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363Neue Freunde

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  • sunny82_anna
    23. Apr.
      Hallo Zusammen,
      nach dem Osterstress kam ich auch mal wieder zum schreiben.
      Ist ein wenig abgedreht, aber ich wollte Fionas Ball einfach mal aufgreifen, da ihr der Empfänger ja "entlaufen" gekommen ist.
      Schönen Sonntag noch!





      <rpg >


      Ort: Höhle
      Zeit: MD 6:1945


      Immer noch waren da diese unzähligen Stimmen im Kopf der Schottin und egal wie viel Kraft sie auch aufbrachte, es wollte ihr einfach nicht gelingen diese Worte zu ordnen, oder auszublenden.
      Ein leises Kichern, [Ich sag doch das mit der Telepathie ist was für den Arsch.]
      Der Blick der Schottin wandert instinktiv zu der verletzten Betazoidin, welche noch immer bewusstlos auf dem Boden lag. Für einen Moment hätte Fiona schwören können, sie hatte Annas Stimme unter den unaufhörlichem Geplapper ausmachen können. Der Brustkorb der Technikerin senkte sich langsam aber stetig, sie war wohl nicht in der Lage zu sprechen. Alles was Fiona gelernt hatte schien sich in ihrem Kopf unaufhörlich zu drehen. Ein Orkan… ein Wirbelsturm schien in ihrem Gedanken zu toben und war nicht aufzuhalten.
      Ihr grünblütiger Kollege eilte zur Hilfe. Verschwommen erkannte die Menschenfrau, dass er den Scanner zur Seite legte und der Wurzel seinen Arm anbot.


      [Du bist ein unkooperativen Wasserbeulte], donnerte es in ihrem Kopf als ein Ende der Wurzel sich löste und nach dem Handgelenk des Vulkaniers tastete, jedoch sofort wieder zurück schnellte, [Igitt… ein Kontakttelepath…. Und noch einer mit einem mentalen Schild…pfui…. Wo schickst du mich denn da hin], für den Moment war die Stimme der Wurzel um Fionas Arm die Einzige die sie vernehmen konnte.


      „Du schürst mir den Arm ab“, beschwerte Fiona sie, ließ jedoch auch zeitgleich das Messer fallen.
      [Dann sag doch was..], noch einmal blinkte die Wurzel auf, löste etwas ihren Griff, ließ jedoch nicht von ihr ab, sie hatte es immerhin geschafft mit diesen unterentwickelten Wasserbeuteln zu sprechen, dass konnte sie nicht einfach so wieder aufgeben.


      „Ich nehme an, dass diese Wesen Ensign MacKenzie als Kontaktperson bevorzugen“, berichtetet der grünblütige seiner Vorgesetzten. Die Eiskönigin machte ihrem Ruf alle Ehre, in wie weit diese Nachricht sie tangierte war nicht einmal ansatzweise aus ihrer Mimik zu erahnen, ihr war bewusst das es von Vorteil sein konnte diese Spezies auf ihrer Seite zu haben und das nicht nur weil sie lebendig aus dieser Höhle mit all ihren Leuten wieder herauskommen wollte, für ihren Plan waren diese Lebewesen vielleicht noch hilfreich.
      „Versuchen sie Ensign McKenzie so gut es ihnen möglich ist zu unterstützen“, stellte sie für den Moment klar und befasste sich gedanklich mit einer Lösung für diese Problems.


      „Im Moment sind sie still“, erklärte Fiona erleichtert, dass ihr Kopf sich wenigstens für einen Augenblick nicht so anfühlte, als wäre sie von einem Raumschiff gerammt worden,


      Ein wenig hungrig war sie, aber das war wohl nicht der richtige Ort und wohl auch nicht die richtige Zeit um das zur Sprache zu bringen.
      Neben der Sicherheitsscheffin regte sich etwas im Boden. Etwas bewegte sich im Sand und wenig später spross ein grüner Halm aus dem Boden. Umgehend wurde der Stamm dicker und schon waren die ersten Blätter und Blüten zu erkennen. Der Baum war knapp einen Meter Hoch und schien im Zeitraffer mit unheimlicher Geschwindigkeit zu wachsen. Dicke rote Früchte trugen seine Äste, die durch ihr stetig zunehmendes Gewicht langsam nach unten gezogen wurden.


      „Faszinierend“, stellte das Spitzohr mit dem Trikorder bewaffnet fest, „Es handelt sich um Früchte ähnlich den Kokosnüssen auf der Erde.
      Gerade als diese Worte durch die Höhle hallten, schüttelte sich die Pflanze, durch die Bewegung lösten sich die schweren roten Früchte und schlugen auf den sandigen Boden. Es dauerte nur einen Wimpernschlag und der gesamte Baum war schon wieder im Sand verschwunden, alles was zurückgeblieben war – waren die Früchte.


      „Warum habe ich das Gefühl das sie uns füttern“, stellte die Bajoranerin fest und legte dabei ihre Stirn in Falten, das alles hier gefiel ihr einfach nicht.


      [Ich glaub die Wasserbeutel sind harmlos.]


      Oh je, Fiona seufzte… lange waren die Stimmen nicht ruhig.
      [Jetzt lasst sie doch mal in Ruhe essen…. Wisst ihr nicht das Essen wichtig ist]


      Diese beharrlich meckernde Stimme war Fiona noch immer vertraut und veranlasste sie aufs Neue zu prüfen ob Anna noch bewusstlos war.
      Bevor es zu spät war griff die Schottin nach einer Frucht, „Also die sind ungefährlich?“


      Der Vulkaniier nickte.
      Wenn sie schon den Verstand verlor weil all diese Stimmen auf sie einprasseln würden, dann würde das wenigstens nicht mit leerem Magen geschehen.


      Gerade als Fiona genüsslich ihren Hunger mit dem Obst stillte sah sie aus den Augenwinkeln wie der Bauch von Anna anschwoll und irgendetwas begann sich zu bewegen. Diese Zucken unter der Bauchdecke der Frau hatte etwas von einem schlechten Holodeck- Horror- Abenteuer und noch während der Vulkanier mit seinem Scanner feststellen wollte was geschah bereute die Schottin schon diese Frucht gegessen zu haben.


      [Sag den Anderen Wasserbeuteln, dass wir ihr nichts tun… aber wir müssen uns von ihr trennen, sonst sterben unsere Nachkommen und euer Wasserbeutel auch.]


      „Sie sagen, dass sie sich von Anna trennen wollen, weil sie sonst stirbt… und die Wesen auch“, der hämmernde Kopfschmerz sorgte dafür das Fiona kaum einen klaren Gedanken fassen konnte, aber wenigstens sprach nun nur die Wurzel die sich um ihren Arm geschlungen hatte mit ihr.
      [Wir pflanzen uns so fort… wir suchen Tiere… meistens nehmen wir welche die telepathisch veranlagt sind… dann können wir sie besser beruhigen… wir benutzen sie als Wirt, pflanzen uns in ihnen fort... verlassen sie wieder und heilen sie… eigentlich schlafen sie immer und bemerken es nicht einmal… aber bei euch ist das anderes… wir passen nicht zusammen.]


      [Nein… NEIN…NEIN!!!! Wir passen nicht!]
      [Es war ein Fehler… aber keine Absicht]


      Stellten nun auch andere Stimmen wieder fest.


      [Wir sind den Tieren dankbar für ihren Dienst… wir beschützen sie und füttern sie bis ans Ende ihres Lebens]


      Ungläubig starrte Fiona auf Anna, sie konnte kaum glauben was hier passiert war. Sie hatte gedacht diese Dinger hatten sich verteidigt… ihre Kollegin vergiftet, aber das sie nun offensichtlich irgendwelche Pflanzen Ausbrühtete… das war gruselig.


      „Ihr habt was getan?“, die Crewmitglider bekamen nicht viel von dem Gespräch mit und Fiona war noch immer zu schockiert um zu reagieren.


      [Hat man euch denn vollkommen ins Gehirn gesch*** was habt ihr zu groß geratenen Unkräuter gemacht… ihr verpisst euch sofort aus meinem Bauch!]


      Okay, auch Fiona war nun klar, dass in diesem Gewirr aus Stimmen auch irgendwo noch Anna herumschwirrte, zumindest telepathisch.
      „Captain… diese Wesen pflanzen sich wohl mit tierischen Wirten fort… und sie haben uns wohl fälschlicher Weise für passende Wirte gehalten. Sie haben uns nicht angreifen wollen.“
      Diese Worte wäre vor ein paar Minuten wohl passender gewesen, denn gerade wölbte der Bauch der Betazoidin sich weiter, bevor sich eine Wurzel durch die Haut bohrte und den direkten Weg in Richtung Boden suchte, nur um dort so schnell es ging im Sand zu verschwinden.
      Fiona bereute mehr denn je diese Frucht gegessen zu haben, denn es schien nicht der optimale Snack für diese Szene.


      Eine zweite Wurzel krabbelte aus dem Bauch und weitere folgten.
      „Wird sie das überstehen?“, fragte Meru besorgt, als eine kleine blasse Wurzel als letzte über den Bauch hinabglitt, nur um sich um Annas Handgelenk zu schlingen.


      Dicke Ranken schnellten aus dem Boden und legte sich über den Bauch der bewusstlosen Frau.


      [Wenn ihr einen Heiler habt, dann sollte er sich beeilen… wir können sie nicht gänzlich heilen… sie war kein passender Wirt.]


      „Sie sagen, dass sie Ensign Ivoin wohl nicht ganz heilen können.“
      [Wie? Was? Nachkommen? In mir?! Also Unterhalt zahl ich für die Bande sicher nicht], keifte Ann.
      [Was ist Unterhalt?]





      Fiona schloss die Augen und einen Moment später fand sie sich in einem düsteren Raum wieder.
      Unsicher stolperte sie Rückwerts und erkannte, dass sie sich in einem Kreis aus blühenden Diesteln befand.
      Ob es wohl Ironie war das diese Lebewesen ihr die Schottische National – Blume zeigten.


      In der Mitte des Kreises saß Anna auf dem Boden und selbst hier in dieser Illusion schien sie blass und verschwitzt.
      [Ensign Ivoin… Sie sind hier.]


      [Ich war die ganze Zeit hier! Und zu meinem Bedauern nicht allein.]


      [Ich verstehe… mir waren das auch zu viele Stimmen.], erklärte Fiona.


      [Wie kann das sein das wir hier sind… gerade waren wir noch in der Höhle], Harkte die Schottin weiter nach.
      [Diese Wesen haben uns in diese Illusion gezogen, wahrscheinlich weil Sie zu unfähig waren um vernünftig mit ihnen zu kommunizieren], erklärte Ann wie immer freundlich klar.


      Fiona verdrehte die Augen diese Frau war schrecklich, aber sie war schwer verletzt, würde vielleicht nicht überleben, das musste man das ja nicht gerade jetzt klären.


      [So schlecht habe ich mich auch nicht angestellt.]
      [Wir haben mit Tieren kommuniziert die hatten eine raschere Auffassungsgabe], stellte eine der Dieseln fest und leuchtetet dabei vor Empörung hell auf.


      [Also, wenn ich sie anzickte ist das eine Sache….wir kommen vom einem Schiff, aber ihr könntet ja mal was netter sein], Anna war noch immer mehr als verstimmt das sie als lebender Brutkasten missbraucht worden war, aber Fiona wurde hier nur von einer Person angepflaumt.


      Dieses gedankliche Wortspiel brachte Ann nun kurz zum lächeln bevor sie vor Schmerzen zusammen zuckt.


      [Sie wird schwächer… wir können sie nicht heilen.]


      [Wir haben noch nie ein Wesen dabei getötet.]


      [Wir töten keine Lebewesen… keine empfindungsfähigen.]


      [Ihr habt doch Gefühle oder?]


      Anna zuckte mit den Schultern, [Die Einen mehr die Anderen weniger.]


      Fiona war sich ganz sicher, dass Annas Stärke nicht die Diplomatie war und schon gar nicht der Erstkontakt.


      [Wir haben Gefühle und wir wünschen es nicht ungefragt als Wirt missbraucht zu werden], versuchte Fiona die Wogen zu glätten.


      [Das wissen wir nun auch… warum habt ihr das nicht früher gesagt?]


      [Und warum geht ihr dann in die Bruthöhle?]


      [Wir hatten dort erst heute Morgen eine Geburt… unsere Jungen waren noch im Sand und ihr kamt ihnen zu nah… wir wussten nicht ob ihr sie fressen wollt oder ob ihr freiwillig da wart.]


      [Ihr solltet ein Schild aufhängen, damit man nicht aus Versehen schwanger wird. Bei den Göttern! Das war immer die Angst meiner Mutter], wettertet Anna und stöhnte dabei vor Schmerzen auf.


      [Fiona, wenn ich es nicht schaffe..]


      [Quatsch, sie schaffen das], fiel ihr die Schottin ins Wort.


      [Können wir die sterbende Frau bitte aussprechen lassen. Als wenn ich es nicht schaffe, dann müssen sie Ortrichk etwas von mir sagen], nach den richtigen Worten suchte Anna noch, aber sie hatte da ein Bild von einem schrecklich kitschigen Liebesroman vor Augen.


      [Alles klar, mach ich… ich merkt mir jedes Detail ihrer Nachricht], versuchte Fiona jetzt einfach mal beruhigend einzubringen.


      Anna verdrehte die Augen, [Jetzt haben Sie den Moment kaputt gemacht… sagen sie ihr was Nettes von mir… oder besser haben sie mal so einen ganz schnulzigen Roman gelesen… in dem der Held starb…. Mit guten Abschiedsworten? Sie haben mich unterbrochen, bei meinen letzten Worten… den einzigen romantischen Worten die mir eingefallen sind… also müssen Sie nun kreativ sein.]


      Fiona bereute gerade jetzt um so mehr das diese Dinger gerade sie ausgewählt hatten, denn sie wollte hier auf gar keinem Fall irgendwem eine Nachricht überbringen weil irgendwer im Dienst gestorben war. Das gehörte dazu, aber trotzdem war das etwas auf das sie sehr gut verzichten konnte, besonders dann wenn sie gar nicht genau wusste was sie sagen sollte.


      Anna wurde nun noch blasser um die Nase und musste sich selbst in diese Illusion hinlegen. All diese Stimmen schwirrten wieder im Kopf der Telepathin herum, eine ganz besonders helle jedoch zog nun die Aufmerksamkeit auf sich.


      [Ich versuch alles dass du keine Schmerzen hast], quietschte eine Wurzel die selbst in der Illusion um Annas Handgeleng geschlungen war.


      Annas Blick fiel auf die Wurzel und ihre Stirn legte sich in Falten, [Du klingst wie eine Kaputte Gießkanne.]


      Das hier würde noch in einem Krieg enden wenn diese Ingenieurin weiter auf diese fremde Kultur losgelassen wurde.


      [Hallo kleine Wurzel], versuchte Fiona es einfach mal… [hast du einen Namen?]


      [Nein, ich bin doch erst gerade geschlüpft]


      [Das ist jetzt nicht euer Scheiß Ernst!] Empörte Anna sich erneut und Fiona bereute es nicht doch den Kontakt zu einer Diestel gesucht zu haben.


      [Warum kannst du denn schon sprechen?] Fragte die Schottin verwundert nach.


      [Wir werden mit einem genetischen Gedächtnis unserer Rasse geboren], war die quietschige Antwort der Wurzel.


      [Die andere Wurzeln sich doch auch verschwunden… musst du da nicht mit], versuchte Ann nun dieses Ding loszuwerden.


      [Ich bin zu klein…ich kann mich nicht eingraben… sicher wird mich ein Tier fressen… du solltest mich essen… wir haben heilende Kräfte in unserem Saft.]


      [Das ist doch nicht dein Scheiß Ernst jetzt! Ich esse doch nichts was mit mir gesprochen hat], obwohl Ann so schwach war, konnte sie noch schrecklich keifen.


      Ganz kurz dachte die Schottin an ein Familientreffen.
      [Du bist so toll…. MAMA?!], die Wurzel hatte wohl auch ein paar genetische Erinnerungen von Anna mitbekommen.


      Wenn sie nicht gerade am streben gewesen wäre, dann hätte Anna nun ein Schlaganfall dahingerafft.


      [Also, darüber sprechen wir noch mal….. Ensign MacKenzie, da das mit den letzten Worten ja schon nicht geklappt hat, bekommen wir das wenigstens mit dem letzten Wunsch hin?]


      Fiona nickte.


      [Wenn ich es nicht schaffe, dann bringen sie die Wurzel zu Ortrichk sie weiß sicher was man machen muss.]


      Mit diesen Worten verschwand Anna aus der Illusion, während Fiona sich erschrocken umblickte.


      [Ist sie tot?]


      [Nein… wir haben sie schlafen gelegt. Damit sie überlebt bis euer Heiler da ist… Wir zeigen dir Bilder von den Wäldern und du sagst uns wo er ist. Wir können ihn auf seinem Weg beschützen]



      </ rpg>








      <sum >
      Ort: Höhle
      Zeit: MD 6:1945


      Die gesundheitliche Situation von Anna verschlechtert sich, aber Fiona gelingt es mit den Wesen einen Kontakt herzustellen und findet vielleicht neue Verbündete.
      </ sum>





      By Sunny






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