Wird geladen ...
Beim Laden des Inhalts ist leider ein Fehler aufgetreten.

380Dahara - Wo ist Yvonne? Was istt los?

Nachrichten erweitern
  • Michel Groteclaes
    20. Aug.
      Viel Spaß beim lesen :-)

      Ort: Maras Schiff
      Zeit: MD 21.55
       
      <QUOTE>
      Sky wog alle Vor und Nachteile kurz ab, „Sie vertrauen den Äußerungen dieser Wesen Ensign?“
       
      Die Katze nickte und Sky trat einen Schritt zur Seite, so dass die Wissenschaftlerin die Koordinaten eingeben konnte.
      </QUOTE>
       
      Sky hatte ihre Augen immer überall. Es fiel auf dass sich Fiona etwas weiter von Anna entfernt hielt als nötig. Offensichtlich was sie froh, nicht mehr der Kontaktmann zwischen den Brokkoli und der Crew zu sein und wollte diese Rolle auch nicht erneut ein nehmen und hielt deshalb etwas Distanz.
       
      Mit ein wenig Verwunderung hatte die CO bemerkt dass ein gewisses Verhältnis zwischen der CWI und CM bestand. Nal duldete die Katze in ihrer Nähe und ließ sie beobachten und Anzeigen studieren, wo sie, wahrscheinlich, jeden anderen verscheucht hätte.
       
      Ortrichk trat an die Konsole und programmierte. Nicht nur Koordinaten. Nein, die komplette Route.
      Mara nahm auf dem Pilotensitz platz und prüfte die Daten. Sie würden relativ tief fliegen und sogar durch ein enges felsiges Tal. Sollte sie den Kurs ändern und höher fliegen? Nein. Dann würden sie Ziel der klingonischen Raketen werden.
       
      „Zielkoordinaten und Kurs programmiert. Wir sind startbereit. Ich hoffe die Wurzel von Ensign Lertary weiß was sie da eingegeben hat.“
       
      Im Gegensatz zu Mara vertraute Captain Lyma der Pflanze, oder Ortrichk? , etwas mehr. ‚Es scheint mir als wäre das eine längere Geschichte’ ging es ihr durch dem Kopf. Der Bericht der Wissenschaftlerin würde sicherlich interessant zu lesen sein.
       
      „Starten sie und folgen sie dem Kurs. Langsam. Achten sie auf umher streunende Klingonen und Orioni.“
       
      „Aye aye.“
       
      Die Triebwerke erwachten. Als das Schott geschlossen war hoben sie ab und bewegten sich mit mäßiger Geschwindigkeit.
       
      Nun hatte die Katze etwas Zeit Anna psychologischen Beistand zu geben und nach ihrer kleinen Wurzel, ihren Baby, zu schauen. Baby war für Ortrichk ein Stichwort und sie hatte eine Idee was mit dem kleinen Pflänzchen nicht stimmte. Anna konnte das Baby nicht ernähren. Es hatte Hunger!
      Nach einem kurzen gedanklichen Dialog wusste sie dass es keine passende Nahrung an Bord gab. Immerhin konnte sie einen Eratz herstellen. Drei verschiedene Riegel Notration wurden fein gemahlen, mit etwas Milchpulver vermischt, um dann mit Wasser zu einem dünnflüssigen Brei vermischt zu werden.
       
      Mit einer Schüssel Ersatznahrung trat sie dann zu Anna, welche entspannt mit geschlossenen Augen auf dem Bett lag. Erst als die Iskyra schnurrend neben ihr stand öffnete sie, erwartungsvoll und froh, die Augen.
       
      „Zeit dein Baby zu füttern.“
       
      Anna verstand zwar nicht viel von Biologie, aber dass sie dem Pflänzchen nicht geben konnte was es brauchte war logisch. Lächelnd nickte sie.
       
      Die Katze schob die Schüssel unter Annas Handgelenk, so dass das zierliche Pflänzchen um ihr Handgelenk leicht an die Ersatznahrung heran kommen konnte. Nal stand in der Nähre und beobachtete kritisch. Sie verzog die Nase. Der Geruch der Ersatznahrung erinnerte an verflüssigtes Hundefutter. Es roch nicht gerade Lecker.
       
      Gerade wollte Anna ihre kleine Wurzel telepathisch auffordern zu essen, als Ortrichk ihre rechte Pfote neben ihre Hand legte. Zum ersten Mal entdeckte sie die Wurzel um Ortrichks Handgelenk. Erstaunt fragte sie sich wie die Katze dazu gekommen war. Sie kam nicht dazu zu fragen. Ortrichks Wurzel entwickelte vier Tentakel welche in die Ersatznahrung eintauchten. Zögerlich folgte Annas Wurzel dem Beispiel. Ein feiner dünner Tentakel entsprang und kostete die Nahrung. Dann ging es sehr schnell! Die kleine Wurzel entwickelte geschwind viele weitere Tentakel, welche geradezu gierig die Ersatznahrung aufnahmen.
       
      [Ihr Gedankengang, dass die kleine hungrig ist, war gut. Sie ist unterernährt und unterentwickelt. Sie hat zum Glück keinen bleibenden Schaden genommen und wird sich schnell erholen und wachsen.]
       
      Anna empfand die dunkle Stimme vorn Ortrichks Wurzel angenehm und beruhigend. Weniger beruhigend war die Frage wie Ortrichk zu der Wurzel gekommen war und warum.
       
      {Was geht gerade vor?} stellte sie gedanklich die Frage.
       
      [Ortrichk, ihre Freundin, bringt mich zu einem Ort den wir ‚Dahara’ nennen. Dort kann ich mich mit allen unseren Nestern vernetzen. So können wir alle Wasserbeutel aufspüren und dafür sorgen dass sie unsere Welt verlassen.]
       
      {Werden wir unsere Mission noch erfüllen können? Ich meine die Orioner.}
       
      Ortrichk schaltete sich ein {{Die Klingonen haben im Lager der Orioni ein Massaker veranstaltet, als sie Yvonne entführten. Die letzten lebenden Orioni dürften sich hier an Bord befinden. Sollten noch welche versprengt herum laufen finden wir sie.}}
       
      {Und was macht ihr mit den Klingonen?}
       
      {{Das wird sich finden. Yvonne hat erst ein Mal Priorität. Von hier verschwinden müssen sie aber auf jeden Fall!}}
       
      Weiter kamen sie nicht. Mara meldete sich.
       
      „Landeplatz in Sichtweite.“
       
      Gespannt wendeten sich fast alle Köpfe den Monitoren zu. Ihr Lande Platz war kreis rund und befand sich im Zentrum eines großen Waldes. Offensichtlich Herbst. Keiner der riesigen Bäume, welche ihre knorrigen Äste über 200 Meter gen Himmel streckten, trug Laub. Das Gras war braun und wirkte leblos. Weit und breit war kein Tier zu sehen. Nicht einmal ein Insekt. Irgendwie nicht der Ort den sie sich vorgestellt hatten.
       
       
      Ort: „Dahara“
      Zeit: MD 22.40
       
      Kaum gelandet ging Ortrichk zum Schott, öffnete es und verließ das Schiff. Es gab keinen Grund zu zögern und zu warten. Befehle brauchte die Katze nicht. Sie kannte ihre Aufgabe. Warnungen … Wovor warnen wenn man nicht wusste was jetzt passieren würde? Und vorsichtig und aufmerksam war die Katze eh.
       
      Kurz hielt Ortrichk inne und schaute hoch. Noch vor einigen Stunden hatte sie sich und Nal auf den etwas kleineren Brüdern dieser Mammutbäume in Sicherheit gebracht. Nur war es dort lebendiger gewesen. Hier wirkte alles tot. Nur der leichte Wind ließ etwas Laub rascheln. Der Ort wirkte unheimlich.
       
      Skyla und Fiona waren der Iskyra gefolgt und beobachteten wie die Katze ihren Trikorder in die Hand nahm. Die Wurzel bildete einen Tentakel, welcher sich um Handgelenk und Pfote der Wissenschaftler wickelte. Nur der Bildschirm des Trikorders blieb sichtbar. Mit einem leichten Seufzer setze sich Ortrichk hin und hielt die Pfote an eine dicke Wurzel auf dem Boden. Schnell bildeten sich weitere Tentakel, als sich Wurzel mit Wurzel verband.
       
      CO CSO hatten plötzlich das Gefühl als währe die Luft elektrisiert! Die Umgebung veränderte sich dramatisch! Das Gras nahm eine satte grüne Farbe an. Blumen wuchsen und bildeten Knospen, welche zu Blüten öffneten. Wie in Zeitraffer konnte man beobachten wie die alten riesigen Bäume frisches Laub bildeten. Das graue Moos wurde hell grün, mit kleinen weißen Blüten. Wie aus dem Nichts erschienen Insekten. In den Bäumen entdeckte Fiona riesige Gorillas. Vier mal größer als ein Mensch! Vögel flogen umher.
       
      „Keine Sorge.“ schnurrte Ortrichk, „Das ist unsere Leibwache. Sie sorgen für unsere Sicherheit und halten die wirklich gefährlichen Tiere fern.“
       
      Beruhigt, aber noch immer wachsam, schaute die CO auf den Screen des Trikorders. Dort schienen massig Daten ein zu gehen.
       
      Sky drehte sich zum Schiff um: „Verbinden sie den Computer mit dem Trikorder!“
       
      Eine Stimme im Schiff rief zurück: „Verbunden! Wir bekommen Daten vom ganzen Planeten … und des kompletten umgebenden Systems!“
       
      Fragend schaute die CO die Katze an.
       
      „Ich sage es schon. Lange Geschichte. Aber die ‚Wurzeln’ waren schon Raumfahrer als die Menschen noch mit Steinäxten hantierten. Ihre Kultur ist uralt.“
       
      Auf dem Screen war kurz der klingonische Kreuzer zu sehen. Dann alle anderen Shuttles und Kampfgleiter. Leider nicht die Odyssey. Dafür erschien das klingonische befestigte Lager. Im Zentrum des Bildes ein Icon mit Yvonnes Konterfei. Wieder wechselte das Bild. Der schwarze Weltraum erschien. Das Bild zoomte einen großen Schwarm Felsbrocken heran. Das Bild wurde weiter heran gezoomt, bis ein verstecktes Schiff zu erkennen war.
       
      „Die USS Teutates.“, schnurrte Ortrichk, „Die Wurzeln melden dass Captain Brian Morrigan die passiven Sensoren auf den klingonischen Kreuzer gerichtet hat. Er ist also nicht wegen uns hier.“