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379Seine Familie sucht man sich nicht aus

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  • sunny82_anna
    17. Aug.
      Hallo zusammen,
      Im Moment läuft es ja nicht mal schlecht bei uns.^^
      Offensichtlich haben wir das Sommerloch überstanden… der August irgendwie auch, denn das ist bei uns eher Herbst als Hochsommer.
      Zu meinem Post J ich glaub, ich habe noch nie etwas geschrieben was so Missionsunrelevant ist und da ich auch ganz gewaltig schmalzig wurde… könnte man meinen Post auch bis zum Ende überfliegen, da habe ich dann doch noch mal die Kurve bekommen.
      Ich wünsch euch allen ein schönes Wochenende und wie immer hoffe ich, dass ich nichts durcheinander gebracht habe.
      Für Diejenigen, die sich den Post im Ganzen antun, am Ende ist dann sicher auch klar wen ich gern mit aufs Schiff bringen würde. *ganz lieb gucks *












      < RPG>
      Ort: Maras Schiff
      Zeit: MD 21.55


      Die Augen der Betzoidin waren noch immer fest geschlossen. Die Stille in die sie gehüllt war gefiel ihr, sehr sogar! Bedauerlicherweise drangen immer wieder Fetzen einer Unterhaltung zu ihr durch.


      Sie erkannte die Stimmen: Die Eine gehörte zu Ortrichk - den ganz besonderen melodischen Klang dieser Stimme hätte sie aus tauschenden erkannt.
      Die andere Stimme gehörte der ruppigen Landärztin, sie klang auch ganz nett? Vielleicht!? Mit drei Promille!


      Ann versuchte nun mit noch immer geschlossenen Augen ihre Gedanken zu ordnen, was ihr allerdings noch immer mehr als schwer fiel.


      Sie befand sich auf einem Schiff, das konnte sie hören, als gute Technikerin hörte man das leichte surren der Triebwerke SOFORT… zumindest wenn man gut war.


      Irgendwas an den Schubdüsen musste auch dringend mal wieder nachgeredet werden…. Wenn man einmal bei der Arbeit war dann konnte man das Ding auch mal wieder von Kopf bis Fuß warten.


      Ihr eigener Kopf pochte leider immer stärker und es dauerte auch nicht lange da hörte Anna auch wieder das Stimmengewirr der Wurzeln – was sie als sehr bedauerlich empfand.


      Wenn man Glück hatte dann irgendwie immer richtig.


      [Mutter]


      Anna versuchte die Augen zu öffnen, was ihr allerdings noch nicht gelang.


      [Mama]


      Ein eiskalter Schauer jagte über den Rücken der zierlichen Frau.


      [Mami!]


      Bei den Göttern, schoss es Anna durch den Kopf.


      Sie konnte nicht verhindern, dass sie sehr bildlich über die Ereignisse informiert wurde. Das wollte man unbedingt. Wenn man noch nicht einmal die Augen öffnen konnte, von einer Pflanze erklärt bekommen was passiert war.


      Mit Bildern die einem Holodeck – Horrorabenteuer entsprungen sein könnten.


      Irgendwelche Samen die in ihrem Bauch zu Wurzeln heranwuchsen, sich dort einsiedelten, langsam immer weiter heranwuchsen bis ihr Bauch sich wölbte, nur um schlussendlich ihre Bauchdecke zu durchstoßen um aus ihr heraus zu krabbeln und im Sand zu verschwinden.


      Total sympathisch diese kleinen Biester!


      Es dauerte noch einen weiteren Moment da spürte Anna endlich die kleine Wurzel die sich noch immer um ihr Handgelenk geschlungen hatte und ab und zu mal ein wenig fester zudrückte.
      Ann versuchte sich erneut zu sammeln, dass eine Biest war offensichtlich nicht im Dreck verschwunden und klebte noch immer an ihr, allerdings machte diese Ding einen viel sympathischeren Eindruck.
      Diese Babywurzel hatte verhindert dass sie verblutet war und war die ganze Zeit über bei ihr geblieben. Es war auch auf telepathische Weise nicht so aufdringlich wie die geballte Kolonie dieser Wesen.


      Irgendwie wurde Anna diese Wesen von Minute zu Minute sympathischer und sie hoffte sehr das Nal nicht vorhatte die Wurzel zu fressen.
      Immer noch benommen schüttelte sie leicht den Kopf. Die unsympathische Landärztin war zwar eigen, aber sie fraß doch keine Babys, oder?


      Nein!


      Und warum kam sie nun auf so seltsame Ideen?


      Wenn Nal das Baby anknabbern wollte, dann musste sie das Wurzelchen beschützen.


      Teambildende – Maßnahme, sie hatte Kontakt mit einer noch unbekannten Spezies gehabt.


      Ob das vielleicht Extrapunkte geben würde?


      Ob diese Punkte dann die Minuspunkte einer ungewollten Schwangerschaft wieder weg machen konnten?


      Das hier war ihre aller erste Außenmission und Teambildende – Maßnahme und was tat sie?


      Sie ließ sich direkt mal schwängern!


      Ob sie Fragen beantworten musste, wenn sie zurück waren?


      Wenigstens sprach sie seit Jahren nicht mehr mit ihrer Mutter, wenn Anna ihr von zehn Kindern aber keinem Ehemann berichtet hätte, spätestens dann wäre sie enterbt worden.
      Es war also nicht unpraktisch das ihre Mutter dies schon vor Jahren getan hatte.
      Und die Hälfte der Betazoiden auf die sie je getroffen war, hatte behauptet sie würde niemals Kinder bekommen. So konnte man sich dann wohl irren.
      Ein klein wenig stolz auf die zehn Wurzelchen war Anna nun doch! Sie brauchte Fotos bevor sie den Planeten verlassen würde!
      Beweisfotos!



      [Mami… geht es dir gut] Wieder zog sich das Wurzelchen etwas enger um Annas Arm.


      [Ich trau der Frau nicht… die untersucht mich… ich mag es nicht das sie mich so ansieht und so ein Ding vor mir her schwenkt… soll ich sie mit giftigen Dornen betäuben?]


      Immer noch hatte Anna die Augen geschlossen, aber auch so wusste sie von wem die Rede war, auch weil Ortrichk Artenübergreifend einfach nur wunderschön war und auch so viel Sozialkompetenz vorweisen konnte, das kein Wesen des gesamten Universums, das bei Verstand war sie nicht mögen würde.
      Außerdem mit den spitzen Reißzähnen und großen Augen sah sie vollkommen ungefährlich aus.


      [Du kannst sie nicht betäuben… sie ist… sie ist… nützlich?
      Nein, sie ist brauchbar, sie ist die Heilerin und wir sind auf sie angewiesen]
      Das Leider welches ihr durch den Kopf geisterte, versuchte Anna vor der Wurzel zu verstecken, allerdings war das kleine Ding jetzt schoneine sehr geübte Telepathin, lag ja auch in der Familie.


      Nal beäugte noch immer die Wurzel, welche sich immer wieder am Arm der Technikerin bewegte.


      „Interessant“, bemerkte die Cardassianerin was ihr einen besorgten Blick Ortrichks einbrachte. Besorgt legte die Wissenschaftlerin nun ihre große Pranke auf Annas zierliche Hand, was wiederum einen verwirrten Blick der Ärztin erzeugte.


      Blick flogen durch den Raum, wie sonst nur weiße Trauben durch die Lüfte.
      Fragen standen im Raum, aber niemand hatte Lust jetzt über solche Dinge zu sprechen - sie waren auf einer Außenmission NICHT in einer Seifenoper.


      Nal verfing sich kurz in den eigenen Gedanken als sie erneut ein Untersuchungsprogramm startete. Die nervige Technikerin war doch nicht bei Bewusstsein, das war doch für die Katze DIE Chance sich von ihr zu erholen, aber jeder war seines Glückes Schmied.


      „Was ist interessant“, fragte Ortrichk nun ungeduldig.


      Nachdenklich zuckte Nal mit den Schultern, „Betazoiden schütten nach einer Geburt eines Kindes ein bestimmtes Hormon aus, man geht davon aus, dass ihr Mutterinstinkt dadurch beeinflusst wird und sie sich telepathisch mit dem Kind verbinden.“


      Unter normalen Umständen war Ortrichk die Ruhe in Person – dies hier waren aber keine normalen Umstände! Die Geduld der Katze war begrenzt - Nal konnte auch mal etwas schneller zum Punkt kommen.


      „Und?“ Harkte die aufgeregt nach, wobei sich ihre Nackenhaare aufstellten.


      Die Ärztin prüfte noch einmal ihre Werte, „Sie hat diese Hormonausschüttung auch, nur 10-mal höher als es normal für ihre Rasse wäre…also normal wenn sie ein Kind bekommen hätte.“
      Innerlich entspannte die Iskyra, das war sicher unnormal, aber doch wahrscheinlich nicht gefährlich.
      Immer noch lag die große Pfote auf Annas Hand.


      [Die Heilerin macht mir Angst, die will mich fressen]


      Anna öffnete die Augen.
      „Nein, die frisst dich nicht… die ist nur… „[anstrengend].
      Kurz verengten sich die Augen der Patientin, das war wirklich hell hier.


      So viel telepathischen Kontakt pflegte die Technikerin schon seit Jahren nichtmehr. Ob das der Grund dafür war, das ihr Kopf sich anfühlte als hätte eine Excelsior – Klasse sie gerammt?
      Ortrichk schnurrte ganz kurz und leise, sie war froh dass Anna wieder bei Bewusstsein war. So stupste sie kurz mit der kalten Nase gegen Annas Stirn, „Wie geht es dir?“
      Anna versuchte sich auszusetzen, bemerkte jedoch sofort dass dies keine gute Idee war.


      „Ich denke es geht“, die Wurzel um ihren Arm wurde auch aktiver, was Nals Aufmerksamkeit wieder auf dieses Gemüse lenkte.


      „Vielleicht könnten wir die Wurzel von Ihnen trennen, wenn….“, den Gedanken hatte Nal noch gar nicht zu Ende gedacht, als nicht nur die Katze sie böse anblickte, sondern auch Anna.


      „Was ist eines von meinen Babys… die ist noch viel zu klein… die wird gefressen…. Die geht mal überhaupt wo nirgends hin“, stellte die Telepathin nachdenklich fest.


      „Niemand frisst die Wurzel“, versuchte Ortrichk ihre Freundin zu beruhigen, also sich die Wurzele welche noch immer um ihren felligen Arm geschlungen war meldet, [Die Wurzel ist zu klein… irgendwas stimmt nicht mit ihr… solche Wurzeln werden immer in den ersten Tagen nach der Geburt von irgendeinem wilden Tier gefressen… wir können nicht alle Nachkommen schützen.]
      Der Wissenschaftlerin entglitten kurz die Gesichtszüge, sie musste sich irgendwas überlegen – so viel stand fest.








      „Wir könnten den Planeten nach menschlicher DNA scannen“, hallte Fionas Stimme durch das Schiff.


      Mara legte die Stirn leicht in Falten, „Es scheint so als stören die Felder des Planeten die Scanner selbst wenn wir so wenig Abstand zur Oberfläche haben… wir können nur einen kleinen Sektor zuverlässig scannen.“


      In der Runde wurden Blicke gewechselt, wie Bälle flogen sie von einem Anwesenden zum nächsten.


      Langsam wanderte die Augenbraue des Vulkaniers ein wenig nach oben, „Bei den vorherrschenden Gegebenheiten benötigen wir zwei Wochen und vier Tage um die gesamte Oberfläche des Planeten zu untersuchen.“


      Das die keine Option war, musste nicht weiter erörtert werden.
      Skys Blick flog über die Anwesenden und selbst wortlos konnte sie vermitteln, dass sie Lösungen wollte, keine weiteren Probleme.


      Ortrichk erinnerte sich an das was die Wurze ihr gesagt hatte und löste sich langsam von Anna, „Ich komm gleich wieder… ruh du dich weiter aus.“


      Ein prüfender Blick belegte die Ärztin, nein für den Moment sah sie nicht so aus als wollte sie keine Kinder fressen, so konnte man die Babywurzel wohl gefahrlos in ihrer Obhut lassen.


      Die Wissenschaftlerin gesellte sich zu der Runde und räusperte sich, „Die Wurzeln“, sie hob kurz ihren Arm um ihren neuen Freund noch einmal in Erinnerung zu rufen, „Sie haben uns Hilfe angeboten. Es gibt wohl einen Ort von dem Aus sich ihre Kolonien vernetzen… sie haben wohl bis auf ein paar kleiner Gebiete den ganzen Planeten bevölkert… sie sagen, das sie von dort aus unseren verlorengegangenen Wasserbeutel finden würden.“


      Ein Moment der Stille legte sich in den Raum der Entscheidungen.


      „Koordinaten die man ansteuern konnte kann das Grünzeug aber eher nicht liefern“, konterte Fiona deren Kopf allein beim Anblick dieser Wurzel schon wieder zu schmerzen begann.


      [Doch können wir]


      Ortrichks Blich wurde fragender, „Er sagt er könnte….“


      Meru legte die Stirn in Falten, was ihre Nasenhöcker noch besser zur Geltung brachte, „Und woher sollten sie überhaupt wissen was Koordinaten zum fliegen sind?“ Die Vorstellung einer Wurzel mit Flügeln spukte der Bajoranierin kurz durch den Kopf. Diesen Gedanken versuchte sie jedoch mit ganz leichtem Kopfschütteln wieder zu vertreiben.


      [Wir haben ein genetisches Gedächtnis… wir wissen was unsere Vorfahren wussten…. Vor vielen Tausendjahren kamen unsere Vorfahren her mit einem Schiff von den Sternen… ihre Reise hat viele Hundertjahre eurer Zeitrechnung gedauert… wir wissen wie man navigiert.]


      Ortrichks Ohren bewegten sich aufgeregt, „Es scheint mir als wäre das eine längere Geschichte, aber sie versichern mir, dass sie in der Lage sind uns zu helfen wenn wir an diesem Ort sind.“


      Sky wog alle Vor und Nachteile kurz an, „Sie vertrauen den Äußerungen dieser Wesen Ensign?“
      Die Katze nickte und Sky trat einen Schritt zur Seite, so dass die Wissenschaftlerin die Koordinaten eingeben konnte.



      </ RPG>




      < SUM>
      Ort: Maras Schiff
      Zeit: MD 21.55


      Anna kommt dank Nals Behandlung endlich wieder zu sich.


      Der Rest der Crew schmiedet einen Plan um Yvonnes Position mit Hilfe der Wurzeln zu finden.
      </ SUM>


      LG Sunny
      Ens. Ivoin




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