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5906Re: [Geigerzaehler] Re: Granit

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  • norbertliebe
    2. Dez. 2017
      Das FH40T besitzt eine vernickelte (?) Stahlblechblende von gut 1mm Dicke. Da Stahl eine deutlich höhere Dichte als Aluminium aufweist, reichen zur ausreichenden Betaabschirmung hiervon schon diese 1mm aus. Ob dein Abschirmmaterial ausreichende Dicke hat,kannst Du mal mit Uranglasur testen; diese enthält neben dem Alphastrahler Uran auch die beiden betastrahlenden Tochternuklide Th-234 (ß, sehr niederenergetisch) und Pa-234 (ß, hochenergetisch)...die ebenfalls in sehr geringer Menge begleitende Gammastrahlung (1001 keV von Pa-234m, allerdings entsteht ein Photon nur in ca. 0,16% aller Zerfallsereignisse dieses Radionuklides) kann man auf Grund der geringen Intensität getrost vernachlässigen (ähnliches auch für die 185 keV-Gammalinie des Urans).

      Was die Kalibrierung mit natürlichem Strahlungsuntergrund und BfS-Sonde angeht, stimme ich Dir zu, dies kann nur ein grober Kompromiss sein; schon auf Grund der Tatsache, dass das SI8b keinen Gammaenergie-kompensationsfilter besitzt (der natürliche Strahlungspegel setzt sich ja u.a. aus aus einem komplexen Gammaenergiespektrum zusammen). Daher werden Strahlungsdetektoren i.a. mit der mittelenergetischen Gammastrahlung von Cs-137/Ba-137m (662 keV) kalibriert, der resultierende Kalibrierfaktor gilt genau genommen nur für diese Gammaenergie.
      Und wenn dann noch die unterschiedlichen Gammaenergie-Empfindlichkeiten der unterschiedlichen Detektormedien in Kombination mit den unterschiedlichen Detektorumhüllungen betrachtet werde muß...

      Gruß
      Norbert
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