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359Unruhe wird beruhigt

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  • Michel Groteclaes
    3. Apr. 10:26
      <rpg>
       
      Zeit: MD 6.1445
      Ort: Ufer des Flusses
       
      <quote>
      Juliette überlegte kurz und analysierte die Situation. Sie hätte die Möglichkeit schnell ihren Phaser zu ziehen und mindestens einen Angreifer außer Gefecht zu setzten, bevor sie überhaupt reagieren könnten. Nur würde sich das nicht positiv auf ihre Mission auswirken. Eine verfluchte Zwickmühle in der sie sich da befand. Plötzlich raschelte es jedoch und Ortrichk stand mit gezogenem Phaser in der Szene. Die kurze Verwirrung nutze Juliette und zog ebenfalls ihre Waffe. Yvonne und Nal blieben im Hintergrund, immerhin waren sie verletzt oder gänzlich unbewaffnet.
       
      "Also gut ... " versuchte Juliette die Anwesenden zu beruhigen. "Wir sind hier keine Feinde. Wir wollen helfen."
      </quote>
       
      Die Situation war angespannt und heikel. Entweder es gelang ihnen die Orioner von ihren friedlichen Absichten zu überzeugen oder sie steckten mal richtig in der Klemme. Zwar hatte einer der Orioner nur eine Axt in der Hand, aber er hatte auch eine Schusswaffe am Gürtel. Der Zweite Mann hatte die Hände frei, war aber ebenfalls bewaffnet. Sie zu entwaffnen währe für Juliette und Ortrichk kein Problem gewesen. Leider bestand die Gefahr dass die beiden mit einem Alarmruf Verstärkung von der anderen Seite des Flusses rufen konnten. Vor einer Horde wütender Orioner durch unbekanntes Terrain zu flüchten war suboptimal. Nicht zuletzt hatten sie ja auch eine Mission zu erfüllen. Und dazu gehörte nicht die grünhäutigen ab zu murksen, sondern sie zu unterstützen.
       
      Die Iskyra blieb gelassen und wartete erst ein Mal auf eine Reaktion der beiden grünhäutigen.
       
      Armakosch überdachte die Lage und schätzte die beiden Föderierten ein. Er selber musste sich aus dieser Situation, möglichst unverletzt und lebend, befreien, sonst währe die Guerillatruppe hier ohne Führung!
      Die menschliche Frau war aus seiner Sicht klein, aber nicht zu unterschätzen. Dass sie militärisch ausgebildet war hatte man daran erkennen können dass sie das Überraschungsmoment eiskalt genutzt hatte um ihre Waffe zu ziehen. Jetzt stand sie taktisch klug aufgestellt da und konnte ihre Waffe nutzen, ohne ihre Kollegin zu gefährden. Als ‚Krieger’ war es keine Frage ob sie Schießen konnte oder nicht.
      Die Iskyra machte ihm auch große Sorgen. Kein Krieger, aber gewiefter Jäger! Eine imposante Erscheinung und clever obendrein. Wahrscheinlich hätte sie ihn leicht von hinten überfallen können, anstatt sie zu überraschen. Nun stand sie zwischen ihm und Darmik, seinem Stellvertreter. Beide in ihrer Reichweite, aber weit genug weg um nicht selber angegriffen zu werden.
      Natürlich war Armakosch misstrauisch gegenüber der Föderation. Aber die Zusammenarbeit der beiden Offiziere, ohne sich zu verständigen, und dass die Katze sie nicht gleich erledigt hatte, was sie ohne Zweifel gekonnt hätte, sagten ihm dass es nicht ihre Absicht war gegen sie vor zu gehen. Doch … Sprach die menschliche Frau die Wahrheit?
       
      Darmik war noch aufgeputscht vom Kampf mit dem Klingonen. Die völlig neue Situation hatte ihn überrascht und machte ihn nervös. Die nicht ein Mal gespielte Gelassenheit der Iskyra reizte ihn zusätzlich. Gehetzt flog sein Bilck von Armakosch zu Juliette und dann zu Ortrichk. Was tun? Angreifen? Hilfe rufen? Flüchten? Das ihm heiß war und er schwitzte wie sonst was war nicht gerade hilfreich.
       
      Der Führer der Guerillatruppe fasste einen Entschluss. Langsam faltete er die Finger zusammen und legte sie, als friedliche Geste, vor seinen Bauch.
       
      „Steck die Axt weg, Darmik. Damit kannst du gegen die Iskyra nichts ausrichten.“
       
      Der angesprochene reagierte entsetzt und brüllte: „Was? Bist du verrückt? Wir stehen dem Feind gegenüber und sollen die Waffen ablegen?“
       
      „Mach dich nicht weiter lächerlich und steck das Ding weg. Und ob die beiden Feind oder Freund sind ist noch nicht sicher gestellt!“
       
      „Aber …“
       
      „Tu was ich dir sage!“, fauchte Armakosch nun streng.
       
      Es nutzte nichts. Darmiks Nerven waren am Ende und brannten durch! Just als er die Axt an hob rann ihm sein eigener Schweiß in die Augen. Es brannte, er sah einen Moment nichts und er rieb sich über die Augen. Das reichte Ortrichk. Ein schneller Blick zu Juliette und sie verstanden sich.
      Der Orioner sah den Angriff nicht kommen. Ein harter Hieb warf ihn nieder und dann wurde er auch schon von der Iskyra entwaffnet. Nur mit ihrem Gewicht hielt Ortrichk den Orioner am Boden und das raubte ihm den Atem. Als er wieder Luft bekam hatte er nicht einmal mehr sein Taschenmesser. Auch sein Kommunikator war weg.
       
      Ortrichk behielt nur den Disruptor und legte die restlichen Sachen in sicherer Entfernung ab.
       
      Armakosch war beeindruckt. Nicht weil die Katze so schnell und stark war. Das war zu erwarten gewesen. Sondern weil die beiden Offiziere sich fast blind verstanden hatten und als Team arbeiteten. Während die Iskyra Darmik angegriffen hatte, hatte die Menschenfrau ihren Phaser, leicht gesenkt, aber in seiner Richtung geschwenkt. Währe er noch erstaunter gewesen wenn er gewusst hätte dass Juliette und Ortrichk sich hier und jetzt zum ersten Mal trafen und zusammen arbeiteten? Wahrscheinlich.
       
      Juliette überschaute die neue Lage. Der Orioner, welcher von Ortrichk niedergeschlagen worden war, saß auf dem Boden und hielt sich Kopf und Brust. Er würde bald heftige Kopfschmerzen, sich aber auch beruhigt haben. Ansonsten hatte er keine Verletzung davon getragen. Hinter ihr kamen nun auch Nal und Yvonne näher. Die Ärztin war unbewaffnet gewesen, erhielt nun aber den Disruptor des Orioners. Die Pilotin humpelte stark und stützte sich auf einen Knüppel. Sie erinnerte mehr an ein gerupftes Huhn, denn an einen Sternenflottenoffizier.
      Was die drei erlebt hatten würde sie später erfahren. Jetzt war es an der Zeit sich mit dem vernunftbegabteren Orioner zu unterhalten. Die Marine steckte, wissend dass die Iskyra den Orioner in weniger als einer Sekunde bezwingen konnte, ihren Phaser weg. Mit einem Handzeichen gebot sie Nal die Waffe ebenfalls zu senken. Dann wendete sie sich dem stehenden Orioner zu.
       
      </rpg>
       
      <sum>
      Zeit: MD 6.1445
      Ort: Ufer des Flusses
       
      Die Orioner sind Armakosch und Darmiks. Führer und Stellvertreter der Guerillas, was die Leute der Odyssey aber noch nicht wissen.
      Armakosch möchte mit Juliette sprechen. Sein aufgebrachter und wütender Stellvertreter verliert jedoch die Nerven, als er seine Axt ablegen soll. Daraufhin wird er von Ortrichk überwältigt und entwaffnet.
      Als sich die Situation geklärt und etwas beruhigt hat kommen Nal und Yvonne näher.
      Juliette beginnt mit Armakosch zu sprechen.
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