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387Von Wendungen und einem dunklen Erwachen

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  • Michel Groteclaes
    2. Nov. 08:40
      < RPG>
      Zeit: 07.0145
      Ort: Außenteam
       
      Ortrichk bemühte sich sehr den Kontakt zu Alexandre zu halten, sie konzentrierte sich auf sein Gesicht, seinen Geruch und auf die Begegnungen auf dem Schiff.
       
      Natürlich waren das alles nur ihre persönlichen Erinnerungen und Eindrücke, aber doch halfen sie dabei einen konstant stabile Verbindung herzustellen. Nicht nur die Wurzeln waren über die enorme Lernfähigkeit der Katze erstaunt, auch Anna war ein wenig unsicher wie sich das alle am Ende noch entwickeln würde.
       
      Für die Wurzeln war es normal andere Wesen telepathisch zu scannen, so lernten sie vieles und auch wenn es lange gedauert hatte, sie verstanden langsam aber sicher, das die Wasserbeutel auf ihrem Planeten nicht alle von der selben Spezies abstammten. Bis zum letzten Scann von Anna, waren sie einfach davon ausgegangen das die Wasserbeute eine Familie, oder eine Einheit waren. Die Wasserbeutel sahen alle so schrecklich ähnlich aus, die Einzige die etwas heraus stieß war die Katze, sie war viel schöner zu berühren... irgendwie flauschig.
       
      So war es für die Wurzeln fast normal Anna weiter zu scannen, in der Gesellschaft der Wurzeln gab es keine Geheimnisse und keine Privatsphäre. Eigentlich wollte Anna Ortrichk unterstützen, aber sie wurde immer wieder von den Wurzeln abgelenkt und versuchte sie auf ihrem Kopf zu drängen, zumindest ein Stück weit. Sie mochte diesen engen Kontakt einfach nicht und irgendwie wollte sie auch nicht dass die Wurzel so viel über sie wussten.
       
      Ortrichk bemerkte zwar das Anna mit den Wurzeln beschäftigt war, aber sie konzentrierte sich weiter auf Alexandre, was ihr besser gelang ohne die geballte Ablenkung der Wurzeln. Es war vielleicht gar nicht schlecht dass diese aktuell mehr Interesse an Anna hatten.
       
      [Sie brauchen keine Sorge zu haben, Lieutenant Almeida]schnurrte die Katze ihrem Kollegen telepathisch zu.
       
      Alexandre der auf seinem Stuhl saß, verlagerte leicht das Gewicht. Ihm war klar, dass er mit Ortrichk und Anna Kontakt hatte, aber immer noch hatte er auf eine andere Person gehofft und er war sich nicht sicher ob er diese beiden Frauen gern in seinem Kopf haben wollte.
       
      Auf einmal war da auch dieser stechende Schmerz direkt hinter seinen Augen.
       
      [Warum? Wie? Was geht hier vor?] stammelte er immer noch sehr überrascht.
       
      {Telepathie. Über das Wie machen sie sich keine Sorgen. Sie waren auf dem falschen Weg und die Pflanzen werden ihnen nun den Weg weisen. Sorgen sie dafür dass niemand auf die Pflanzen schießt! Das sind intelligente Lebewesen. Ist das klar?}
       
      Nun dämmerte es bei Alexandre. Sie hatten nicht verstanden was vorging und beinahe sogar falsch regiert. Die schnurrige Stimme der Wissenschaftlerin beruhigte ihn nicht nur, sie schuf auch Vertrauen. Trotzdem hatte er noch Bedenken.
       
      [Was ist mit den Klingonen und andere Gefahren?]
       
      {Darum kümmern sich die Pflanzen. Folgen sie dem vorgegebenen Pfad und sie werden schnell hier und in Sicherheit sein.}
       
      Alexandre verstand langsam, zumindest hofft er dies einfach mal. Die Aussicht bald wieder auf die Anderen zu treffen war auf alle Fälle mehr als beruhigend. So wurde der telepatische Kontakt langsam und vorsichtig beendet.
       
       
       
      < QUOTE>
      „Der Vorteil ist das sie uns hier genauso wenig scannen können wie wir den Planeten scannen konnten.“ meinte Armakosch nachdenklich.
      „Ja aber das ist verdammt viel Verstärkung die auf den Planeten kommen kann und sobald sie uns erstmal gefunden haben ....“ grummelte nun Juliette die sich dazu gesellt hatte. Immerhin war sie hier die Marine mit dem taktischen Gespür und die momentane Situation gefiel ihr ganz und gar nicht.
      < /QUOTE>
       
      Skyla überdachte die Lage. So schlecht war sie eigentlich nicht mehr. Aber es gab Unwägbarkeiten. Da draußen war die USS Teutates. Was wollte das Schiff hier? Was trieben sie gerade? Offensichtlich hatten die Klingonen die Teutates noch nicht entdeckt, was für die Raffinesse von Captain Brian Morrigan sprach. Das wiederum hellte ihre Laune auf. Dem ‚alten’ Iren war die Ankunft der LAU bestimmt nicht entgangen und er würde 1 + 1 zusammen rechnen.
       
      Just in diesem Moment gab es 3 helle Explosionen am Himmel. Überraschte Gesichter wendeten sich dem Himmel zu. Was war das? Was ging da vor?
       
      Der Marine war klar dass sich die taktische Situation nun drastisch verändert hatte. Irgendjemand hatte wahrscheinlich die klingonischen Satelliten und Relais zerstört und der oder die Kreuzer würden nun anderweitig beschäftigt sein. Die Wahrscheinlichkeit dass die Klingonen hier unten Verstärkung bekommen würden war nun sehr klein geworden.
       
       
       
      Zeit: 15 Minuten vorher.
      Ort. Orbit
       
      < QUOTE>
      [’Verstanden. Nova Ende.’]
      < /QUOTE>
       
      Der Pilot der Phönix hatte kaum ausgesprochen, als er bemerkte dass sich in mittelbarer Umgebung etwas verändert hatte. Vom Gespräch mit Yvonne abgelenkt hatte er nicht bemerkt wie sich ein Schiff genähert hatte. Zum Glück kein klingonisches. Auch ohne seine Sensoren zu bemühen erkannte er die Silhouette welche bedrohlich und schwarz die Sterne dahinter verdeckte. Die Advanced Defiant war beeindruckend. In vielerlei Hinsicht.
       
      Ein grünes Blinken auf seiner Konsole meldete eine hereinkommende Kurzstreckenkommunikation an, welche von den Klingonen nicht empfangen werden konnte. Einen Knopfdruck später flammte ein Monitor auf und das Gesicht von Brian Morrigan wurde sichtbar.
       
      „Keine Zeit für lange Vorstellungsgespräche. Geben sie mir einen Lagebericht.“
       
      ‚Nova’ berichtete was er wusste und endete damit welche Orders er von Yvonne erhalten hatte.
       
      „Die LAU zu finden wird nicht weiter schwer sein. Wir werden das Satelliten- und Relaissystem der Klingonen zerstören. Das wird die planetengestütze Raketenabwehr schwächen und den Kreuzer beschäftigen. Sollte der Kreuzer versuchen Shuttles mit Verstärkung aus zu setzen werden sie und ihre Jäger diese mit Nadelstichen traktieren. Wird es zu brenzlig, übernehmen wir und sie verkrümeln sich. Später werden wir den Kreuzer etwas in die Zange nehmen.“
       
      „Mit unseren Mitteln einen klingonischen Kreuzer in die Zange nehmen? Das wird wohl kaum gehen. Und die Odyssey ist noch mindestens 5 Tagesreisen entfernt.“
       
      Lächelnd drückte der Ire einen Knopf. Ein weiteres Gesicht erschien auf dem Monitor. Eine Iskyra! Sie sah der Wissenschaftlerin der Odyssey ähnlich. Nur war diese älter und Captain.
       
      Morrigan sprach die Katze an: „Captain Branson, sie haben ja mit gehört. Sie vernichten die Satelliten, Relais und Sensoren der Klingonen und fliegen dann, wie geplant in die Atmosphäre. Die LAU zu finden sollte dann kein großes Problem sein. Ich störe hier die Kommunikation der Klingonen. So kann er seine Verstärkung nicht beschleunigt her holen. Wie weit sind die weg?“
       
      „Drei Tage. 2 kleine Schiffe und 2 Kreuzer. Das sollte reichen die Crew der Odyssey einzusammeln, wenn nicht gerade größere Probleme auftauchen.“
       
      „Fangen wir an, bevor dem Kreuzer da irgendein Trick oder Unsinn einfällt.“
       
      „Mit Vergnügen.“, schurrte die Iskyra und verschwand vom Bildschirm.
       
      Dem Piloten der Phönix gingen 100 Fragen durch den Sinn. Welches Schiff kommandierte die Iskyra? Wo war das zweite Schiff? Wie kommunizierten sie, ohne dass die Klingonen sie entdeckten? … Er sparte es sich zu fragen. Es würde nur Zeit kosten und einige Fragen würde der rothaarige Captain sowieso nicht beantworten. Stattdessen drückte er Tasten und rief die Valkyrien herbei. Das langweilige Warten hatte ein Ende.
       
       
       
      Zeit: 10 Minuten später
      Ort: IKK Teufelskralle
       
      Unter dem Kreuzer explodierte das klingonische orbitale Netzwerk. Zeitgleich wurden alle Satelliten, Sensoren und Relais vernichtet. Die Kommunikation zur Oberfläche brach zusammen.
       
      Der Kommandant brüllte und sprang aus seinem Sessel. Wütend wendete er sich seinem taktischen Offizier zu.
       
      „Bericht!“
       
      „Ich weiß nicht was das war. Aber unsere planetare Überwachung ist vernichtet worden. Die Flugabwehrraketen können nur noch 5% der Oberfläche abdecken. Unsere Kommunikation wird gestört.“
       
      Captain Dragh’Tar schnaubte. Bisher war hier alles mehr oder weniger gut gelaufen. Nun entglitt ihm die Kontrolle. Die letzten Nachrichten von der Oberfläche waren auch nicht gut. Der dortige Kommandant war in heller Aufregung und wütend gewesen. Sein Bericht war hektisch und nicht zusammen hängend gewesen. Sie hatten es nun nicht nur mit den Orioni zu tun, sondern auch noch mit der Föderation. Irgendetwas ging vor und die Bodentruppen waren stark, auf unbekannte Art und Weise, dezimiert worden. Das seine Kommunikation nun gestört war verkomplizierte es noch. Er konnte seine eigene Verstärkung nicht beschleunigt herbei rufen.
       
      Was auch immer vor ging, seine Leute da unten brauchten Verstärkung. Danach konnte man sich um die Probleme hier oben kümmern. So war der Plan des Captain.
       
      „Schicken sie 100 Krieger mit den Mannschaftsshuttles runter.“, grollte der CO.
       
      „Ja, Sir.“, brummte der TAK und gab Befehle in seine Konsole ein.
       
      Um die 5 großen Shuttles aus zu schleusen musste man eine kleine Lücke in den Schilden öffnen. Wie Perlen auf der Schnur aufgereiht glitten die Transporter darauf zu.
       
      Der Captain der Teufelskralle gewann einen Teil seiner Selbstsicherheit zurück. Doch sein grimmiges Lächeln sollte ihm schnell vergehen!
       
      „4 kleine sehr schnelle Objekte im Anflug! Sie feuern auf unsere Transporter!“
       
      „Was??“, brüllte Dragh’Tar, „Feuer erwiedern!“
       
      „Die sind zu klein und zu schnell! Ich kann sie nicht erfassen! Sie schießen einfach durch die Schildöffnung. Unsere Shuttle werden leichte Beute!“
       
      „Kampshuttles raus! Schnell!“
       
      Der taktische Offizier hatte den Start schon vorbereitet und die schnellen Kampfshuttle strebten auf Schildöffnung zu.
       
      „Torpedos im Anflug! Schilde zu!“, rief der TAK.
       
      Dragh’Tar hieb wütend mit der Faust auf eine Konsole, welche rauchend ihren Geist auf gab. Dann trafen 4 Torpedos genau jene Stelle wo vor einer Sekunde noch die Lücke war! 4 schwere Explosionen erschütterten den großen Kreuzer, richteten aber keinen Schaden an. Die Shuttles konnten nun nicht mehr raus und es kam zu einigem Durcheinander, bevor sie sich sortieren konnten und zum Hangar zurück flogen.
       
      „Was zur Hölle war das?“, schnauzte Dragh’Tar seinen taktischen Offizier an.
       
      „Torpedos mit verstärkten Ladungen. Schilde runter auf 85%, regenerieren aber. Ich hatte kurz eine Defiant-Klasse auf den Sensoren. Jetzt ist das Schiff verschwunden und unsere Sensoren werden von starken Störsignalen beeinträchtigt.“
       
      Dragh’Tar war kurz davor seinem TAK an die Gurgel zu gehen, um seiner Wut freien Lauf zu lassen. Doch dass würde ihm nicht nutzen. Der Gegner, die Föderation, hatte den Spieß umgedreht und sie fast blind gemacht. Nun spielten sie Katz und Maus mit dem klingonischen Kreuzer. Das war zermürbend und der Moral nicht gerade förderlich.
       
      Mit Mühe verdrängte Dragh’Tar seine Wut und überdachte seine Optionen.
       
       
       
       
      Zeit: 07.0150
      Ort: Außenteam
       
      Juliette deutete auf einen kleinen schwarzen Punkt am Horizont, welcher einen Bogen flog und zielstrebig auf sie zu kam.
       
      „Da!“
       
      Armakosch folgte dem Fingerzeig: „Na toll! Eine ‚kleine’ Defiant.“
       
      Sky, Fiona und Juliette waren da anderer Ansicht. Sie kalkulierten die Entfernung mit ein und wussten dass dieses Schiff keine kleine Defiant war.
       
      10 Minuten später war Amakosch das höhnische Gesicht entgleist. Den Kopf in den Nacken gelegt bewunderte er die Advanced Defiant, welche 150 Meter über dem Team schwebte.
       
      Sky’s erster Gedanke dass die Teutates im Anflug war bewahrheitete sich nicht. USS-Diomhair prangte es an der Unterseite. Es gab also schon 2 dieser mächtigen Brummer. Kaum über ihnen angekommen beamte auch schon der Captain selber herunter.
       
      Fiona erinnerte sich an ihre Akademiezeit, den Geschichtsunterricht, und erkannte, ebenso wie Sky, die Iskyra, welche als CSO auf USB Ganymed legendären Ruf erworben hatte.
       
      „OrtriKch LertaRy Branson.“, stellte sich die Iskyra vor.
       
       
       
      Zeit: 07.0150
      Ort: Größter Ozean des Planeten
       
      Das grüne des Ozeans schimmerte im Licht der Monde. Gerade noch schien alles still und friedlich, aber nun hatte sin binnen Sekunden alles geändert. Irgendetwas bewegte sich unter dem Sand des Strandes. Erst war nur ein wenig des roten Sandes aufgewirbelt worden, dann immer mehr und mehr, es schien fast so als würden sich schlangen unter der Oberfläche bewegen.
       
      Kurz vor der dem Übergang vom Sand zum Wasser, tauchten auf einmal die Wurzeln auf und von ihnen ausgehend berührten die Tentakel das Wasser. Wieder verstrich ein kurzer Moment bis das Wasser aufgewirbelt wurde und Algen von der Tiefsee aufstiegen und in Richtung Stand zu treiben schienen. Auch sie hatten Tentakel und berührten die Wurzeln bevor sie wieder in der See verschwanden. Die Wurzeln zogen sich vom Strand zurück und wanderten zurück in den Wald noch bevor das Meer in Aufruhr geriet.
       
      Einige riesige Wasserbewohner schwammen weiter hinaus auf den Ozean, fast so als hätte sie etwas aufgeschreckt. Das Meer bildete immer höher schlagende Wellen und wich fast ein wenig zur Seite als etwas Riesiges aus den Tiefen des Ozeans auftauchte. Das Wasser schlug Wellen gegen das riesige Gebilde, als das Wasser über die seltsame Haut des Kolosses lief.
       
      Ein riesiger Tentakel bildete sich aus dem Kollos, fast schien es so als blickte es sich um, bevor der Tentakel sich zurück bildete und wieder eins mit der Oberfläche wurde.
       
      Ein Ohrenbetäubendes Geräusch ging auf einmal von dem Gebilde aus, als diese sich weiter aus dem Wasser schälte und knapp 10 Meter über dem Ozean schwebte, bevor es sehr schnell weiter aufstieg und schon wenig später die Atmosphäre des Planten verließ.
      </RPG>
       
       
      <SUM>
      Zeit: 07.0145
      Ort: Außenteam
      Währen Anna ziemlich mit den Wurzeln beschäftigt ist kann Ortrichk sich mit Alexandre absprechen und ihm Instruktionen geben, wie sein Team zum Team mit der CO gelangen kann.
      Zeitgleich finde eine Lagebesprechung statt. Wo Juliette die Lage eher skeptisch betrachtet, sieht Sky einen Lichtschimmer. Ihre Hoffnung wird bestätigt als alle orbitalen Systeme der Klingonen vernichtet wird.
       
      Zeit: 15 Minuten vorher.
      Ort. Orbit
       
      Der Pilot der Phönix muss erschrocken fest stelle dass sich eine Advanced Defiant an ihn heran schleichen konnte. Es findete eine Besprechung statt und ein Plan wird geschmiedet. Anschließend werden die Valkyrien herbei gerufen, um die Klingonen bei Bedarf zu ärgern.
       
      Zeit: 10 Minuten später
      Ort: IKK Teufelskralle
       
      Die Klingonen müssen hilflos zusehen wie ihr orbitales System vollständig zerstört wird. Der Versuch mittels Shuttles Verstärkung auf den Planeten zu bringen scheitert. Der Kreuzer konnte in letzter Sekunde seine Schilde schließen, als die USS Teutates eine Salve Torpedos auf die Lücke abfeuert. Captain Dragh’Tar ist Wütend, als er erfährt dass Kommunikation und Sensoren schwer gestört werden Schnelle Hilfe ist nicht zu erwarten.
       
      Zeit: 07.0150
      Ort: Außenteam
       
      Das Außenteam um Skyla bekommt Besuch und Unterstützung von der USS Diomhair.
       
      Zeit: 07.0150
      Ort: Größter Ozean des Planeten
       
      Mit ohrenbetäubendem Lärm erwacht etwas sehr altes zu neuem Leben und kehrt aus dem Wasser zurück in den Weltraum!
       
      </SUM>