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69[USS-Eternity] Auf der Suche

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  • Isabel
    20. Mär.
      Hallöchen zusammen,

      dann wollen wir mal die ersten Schritte auf einem Sternenflottenschiff hinter uns bringen ;)
      und wie versprochen einen kleinen Einblick in das romulanische Ehrsystem da lassen.

      In diesem Sinne, viel Spaß beim lesen.

      <rpg>
      Ort: USS Eternity, Deck 4, Freizeitraum
      Zeit: MD 2.1350
      Personen: Siral, Silva, Smith, Lomb, Salis, Kimara

      <quote>
      Ibis war die Person die sich zuerst zu Wort meldete bevor das überhaupt
      jemand anderes tun konnte: „Welches Jahr haben Wir denn laut Ihren
      Erinnerungen Ensign?“ fragte Ibis sie freundlich und hielt schon Ihr
      PADD parat, um sich gleich eine entsprechende Notiz zu machen.
      Die Frage kam Kimara schon merkwürdig vor. „2406 natürlich, Sir“ meinte
      Sie daraufhin an und man merkte Ihr an, dass Sie die Frage stutzig
      machte. Doch das war auch nicht verwunderlich. Alles was Sie nun um sich
      hatte entsprach nicht gerade dem, was in Ihrem Kopf als Erinnerung
      gespeichert war.

      „Wir verstehen Ihre Verwirrung Ensign, das alles ist nicht grade dass
      man erwartet. Keiner von uns. Alle an Bord haben Erinnerungslücken. Bei
      den einen größere als bei den anderen. Wir haben Inzwischen eine Liste
      darübergemacht, für wen welches Jahr derzeit ist nach deren
      Erinnerungen. Was wir bis jetzt festgestellt haben, ist, dass niemandes
      Erinnerungen auf dem Aktuellen Stand sind, daher arrangieren wir uns nun
      mit den Gegebenheiten hier. Wie ich schon sagte. Wir sind auf der USS
      Eternity! Eine Kommandostruktur existiert und wir sind im Beta
      Quadranten. Weder besteht eine Möglichkeit zur Föderation Kontakt zu
      nehmen noch zur Romulanischen, Klingonischen, oder was ihnen sonst noch
      einfällt. Wir sind weit weg von zuhause, von daher werden Sie sich damit
      abfinden müssen, dass Ihr geliebter Romulanischer Rang hier im Moment
      nicht den Hauch einer Rolle spielt Ensign.“
      </quote>

      Sie hätte zu gerne gewusst was hier vor sich ging, laut ihrer letzten Erinnerung war sie auf dem Pilotensitz eines Shuttles auf dem Weg zu ihrem Mann. Allerdings machte es nicht den Anschein das sie dieser Erinnerung trauen konnte. Allein die Tatsache auf einem für Sie derzeit unbekannten Förderationsschiff zu sein war verwirrend, noch komischer jedoch mutete es ihr an eine blaue Sternenflottenuniform mit entsprechenden Ranginsignien zu tragen. Ja, sie hatte sich als Austauschoffizierin zu Starfleet versetzten lassen, jedoch im Rahmen ihrer Tätigkeit als technische Offizierin. Auch wenn sie als promovierte Medizinerin sicher das nötige Know-How hatte hier Ärztin zu spielen war ihre letzte Erinnerung die einer Technikerin.
      Was dem ganzen für sie persönlich allerdings die Krone aufsetzte war die Frechheit dieser übernatürlichen Macht die sich Schicksal nannte und sich seit ihrem Schulabschluss ungefragt einmischte. Statt zur Militärakademie zu gehen drängte das Schicksal Kimara zu einem Medizinstudium, dann als sich ihr doch noch der Weg zur Raumflotte öffnete musste sie ihren Karriereweg ändern und sich mit der Ingenieurskunst befassen und gerade als sie sich damit abgefunden und angefangen hatte ihr Leben neu zu ordnen, passierte das hier. Aber gut die aktuelle Situation verlangte das sie effizient ihre Position ausfüllte und Loyal zu diesem Schiff und seiner Crew stand, und ganz tief in ihrem innern spürte sie das etwas anderes auch ausser Frage stand, ihre innere Stimme berief sich hierbei auf ihren Ehrenkodex oder auch das Mnhei’Sahe genannt.

      Auch wenn es für diese Haltung keine hinreichende Erklärung gab, man konnte es ja nicht einmal irgendwo nachlesen, denn es wurde quasi jedem Romulaner in die Wiege gelegt. Ein stiller Konsens der Gesellschaft, der die Aktionen jedes Individuums gegenüber einem Anderen regelte.
      Man konnte es am ehesten mit einem Kleinkind vergleichen das, ohne vorherige Erfahrungen in der Welt, anfängt zu schreien als Reflex seines neuronalen Systems darauf, dass irgendwelche biologischen Parameter nicht stimmen. Die Eltern die es aufziehen geben dem Schrei aber eine Bedeutung, welche sie ihren eigenen Lebenserfahrungen und ihrer Kultur entnehmen, so das sie auf die selbe Aktion vielleicht sehr unterschiedlich reagieren, je nachdem was sie für ein Bild von der Situation haben. So kann der Schrei einerseits als autonome Kraft, andererseits aber auch als Hinweis auf seine Versorgungsbedürftigkeit verstanden werden, was wiederum zu unterschiedlichen Verhaltensweisen der Eltern führen würde. Allerdings würde sich jede Aktion oder Reaktion um die Kernaussage /Ich werde am Du/ drehen. Was für das Mnhei’Sahe bedeutet, das ein Romulaner nicht aufgrund seines Intellekts sich seiner Kultur bewusst wird, sondern die Kultur in in jeden Romulaner hineinwächst und so die Person bildet die er wird. Im Umgang mit anderen wiederum bedeutet dies, das jede Handlung richtig ist, wenn sie dem Ehrenkodex entspricht, also alle Beteiligten das Gefühl haben die Grundwerte Ehre, Höflichkeit, Respekt, Stolz, Pflicht, Stärke und Würde wurden gewahrt.

      So behielt Kimara ihre bisherige Haltung bei, straffte lediglich die Muskeln in ihrem Körper und wechselte so in eine selbstsichere Pose.
      „Ja Sir, mit ihrer Erlaubnis würde ich Lt. Reynolds gerne zuerst einen Besuch abstatten damit diese mir einen Lageplan des Schiffes geben welchen ich auf der Krankenstation schon einmal verinnerlichen könnte.“ selbstsicher aber dennoch sich der übergeordneten Position des Commanding Officer bewusst sah sie Ryan direkt an.
      Nachdem Kimara aus den Augenwinkeln bemerkte das Aarin zu einem Kommentar ansetzte, schob sie schnell noch hinterher „Natürlich könnte Dr. Salis mich zur OPS begleiten und so gleich meine körperliche Belastbarkeit begutachten.“.

      Aarin nickte Smith zustimmend zu, dieser überlegte kurz, erkannte ebenfalls den Nutzen dieser Vorgehensweise und willigte ein. „Also gut Ensign t’Reel, nachdem aus medizinischer Sicht keine Einwände bestehen wüsste ich nicht was einer sinnvollen Nutzung ihrer Zeit auf der Krankenstation entgegenstehen würde.“
      Kimara überlegte kurz noch etwas zu erwidern, beschloss aber das es sich nicht gehörte den CO in Anwesenheit anderer Offiziere auf die falsche Anrede aufmerksam zu machen und wollte dies schon auf einen späteren Zeitpunkt verlegen. Als ihr jedoch die EO, welche den kurzzeitigen Gewissenskonflikt gespürt hatte zuvor kam, und direkt fragte.
      „Ensign, haben sie noch etwas auf dem Herzen?“ Kimara räusperte sich kurz, „Wenn sie es direkt ansprechen Ma’am.“ sie legte eine kurze Pause ein „Ich würde es sehr zu schätzen wissen, wenn sie entsprechend meiner kulturellen Gepflogenheiten mich rein mit meinem Vornamen ansprechen ohne Verwendung von Haus- oder Herkunftsname. Und ich freue mich an Bord zu sein“. Um diese Äußerung als Bitte zu unterstreichen, lockerte Kimara etwas ihre Haltung man hätte meinen können das sich in dem Gesicht der Romulanerin ein Lächeln abzeichnete.

      <nrpg> Ball Richtung Remi zurücksoll ;) </nrpg>

      Ort: USS Eternity, OPS
      Zeit: MD 2.1410
      Personen: Lt. Reynolds, Kimara, Dr. Salis

      Nach einer ca. zehnminütigen Kletterpartie durch die Schächte der Eternity kamen die zwei blauuniformierten beim Büro der OPS an. Die übliche Berührung der Sensorfläche erbrachte jedoch nicht das gewünschte Ergebnis, es ertönte weder ein Piepton der normalerweise Besucher ankündigte noch glitt die Tür zu Seite. Die beiden Offiziere sahen sich einen kurzen Moment verwirrt an, dann entschied Kimara die Initiative zu ergreifen, zückte ihren medizinischen Trikorder kniete sich vor die Schaltabdeckung der Tür und entfernte diese mit zwei geschickten Handgriffen. Anschließend scannte sie das nun offenliegende Steuerelement, jedoch erwies sich der medizinische Handsensor als nicht besonders geeignet für technische Diagnostik. Immer wieder den Blick zwischen Steuereinheit und Display wechselnd fing Kimara an etwas von Nervenbahnen, Neujustierung und akut OP zu murmeln und begann dann einige Leitungen rudimentär neu zuverbinden. Die neben ihr stehende Vulkanierin zog in Speziestypischer Manier eine Augenbraune nach oben, wirkte dabei jedoch etwas verwirrt. „Ensign, könnten Sie mir erklären was Sie dort tuen?“ Kaum hatte die Ärztin den Satz ausgesprochen schoben sich die Türen zum Büro der OPS auseinander. Kimara setzte die Abdeckung wieder ein, lächelte im aufstehen der Ärztin zu und entgegnete „Die Türe öffnen, Doc.“.

      Als sie die Wirkungsstätte von Natascha betraten blickte diese gerade etwas entgeistert auf das im Schreibtisch eingelassene Display, welche eine Notentriegelung der Tür anzeigte. Erblickte dann die Besucher welche sie mit einem „Was kann ich für die Damen tun“ heran winkte. Aarin setze sogleich zu einer Antwort an: „Wir haben die Ensign auf Deck 4 in leicht angeschlagenem Zustand gefunden und der Commander Smith meinte sie könnten uns dabei helfen ihr Quartier ausfindig zu machen.“ Die Lieutenant nickte während sie einen Stapel deaktivierter Padds zur Seite schob um eine Papierliste hervorzuziehen. „Lassen sie mich mal sehen, ich habe hier aufgrund der bisherigen Rückmeldungen eine vorläufige Liste erstellt. Hm …“ Natascha fuhr mit dem Finger die Spalten auf der Liste entlang, sah dann zu der Romulanerin rüber, „Seltsam, momentmal“ blätterte einige Seiten weiter. „Ja das könnte es sein“, kramte einen Notizzettel hervor und notierte etwas. Dann trat sie um den Schreibtisch herum, reichte Kimara den Zettel mit den Worten „Scheint als hätten Sie heute Glück, ich habe noch zwei freie Quartiere gefunden eines auf Deck 4 und das andere auf Deck 6. Wenn sie mich fragen würde ich auf Deck 4 anfangen, für das andere besitzen sie gerade die falsche Uniform.“

      Nach diesem kurzen Intermezzo traten Dr. Salis und Kimara den Weg zur Krankenstation auf Deck 2 an.

      <nrpg> Freiball für alle </nrpg>

      Ort: USS Eternity, von Deck 2 über Deck 4 zur Brücke
      Zeit: MD 2.1600
      Personen: Lomb, Kimara

      Nachdem Kimara sich wie ärztlich verordnet auf einer Diagnoseliege hatte überwachen lassen und dabei die Pläne ihres laut ihrem Gedächtnis neuen Zuhauses studiert hatte, beschloss sie nach Feststellung der Diensttauglichkeit und Entlassung aus der Überwachung sich das Quartier auf Deck 4 anzusehen. Dank des Schiffsplanes der OPS fand sie das besagte Quartier auf Anhieb. Nach einer kurzen Berührung des Türsensors erhielt sie auch Zutritt zu den Räumlichkeiten, bemerkte jedoch schon beim betreten das dies unmöglich ihr Quartier sein könnte. Die hier herrschende Unordnung hätte sie nicht einmal nach einem Ehestreit mit ihrem Mann hinterlassen, überall lagen Uniformteile und zivile Kleidungsstücke verteilt auf Stühlen und Boden herum, und ein weiteres Entscheidendes Indiz für das falsche Zimmer, hier befand sich kein einziges Buch aus Papier.
      So drehte sich nach einer kurzen aber intensiven Inspektion um und verließ das Quartier.
      Bevor sie sich durch die Schächte zu Deck 6 kämpfte, machte Kimara sich zuerst auf den Weg zur Brücke und zur EO um über ihre Einsatzmöglichkeiten zu sprechen.
      Um der EO die Entscheidung ein wenig zu erleichtern hatte sie auf die Rückseite des Schiffsplanes ihre bisherigen beruflichen Erfahrungen zusammengefasst und ebenfalls detailliert die in den letzten 11 Jahren ausgeübten technischen Tätigkeiten hervorgehoben. Tief in ihrem inneren wäre die Romulanerin zwar nicht unglücklich über eine Wiederaufnahme ihrer medizinischen Tätigkeit gewesen, allerdings sagte ihr eben die selbe Stimme mit Verweis auf ihre Intuition der sie stehts vertraute, das dies nicht richtig sein konnte und sie eigentlich woanders hingehörte.

      <nrpg> Bällchen für Mirjam auf Schreibtisch platzier </nrpg>
      </rpg>

      <sum>
      Ort: USS Eternity, Deck 4, Freizeitraum
      Zeit: MD 2.1350
      Personen: Siral, Silva, Smith, Lomb, Salis, Kimara

      romulanische Gedanken und Loyalitätsbekundungen

      Ort: USS Eternity, OPS
      Zeit: MD 2.1410
      Personen: Lt. Reynolds, Kimara, Dr. Salis

      Auf Wohnungssuche

      Ort: USS Eternity, von Deck 2 über Deck 4 zur Brücke
      Zeit: MD 2.1600
      Personen: Lomb, Kimara

      Wer sagt das Maschinen keinen Arzt brauchen
      </sum>

      submitted by
      Isabel
      aka
      Ensign Kimara ni-Tei t’Reel, CING USS Eternity

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