächsten Morgen - der Skipper hatte inzwischen seinen Rausch
      ausgeschlafen - hatte er alle Abteilungsleiter zusammen getrommelt.
      Irgendwann war auch der süßeste Traum vorbei. Und schlechte Nachrichten
      ließen sich nicht unendlich aufschieben.

      Als Zugeständnis an Kr’tala hatte er die Besprechung in der
      Stellarkartographie einberufen. Die Füchsin war so in ihrer vertrauten
      Umgebung und konnte so hoffentlich unbefangener sprechen.

      „Ich habe Sie alle hierher gebeten, weil uns Ensign Kr’tala einige
      wichtige Beobachtungen mitzuteilen hat. Bitte sehr, ich übergebe das
      Wort.“ sagte Shay, nachdem sich alle versammelt hatten und recht dicht
      gedrängt versuchten, einen guten Ausblick auf die Projektionsfläche zu
      haben.

      Kr’tala begann ihre Ausführungen, indem sie genau das wiederholte, was
      sie Shay schon am Tag zuvor erklärt hatte. Allerdings war diesmal alles
      graphisch viel anschaulicher vorbereitet, als mit den Gummiwürmern. Sie
      sprach von Zeitlinien, von Menschen, von Abzweigungen und der Erde.

      Als sie ihren Vortrag beendet hatte, sahen sich alle schweigend und
      ratlos an. Man sah, wie alle im Kopf rechneten, abwogen oder spekulierten.

      „Äh vielleicht setzen wir und alle kurz und besprechen, welche Fragen
      und Ideen jeder hat“, schlug Shay vor und deutete mit einer vagen
      Handbewegung auf den Fußboden der Stellarkartographie. „So können wir
      einige der Ideen gleich auch optisch nachvollziehen.“

      Einzig Kr’Tala und K’erral schienen wenig verblüfft und machten es sich
      sofort bequem. Alle anderen wirkten ein wenig unbeholfen, als sie auf
      dem Boden Platz nahmen.

      „Es ist ein langer Flug bis ins Sol-System,“ stellte Catarina sofort
      fest, „Mehrere Monate.“

      „Ja, und wir dürfen dabei keinen Kontakt zu anderen Spezies und Planeten
      haben. Seien sie uns auch noch so bekannt.“ ergänzte Ethan.

      „Wirrr werrrden allerrrdings mit den jetzigen Vorrräten nicht
      auskommen,“ erklärte K’erral entschieden.

      „Irgendwie widerstrebt es mir, mein Schiff auf einer Art Kreuzfahrt zu
      sehen, bei der die Crew und ihre Gäste von A nach B transportiert
      werden. Das ist nicht unsere Aufgabe.“ Der Skipper hatte eigentlich nur
      für sich gemurmelt, aber es hatten alle gehört.

      „Angenommen wir erreichen das Sol-System ohne größere Probleme und
      können dort klären, was zu klären ist. Würden wir dann in unserer
      eigenen Zeitlinie wieder hier in den Badlands sein, oder auch im
      Sol-System?“ Erkundigte sich Ettore. Er erinnerte sich an seine letzte
      Zeitreise, bei der alles wieder so war, als wären sie nie weg gewesen.
      Nur ihre Erinnerungen und Aufzeichnungen in alten Büchern konnten dem,
      der sie wissend las, verraten, dass sie einmal im Mittelalter der Erde
      von Jerusalem nach England gewandert waren.

      „Äh, bei meiner letzten Zeitreise kam ich am ursprünglichen
      Ausgangspunkt in Raum und Zeit wieder raus,“ ergänzte er schnell, als er
      sich einen schiefen Blick des jungen CWI einfing, der sich fragte, warum
      dies ein Problem war, mit dem sich ausgerechnet ein Counselor rumschlug.

      „Meinen Überlegungen zufolge müsste dies auch in diesem Fall so sein“,
      erklärte Tai etwas vage im Inhalt aber mit emphatischen Nachdruck in der
      Stimme.

      „Mir scheint, wir sollten noch heute Kurs auf das Sol-System nehmen.
      Sobald die Technik uns grünes Licht gibt, brechen wir mit
      Marschgeschwindigkeit auf. Ich setze als provisorischen Abflug 1200
      fest. Welche Maßnahmen können wir ergreifen, um unsere Reise für uns
      möglichst ertragbar und für die Außenwelt unauffällig zu gestalten?“
      fragte Shay in die Runde. „Vorschläge bitte!“

      </RPG>

      <SUM>

      # Ort: Olymp, Deck 6, Stellarkartographie
      # Zeit: MD 4.0800
      Die neue Lage wird besprochen. Man plant den Abflug Richtung Sol-System
      und sucht nach Möglichkeiten, dies möglichst glatt durchzuführen.

      </SUM>

      submitted by
      Kim
      aka
      LtCmdr. Ettore Ludovico della Scala
      CNS – USS Hephaistos

      SD 230423.9