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364Auf dem Weg

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  • Michel Groteclaes
    1. Mai
      <NRPG> Wird mal langsam Zeit die Gruppen zeitlich zu synchronisieren. </NRPG>

      <RPG>
      Ort : Ufer des Flusses, an der Brücke
      Zeit: MD 6.1447 – 6.1525

      <QUOTE> Armakosch ging auf die Frage nicht ein.
      "Ich kenne einen sicheren Ort in der Nähe, der ruhig und sauber ist. Eure Ärztin kann sich dort um Gorfing kümmern - und ich eine Nachricht an unsere Basis schicken."

      Ein weiterer Blickwechsel zwischen den Föderierten folgte. "Einverstanden."
      </QUOTE>

      Ortrichk war sofort klar dass der Orioni einen Hintergedanken hatte. Die Rechnung mit den Speedern konnte nicht stimmen. 3 1-Mann-Speeder drüben und 3 Orinoi hier stimmte mit ihren bisherigen Beobachtungen nicht überein. Drüben mussten also noch mehr Grünhäutige sein.

      In Yvonne wollte schon wieder Ärger aufkeimen als sie die schnellen Blicke ihrer Kollegen bemerkte. Vor allem schienen sich Nal und die Katze sich sehr gut zu verstehen. Dann erinnerte sie sich … Die beiden hatten schon auf der DC zusammen gearbeitet und kannten sich also gut. Sie glaubte auch sich zu erinnern dass die Iskyra auf ihrer Heimatwelt gelebt hatte. Ortrichk musste sich hier also regelrecht zuhause fühlen.

      Im nächsten Moment sprang die Iskyra auch schon zu ihr, hob sie vom Boden auf und trug sie zum Speeder. Ein wütender Blick traf die Katze und Yvonne setzte auch schon zu einer Triade an, als sie einen Phaser an ihrer Hand spürte. Warum zur Hölle gab Ortrichk ihr ihre Waffe? Irgendetwas musste faul sein.

      Als Ortrichk Yvonne auf dem Speeder setzte waren sie weit genug von den Orioni entfernt um zu flüstern.
      „Aufpassen. Armakosch ist nicht ehrlich. Er will uns glauben lassen dass hier weniger seiner Leute sind als tatsächlich da sind. Wir haben sie gesehen. Nehmen sie meinen Phaser. Verstecken sie ihn. Spielen sie weiter den Schwächling.“

      Die Pilotin hatte nur die Hälfte verstanden, konnte sich den Rest aber zusammen reimen. Wie Juliette wollte die Katze die Mission retten und einen Konflikt vermeiden. Sie nickte und der Phaser verschwand unter einem größeren Fetzen ihrer Uniform.

      Gorfing, der verletzte Orioni, wurde hinter Yvonne gelegt und Juliette pilotierte. Darmik führte den Trupp missmutig an. Nicht nur dass er Kopfschmerzen von Ortrichks Hieb hatte, er stimmte der Politik von Armakosch nicht zu. Er hoffte aber dass sich das Blatt auf der anderen Seite des Flusses wenden würde. Dort warteten einige Leute der Truppe und leicht konnten sie die Föderierten überraschen und gefangen nehmen.

      Nal musste, vorerst, auch laufen und ging neben dem Speeder her. Mit der Waffe des Orioni fühlte sie sich schon sicherer, aber die Situation war noch immer angespannt. Die Warnungen in den Blicken von Juliette und Ortrichk waren eindeutig.

      Die gemischte Gruppe überquerte den Fluss und musste eine steile von Büschen bewachsene Böschung hinauf. Yvonne war nun froh fahren zu können. Zu Fuß währe sie hier kaum hinauf gekommen. Juliette achtete auf den Weg und behielt die Umgebung im Auge. Ihr fiel schnell auf dass Armakosch sich zurückfallen ließ.

      „Armakosch fällt zurück. Da geht was vor.“, wisperte sie zu Yvonne.

      „Ich weiß.“, Yvonne freute sich dass der Tinitus weg war und sie wieder halbwegs vernünftig hören konnte, „Wo ist die Katze?“

      „Ich weiß nicht, wo Ensign Lertary ist. Sie bewegt sich hier wie ein Schatten und man kann sie nicht im Auge behalten.“

      Weiter konnten sie nicht reden. Der Trupp war auf einer Lichtung angekommen. Dort standen nicht 3 sondern 10 Speeder. 7 bewaffnete Orioni zielten auf den Speeder mit Juliette, Yvonne und Nal.

      Darmik lachte hämisch. „Jetzt guckt ihr dumm aus der Wäsche!“

      „STOP!“, rief Armakosch, bevor einer seiner Leute etwas Falsches machen konnte. Zuerst hatte er auch gelächelt, was ihm aber schnell verging! Die verdammte Iskyra fehlte! Ein Blick über die Schulter bestätigte seine Vermutung. Sie hockte hinter ihm, mit einem Phasergewehr zwischen den Händen. Lächelnd zeigte Ortrichk ihre Zähne und ihre Blick fragte „Was jetzt?“

      „Nicht gerade Vertrauenerweckend uns in eine Falle zu locken.“, rief Yvonne ihm zu.

      „Es sollte ihnen nichts geschehen! … Leute, steckt die Waffen weg!“

      Die 7 neuen Orioni gehorchten sofort, ohne zu murren. Nur Darmik war nicht einverstanden.

      „Knallt sich doch über den Haufen, verdammt noch mal!“, brüllte er wütend.

      Eine weibliche Orioni ging auf ihm zu. „Damit Armakosch zuerst stirbt, du Schwachkopf?“

      Hinter der Frau griff ein Orioni zu seiner Waffe, zog sie und schoss auf Darmik! Die Sternenflottenofiziere waren entsetzt.

      „Keine Sorge. Er ist nur betäubt.“, sagte der Mann in Richtung des Speeders mit den Offizieren und wendete sich dann an Armakosch, „Setzt du diesen Idioten jetzt ab? Mir reicht es nämlich! Und den anderen auch.“

      Offensichlich war man sich in der Widerstandsgruppe nicht einig. Das konnte gut sein, für die Offiziere. Es konnte sich aber auch als zweischneidiges Schwert erweisen.

      Der Führer des Widerstands war nicht gerade erbaut darüber dass der Zwist in seiner Gruppe gerade jetzt offen zu Tage kam. Um sich aber zu ärgern dafür fehlte ihm die Zeit. Jetzt galt es weitreichende Entscheidungen zu treffen.

      „Das ist Turmak mit seiner Frau Ischlisir. Turmak wird Darmik als meine rechte Hand ablösen.“, vorsichtig und langsam zog er seine Waffe und reichte sie Ortrichk, „Arbeiten wir zusammen. Unser Basis-Camp befindet sich 24 Stunden in nörlicher Richtung. Die Position ist in den Systemen der Speeder dort gespeichert. Prüfen sie es, damit sie wissen dass ich nicht lüge. Ich glaube aber dass Gorfing nicht so lange durch hält. Unser sicherer Ort ist nur 1 Stunde entfernt.“
      </RPG>
      <SUM>
      Ort : Ufer des Flusses, an der Brücke
      Zeit: MD 6.1447 – 6.1525
      Die Offiziere und Orioni überqueren den Fluss.
      Die Falle Armakosch’s schnappt nicht zu.
      Zwistigkeiten des Widerstandes werden offensichtlich als Darmik erneut durch zu drehen droht.
      Turmak wird Armakosch’s neue rechte Hand und er beschließt mit den Sternenflottenoffizieren ehrlich zusammen zu arbeiten.
      </SUM>

      Michel aka Ortrick Lertary
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