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6009Mehr zur FiDis »Provinz«-Zeit 1945-47

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  • lauralilik
    16. Juni

      Liebes Forum,


      um ein volles Bild von DFD’s Tätigkeiten als ’Kulturbetreuer’ und all-round Musiker in diesen Jahren zu bekommen lohnt es sich  außer „Nachklang”, der wichtigsten Quelle, das Gespräch mit Karla Höcker (hochgeladen in Dateien) und das einschlägiges Kapitel von der Neunzig-Biographie zu lesen. Alle diese, der von Rudolf gegoogelte Artikel in der Nürtinger Zeitung und Neunzig’s „Ein Leben in Bildern” einbegriffen, enthalten etwas Neues im Vergleich mit den anderen.


      Es geht um zwei Orten: bald um Toscana im Nordwesten, bald um Puglia (Apulien) im Südosten.


      Ich habe mir den Querschnitt (mit Rudolf Schock und Erika Köth in den Duetten) Des Vetters aus Dingsda angehört: musikalisch sehr anspruchsvoll in seinem Genre, voll von Ohrwürmern. Da war ich sicher, dass DFD hatte über Eduard Künneke etwas anerkennendes sagen müssen. Und wirklich:  Musik im Gespräch mit Eleonore Büning, Propyläen, 2003.  Als Opern- und Konzertsänger waren Rudolf Schock und Erika Köth die Partners von DFD, der Vorhergehende von ESchw in Ariadne auf Naxos.  https://www.youtube.com/watch?v=3gzhs6TSWXQ   (Bezaubernde Musik, diese!)


      Die Klavierkenntnis von DFD sollte ziemlich gut sein: wegen Mangel an Noten sang er Lieder mit eigener improvisierter Begleitung, und er trag Stücken wie die vierhändige Haydn-Variationen von Brahms oder Ravels Sonatine solo vor.

       

      Das war für ihn Lehrzeit, wobei er zum ersten Mal z. B. die Lieder von Debussy studierte. (Die erste Aufnahme von Debussy-Lieder mit ihm und Karl Engel kam 1959)


      Eine Übersetzungsfehler:

      „They [Detlev Jürges und FiDi] played Brahms op. 56b in the arrangement for two pianos, and FiDi recorded it with Ravel’s 1905 solo Sonatine”, so Kenneth Whitton in der von ihm übersetzten englischen Version der DFD-Biographie.

      Liebe Monika, eine Aufnahme von Ravels Sonatine mit DFD als Pianist  - es ist unmöglich, nicht war?

      Auf Deutsch lautet es: Sie spielten gemeinsam die Haydn-Variationen für zwei Klaviere, und FiDi nahm es mit Ravels Sonatine solo von 1905 auf.

      „es aufnehmen mit” = sich mit Stück messen können, das heißt, DFD als Pianist konnte Ravels Sonatine bewältigen, oder?


      Mit Grüßen an alle,

      Laura


      http://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-der-vetter-aus-dingsda-operette-von-eduard-kuenneke-urauffuehrung-am--100.html