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354Die Drei auf dem Baum

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  • Michel Groteclaes
    8. Mär.
      Hallo zusammen :-)

      hier mal ein TriPo von Alexander, Lasse und mir.
      Viel Vergnügen beim Lesen!


      <RPG>
      Ort: Planet Carraya 3
      Zeit: SpD 6.1200FF
       
      Nal und Ortrichk hockten noch immer auf dem Baum und blickten nachdenklich auf den Fluss und die zerbrochene Brücke. Immerhin hatte die Katze Wasser besorgt und das recht einfach. Sie hatte eine Machete dabei, mit der sie eine dicke Liane durchtrennt hatte und das Wasser in mitgebrachten leeren Beutel laufen gelassen. Ortrichk hatte sich nicht bemüht das Wasser zu scannen. Sie konnte da ganz ihrer Nase vertrauen.
       
      Die Flüssigkeit schmeckte holzig-fruchtig und war durchaus genießbar. Trinkend bewunderte Nal Ortrichks Machete. Diese Waffe war eine Rarität, teuer und schwer zu bekommen. Molekular gehärtetes Duranium. Scharf wie ein Skalpell. Nal wusste nicht all zu viel von Waffen. Aber sie hatte noch nie davon gehört dass diese Klingen stumpf wurden.
       
      "Wir könnten am Fluss entlang gehen um einen andern Weg zu finden, den wir gehen können." bemerkte Nal um die nachdenkliche Stille zu brechen.
       
      Ortrichk blickte die Cardassianierin an und antwortete leise. "Es wäre eine Möglichkeit, doch sollten wir bedenken, dass das Shuttle abgeschossen wurde und diese Leute sind vermutlich auch irgendwo hier."
       
      Beide gingen wieder in eine Nachdenkliche Stille über als Ortrichk plötzlich tiefer in die Hocke ging und Nal ein Zeichen gab ebenfalls in Deckung zu gehen. Nal klammerte sich an den Ast um noch näher am Baum zu sein und vielleicht so schlechter entdeckt zu werden. Ortrichk hingegen bewegte sich geschickt und flink herunter und verschwand kurz darauf weiter unten im Grün. Nal fluchte wieder leise vor sich hin. Sie hasste es wenn sie so abhängig von anderen war, doch hier brachte sie ihr Wissen nicht viel weiter. Auch in dieser Höhe war sie nicht gut zu gebrauchen, sie war ja immerhin kein Affe. Oder eine Katze wie ihre Gefährtin, die jedoch nicht mehr aufzufinden war. Sie hätte ihren Phaser gezogen, wenn sie ihn noch gehabt hätte. Wieder fluchte sie leise im Baum sitzend.
       
      Ortrichk war inzwischen wieder auf dem Boden angekommen und bewegte sich lautlos durch das Gebüsch. Dank ihrer Brille konnte sie sich hier auch gut orientieren, weshalb sie auch das verdächtige Rascheln und die Bewegung wahrnahm, die auf der anderen Seite der Brücke zu bemerken war.
      Das Rascheln konnte Nal, hoch oben im Baum, nicht hören. Aber die Bewegung auf der anderen Seite der Brücke war offensichtlich. Dann tauchten 2 grünhäutige Männer auf. Orioner! Hatten sie keine Furcht vor den Riesenkrokodilen? Schnell wurde klar warum sie keine Angst hatten. Sie hatten ein Instrument in den Händen welches sie hin und her schwenkten. Die Krokodile reagierten darauf panisch. Fluchtartig verließen sie den Bereich rund um die Brücke. Wasser wurde aufgewühlt. Riesige Schwänze peitschten durch die Luft. Dann war keines der Ungetüme mehr in Sicht. Weitere Orioner tauchten auf und inspizierten die Brücke.
       
      Ortrichk hörte nun ein Geräusch rechts von sich. Leise, aber sich nähernd. Was kam da? Tier? Ein Crewmitglied? Orioner? Klingone? Verdammt! Was tun? Schnell fasste sie einen Plan und begab sich zurück zu ‚ihrem’ Mammutbaum.
       
      „Meow!“
       
      Das Miauen war laut genug um die Ärztin aufmerksam werden zu lassen und leise genug um nicht bis zu den Orionern zu dringen.
      Nal spähte den Baum hinunter. /Clevere Katze!/ dachte sie. Tierlaute waren unauffällig und uralte Methode der Verständigung. Mit einer eindeutigen Bewegung deutete die Iskra an etwas hoch zu werfen und die Ärztin hob den Daumen. Dann kam etwas Kleines hoch geflogen. Nicht hoch genug. Erst beim Dritten Versuch gelang es Nal den Gegenstand zu schnappen. Ein Phaser! Fast sofort fühlte sie sich sicherer. Unten gestikulierte Ortrichk. Es dauerte eine Weile bis die CM verstand. Sie sollte leise sein und die Orioner beobachten. Wieder hob sie den Daumen und die Katze verschwand im dichten Grün. Kurz überlegte Nal den deaktivierten Phaser ein zu schalten, ließ es aber bleiben, da dies die Orioner aufmerksam machen konnte. In relativer Sicherheit beobachtete sie die Orioner.
       
      Ortrichk bewegte sich nun in Richtung des Geräusches, welches sie vorher vernommen hatte. Irgendwer oder irgendwas bewegte sich auf sie zu. Der Wind trug ihr einen Geruch entgegen. Die hundertfach trainierten Jagdtechniken aus ihrer Jugendzeit auf der Heimatwelt hatten sie automatisch in den Gegenwind geführt. Gewohnheit. Diese führte auch dazu sich fast lautlos zu bewegen und die Instinkte automatisch arbeiten zu lassen.
      Wieder drang der Duft in ihre Nase. Stärker dieses mal. Ein Mensch. Also ein Crewmitglied? Sie hatte noch nicht mit allen Crewmitgliedern engeren und längeren Kontakt gehabt und noch nicht alle individuellen Duftnoten eingeprägt. Die Person zu erschrecken war also keine gute Idee. All zu leicht hätte die Person, auf Verdacht, mit einem Phaser auf sie schießen können. Sich weiter fort bewegend raschelte sie nun ab und zu um etwas auf sich aufmerksam zu machen.
       
      <quote>
      Nichts zu sehen. Sie probierte es auf der anderen Seite des Baums, konnte aber wieder
      nichts erkennen. Sie wartete noch etwas, doch als der Busch weiterhin still blieb machte sie sich wieder auf den Weg und hoffte, dass es nur das carrayische Gegenstück zu einem Kaninchen gewesen war.
      </quote>
       
      Im hohen Gebüsch vor ihr tauchte plötzlich ein schwarz weiß gestreifter pelziger Schwanz auf. Schon packte die Pilotin ihren primitiven Speer fester und hob ihn, als ihr die neue CWI einfiel. Die Iskyra kam auf sich zu und schon erschien ihr Kopf in einem Strauch. Seufzend stützte Yvonne sich, deutlich angeschlagen und geschwächt, auf ihre Krücke, während die Katze sie musterte. Ortrichk schlüpfte aus dem Gebüsch und kam schnell und leise näher. Die Pilotin öffnete schon den Mund um die Iskyra zu begrüßen und ihrer Freude Ausdruck zu verleihen, als Ortrichk ihr eine ihrer riesigen Pfoten auf den Mund legte.
       
      „Leise, Lieutenant!“, wisperte die Katze, „300 Meter von hier befinden sich Orioner und hier ist nicht der rechte Ort und Zeit sich kennen zu lernen. Ich muss mich erst ein Mal um ihr Bein kümmern!“
       
      Yvonne verstand zwar nicht viel, denn ihr Gehör war noch immer angeschlagen, doch die Gestik die Ortrichk schließlich einsetzte, als sie den fragenden Gesichtsausdruck der Pilotin sah, war schließlich eindeutig. Unwillig schwieg die FLG, schaute aber an sich herunter. Oberhalb der abgebundenen Stelle war die Haut stark gerötet, darunter bläulich. Verdammt! Sie hatte zu stark abgebunden und die Durchblutung fast komplett gestoppt!
      Sich nieder lassend nahm Ortrichk ihren Rucksack ab. Mit einer ihrer scharfen Krallen entfernte sie das provisorische Tourniquet. Ohne Rücksicht was wo und wie sie die Pilotin berührte massierte die Katze den Oberschenkel und stellte die Durchblutung wieder her. Fast sofort blutete der tiefe Schnitt wieder. Dann angelte die Iskyra einen Medkit aus dem Rucksack und umwickelte die Wunde mit einer sterilen Folie.
       
      „Darum muss Dr. Du’lam sich kümmern, sonst ist das Bein verloren.“
       
      Yvonne breitete die Arme in einer Geste der Hilflosigkeit aus. Bis eben noch hatte sie gehofft, die Iskyra hätte verstanden, das sie momentan ähnlich gut hörte wie Afonsos Retriever (wenn auch aus völlig anderen Gründen). Irgendwie musste sie es der Iskyra verständlich machen - lautlos, wenn sie Ortrichk eben richtig verstanden hatte. Das Problem war nur, das der einzige andere Iskyra, den sie kannte, mit menschlicher Mimik und Gestik derart auf Kriegsfuß stand, das jeder Versuch es zu erklären automatisch zum Scheitern verurteilt wäre. Sie konnte nur
      hoffen, dass das keine speziesimmanente Eigenschaft war.
       
      Yvonne zeigte mit dem Zeigefinger auf sich. Hielt ihre Hand an ein Ohr. Überkreuzte ihre Arme und führte die Handflächen in einem Bogen nach außen. Zeigte auf Ortrichk. Hielt ihre Finger parallel zum Boden, Daumen mittig darunter, und klappte beides mehrere Male zusammen. Zeigte wieder auf sich. Schüttelte den Kopf. Und sah die Iskyra an.
       
      Die CWI wartete, bis die Menschin ihre 'Ansprache' beendet hatte und nickte dann. Anschließend fuhr sie eine ihrer Krallen aus und begann in dem Boden zwischen den beiden Furchen zu ziehen. Sie musste sich etwas konzentrieren, da sie es für Yvonne richtig herum machen wollte und es nicht gewohnt war, auf dem Kopf zu schreiben. Als sie fertig war, war zwischen den beiden ein stilisierter Baum mit einem Pfeil und den Buchstaben "DU'LAM" eingeritzt. Yvonne schaute nach oben und fragte sich, ob sie die Katze richtig verstanden hatte – das waren verdammt hohe Bäume, wie und warum sollte die Cardassianerin auf einen davon gekommen sein?
       
      Ortrichk war zufrieden, die Menschin schien verstanden zu haben, was sie ihr sagen wollte. Die Iskyra gab Yvonne kurz zu verstehen, dass sie hier bleiben sollte und verschwand flink wieder im Unterholz.
       
      Nal, die mittlerweile die Orioner aus den Augen verloren hatte, entspannte sich wieder etwas und lockerte den Griff um den Phaser den sie die ganze Zeit fest umklammerte. Sie blickte sich suchend um, doch konnte sie niemanden ausfindig machen. Sie machte sich jedoch langsam Sorgen. Sie bekam zwar keine Kampfgeräusche mit und die Orioner waren scheinbar auch weiter gezogen, doch langsam hoffte sie, dass Ortrichk wieder kommen würde. Plötzlich raschelte es unter ihr und sie richtete sofort ihren Phaser auf die Quelle.
       
      "Ganz ruhig." drang die vertraute Stimme der Katze zu Nal und Ortrichk zeigte sich Nal.
       
      "Ich habe Lieutnant Renard gefunden. Sie lebt, doch ist verletzt und könnte ihre Hilfe gebrauchen." erklärte die Katze leise, doch laut genug dass Nal es hören konnte.
       
      Nal nickte bestätigend, und kletterte langsam und vorsichtig herunter. Ortrichk wartete geduldig während sie die Umgebung im Auge behielt. Schließlich erreichte die Cardassianerin den Boden und reichte den Phaser wieder Ortrichk. "Dann bringen sie mich mal zu meiner Patientin."
       
      Es war kein weiter Weg und die Zwei erreichten Yvonne schnell. Diese saß mittlerweile auf dem Boden, doch hatte sie sobald sie wieder ein Geräusch hörte ihren Speer in die die Richtung gehalten. Diesmal mit einem leichten lächeln, kam zuerst die Katze aus dem Gebüsch und schließlich folgte nicht ganz so lautlos die cardassianische Schiffsärztin. Obwohl sich auch Yvonne, wie die meisten anderen, ihren Besuch auf der Krankenstation abgewöhnt hatte, war sie froh die Ärztin zu sehen. Man konnte viel über die herzlose Ärztin sagen, doch sie war gut.
       
      Während Ortrichk wieder die Umgebung im Auge behielt, kniete sich Nal schließlich neben Yvonne, zog ihren medizinischen Trikorder hervor und begann ihre Untersuchung.
       
      "Die Wunde die sie haben ist tief und stümperhaft versorgt. Allerdings ohne das Abbinden wären sie längst verblutet." erklärte die Ärztin leise.
       
      Yvonne verstand noch immer nur wenig, doch das Hypospray, das ihr an den Hals gesetzt wurde erfüllte sofort seine Wirkung. Die Schmerzen in ihrem Bein wurden weniger und sie spürte auch, wie das Pochen, das ihren kompletten Körper durchzog langsam schwand. Sie schloss ihre Augen und kam seit ihrer Bruchlandung das erste Mal irgendwie zu Ruhe. Diese Ruhe blieb jedoch nicht lange und sie spürte Plötzlich wieder den Schmerz in ihrem Bein. Sie riss die Augen auf und wollte schreien, doch biss sie die Zähne zusammen und unterdrückte ihren Schrei so gut es ging. Nal hatte soeben den Verband angerissen und war über ihr Bein gebeugt. Nach dem ersten Schreck spürte Yvonne wieder das dumpfe Gefühl des Schmerzmittels und sie saß dort und ließ die Behandlung über sich ergehen.
       
      Endlich konnte Nal mit der Situation umgehen. Nun war sie in ihrer Disziplin. Schnell und geschickt hatte sie ihren Rucksack geöffnet, ihre Instrumente, Medikamente und Verbände hervorgeholt und verschloss die klaffende Wunde an Yvonnes Bein. Nach nicht ganz zwanzig Minuten war die Ärztin fertig und nickte zufrieden.
       
      "Ihr Glück, dass der Knochen nicht gebrochen war. Ansonsten hätte selbst ich mit diesen beschränkten Mitteln nicht viel erreichen können." erklärte sie schließlich fast entschuldigend. Die Wunde war zwar versorgt und Yvonne spürte wie es ihr wieder besser ging, doch war die Ärztin wohl nicht vollends zufrieden mit ihrer Arbeit.
       
      Yvonne zupfte ihr vorsichtig am Ärmel, unschlüssig, ob sie die Aufmerksamkeit der Cardassianerin wirklich wieder auf sich lenken wollte.
       
      "Was ist denn noch?"
       
      Yvonne tippte auf ihre Schläfe, knapp unterhalb des rechten Ohrs, woraufhin Nal das cardassianische Äquivalent eines Stirnrunzelns produzierte.
       
      "Sie kann nichts hören." soufflierte Ortrichk.
       
      "Und warum sagt sie das nicht? Kann sie auch nicht mehr sprechen?" wollte die Ärztin wissen und kramte wieder den Trikorder hervor.
       
      Yvonne sah ungehalten von der CWI zur CM und zurück. Wieso durften hier eigentlich alle reden außer ihr? Was war denn nun mit feindlichen Soldaten, die hier angeblich ganz in der Nähe waren? Oder hatte sie die große Katze doch falsch verstanden?
       
      Sie zeigt auf sich, machte wieder die Geste mit dem Daumen unter den Fingern und formte danach ein großes '?' in der Luft.
       
      "Ach so. Ja, sie können wieder reden, die Orioner sind weiter gezogen." meinte Ortrichk und nickte dabei.
       
      "Ich kann nichts hören. Eine Explosion, als die Haliakmon getroffen wurde." sagte Yvonne, an Nal gewandt und sicherheitshalber immer noch ziemlich leise. "Haben Sie etwas von den Anderen gehört?"
       
      "Nicht wirklich." Antwortete Nal, als sie merkte dass Yvonne noch immer nichts hörte. Sie gab ihr kurz zu verstehen kurz still zu halten und fummelte in ihrem Rucksack herum. Sie zog ein weiteres Hypospray hervor und stellte die Dosis ein. Yvonne blickte fragend in ihre Richtung. Blitzschnell führte die Medizinerin schließlich das Hypospray an Yvonnes Hals und das Dumpfe in ihren Ohren ging über zu einem klingeln. Yvonne verzog das Gesicht, aber immerhin war es eine Veränderung. Ob zum Besseren oder nicht konnte sie noch nicht sagen.
       
      "Wie geht es nun weiter? Das Gehör der Lieutenant braucht noch ein bisschen, aber ich denke sie wird sich mit der Zeit wieder erholen." Erklärte sie Ortrichk.
       
      Yvonne hörte immer noch nichts und hielt sich immer wieder einen Finger ins Ohr um das Klingeln zu verhindern.
       
      "Wir sollten weitergehen und den Rest des Außenteams suchen. Die Lieutenant sollte vorerst zu einem sichereren Ort gebracht werden."
       
      Das war der eigentliche Plan. Aber wie so oft sollte es anders kommen.
       
      Als sie sich wieder in Richtung des Mammutbaumwaldes bewegten bemerkte Ortrichk das Yvonne schwer humpelte und auch geschwächt war. Sie waren langsam und außerdem waren sie zu laut. Ohne viel Worte zu verlieren, die Pilotin würde sie noch eine Weile eh nicht verstehen, verfrachtete sie selbige auf ihren Rücken und lief auf allen vieren weiter.
       
      Einerseits war es Yvonne peinlich auf ihrer Kollegin zu reiten, andererseits war sie froh ihr geschundenes Bein zu schonen und etwas Kraft schöpfen zu können. Diese Iskyra war ein völlig anderes Kallieber, als der Tiger den sie kannte.
       
      An ‚ihrem’ Mammutbaum angekommen machte Ortrichk nicht erst lange halt. Mit der Pilotin in Huckepack war sie ruck-zuck auf dem Ast, welcher dick genug war um als Weg zu dienen. Gummelig kletterte Nal langsam hinter her, stets bemüht nach dem nächsten Griff und Tritt zu suchen und nicht nach unten zu schauen.
      Noch während die Medizinerin kletterte machte sich die Katze an die Arbeit. Die Liane von früher musste wieder als Wasserspender her halten. Dieses Mal ließ sie das Wasser in zwei größere faltbare Becher laufen und anschließend deutete sie der Pilotin an direkt von der Liane zu trinken. In die Becher steckte die Iskyra je eine Hälfte einer Notration aus ihrem riesig wirkenden Rucksack, damit sie aufquellen konnte.
      Schnaufend von der Kletterei betrachtete die Cradassianerin was sie da zu essen bekommen sollten. Das war zwar eine Standard Ration, aber für katzenartige wie Ortrichk. Da war sehr viel Energie drinnen! Ein paar Zusatzstoffe, welche die Iskyra dringend brauchte, würden ihnen aber nicht schaden. Es war also essbar.
       
      Satt getrunken mampfte Yvonne die fast geschmacklose breiige Notration. Es gab besseres, aber auch schlimmeres. Und essen musste sie, um wieder voll auf die Beine zu kommen, egal wie es schmeckte. Wie unwohl Nal sich fühlte konnte sie an der Blässe ihrer grauen Haut erkennen. Und obwohl der ‚Ast’ sehr breit und dick war suchte die Ärztin ständig nach einem Haltegriff.
       
      Gerade aßen die Drei noch, mehr oder weniger, gemütlich, als sich die Situation änderte. Auf der einen Seite tauchten wieder Orioner auf der Brücke auf und vertrieben die Krokodile erneut. Jetzt waren es mehr Leute als zuvor und sie hatten Material dabei, um die Brücke zu reparieren. Dann hörten Nal und Ortrich ein Summen, von der anderen Seite kommend. Yvonne hörte noch immer nichts, konnte aber die Vibration eines Generators im Magen spüren. In einiger Entfernung brach sich ein Klingone auf einem Speeder brachial seinen Weg durch das Gebüsch. Es knackte und raschelte laut. Würde er weiter fahren, würden auch die Orioner ihn bald hören können.
      </RPG>
       
      <SUM>
      Ort: Planet Carraya 3
      Zeit: SpD 6.1200 - 1500
       
      Auf einem Mammutbaum hockend entdecken Nal und Ortrichk Orioner welche die Brücke inspizieren. Gleichzeitig hört die Katze wie sich jemand durchs Gebüsch nähert.
      Die Orioner verschwinden wieder und Ortichk findet Yvonne, welche dringend verarztet werden muss.
      Nachdem Ortrichk Nal hinzugeholt hat, welche das Bein der Pilotin versorgt, beziehen sie wieder ihren Posten auf dem altbekannten Mammutbaum. Sie stärken sich gerade als sich die Situation unter ihnen ändert.
      Auf der einen Seite beginnen die Orioner die Brücke zu reparieren. Auf der anderen nähert sich, lautstark, ein Klingone auf einem Speeder.
       
      </SUM>

      Grüße
      Alexander
      Lasse
      Michel