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  • Lasse_Bj=c3=b6rn_Wittland
    23. Apr.
      Hi ihr,

      ein Lebenszeichen!


      <RPG>

      Ort : Ufer des Flusses, an der Brücke
      Zeit: MD 6.1447

      <QUOTE>
      Mit einem Handzeichen gebot sie [Juliette, anm. des Zitierers] Nal die
      Waffe ebenfalls zu senken. Dann wendete sie sich dem stehenden Orioner zu.
      </QUOTE>

      "Also, nochmal: Wir sind hier um Ihnen zu helfen."

      "Indem ihr versucht, unseren Speeder zu stehlen?" fragte Armakosch zurück.

      "_Ihren_?" vergewisserte sich Ortrichk mit leichter Belustigung.

      "Unsere Beute." bestätigte der Orioni. "Wenn ihr uns wirklich helfen
      wollt, warum haben ihr das nicht vorhin gemacht, als dieser Wahnsinnige
      auf uns losgegangen ist? Ein sauberer Schuss, ehe er Gorfing erledigt
      hat, das hätte geholfen."

      "Doktor Dulam, sehen Sie doch mal nach, es den Beiden geht." mischte
      Yvonne, deren Gehör sich mittlerweile so weit gebessert hatte, das sie
      dem Gespräch mehr oder weniger gut folgen konnte, sich ein.

      Der Gesichtsausdruck der Cardassianerin wurde bei der falschen
      Aussprache ihres Namens noch eine Spur mürrischer als er es
      normalerweise schon war, und sie blickte zu Ortrichk und Juliette
      herüber. Erst als die beiden nickten, machte sie sich auf den Weg zu dem
      am Boden liegenden dritten Orioni und dem Klingonen.

      //Soviel also zum Thema Autorität.// dachte Yvonne sich und sah der
      Ärztin nach. Klar, niemand der hier Anwesenden wusste etwas von ihrer
      angedachten 2O-Ernennung, aber trotzdem war es kein schönes Gefühl, das
      Nal sich eine Bestätigung bei einer frisch von der Akademie gekommenen
      Fähnrich suchte anstatt einfach auf sie zu hören.

      Armakosch warf unterdessen Yvonne einen zweifelnden Blick zu und sah
      dann der Cardassianerin hinterher.

      "Keine Sorge, Sie ist gut." versicherte Ortrichk. "Ohne ihre Hilfe würde
      Leutnant Renard nicht mehr hier stehen können." - was ihr wiederum einen
      schiefen Blick von der Pilotin einbrachte.

      Der Orioni wandte sich schließlich wieder der Person zu, die er als
      Anführer der Gruppe vermutete.
      "Also gut. Was wollen Sie hier?"

      "Wir haben Sie gesucht." antwortete Juliette.

      "Mich?"

      "Den orionischen Widerstand." präzisierte die Marine.

      "Das letzte Mal, als die Föderation den orionischen Widerstand gesucht
      hat habt ihr anschließend unseren Anführer getötet und unsere Flotte
      auseinander genommen."

      "Der Hauptmann hat diesen Konflikt begonnen, nicht die Föderation."
      korrigierte Juliette. Kurz überlegte sie, ob dem Orioni anvertrauen
      sollte, das Ratana noch lebte, entschied sich aber dagegen. "Aber das
      ist Geschichte. Die Situation hat sich seit dem grundlegend geändert.."

      "Die Klingonen haben euch den Krieg erklärt." stimmte Armakosch zu. "Und
      wenn ihr plötzlich unsere Hilfe braucht, dann scheint es nicht gut für
      euch zu laufen."

      "Ihr braucht unsere Hilfe genauso." konterte Yvonne. "Der orionische
      Widerstand ist zu schwach, um alleine etwas gegen die Klingonen bewirken
      zu können. War er auch, als der Hauptmann noch da war. Aber jetzt bietet
      sich euch die Möglichkeit, mit jemandem ins Bett zu steigen, der den
      Klingonen wirklich etwas entgegensetzen kann."

      "Die Föderation hat uns bisher nie unterstützt. Ihr würdet nicht zu uns
      kommen, wenn ihr nicht verzweifelt wärt." antwortete Armakosch zu dem
      gerupften Huhn.

      "Nicht verzweifelt. Aber ja, wir sind für jede Unterstützung dankbar."

      "Wie ich es sehe steht ihre Rebellion ohne einen zuverlässigen Partner
      auf verlorenem Posten." mischte sich Ortrichk wieder ein.
      "Sie haben also nicht wirklich etwas zu verlieren, wenn Sie es mit uns
      versuchen - aber viel zu gewinnen."

      Ehe Armakosch etwas erwidern konnte kam Nal zurück. "Der Orioni lebt
      noch und ist stabil, muss aber bald operiert werden. Ich möchte dringend
      raten, ihn an einen ruhigen, sauberen Ort zu bringen, an dem ich die
      Operation durchführen kann; wäre ich gezwungen es hier zu tun besteht
      die Gefahr einer nosokomialen Infektion."

      "Können wir ihn transportieren?"

      "Sonst hätte ich es ja wohl kaum angeraten."

      "Und der Klingone?"

      "Keine Vitalzeichen."

      Juliette maß den Speeder ab. Er bot Platz für drei Personen, wobei man
      die Iskyra vermutlich doppelt zählen musste.
      "Haben Sie noch weitere Fahrzeuge hier?" fragte sie den Orioner.

      "Drei Ein-Mann-Schweberäder." gab Armakosch nach einem kurzen Zögern an.
      "Wir haben sie auf der anderen Seite des Flusses versteckt. Aber das
      würde immer noch nicht reichen, um uns alle zu transportieren."

      "Wenn die Strecke nicht zu weit ist wann ich Ihnen zu Fuß folgen. Ich
      bin eine gute und ausdauernde Läuferin." versicherte Ortrichk.

      Die Anwesenden zählten noch einmal durch.

      "Das geht auf. Wenn Sie uns zu ihrer Basis bringen, dann kann Doktor Du...."

      "Nein. Ich werde Euch nicht zu unserer Basis bringen. Ich kenne Euch
      seit fünf Minuten, und auch wenn es eigentlich zu raffiniert für sie ist
      könnte das alles hier ein aufwändiger Trick der Klingonen sein."

      "Wer von uns sieht den bitte sehr aus wie ein Klingone?"

      Armakosch ging auf die Frage nicht ein.
      "Ich kenne einen sicheren Ort in der Nähe, der ruhig und sauber ist.
      Eure Ärztin kann sich dort um Gorfing kümmern - und ich eine Nachricht
      an unsere Basis schicken."

      Ein weiterer Blickwechsel zwischen den Föderierten folgte.
      "Einverstanden."

      </RPG>

      <SUM>

      Ort : Ufer des Flusses, an der Brücke
      Zeit: MD 6.1447

      Die Kontaktaufnahme mit den Orioni verläuft ohne weitere Zwischenfälle.
      man beschließt, zu einem "sicheren, ruhigen und sauberen" Ort zu fahren,
      wo Nal den verletzten Orioni versorgen kann/soll.

      </SUM>


      Bis dann,

      Lasse