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68Aw: [USS-Eternity] Heul doch....

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  • krabatskabinetr
    18. Mär.
      <Nrpg> Ein Ball zurück, und den andern fang ich nur zu gerne auf. Viel Spaß beim Lesen..</Nrpg>

      <rpg>

      Zeit: MD 2.1035
      Ort: Wissenschaftslabor 1
      Personen: King, Lomb

      <Quote>
      "Wie gesagt, Ihr Einfallsreichtum ist enorm, Miss King, bitte bewahren 
      Sie sich den." Ein Lächeln hatte sich um die Lippen von Ibis gelegt. 
      "Tatsache ist, dass es äußerst schwer ist, einen Termin bei mir zu 
      bekommen, solange die Kommunikation noch nicht wieder funktioniert. Was 
      hoffentlich sehr bald der Fall sein wird. Aber nun - wo drückt Ihnen 
      denn der Schuh?"

      </Quote>

      Marlene wirkte verlegen und sogar ein wenig stolz, dass sie gelobt wurde. Aber insgeheim war sie auch überrascht, dass ihre verrückte Idee tatsächlich geklappt hatte.

      Den Wunsch von Ibis würde sie auf jeden Fall gerne nachkommen. Überhaupt wirkte die Frau vor ihr wesentlich netter und umgänglicher als ihre derzeitige Vorgesetzte. Auch ein Problem, dass sie unbedingt ansprechen musste. Denn auf Dauer, würde es mit ihnen höchst wahrscheinlich nicht gut gehen.

      Marlene konnte nicht einschätzen, wie lange sie tatsächlich ihren Mund halten konnte. Um so wichtiger erschien es ihr, mit jemanden zu reden, der ihr Problem vielleicht verstehen konnte. Dazu kam dieses komische Bauchgefühl....eines das sicher auch andere hatten. Doch Marlene fühlte sich, als ob sie etwas besonders wichtiges vergessen hatte.

      //Vielleicht bin ich schwer krank?// fuhr es ihr durch den Sinn und eine diffuse Angst erfasste sie.

      Sie suchte einen Weg um ihr Unbehagen und Ängste in Worte zu fassen.

      „Ich...ich....habe Angst“, etwas besseres fiel ihr vorerst nicht ein. Dennoch es tat gut, es einmal gesagt zu haben. Auch wenn die Counselor wahrscheinlich dachte, was sie sich dabei gedacht hatte, sie deshalb herzurufen.

      „Ich mache mir Sorgen....es ist...es ist...als ob ich etwas ganz Essentielles vergessen habe. Etwas sehr wichtiges...aber ich weiß nicht was. So sehr ich auch versuche mich zu erinnern...ich weiß es nicht mehr. Was wenn es etwas mit Gefährlichen zu tun hat? Vielleicht aber habe ich auch nur vergessen, zuhause ein Fenster zu schließen? Aber was wenn nicht? Es für uns alle wichtig sein könnte?“

      Marlene bemerkte selbst, dass ihre Stimme eine fast hysterischen Tonlage angenommen hatte. Ihre ganze Angespanntheit der letzten Zeit kam in ihren Worten zum Ausdruck. Seit dem sie wieder wach geworden war, hatte sie stets versucht die Kontrolle zu behalten, doch jetzt brach alles aus ihr raus.

      Und tatsächlich und es war ihr wirklich peinlich, begannen sich ihre Augen mit Tränen zu füllen. Doch die ganze Situation hatte Marlenes Nerven, die sonst eher taff erschien und zumeist auch war, zum Bersten angespannt.

      Sie wendete sich ab, damit Lomb nicht weiter diesen Ausbruch mit ansehen musste. Ihr Vater hatte ihr schwere Vorwürfe gemacht, dessen konnte sie sich sicher sein.

      < Na denn...ich bin gespannt, was Ibis macht>



      Zeit: MD 2.1410
      Ort: Diverse
      Personen: Miller, la Zee, Williams

      <Quote>

      "Bitte schicken Sie mir jemanden hoch, der die Verknüpfung der 
      Kommunikatoren mit den Personalakten vornehmen kann, damit wir das alles 
      auf einmal erledigen können."

      [Aye, Sir], war noch zu hören, ehe der Kanal sich schloss. Ibis betrat 
      die Brücke und holte sich den nächsten Abteilungsleiter ab.

      </Quote >


      Valerie war eine der letzten, die sich auf der Brücke einfand. Alle anderen waren schon vor ihr eingetroffen.

      Selbstbewusst betrat sie, durch den Schacht die Brücke und sah sich einen Moment lang um. Es war schon ein einzigartiges Gefühl, endlich auf einem Schiff zu sein. Valerie hatte immer gehofft an Bord eines versetzt zu werden und wie es aussah, hatte es vorerst funktioniert. Auch wenn sie wirklich keine Ahnung hatte, wie dies vonstatten gegangen war. Denn eigentlich war sie zur einer Station versetzt worden.

      Das hier aber gefiel ihr natürlich viel besser.

      Valerie hatte als sie ihren Versetzungsbescheid bekommen hatte, die leise Befürchtung gehabt, ewig auf der Station zu vergammeln. Niemand, der etwas auf sich hielt oder Karriere machen wollte, wäre begeistert gewesen bei so einem Posten. Gerade weil der Ort der Station sehr abgelegen war und die Chancen sich dort zu profilieren, eher gering waren.

      Und Valerie wollte unbedingt Karriere machen.

      Eines Tages wollte sie genau dastehen, wo die jetzige EO stand. Und der unerwartete Posten der CWI, war dazu natürlich schon ein guter Anfang, auch wenn dies eher unerwartet passiert war.

      Valerie beschloss für sich, das Beste daraus zu machen.


      Die Brücke war gefüllt mit den verschiedenen Leitern der Abteilungen. Die meisten kannte die Halbvulkanerin nicht. Förmlich nickte sie allen zu und stellte sich so hin, dass die EO sie am besten wahrnehmen musste.

      Ungeduldig wartet sie darauf, dass die EO sich ihrer annahm. Valerie wusste nur zu gut, dass sie dabei war sich vorzudrängen. Und hoffte, dass es den anderen nicht auffiel. Doch sie wollte so schnell es ging, zurück an ihre Aufgabe.

      Einerseits war sie froh, endlich wieder über eine vernünftige Kommunikation zu verfügen, andererseits bedeutet es für sie auch, öfters ihren Verpflichtungen als CWI nachkommen zu müssen.

      Sprich öfters auf der Brücke zu sein.

      Und wenn Valerie zu sich selbst ehrlich war, so ganz war sie sich nicht sicher, ob sie dieser Aufgabe tatsächlich gewachsen war.

      Äußerlich liest sie sich davon natürlich nichts anmerken.

      Sie trat nun näher unauffällig zur EO, die sich gerade von einem weiteren Abteilungsleiter verabschiedete und sie zu sich winkte,als sie die junge Frau aus den Augenwinkeln bemerkte.

      Also hatte ihr Plan tatsächlich geklappt. Einige, die erst jetzt ihre Anwesenheit bemerkten, warfen der Halbvulkanerin finstere Blicke zu.

      //Dreistigkeit siegt//, dachte sie einen Augenblick und hätte fast ironisch gelächelt. In letzter Sekunde konnte Valerie es noch verhindern.

      Freunde hatten sie sich damit wahrscheinlich keine geschaffen.

      Wenige Wortfetzen bekam sie noch mit, aber ihr fehlte der Zusammenhang. Die EO wies die Frau an, sich schlafen zu legen. Ein etwas merkwürdiger Befehl.

      Valerie hatte auch diese Dame erst kurz gesehen und wusste im Grunde genauso wenig über sie, wie über die Frau, die jetzt die  EO sein sollte.

      Sie würde froh darüber sein, endlich mehr über die anderen zu erfahren, wenn endlich wieder alles funktionierte. Dieser für sie mehr als seltsame Befehl beschäftigte die Halbvulkanerin einen Augenblick. Dürfte ein Vorgesetzter seine Offiziere einfach ins Bett stecken?

      Einen Augenblick entstand ein Bild in ihrem Kopf, wie die EO der Frau vor sich eine Gute Nacht Geschichte erzählte und dann zudeckte. Schnell vertrieb sie dieses Bild aus ihrem Kopf, bevor ihr noch einfiel etwas Unpassendes zu tun.

      Wie so oft rang Valerie mit sich, ein Teil von ihr wollte wieder einmal ausbrechen und vielleicht sogar lachen, während der andere sie davor warnte. Äußerlich merkte man ihr davon natürlich nichts an.

      Valerie faltete ihre Hände hinter dem Rücken zusammen. Eine Geste, die sie eigentlich als unbequem empfand. Doch sie hatte sie es bei vielen Vulkanieren gesehen und glaubte es drückte Entspanntheit aus. Und sie wollte natürlich bei ihrem ersten richtigen Gespräch einen guten Eindruck machen.

      So wartete sie also ab, bis die EO endlich sich ihr zuwendete. Was nachdem die Frau vor ihr gegangen war. Nicht ohne Valerie einen seltsamen Blick zuzuwerfen. Es handelte sich dabei um die CM und Valerie beschloss, dieser wirklich nur dann in die Hände zu fallen, wenn es sich nicht vermeiden ließ.

      „Miss Williams....“, begann die EO und sah sie zwar ernst, aber durchaus nicht unfreundlich an.

      Valerie entspannte sich etwas und beantworte die folgenden Fragen der EO. Wenn sie erneut ehrlich zu sich selbst war, im Moment wollte sie nicht in der Haut ihrer Vorgesetzten stecken. Es war sicherlich nicht leicht diesen Posten auszufüllen, aber das auch noch mit einer Crew, die nicht mal wusste, wer oder was sie hier verloren hatten, dass war tatsächlich eine große Herausforderung.

      Unwillkürlich fragte sich Valerie, wie sie wohl handeln würde.

      „Das nächste Mal, wenn sie sich vordrängen, sollten Sie es unauffälliger tun“, belehrte sie die EO und Valerie konnte es nicht verhindern, dass sie Dunkelgrün anlief. Doch die Eo klang nicht verärgert, eher amüsiert.

      < Ball fliegt....er fliegt weiter und und und wird gefangen.......von mir :-) >

      </rpg>
      <Sum>

      Zeit: MD 2.1035
      Ort: Wissenschaftslabor 1
      Personen: King, Lomb

      Marlene erlebt einen unerwarteten Gefühlsausbruch.

      Zeit: MD 2.1410
      Ort: Diverse
      Personen: Miller, la Zee, Williams, Diverse

      Valerie findet sich auf der Brücke ein.

      </sum>
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