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121bewustseinkontrolle

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  • larrycook08
    19. Aug. 2008
      Bewusstseinskontrolle
      aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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      Der Begriff Bewusstseinskontrolle wird unterschiedlich verwendet:
      Einerseits kann damit die gezielte Auseinandersetzung mit dem
      eigenen Bewusstsein bezeichnet werden, die mit Techniken wie zum
      Beispiel Meditation oder Biofeedback arbeitet. Angestrebt wird dabei
      in aller Regel eine so genannte Bewusstseinserweiterung.

      Andererseits kann unter Bewusstseinskontrolle die systematische und
      nachhaltige Manipulation von Individuen oder Gruppen mit dem Ziel,
      ihre Wahrnehmung, Überzeugungen und Persönlichkeit zu verändern,
      verstanden werden.

      Zu einer möglichen Bewusstseinskontrolle sollen eine Schwächung des
      Betroffenen durch Drogen, Schlafentzug, und gezielte psychische
      Einflussnahmen gehören. Im Gegensatz zur Gehirnwäsche wird dabei
      keine direkte Gewalt angewandt, sondern es findet eine andauernde
      versteckte Einflussnahme statt. Diese Interpretation des Begriffs
      wurde unter anderem von Steven Hassan, einem ehemaligen Mitglied der
      Vereinigungskirche geprägt.

      Inhaltsverzeichnis [Verbergen]
      1 Methoden
      1.1 Methoden um das Bewusstsein zu schwächen
      1.2 Psychologische Taktiken
      2 Stufen der Beeinflussung
      3 Verwandte Themen
      4 Literatur
      5 Weblinks



      Methoden [Bearbeiten]Gewöhnlich wird eine Kombination von
      Methoden, die das Bewusstsein schwächen, und psychologischen
      Taktiken angewandt.


      Methoden um das Bewusstsein zu schwächen [Bearbeiten]Methoden der
      Beeinflussung, die zu einer Schwächung des Bewusstseins führen
      können und daher für Bewusstseinskontrolle angewendet werden:

      Hyperventilation: meistens hervorgerufen durch anhaltendes lautes
      Singen oder Schreien
      Repetitive Bewegungen: z. B. Schaukelbewegungen mit monotoner Musik,
      einfache Übungen, die lange wiederholt werden
      Reizentzug (Sensorische Deprivation)
      Veränderungen in Schlaf und Ernährung: Veränderung des
      Schlafrhythmus, Schlafmangel, radikale Ernährungsumstellungen
      Erhöhung des allgemeinen Stressniveaus
      Körpermanipulationen, die zu Schmerzen führen
      Durch Meditation systematisch verursachte Angststörungen

      Psychologische Taktiken [Bearbeiten]Dabei werden Verhaltensmuster
      des erlernten Sozialverhaltens missbraucht, um jemanden zu
      manipulieren – eine solche Manipulation fällt dem Betroffenen kaum
      auf. Solche Taktiken werden auch in Verkaufsgesprächen angewandt. Zu
      diesen Verhaltensmustern gehören

      Zuneigung: Menschen neigen dazu, auf Leute zu hören, die sie mögen
      Knappheit: ein begehrtes Gut wird als knapp dargestellt, um es
      begehrter zu machen.
      Konsistenz zwischen Verhalten und Denken: der Mensch versucht, sein
      Verhalten zu rechtfertigen
      Reziprozität: wenn der Mensch etwas bekommt, versucht er etwas
      entsprechendes zurückzugeben
      Außenorientierung: Menschen in einer Gruppe neigen dazu, sich nach
      dem zu richten, was andere Leute für korrekt halten
      Autorität: ein erlerntes Pflichtgefühl gegenüber Autoritätsfiguren

      Stufen der Beeinflussung [Bearbeiten]Die Psychologin Margaret
      Singer unterscheidet mehrere Stufen von gezielter Beeinflussung, die
      zunehmend weniger Kontrolle durch das beeinflusste Individuum
      beinhalten und dadurch von ethisch bis fragwürdig einzustufen sind:

      Erziehung: Wissensvermittlung, gegenseitiger Konsens, begrenzte
      Zeit, eigenes Denken gefördert, toleriert andere Sichtweisen, keine
      Täuschung
      Werbung: Wissensvermittlung mit dem Ziel zu verkaufen, legale
      Überredung, kann aufgenommen oder ignoriert werden, milde bis starke
      Überredung, keine Täuschung aber einseitige Wissensvermittlung (nur
      positive Seiten des Produkts, Konkurrenz negativ dargestellt)
      Propaganda: (meist politische oder religiöse) offensichtliche
      Beeinflussung der Masse von einer autoritären Warte her, emotional,
      will Opposition verringern, kann täuschen (einseitige Darstellung,
      oft Übertreibungen)
      Indoktrination: will gezielt bestimmte Werte einprägen, oft in einem
      hierarchischen System vermittelt, gebraucht Disziplinarmaßnahmen,
      täuschend
      Bewusstseinskontrolle (thought reform): Techniken, um Leute ohne ihr
      Wissen und Einverständnis zu verändern, zeitlich unbegrenzt (Leute
      sollen in der Gruppe bleiben), Ziele der Gruppe werden
      Außenstehenden nicht oder nur modifiziert mitgeteilt, Lernvorgänge
      sind dem Instruierten nicht voll bewusst, akzeptiert keine anderen
      Sichtweisen, täuschend