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370Am Ende des Tages

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  • Lasse_Bj=c3=b6rn_Wittland
    25. Juni
      Leuts, schreibt was!


      <RPG>

      Ort : Lansas Hütte, Carraya 3
      Zeit: MD 6.1900

      Jean schlich langsam an die Rückseite der Hütte heran. Er hatte sie
      zuvor trotz seiner Verwundungen die Zeit genommen, das Gebäude eine
      Weile zu beobachten. In dieser Zeit hatte niemand die Hütte verlassen
      (oder zumindest nicht in seinem Sichtfeld), aber er hatte durch eines
      der Fenster sporadische Bewegungen in ihrem Inneren erkennen können -
      leider nichts, was ihm Aufschluss darüber gab, wer oder wie viele da
      drin waren. Aber das ganze Arrangement mit dem kleinen Gemüsegarten
      neben dem Haus sah so sehr nicht wie ein klingonischer Außenposten oder
      eine versteckte orionische Basis aus wie es nur möglich war, und so
      hatte er sich schließlich entscheiden, vorsichtig näher heran zu gehen.

      Er erreichte die Wand der Hütte. Aus der Nähe konnte er erkennen, das
      sie tatsächlich aus Holz gebaut war, und, wenn er nach den
      Verwitterungsspuren ging, schon bessere Pflege genossen hatte. Trotzdem,
      der Garten und einige jüngere Reparaturen zeigten ihm, das die Hütte
      wohl dauerhaft bewohnt wurde.
      Jean erreichte ein Fenster. Er kroch darunter, drückte sich an die
      Hauswand und lauschte. Von drinnen war kein Geräusch zu hören. Er zählte
      langsam bin zwanzig, dann hob er langsam den Kopf und spähte in den
      Raum, den erbeuteten Disruptor im Anschlag.

      Er konnte einen einzelnen Raum sehen. An der einen Seitenwand war eine
      einfache Kochzeile aufgebaut, ihr gegenüber standen zwei hölzerne Regale
      mit allerlei Gefäßen. Gegenüber gab es zwei geschlossene Türen. In der
      Mitte des Raumes stand ein massiver Tisch, der den Großteil des Raumes
      einnahm, und an diesem Tisch, mit dem Rücken zum Fenster, saß eine
      Person auf einem Holzstuhl. An ihrem langen, silbergrauen Haar erkannte
      Jean sofort, das es niemand von dem Außenteam war, aber die Person trug
      auch keine klingonische (oder orionische Kleidung. Sie saß einfach nur
      da, ohne sich zu rühren.

      Jean hatte plötzlich ein ganz mieses Gefühl, das sich durch das sirren
      einer durchgeladenen Waffe neben seinem Kopf prompt bewahrheitete. Er
      ließ den Disruptor fallen und nahm langsam die Hände hoch.

      "Wäre ich ein Klingone, dann währen Sie jetzt tot."

      "Das stimmt, Commander." antwortete Jean.

      "Das ist alles?" wunderte sich Jol'tar. "Keine flapsige Entgegnung, das
      Sie schon längst wussten, das ich Sie entdeckt habe? Keine
      Rechtfertigungen dafür, das Sie derart tölpelhaft vorgegangen sind?"

      "Nein." bestätigte Jean. "Sie haben mich erwischt."

      Jol'tar begann sich umzusehen. "Sie sind nicht allein.", folgerte der
      Andorianer. "Hinter der Waldgrenze sitzt ein Scharfschütze, der Ihnen
      Deckung gegeben und mich nun im Visier hat. Sind Sie deshalb so
      selbstgefällig?"

      "Ich bin nicht selbstgefällig, Commander." versuchte Jean es noch
      einmal. Er hatte gehört, das der Andorianer paranoid sein sollte, aber
      das hier war seine erste tatsächliche Kostprobe. "Und ich habe auch
      niemanden im Wald. Ich bin allein und verletzt, und ich hatte gehofft,
      in dieser Hütte Verbandszeug oder ähnliches zu finden. Dabei war ich
      unvorsichtig. Sie haben mich erwischt. Das ist alles. Es gibt keinen
      Haken und kein 'aber'. Sie haben gewonnen."

      Jol'tar suchte noch einmal die näheren Bäume ab, steckte dann aber
      endlich seinen Phaser zurück in sein Holster und half Jean auf die
      Beine. "Kommen Sie rein, Major, wir sollten uns Ihre Verletzungen ansehen.."

      <NRPG: @, Luis: Ball - kann Jean versorgt werden? Geht es Alexandre
      inzwischen besser? Was haben die beiden über Lansa herausfinden können?
      Was sind ihre nächsten Schritte?>



      Ort: Mond von Carraya 3
      Zeit: 6.2100

      "Das ist die Lage." sagte Nova, als er die taktische Karte von Carrayas
      Oberfläche öffnete. Er saß zusammen mit Pi, Snowball und Crash im
      Aufenthalsraum der Phönix, die der Gruppe zugleich als Besprechungsraum
      diente. Rocket war nicht anwesend, sondern saß auf Novas Anweisung hin
      startbereit in seiner Walküre, nur für den Fall, das die Klingonen sie
      doch entdecken sollten; der Pilot war jedoch über Funk zugeschaltet.

      "Pi und ich haben den Planeten in Schleichfahrt umrundet und mit den
      passiven Sensoren soviel Daten gesammelt wie wir konnten. Dabei haben
      wir drei Anlagen gefunden, die offenbar von den Klingonen benutzt
      werden. Eine davon" -er zeigte auf die entsprechende Stelle auf der
      Karte- "scheint ihr Hauptstützpunkt zu sein. Wir konnten mehrere
      Barracken, Lagerhäuser, Betreibsgebäude und einen Raumhafen identifizieren."

      "Einen Raumhafen?"

      "Eher eine befestigte Landefläche mit einem Hangar und Deuteriumtanks."
      gab Pi zu. "Groß genug für einen Raubvogel, auch wenn gerade keiner da
      war, als wir darüber hinweggeflogen sind."

      "Die Anlage ist sowohl gegen Boden- als auch Luftangriffe mit
      Abwehrsystemen versehen. Wir konnten mehrere Boden-Raum-Raketenwerfer
      erkennen, dazu Bunker und gerodete Flächen rings um die Anlage, die es
      unmöglich machen, sich ihr am Boden unbemerkt zu nähern." fuhr Nova fort.

      "Die anderen beiden Anlagen sind kleiner." ergriff nun wieder Pi das
      Wort und deutete auf zwei andere Stellen auf der Karte. "Sie scheinen
      wenig mehr als ein paar zusätzliche Raumabwehrraketenbatterien und eine
      Barrake für die Bedienmannschaft zu umfassen."

      "Haben diese Raketen die Haliakmon abgeschossen?" erkundigte Snowball sich.

      "Vermutlich, aber sicher sind wir uns nicht."

      "Und die Haliakamon? Habt ihr sie gefunden?"

      "Ja." jagte Nova nach kurzen Zögern und rief das Bild auf, das sie von
      der Absturzstelle gemacht hatten.

      "Das sieht nicht gut aus." urteilte Crash. "Irgendwelche Anzeichen für
      Überlebende?"

      "Wir haben nichts gesehen was darauf hindeutet, und auch keine Notrufe
      des Aussenteams aufgefangen. Wobei laut unserem großen Anführer 'eh nur
      Ermelyn weiß, das wir überhaupt hier sind; der Rest des Aussenteams
      hätte also gar keinen Grund, einen Ruf abzusetzen."

      "Und wenn wir versucht hätten sie zu kontaktieren oder tiefer in die
      Atmosphäre einzudringen hätten die Klingonen uns sicher entdeckt und
      genauso wie den Runabout abgeschossen." fügte Nova hinzu.

      ['Das heisst dann also zusammengefasst: Wir wissen nichts, und wir
      können nichts machen. Richtig?'] mischte sich Rocket in die Besprechung ein.

      "Wir wissen, das wir nichts machen können, solange diese Raketenwerfer
      den Luftraum kontrollieren." korrigierte Crash. "Wenn wir einen Weg
      finden, sie auszuschalten, dann könnten wir uns freier bewegen und
      versuchen, das Aussenteam zu finden."

      "Und wie machen wir das?"

      <NRPG: Nächster Ball: Was machen planen die Piloten? Macht ihnen der
      (ihnen unbekannte) Raubvogel dabei einen Strich durch die Rechnung?
      Finden sie irgendwann heraus, das CAT auch noch da ist?>


      </RPG>


      <SUM>
      Ort : Lanas Hütte, Carraya 3
      Zeit: MD 6.1900

      Jean erreicht Lansas Hütte und wird von Jol'tar "gefangengenommen".


      Ort: Mond von Carraya 3
      Zeit: 6.2100

      Nova und Pi sind von ihrem Flug nach Carraya 3 zurück und besprechen mit
      Crash, Rocket und Snowball ihre Erkenntnisse.

      </SUM>


      Bis dann,

      Lasse