Wird geladen ...
Beim Laden des Inhalts ist leider ein Fehler aufgetreten.

67Mach doch mal die Tür auf

Nachrichten erweitern
  • Peter T.
    18. Mär.
      Hallo zusammen und noch ein verspätetes Willkommen an Isabel! ;)

      Im RL bin ich 47 Jahre alt, verheiratet und Zusteller bei der Post
      (also eher ein Gelb-Shirt-Träger).
      In der SFG war ich schonmal so um 2001 bis 2007 und hatte dann eine
      Auszeit bis 2013.

      Das mit dem Hangartor erinnert mich an eine reale Begebenheit von vor
      wenigen Wochen. Da hatte sich meine Frau im Bad eingesperrt. Der
      "Schnapper" war abgebrochen und hatte sich verkeilt. Knapp 4 Stunden
      später kam ich von der Arbeit nach Hause... ;->

      Liebe Grüße
      Peter


      <RPG>

      #Ort: Hangar
      #Zeit: MD 2.1115
      #Personen: Stone, Rhys, Petterson, Batahn, Wilsdorf

      > "Na normalerweise gibt es zwei Beamoptionen: Es gibt einen Gegenpart
      > oder es gibt feste Koordinaten. Für Torpedos gibt es eigentlich NUR
      > feste Koordinaten. Aber wenn ich das hier richtig interpretiere, hat der
      > Transporter nach einem anderen System gesucht und es in einem der
      > Shuttle gefunden. Sie werden also Ihren Torpedo im Hangar finden. Wenn
      > das Shuttle noch im Hangar steht, keine Ahnung, ob die schon ihre Tür
      > aufbekommen haben..." Eowyn richtete sich auf und seufzte hörbar. "Noch
      > ein technisches Problem, als hätten wir davon nicht schon genug."

      Sobald er die taktischen Systeme wieder entschärft hatte war Milo zum
      Hangardeck aufgebrochen, um die Auswirkung seines ganz und gar anders
      geplanten Vorhabens in Augenschein zu nehmen. Ensign Miller hatte
      einsehen müssen, dass es mal wieder der sprichwörtliche Teufel war,
      der sich in einem Detail versteckt hatte, mit dem niemand ernsthaft
      rechnen konnte.

      Beim Betreten der großen Halle musste der TAK schlucken. In Folge der
      noch immer nicht sicher funktionierenden Turbolifte war er
      verhältnismäßig lange unterwegs gewesen und hatte mit einer inzwischen
      besonnenen Situation gerechnet. Doch dies war keinesfalls so.
      Die Anspannung war unverkennbar und auf eines der Shuttle fokussiert.

      "Es ist nur ein Dummy!", rief Milo mit lauter Stimme in Richtung des
      Shuttles und legte einen kurzen Spurt ein.

      Stone hob die Hand und gebot den Offizier vergeblich nicht näher zu
      kommen.

      "Es besteht keine Gefahr, Lieutenant", wiederholte Wilsdorf seine
      Entwarnung und trat noch ein paar Schritte näher an das Fluggerät
      heran, um durch die Luke ins Innere zu blicken.

      "Oh!", machte er.

      Sein Blick fiel unmittelbar auf den Torpedo, der mit der Spitze auf den
      Platz des Steuermanns wies. Dort stand aufgerichtet und mit kalkweißem
      Gesicht eine junge Frau in der Uniform eines Kadetten. Ihre Hände
      umklammerten die Lehne des Sitzes, auf den sie vor diesem Ereignis
      gesessen hatte. Deutlich war zu erkennen, wie das Polster von Schweiß
      getränkt dunkler wurde. Die Kadettin zitterte.

      "Wie heißen Sie?"

      "Das ist Kadettin Loriell Batahn", übernahm es Thomas zu antworten.

      Milo nickte und behielt Loriell fixiert, während er das Shuttle mit
      vorsichtigen Schritten betrat.

      "Schau mich an, Loriell! Ich bin Lt. Wilsdorf und ich sage dir jetzt:
      es besteht keinerlei Gefahr, weil dieses Objekt kein echter Torpedo
      ist!"

      "Ich werde sterben. Alles ist außer Kontrolle. Nichts wie es sein
      sollte", stammelte Batahn mit brüchiger, kraftloser Stimme.

      Der TAK schüttelte den Kopf: "Das da ist nur die Hülle eines Torpedos.
      Ich habe ihn selbst präpariert. Alles wird gut!"

      Die Kadettin riß ihren Arm hoch und erst jetzt sah Milo den Phaser,
      den sie in der Hand hielt. "Nichts ist gut! Nicht mal der Captain weiß
      wo wir sind!"

      "Verdammt, was soll denn das?", Camillo Wilsdorf blieb wie angewurzelt
      stehen. Der Waffenlauf schwankte zwischen ihm und den Dummy. Er dachte
      angestrengt nach.

      "Warum haben sie sich für die Sternenflotte entschieden? War es
      Neugierde, der Wunsch nach Abenteuern oder waren es Vorbilder aus der
      Familie, denen sie nacheifern wollten?
      Egal was es war, sie können jetzt nicht einknicken! Jetzt, wo sich
      ihnen ihre erste Bewährungsprobe in den Weg stellt.
      Diese Uniform verdient man sich!"

      "Ich bin noch nicht so weit! Ich bin erst Kadett und ich kann mich an
      so vieles nicht mehr erinnern! Ich bin noch kein Offizier", wieder
      schrie Batahn, diesmal klang es trotzig.

      "Sie sind im 3. Jahr, stehen kurz vor der Prüfung. Allein das sie es
      schon so weit gebracht haben zeigt doch, dass sie es drauf haben.
      Der Torpedo hat sie verschreckt. Kann ich gut verstehen. Aber wenn ich
      ihnen als taktischer Offizier sage, es besteht keine Gefahr, dann
      können sie das wörtlich nehmen. Und jetzt legen sie den Phaser weg und
      kommen sie zu mir!"

      Erstmals ließ Loriell auch mit der linken Hand die Lehne des Sitzes
      los. Mit der rechten zielte sie auf Milo, zitterte am ganzen Leib und
      brach im nächsten Augenblick bewußtlos zusammen.

      "Helfen Sie mir, sie aus den Shuttle zu tragen?", wandte sich Milo an
      Thomas.

      Von irgendwo brachte ein Crewman eine Krankentrage, auf die sie Batahn
      betteten. Wilsdorf beharrte zunächst, sie selbst auf die
      Krankenstation zu bringen, da er sich verantwortlich fühlte.
      Schließlich ließ er sich dies ausreden und versuchte sich statt dessen
      auf das Problem mit dem Hangarschott zu konzentrieren.

      "Ich will wissen wie es ihr geht", rief Milo den beiden Crewman nach,
      die für den Krankentransport abgestellt wurden.

      Dann berichtete er kurz, wie es zu dem Vorfall mit dem vermeintlichen
      Torpedo gekommen war und wie unvorhersehbar, ja eigentlich schon
      kreativ der Computer derzeit Kommandos ausführte.

      "Da scheint einiges durcheinander geraten zu sein", urteilte Stone.
      "Für mich gibt es dafür nur eine Erklärung: unser Schiff und auch wir
      selbst wurden sabotiert und manipuliert. Wir sollten nach Spuren
      suchen, die uns weiterhelfen."

      Der TAK nickte: "Sehr richtig! Wir haben es nicht mit Defekten zu tun,
      sondern ganz gezielt herbeigeführten Fehlfunktionen. Würde mich nicht
      wundern, wenn wir unter Beobachtung stünden."

      "Sind das philosophische Überlegungen oder der Anfang einer Paranoia.
      meine Herren?" erkundigte sich Rhys.

      Milo zuckte unbekümmert mit den Schultern: "Nennen sie es wie sie
      wollen. Fakt ist jedenfalls, wir müssen völlig anders vorgehen,
      als es bei gewöhnlichen Reparaturarbeiten üblich wäre."

      Bei den letzten Worten hatte sich der TAK dem Hangartor zugewandt und
      kratze sich nun am Kinn.

      "Wir könnten es ausbauen", überlegte er. "Eine Hälfte würde für das
      Shuttle genügen. Vorausgesetzt die Kraftfelder arbeiten."

      <NRPG Ball weiter gibt>


      </RPG>

      <SUM>
      #Ort: Hangar
      #Zeit: MD 2.1115
      #Personen: Stone, Rhys, Batahn, Wilsdorf

      Der Torpedo im Shuttle hat sich als Attrappe entpuppt, dafür jedoch
      die Kadettin Batahn in ein schweres seelisches Ungleichgewicht
      gebracht. Sie landet auf der Krankenstation.
      Der unfreiwillige Verursacher des Zwischenfalls, TAK Wilsdorf, schlägt
      vor, dass gesperrte Hangarschott zu demontieren.
      </SUM>

      submitted by
      Peter T.
      a.k.a.
      Lt. Camillo Wilsdorf
      TAK
      USS Eternity
    • Alle 2 Nachrichten zu diesem Thema anzeigen