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369Von Sensoren und Gummiwürmer

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  • sunny82_anna
    17. Mär.
      Hallo Zusammen,

      ich habe zahlreiche Baustellen mit Emily und hoffe, dass ich nichts durcheinander geworfen habe.
      Lieben Gruß Sunny






      <RPG >
      # Zeit: MD 3.0500
      # Ort: Hephaistos – Jefferies - Röhre


      Das Licht in der Jefferies – Röhre flackerte immer wieder kurz auf. Die Intervalle zeugen von den Energieschwankungen, welche das technische Team eigentlich bereits seit Stunden in Griff haben sollten..eigentlich.
      Wenn man dieses Schiff verschrotten würde und es neu zusammensetzen würde, dann wäre es sicher nicht so mühsam wie immer wieder an etwas Anderem herum schrauben zu müssen. Diese Baby hatte allerdings Charakter, dass musste man dem Schiff lassen. Die Techniker und Ingenieure würden diese Aussage sicherlich sofort unterschrieben, bei den anderen Crewmitglidern war das vielleicht etwas Anderes.
      Seit die junge Trill hier auf dem Schiff angekommen war, hatte sie fast ihre gesamte Zeit damit zugebracht von einer Baustelle zur nächsten zu wandern und die Hälfte ihres Werkzeugs war in den unterschiedlichen Abteilungen des Schiffes verstreut. Wenn sie genau darüber nachdachte, dann wusste sie gar nicht mehr an welchem Tag sie was repariert hatte, oder es zumindest versucht hatte. Irgendwann würde es sicher ruhiger werden und dann würde sie sich ihrem aller liebten Hobby widmen: ESSEN.
      [„Ms. Wells… man lässt fragen wir lange sie noch für die Reparatur der internen Sensoren benötigen“], drang eine männliche Stimme mit starken russischen Akzent über den Communicator der Trill.
      [„Wenn MAN mich nicht immer unterbrechen würde, wäre ich schneller,“] konterte die Trill in einem genervten Tön, verkniff sich jedoch für den Moment die Kraftausdrücke die sich ihr gedanklich aufdrängten.
      [„Haben Sie denn trotzdem eine ungefähre Zeitangabe für mich“,] harkte der junge Kommunikationsoffizier nach.
      [„Nikolaj, wenn ich mich abends vor dem Schlafen mit dir unterhalten will, dann bekommst du die Nase nicht aus deinen Büchern…. Aber JETZT willst du mir hier echt ein Gespräch aufdrängen… während ich in der Jefferies - Röhre an den Sensoren arbeite und fast verhungere…. Ich bin fertig, WENN ich fertig bin…. Wells ENDE.“]

      Der junge Russe blickte sich auf der Brücke um und bereute den Entschluss diese Gespräch laut gestellt zu heben, „Sir, Mss. Wells ist sicher bald fertig“, versuchte er zu retten was zu retten war und dabei nicht vor Scharm rot anzulaufen. Alles was man in solch einer Situation noch tun konnte, war wohl weiter zu arbeiten als sei nichts passiert.

      Unterdes hatte die knurrige Trill es wirklich geschafft die internen Sensoren wieder zum Laufen zu bringen, was leider auch nur bedeutete dass sie sich dann gleich mit der nächsten Baustelle auseinander setzen konnte.
      Nahm das denn nie ein Ende?
      Beim Verlassen der Röhre hatte sie auch schon Lieutenant Tainia kontaktiert, der den Maschinenraum exakt in dem Moment erreicht hatte als Emily aus der Röhre krabbelte und sich beim Aufstehen den Kopf stieß.
      Die folgenden Kraftausdrücke, Flüche und bösartigen Beschimpfungen, waren für einen kurzen Moment das Einzige zu vernehmende Geräusch in dem großen Raum, wenn man von dem leisen und immerwährenden Schnurren des Warpkerns mal absah. Vorsichtig kniff die Trill de Augen zusammen nur um sie sofort wieder zu offenen. Es drehte sich nichts, also schien auch nichts Entscheidendes kaputt gegangen zu sein.

      Lieutenant Tainia wusste nicht genau was er von der Szene halten sollte, oder was er nun angemessenes sagen sollte. Er wollte Informationen über die Sensoren, er wollte jedoch nicht verbal zum Frühstück verspeist werden. Einen ganz kurzen Moment blickte er sich um, von dem Klingonen hatte er solch ein lautes Verhalten erwartet, aber von dieser zierlichen Person?
      „Da sind Sie ja endlich“, stellte Em fest und fuhr gleichzeitig mit den Fingern über die schmerzende Stelle am Hinterkopf.
      Der Eska blickte sich erneut um, war diese Frau nicht auch gerade erst aus dieser Röhre geklettert? Damit war er doch mehr als pünktlich. Es schien jedoch nicht der passende Ort und vor allem nicht die passende Zeit zu sein um dies auszudiskutieren.
      „Ja… ich war auf der Brücke und haben gehört, dass Sie Vorschritte machen“, stellte der junge Mann nun klar und versuchte seine Worte neutral zu wählen.
      Einen Momentlang hielt die junge Trill in ihrer Bewegung inne, was hatte der Offizier von ihrem Gespräch mit der COMM mitbekommen?
      „Ich habe die Leitungen überprüft den Fehler gefunden und behoben…. Nun läuft das Diagnoseprogramm und die Sensoren kalibrieren neu… in drei Stunden sind die Sensoren wieder voll einsatzbereit und Sie können loselegen. Ich würde vorschlagen, dass wir uns um neuen wieder hier treffen, dann kann ich noch mal überprüfen ob ihre Zugangsdaten funktionieren…. Ich musste nämlich etwas tricksen…. Aber jetzt gehe ich etwas essen, denn sonst bin ich bis dahin schlichtweg verhungert.“
      Mit diesen Worten drehte Emily sich um, lies ihre Werkzeug vor der offenen Jefferies – Röhre liegen und machte sich auf Nahrungssuche, wobei sie einen Sicherheitsoffizier mit fragendem Blick zurück ließ.
      Erwartete irgendwer von ihm jetzt, dass er das Chaos hier aufräumte? Sicher nicht!
      Allein zum Selbstschutz blickte Jori sich noch einmal um, bevor er den Termin auf seinem PADD notierte und auch en Maschinenraum verließ.





      # Zeit: MD 03.0840
      # Ort: Korridor vor der Krankenstation


      Commander Ruthven trug ein ehrliches Lächeln auf den Lippen als er den Korridor gemütlich entlang schlenderte. Es war ein guter Tage… das Schiff brach zwar halb auseinander, es gab x Systeme die nicht richtig funktionierten und auch andere Probleme die seiner Aufmerksamkeit bedurften, ABER es war ein guter Tag. Das war nun einfach mal so.

      Vielleicht würden sich an einem Tag wie heute wenigstens ein paar kleinere Probleme in Wohlgefallen auflösen?! So ganz von allein, vielleicht nur weil das Universum gut gelaunt war.

      Wie fast immer in den letzten Tagen war Emily in Eile, sie hatte noch knapp 20 Minuten bevor sie wieder im Maschinenraum sein musste und war noch immer nicht mit dem Essen fertig. So lief sie schnellen Schrittes den langen Korridor entlang und zog dabei immer wieder irgendetwas Längliches aus einer kleinen Tüte. Der junge Russe mit den Violetten Augen war bemüht mit ihr Schritt zu halten. Wie so oft in den letzten Tagen wechselten Beide immer wieder die Sprache von einer nicht Terrestrischen Lebensform zur Anderen.
      Mit einem breiten Grinsen wirbelte die Trill herum und lief ein paar Schritte rückwärts, „Jetzt stell dich doch nicht so an…. Ich kann doch nichts dafür wer was denkt und nur weil ich die eine oder andere Nacht mal bei dir verbracht habe, heißt das ja nicht dass wir irgendwas versautes angestellt haben…. AUßERDEM stellt man Unterhaltungen auch nicht laut.“ Diese Aussage wurde mit einem Nicken noch mal unterstrichen.
      „Emily… du bist in mein Quartier eingefallen am aller ersten Tag, du hast doch ein Eigenes, weißt du überhaupt wo das ist?“ Der Russe war langsam mit seinem Latein am Ende, er war wirklich gut erzogen aber noch deutlicher konnte er gar nicht werden.
      „Mein Quartier“, wiederholte Em nachdenklich, „Irgendwo…. auf Deck… zwei?“
      Sonst wusste sie alle sofort auswendig, das jedoch nicht! Lag vielleicht daran das sie nie vorhatte auch nur einen Fuß in das Quartier zusetzen.
      „Nein nicht Deck zwei“, er gab es einfach auf… er würde für seine gesamte Dienstzeit auf diesem Schiff mit dieser schrecklich unordentlichen Person einfach zusammenleben.
      Gerade als Emily kontern wollte, stieß sie mit dem Rücken gegen Etwas was ihre Fortbewegung abrupt beendete.
      Mit einem klingonischen Fluch auf den Lippen wirbelte sie herum und blickte direkt in das Gesiecht ihres kommandierenden Offiziers, der offensichtlich mehr als gut gelaunt war, „Entschuldigung Sir.“
      Das War keine angenehme Situation!
      Nokolaj hoffte nur das Emily sich wenigstens für den Moment mal zusammenriss und sich auf ihre Ausbildung besann, wenigstens ein klein wenig. Auch der Russe grüße sehr steif und wollte Emily schon mit sich ziehen.
      Der Blick des Commanders hing nun unweigerlich an der Tüte die Emily noch immer mit beiden Händen fest umschloss. Es dauerte einen kleinen Moment bis die Trill realisiert, wohn der Offizier blickte und umschloss die Tüte unweigerlich etwas fest.
      „Die sind nicht repliziert… die sind aus dem Privatvorrat von Nikolaj“, sie hatte viel Geschick aufbringen müssen um diese Gummiwürmer zu bekommen und das ihr kommandierender Offizier seinen Blick nicht von ihrem Essen nahm gefiel der Trill rein gar nicht.
      „Ich hatte Ihnen nichts unterstellt Ensign“, konterte der Commander.
      Ein leises Magenknurren brach den unangenehmen Moment der Still. Was aber nicht bedeutete dass die beiden Offiziere auch nur für einen Moment ihre Blick von der Tüte nahmen.
      Nik der mehr als gut wusste wie Emily sein konnte wenn man sich an ihrem Essen vergreifen wollte versuchte sie Situation zu entschärfen.
      Er nahm die Tüte Emily ab, welche für einen Moment gar nicht registriert was jetzt hier mit ihren Würmern passiert.
      „Sir bitte“, sagte der Russe bestimmt und zog Emily mit sich.
      „Was hast du gemacht…. Meine Süßigkeiten“, quietschte die Trill als sie um die nächste Ecke gezerrt wurde.
      „Dein kommandierender Offizier“, rief Nik ihr ins Gedächtnis.
      „Ja… kann der sich nicht sein eigenes Essen besorgen?“
      Nik blickte sich um und hoffte das man die nicht noch gehört hatte.




      # Zeit: MD 3.0900
      # Ort: Hephaistos – Maschinenraum


      Mit schrecklich schlechter Laune stand Emily mitten im Maschinenraum und überprüfte die Sensoren. Die Diagnose Programme waren fast durchgelaufen, alles sah so aus als würde es wider einwandfrei funktionieren, aber ihre Gummiwürmer waren für immer verloren.



      </RPG>




      <SUM>

      # Zeit: MD 3.0500
      # Ort: Hephaistos – Jefferies – Röhre
      Emily ist eifrig damit beschäftigt die internen Sensoren wieder zum Laufen bekommen.

      # Zeit: MD 03.0840
      # Ort: Korridor vor der Krankenstation
      Nach einer kurzen Pause treffen Emily und Nik auf den wirklich gut gelaunten Commander, dabei wechseln begehrte Süßigkeit den Besitzer.

      # Zeit: MD 3.0900
      # Ort: Hephaistos – Maschinenraum
      Die internen Sensoren funktionieren wieder einbandfrei.

      </SUM>




      MfG
      Ens. Emily Lesi Wells
      aka
      Miri/ Sunny




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