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371Fw: Aw: CoPo

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  • Michel Groteclaes
    3. Juli
      Hallo Luete,
      mal wieder ein CoPo von Miraiam und mir. Viel Vergnügen beim lesen!

      < RPG>

      Ort: Bruthöhle
      Zeit: MD 6.2010


      Die Lage hatte sich wirklich etwas entspannt zumindest aus Fionas Sicht, denn die Ärztin war eingetroffen und würde sich nun um Anna kümmern, das wiederum würde bedeuten, dass es nicht mehr lange dauern würde bis eine „echte“ Telepathin mit den Pflanzen kommunizieren würde.

      [Magst du uns nicht mehr?]
      Hallte es unweigerlich nach diesem Gedanken durch den Kopf der Schottin.

      [Doch… aber… mit ihr könnt ihr euch bestimmt besser austauschen], versuchte Fiona ihr Dilemma zu erklären.

      Nal hatte sich sofort neben die noch immer bewusstlose Betazoide gekniet und führte weitere Tests durch. Immer wieder war ein leises „Oh“… gefolgt von einem „Ah“, zu vernehmen. Die Ärztin war fasziniert von der Situation, achtete jedoch auch darauf dass ihr die Frau und frischgebacken Mutter nicht unter den Fingern weg starb.

      Die kleine Wurzel die noch immer um Annas Handgelenk geschlungen war, wachte ganz genau über ihre „Mutter“, wenn die Ärztin doch gefährlich war, dann würde sie die anderen Pflanzen warnen, das war ihr Job bei dem ganzen Vorhaben – hatte sie jedoch sturer Weise einfach selbst beschlossen.

      Auch Fiona hatte noch immer ein waches Auge auf die Telepathin, irgendwie hatte das alles verbinden, vielleicht fühlte sie sich auch irgendwie verantwortlich und zweitens nervten die Wurzeln ununterbrochen mit Fragen wie es Anna ging und wann sie hier alle aus der Höhle verschwinden würden.

      Ortrichk war geschockt gewesen, als plötzlich der Kontakt zu Anna abgebrochen war. Die Art und Weise wie es geschehen war sagte ihr dass etwas Ungewöhnliches passiert sein musste. Der Moment hätte nicht ungünstiger sein können. Keine Zeit für Sorgen, Kummer, Angst oder gar Panik. Mühsam hatte sie all dies unterdrückt und sich um Yvonne und Nal gekümmert. Jetzt kehrte die Furcht mit Macht zurück!

      Ohne sich weiter um das Geschehen um sie herum zu kümmern wendete sie sich Anna zu. Sie lag da, als wäre sie tot. Nur schwach hob und senkte sich die Brust und zeigte damit an das noch Leben in ihr war. Die Uniform ihrer Freundin war zerfetzt und dreckig, als hätte sie ein Staubbad genommen. Die sonst so gepflegten Haare waren verfilzt und das Gesicht mit Dreck verschmiert.

      Die Sorge um Anna wuchs ins unendliche. Was zur Hölle war mit ihr passiert? Nal’s Anwesenheit war nur ein geringer Trost.

      Als Ortrichk die Ranke um Annas Handgelenk entdeckte erwachte ihre Neugier. Vorsichtig, Ortrichk hatte die Warnung, keine Pflanzen zu berühren, von Sky, im Gedächtnis, beäugte und beschnupperte sie die Pflanze, ohne sie zu berühren. Die Ranke oder Wurzel musste jung sein. Das Braun war hell und hatte zarte grüne Triebe. Aber so gleichmäßig wie der Trieb um das Handgelenk lag wuchs keine Pflanze. Das hier war *viel * zu * gleichmäßig. Also gewollt! Eine intelligente Pflanze!

      Ortrichk hob den Kopf und teilte Nal ihre Beobachtung und Schlussfolgerung mit.

      Dass die flauschige Wissenschaftlerin Nal immer wieder über die Schulter blickte war der Ärztin nicht verborgen geblieben und die hätte gelogen, wenn sie behauptet hätte dass sie dieser Umstand nicht weiter böse aufgestoßen war. Sie war eine Kompetenz auf einigen Gebieten der Medizin und der Wissenschaft und ihr würde hier nicht diese nervige Technikerin auf dem sandigen Boden dahinsterben.
      JA! Nal und Ann hatten ein schwieriges Verhältnis, aber zum Glück der ewig mürrischen Telepathin war die Cardassanierin ein Vollprofi und machte das Überleben ihrer Patienten nicht von ihrer persönlichen Meinung abhängig, andernfalls hätte dies auch zu schwer erklärbaren Ereignissen geführt.

      Noch einmal scannte Nal nach den recht schwachen Lebenszeichen der Betazoidin.
      „Es scheint fast so als hätten die Ereignisse zu einer Vergiftung geführt“, erklärte sie knapp und zog den Erste – Hilfe –Koffer zu sich herüber. Man musste erst einmal alle möglichen Behandlungen durchdenken und dafür musste eben überprüft werden was genau für Ressourcen einem zur Verfügung standen.

      Auch Fionas Blickspiegelte eine gewisse Besorgnis wieder, jedoch wohl auch weil die Stimmen in ihrem Kopf sich mehr als deutlich meldeten, sie verlangten zu wissen was nun genau passieren würde und ob ihre „Mutter“ es überstehen würde.
      „Ganz ruhig… ihr müsst geduldig sein“, erklärte die Schottin scheinbar sich selbst und setzte die Unterhaltung dann telepathisch fort.
      Auf der nächsten Außenmission brauchte sie jedenfalls keinen telepathischen Erstkontakt mit einer pflanzlichen Lebensform.

      Während der Captain und ihre erster Offizier zwar noch immer über die Szene wachten hatten sie sich abseits zu einer kleinen Lagenbesprechung zurückgezogen, das weitere Vorgehen musste abgewogen werden, auch wurden sie durch ihren neuen Gast die dir vorangegangen Geschehnisse eingewiesen.

      „Ich werde ihr ein Medikament gegen den anaphylaktischen Schock verabreichen. Ich denke dass sie dann recht schnell wieder einsatzbereit sein wird“, erklärte Nal und begann auch schon mit der Behandlung.

      Während Nal tat was sie nur tun konnte, waren die Pflanzen der Meinung die sprechenden Wasserbeutel noch einmal mit Wasser versorgen zu müssen. So keimte in Windeseile ein Wurzelstrang neben der Katze und wusch in Sekunden zu einem kleinen Baum heran, mit goldenen Blättern und lilafarbenen seltsam felligen Früchten heran.

      Dieses mal brachte der Vulkanier sein Interesse nicht durch das typische faszinierend zum Ausdruck, sondern er begann den Baum samt Früchten zu scannen, „Die Früchte besten unter ihrer Schale zu 80% aus einer wässrigen Zuckerlösung… mit vielen Vitaminen und Mineralien versetzt… sie sind genießbar für humanoide Lebensformen.“

      Für Ortrichk mit ihren langen Krallen war es kein Problem an das Innere der Früchte zu kommen. Das schnelle Gerenne hinter den Speedern hatte sie durstig und hungrig gemacht. Sie hatte das gespürt. Doch woher wusste die kleine Ranke dies? Alleine war sie jedenfalls nicht, wie die gefangenen Klingonen draußen bewiesen. Wo waren die anderen und wie kommunizierten sie? Nachdenklich nahm sie sich eine zweite Frucht, verspeiste sie und betrachtete erneut die kleine Pflanze an Annas Handgelenk. Ihr Blick fiel auch auf Fiona, welche besorgt drein schaute und so aussah als hätte sie Kopfschmerzen.

      „Kopfschmerzen?“, fragte Ortrichk in ihre Richtung.

      „Gewissermaßen, ja. Ein wenig.“, die CSO deutete auf die Ranken draußen, den Boden und die kleine Ranke an Annas Handgelenk, „Die reden telepathisch. Und ausgerechnet mit mir.“

      Telepathie! Schon wieder. Was tun? Ortrichk fasste einen Entschluss. Sie nahm Taithleach’s Amulett ab. Mit fast geschlossenen Augen lauschte sie. Der ursprünglich nicht willkommene telepathische Kontakt war jetzt erwünscht. Dann wusste sie wenigstens dass es Anna gut ging. Um Probleme konnte man sich später kümmern. Seufzend setzte sie sich und wartete.

      Kaum hatte die große Katze sich neben Anna auf den Boden gesetzt wurde sie von den Pflanzen ein wenig genauer unter die Lupe genommen. Für den lebendig gewordenen Broccoli waren alle telepathisch veranlagten Wesen sehr interessant.

      Während die kardasianische Ärztin immer noch Anna versorgte, schlängelten sich unterschiedlichste Wurzeln auf die Wissenschaftlerin zu und nahmen diese sehr interessiert unter die Lupe.
      Es dauerte nicht lange da durchstieß ein zierlicher grüner Halm direkt vor den Katze den Boden und wie bei einer Zeitraffer – Aufnahme bildetet sich eine Blühte auf dem etwas kräftigeren werdenden Halm.

      [Du bist ein anderer Wasserbeutel als die übrigen aus deiner Gruppe], stellte eine dunkle Stimme fest, die jedoch wohl nur das Kätzchen vernehmen konnte.

      Der Katze schenkte die stetig mürrische Landärztin kaum Aufmerksamkeit, sie hatte eine Patientin zu versorgen und das gelang ihr wirklich gut, „Captain, ich konnte den anaphylaktischen Schock behandeln…. Es wird sicher noch ein paar Minuten dauern bis sie wieder wach ist, aber sie wird es überstehen.“

      Das war etwas das Ortrichk natürlich gerne hörte. Es verringert ihre Sorge. Es stellte sich dann noch die Frage ob nicht ein psychischer Schaden blieb.
      Nun galt es jedoch um das kleine hübsche Blümchen zu kümmern.

      {Du meinst Humanoide. So bezeichnet man uns. Wir haben viel gemeinsam. Aber es gibt auch Unterschiede. So wie mein Fell.}

      Die Blüte schien nach zu denken. Kurz richtete sie sich Fiona zu, dann wieder zur Katze.

      [Du hast aktive gute Instinkte. Die anderen haben nur rudimentäre Reste davon. Außerdem kann ich besser und leichter mit dir reden als mit der anderen. Du hast also ein höheres Verständnis für unsere Sprache.]

      {Eure Art der Kommunikation nennen wir Telepathie. Wir sprechen mit dem Mund oder in meinem Fall mit dem Maul. Und meine Spezies ist eigentlich nicht telepathisch veranlagt. Bei mir stimmt da was nicht. Es bereitet mir Probleme und schadet zum Teil meiner Gesundheit.}

      Wieder eine kurze Pause. Die Pflanzen waren erfreut. Diese Unterhaltung entwickelte sich besser als die anderen zuvor. Und … sie war informativer. Vielleicht konnten sie mit Hilfe dieses pelzigen Wesens zum Ziel kommen?

      [Gerade hast du kein Problem und deine Gesundheit ist unverändert, seit wir kommunizieren. Entweder du musst die Gründe deiner Probleme ergründen und beseitigen oder … du musst erlernen mit deiner, für deine Spezies offensichtlich einzigartigen, Gabe um zu gehen. … Im Moment aber ist nicht dein Wohlergehen _unser_ Problem. Unser Wohlergehen und das unseres Planeten ist jetzt wichtiger. Wir wollen das alle Humanoiden, wie ihr euch nennt, unsere Heimat, unseren Planeten, verlassen und nicht zurück kommen.]

      {Das wird nicht so einfach werden. Unser Team wir wieder gehen. Was die Orioni und die Klingonen angeht kann ich nichts sagen. Außerdem haben wir eine Mission zu erfüllen.}

      Wieder ein kurzes Schweigen der dunkeln Stimme.

      [Deine Gedankenwelt ist interessant und lehrreich. Wir verstehen jetzt besser was los ist und wie wollen euch helfen. Aber dazu musst du mich zu einem bestimmten Punkt bringen. Dem ‚Dahara’. Dort kann ich mit allen unseren ‚Nestern’ in Kontakt treten und wir werden eine große Gemeinschaft! Niemand kann sich dann noch vor uns verstecken, wo auch immer sich der Wasserbeutel aufhält! Und wir werden STARK!]

      Nun war es Ortrichk die erst einmal nachdenken musste. OK. Die Pflanzen waren nicht nur Telepathen, sie hatten jetzt sogar ihr Gedächtnis gelesen, was sie bei Fiona offensichtlich nicht getan hatten. Privatsphäre kannten dieses Wesen wohl nicht und von daher war dies verzeihbar. Interessanter war der Fakt dass es nicht nur hier diese Pflanzen gab! Es gab derer viele, auf den ganzen Planeten! Gut. Eine Gemeinschaft dieser Pflanzen … Sie waren jetzt schon recht stark. War konnte dann erst eine den Planeten umspannende Gemeinschaft erreichen? Mit so viel Macht würden sie sich doch einfach ohne Hilfe aller ‚Wasserbeutel’ entledigen können! Was würde sie hindern? … Und wie sollte sie die Pflanze zum ‚Dahara’ bringen?

      {Ich habe Bedenken. Ich mache mir Sorgen. Ihr seid hier schon mächtig. Nichts könnte euch hindern alle Humanoiden einfach zu eliminieren wenn ihr eine große Gemeinschaft seid. Und wie soll ich dich zum ‚Dahara’ bringen, wenn ich mich dazu entscheiden würde?}

      [Wir sind nicht das was ihr Mörder nennt. Und wir sind nicht der Lüge fähig! Prüfe deine Gefühle! Du kannst das spüren! Ich verspreche dir dass wir niemandem Leid zu fügen werden, auch dann nicht, wenn ihr euch dagegen entscheidet mich zum ‚Dahara’ zu bringen! Und wie du mich tragen kannst? Ganz einfach. Ich wickele mich um deinen Arm und du trägst mich. Du wirst keinen Schaden davon tragen.]

      Die kleine Pflanze mit der weißen Blüte wuchs in die Höhe.

      {Ich denke du weißt dass ich erst mit meinem Captain sprechen muss.}

      [Ja. Wir verstehen das.]

      Just in diesem Moment begann Anna sich zu regen und bewegen, langsam schlug sie ihre Augen auf und blickte in das Gesicht der ach so freundlichen Landärztin.

      < / RPG>



      < SUM>
      Ort: Bruthöhle
      Zeit: MD 6.2010

      Während Nal alles versucht Anna den Fängen des Todes zu entreißen, versucht Ortrichk Kontakt mit dem Brokkoli aufzunehmen.
      < /SUM>



      Ens. Ortrichk Lertary
      Ens. Lwaxana Ivoin


      LG
      Michel und Miri