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43Nichtduale Highlights 35

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  • Hans Schulz
    10. Juli 2007
      Nisargadatta über Bewusstheit Nichtduale Highlights # 35
      10. Juli 2007  Editor: Hans Schulz

      Die Sommerferien haben begonnen und es gibt genügend Muße, um ein weiteres Highlight aufzuzeichnen.
      Mir fiel eine Notiz von Nanyar in die Hände, in der er Nisargadatta zitiert. - Nichts hinzuzufügen.

       

      Frage: Ja, wonach streben wir? Nach etwas Wahrheit, etwas innerer Sicherheit, nach etwas echtem Glück. In den verschiedenen Schulen der Selbstverwirklichung wird viel über Bewusstheit gesprochen, sodass man schließlich den Eindruck gewinnt, dass Bewusstheit an sich die höchste Wirklichkeit ist. Ist das so? Der Verstand überwacht den Körper, der Verstand bezieht sein Licht vom Bewusstsein; Bewussheit wacht über Bewusstsein, gibt es etwas jenseits der Bewusstheit?

      M: Wie erkennst du, dass du bewusst bist?
       
      Frage: Ich fühle, dass ich bin. Ich kann es anders nicht ausdrücken.

      M: Wenn du sorgfältig dem Verstand zum Bewusstsein und weiter zur Bewusstheit folgst, merkst du, dass die Empfindung von Dualität bleibt. Jenseits der Bewusstheit ist ein Zustand der Nicht-Dualität, in dem es keine Erkenntnis gibt, nur reines Sein, das genauso gut Nicht-Sein genannt werden kann, wenn man mit Sein das Einzelsein meint.

      Frage: Ist das, was Sie als reines Sein bezeichnen, universelles Sein, Alles-Sein?

      M: Alles setzt eine Ansammlung von Einzelheiten voraus. Im reinen Sein ist jede Idee von Einzelheiten abwesend.

      Frage: Gibt es eine Beziehung zwischen dem reinen Sein und dem Einzelsein?

      M:  Welche Beziehung kann es geben zwischen dem, was ist und dem, was nur zu sein scheint? Gibt es irgendeine Beziehung zwischen dem Ozean und seinen Wellen? Das Wirkliche ermöglicht es dem Unwirklichen zu erscheinen und lässt es verschwinden. Die Folge flüchtiger Momente erschafft die Illusion von Zeit, aber die zeitlose Wirklichkeit des reinen Seins ist nicht in der Bewegung, denn alle Bewegung benötigt einen bewegungslosen Hintergrund. Es ist selbst der Hintergrund. Wenn du es in dir gefunden hast, weißt du, dass du nie dieses unabhängige Sein verloren hattest, unabhängig von allen Aufteilungen und Trennungen. Aber suche es nicht im Bewusstsein, du wirst es dort nicht finden. Suche es nirgends, denn nichts enthält es. Im Gegenteil, es enthält alles und manifestiert alles. Es gleicht dem Tageslicht, das alles sichtbar macht, während es selbst unsichtbar bleibt. 

      Nisargadatta in "I am That" p. 303 Chapter 81  Root cause of fear


       

      Q:   Well, what are we all after? Some truth, some inner certainty, some real happiness. In the  various schools of self-realisation there is so much talk of awareness, that one ends with the  impression that awareness itself is the supreme reality. Is it so? The body is looked after by the  brain, the brain is illumined by consciousness; awareness watches over consciousness; is there  anything beyond awareness?

      M:  How do you know that you are aware?
       
      Q:   I feel that I am. I cannot express it otherwise.

      M:  When you follow it up carefully from brain through consciousness to awareness, you find that  the sense of duality persists. When you go beyond awareness, there is a state of non-duality, in  which there is no cognition, only pure being, which may be as well called non-being, if by being you  mean being something in particular.

      Q:   What you call pure being is it universal being, being everything?

      M:  Everything implies a collection of particulars. In pure being the very idea of the particular is  absent.

      Q:   Is there any relationship between pure being and particular being?

      M:  What relationship can there be between what is and what merely appears to be? Is there any  relationship between the ocean and its waves? The real enables the unreal to appear and causes it  to disappear. the succession of transient moments creates the illusion of time, but the timeless  reality of pure being is not in movement, for all movement requires a motionless background. It is  itself the background. Once you have found it in yourself, you know that you had never lost that  independent being, independent of all divisions and separations. But don't look for it in  consciousness, you will not find it there. Don't look for it anywhere, for nothing contains it. On the  contrary, it contains everything and manifests everything. It is like the daylight that makes  everything visible while itself remaining invisible. 

       

      Nisargadatta in "I am That" p 303 Chapter 81 Root cause of fear

       



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