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79Nightmare on Sickbay

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  • AFR
    28. Apr.
      <NRPG>
      Lt. Rhys meldet gehorsamst gestern fleißig nachgelesen zu haben ;D!
      Scheinbar fehlen mir doch noch einige RPGs, ich muss nachher mal die Yahoogroup checken.
      Ich hoffe von der Zeit und allem anderen her, dass dennoch alles passt.

      Zum Widereinstieg erst einmal ein RPG, in dem mein Char gar nicht vorkommt.
      Zu der blauen Tante später … ;p

      Erstmal danke für die tollen RPG’s die hier so kommen, da fühlte ich mich inspiriert den Krimi-Faden aufzunehmen und weiter zu spinnen :o)


      Viel Spaß! :)

      </NRPG>


      <RPG>

      MD 03.1700
      Ort: Krankenstation
      Personen: Salis, Kimara

      Dr. Salis hatte Kimara nach der Besprechung und Ihrer Ernennung zur Chefingenieurin noch einmal zu sich gebeten, schließlich war es durchaus ein Luxus an Bord des dysfunktionalen Schiffes, jemanden zu haben der sowohl von Medizin als auch von Technik Ahnung zu haben schien.

      Die kulturell bis heute teils tabuisierte und wissenschaftlich gleichzeitig bis heute weder zweifelsfrei bestätigte, noch widerlegte These – das galt für konservative Kräfte auf Vulkan genau so wie für jene auf Romulus – das Romulaner und Vulkanier des selben Ursprungs seien, spielte keine Rolle in der Empfindlichkeit des Geruchssinnes der beiden Frauen.

      Instinktiv, für die Vulkanierin damit wahrscheinlich eher Grund zur Introspektion als für die Romulanerin, richteten sich Ihre Nasen nach dem einem Menschen wohl noch lange verborgen gebliebenem, süßlichen Geruch.

      Die Vulkanierin, die Kimara am Rande Ihres Gesichtsfeldes wahrnahm, konnte das hochziehen der Braue nicht unterdrücken.

      Sie griff nach dem nächsten Trikorder: Nichts.

      // Erhöhe die Sensorauflösung um 50% // dachte sich die Ärztin, was nur zwei Fingertipps auf dem Gerät bedeutete.

      …. [ Cadaverin, Putrescin… ] begannen die Analyse-Ergebnisse auf dem kleinen Bildschirm aufzutauchen.

      „biogene Amine!“ analysierte Kimara entsetzter, als Ihr an zu sehen war, für was sie den Geruch hielt… den Geruch beginnender Verwesung.

      Die Frauen sahen sich an, der Erkenntnis der jeweils anderen plötzlich bewusst: Irgendwo, normalerweise aufgrund von Biofiltern noch in diesem Raum, – aber hier konnte man nicht sicher sein – zersetze sich Biomasse.

      „Eine Leiche?“ Sah die Romulanerin Dr. Salis an.

      „Statistisch betrachtet ist es erstaunlich, das wir bislang noch keine dokumentierten Verluste zu vermelden hatten. In Anbetracht der vorliegenden Informationen können wir davon ausgehen, dass unsere Kompetenzen… eingeschränkt sind. Wir wissen nicht warum. Wir haben nicht einmal Anhaltspunkte. Es ist logisch, anzunehmen, dass nicht alle von uns überlebt haben – was auch immer uns geschehen sein mag!“

      „Ich frage mich, wie uns Ihre vulkanische Analyse der mutmaßlichen Apokalypse weitere Erkenntnisse verschafft.“ rutsche Kimara trocken heraus – wieder so ein Anfall romulanischer Arroganz, hätte ein Mensch gefolgert – doch Salis war für diese Feinheiten praktischerweise taub. „Können sie nicht über die Konzentration in der Luft Rückschlüsse über den Ursprung herleiten?“ Schlug die frisch gebackene Chefingenieurin ein aus Ihrer Sicht pragmatischeres Vorgehen vor.

      MD 03.1720
      Ort: Krankenstation
      Personen: Salis, Kimara

      Die medizinische Ausbildung der Romulanerin kam den beiden spitzohrigen Damen mehr als gelegen: Jeweils mit medizinischen Tricordern „bewaffnet", versuchten die beiden von verschiedenen Positionen in der Krankenstation aus anhand der Konzentration der gemessenen Verwesungsprodukte den Ursprung der Partikel zu triangulieren.

      Salis selbst war seit 7 Uhr heute morgen in der Krankenstation gewesen, und auch während der Konferenz war zumindest ein Medizintechniker dort gewesen. Doch weder heute morgen, noch nach Ihrer Rückkehr auf die Krankenstation hatte Ihre empflindlichen Nase etwas wahrgenommen; hinzu kam: auch Kimara hatte den Geruch erst zur scheinbar selben Zeit wahrgenommen, wie sie selbst.

      Wären sie auf einer Raumstation, hätte die Vulkanierin wohl geschlussfolgert, eine Ratte oder irgendein anderes Säugetier sei in einer nahen Wartungsröhre verendet, aber auf einem Raumschiff, das ergab wenig bis keinen Sinn.

      Es ergab noch viel weniger Sinn, dass die Messwerte die beiden Offiziere schließlich vor die Wand führte, an der viele kleine quadratische Türen auf die dahinter liegenden Stasis-Kammern wiesen. Die jedoch keine Energie hatten, nicht zu öffnen waren, und von denen weder Gestern noch Vorgestern irgendetwas Verdächtiges Ausgegangen war.

      „Dr. Salis?“ Schaute die noch immer in der nunmehr falschen, blauen Uniform gekleidete Romulanerin die CMO an.

      „Die Logik diktiert, dass, wenn wir alles ausschließen, das nicht möglich ist, was auch immer bleibt die Wahrheit sein muss…“

      „Und was ist Ihrer Meinung nach ‚nicht möglich‘?“

      Die Ärztin gab in diesem Moment genauso eine absolute Bilderbuch-Vulkanierin ab, wie Ihre romulanische Kollegin in Ihrem Duktus der eigenen Spezies zu Ehren gereichte:

      „Nun - Erstens hat heute niemand am Personal vorbei einen Kadaver in diese Krankenstation gebracht. Zweitens funktionieren diese Stasiskammern schon seit mindestens drei Tagen nicht, und niemand; drittens war bislang niemand in der Lage sie zu öffnen, was anhand der eingebauten Sicherungsmechanismen und dem normalerweise anaeroben Millieu im inneren Sinn macht. Dennoch scheint sich hinter einer dieser Türen ein verwesendes Säugetier zu befinden. Und zwar eines, dessen Verwesungsprozess erst vor sehr sehr kurzer Zeit begonnen haben kann…“

      „Was schlagen Sie vor?“

      „Ohne eine Untersuchung des Kadavers Schlussfolgerungen zu ziehen wäre höchst unprofessionell, Ensign"

      „Einverstanden – also müssen wir diese Türen aufbekommen…? "

      „Hinter denen sich im funktionalen Zustand ein auf 100 Grad Kelvin gekühltes Kohlenmonoxid - Stickstoff - Edelgasgemisch jede weitere Reaktion von Bakterien unterdrücken sollte.“

      „ – was bedeutet dass uns augenblicklich die Gliedmaßen abfrieren würden, wenn wir die Tür einfach aufschneiden, schon klar – aber ich denke die Kammern sind seit mindesten 3 Tagen außer Funktion? Und lässt sich aus der Anwesenheit der Amine nicht schließen, dass innerhalb der Kammer eben _kein_ anaerobes, gekühltes Millieu anzutreffen ist?“

      Salis zog die linke Braue hoch - offenbar stand die logische Abstraktionsfähigkeit der Romulanerin der eigenen nicht in viel nach. „Und Sie meinen, Sie bekommen Ihren kleinen Tür-Trick von gestern hier nocheinmal hin?“

      „Ich würde es wohl versuchen wollen … “

      Im Kopf der Chefärztin ratterte es: Entweder hatte in den letzten Stunden jemand einen toten Körper irgendwie in die kaputte Stasiseinheit hinein bekommen, ohne Spuren zu hinterlassen, oder…
      Sie musste schon wieder an das alte vulkanische Bonmot zur Logik denken, dass so auch einst ein irdischer Krimi-Autor genutzt hatte (lange bevor die Spezies Kontakt aufgenommen hatten, was sie bis heute ‚faszinierend‘ fand) , und dass sie noch ein paar Minuten der Romulanerin vorgebetet hatte:

      // …so unwahrscheinlich es auch sein mag….//

      „Es gibt eine Möglichkeit, die wir nicht in Betracht gezogen haben, Ensign: Was, wenn wer oder was auch immer in dieser Kammer sein mag, es geschafft hat, die Kammer unabhängig, von innen mit Energie zu versorgen?“

      „Hmm…“ dachte Kimara nach. "Die Energiezelle eines Tricorders reicht dafür keinesfalls aus. Aber ein Hand-Disruptor sollte so eine Stasiseinheit circa zwei bis drei Tage mit Energie versorgen können – ein Föderationsphaser ist sparsamer im Verbrauch, das Energiepack kleiner… ich schätze 18 Stunden sollten mit dem Energiepack eines Standardphasers möglich sein?“ Analysierte Kimara.

      “… die Kammer ist so isoliert, dass sie bei Energieverlust die Temperatur und das Gasgemisch 24 Stunden aufrecherhalten kann…“

      „… macht ca. drei einhalb Tage bis zum Beginn des Verwesungsprozesses“

      „… was bedeuten würde, dass was immer hinter dieser Tür ist, hineingekommen ist _bevor_ wir uns blind im Nirgendwo wiederfanden…“ schloss Salis.

      „Es bleibt die Frage: Warum sollte sich jemand freiwillig bei lebendigem Leibe versuchen in eine Stasis versetzen?“ wandte die Romulanerin ein.

      Kimara hatte einen Punkt: Diese Kammern auf der Krankenstation waren nicht dazu konstruiert als Kälteschlaf-Kammern genutzt zu werden; zwar hatten Ärzte sie schon seit Jahr(zehnten) in Grenzsituationen und Notfällen dazu zweckentfremdet, das notwendige Wissen dazu stand ja quasi in Geschichtsbüchern...

      „Das MHN funktioniert nicht. Und weder Sie noch ich noch sonst irgendjemand mit medizinischen Kenntnissen ist auf der Krankenstation aufgewacht. Das lässt die Schlussfolgerung zu, dass jemand entweder weniger Sorge vor der Stasis als vor der Alternative hatte, oder so schwer verletzt war, dass die Stasis die letzte Option darstellte, durch spätere Reanimation überhaupt eine Überlebenschance zu erhalten…“ Sinnierte die CM.

      „Was bedeutet das was auch immer sich hinter einer dieser Klappen befindet, uns einen ersten Anhaltspunkt für unsere Vergangenheit geben könnte…“ hoffte die CING.

      Die beiden sahen sich an: // Wir sollten besser die FO’s in Kenntnis setzen //
      ging durch beide Köpfe.

      (NRPG: Freiball an die FO’s und unsere neue CING )

      </RPG>

      <SUM>
      MD 03.1700
      Ort: Krankenstation
      Personen: Salis, Kimara

      Die beiden Spitzohren rümpfen fast synchron Ihre Nasen, als sie den Hauch eines süßlichen Geruchs in der Krankenstation vernehmen.


      MD 03.1720
      Ort: Krankenstation
      Personen: Salis, Kimara
      Ball: Frei / FO’s / Kimara

      Der Geruch scheint aus einer der Stasisröhren zu kommen - doch wie beginnt ein frischer, erst wenige Stunden alter Verwesungsprozess in einer Stasiskammer, die schon seit Tagen weder zu öffnen, noch in Betrieb war? Kimara und Salis entwickeln eine Theorie.

      </SUM>

      Lg,

      Fredi Reppekus // Lt. Tara Rhys, FLG, USS Eternity

      SFG: ciylarbentes@... // Privat: f.reppekus@...