PRESSEINFORMATION
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen
ZOOM Erlebniswelt beklagt Tod eines Kodiakbären
Zwischenfall in der Erlebniswelt Alaska führt zum Tod eines weiblichen
Kodiakbären
Gelsenkirchen Gelsenkirchen. Am gestrigen Mittwoch ereignete sich in der ZOOM
Erlebniswelt ein
beklagenswerter Zwischenfall. In dem weitläufigen Revier der Kodiakbären der
ZOOM Erlebniswelt Alaska kam es zur Auseinandersetzung zwischen dem männlichen
Bären und einem der beiden weiblichen Tiere, in dessen Folge die Bärin verstarb.
„Wir sind sehr traurig über den Verlust der Bärin und haben die anderen beiden
Bären vorerst getrennt“, beschreibt Sabine Haas, Diplom-Biologin und
Pressesprecherin
der ZOOM Erlebniswelt die Konsequenzen aus dem Vorfall. „Das weitläufige
Revier der neuen Anlage ermöglicht eine Trennung zwischen den beiden Tieren, die
wir vorerst aufrechterhalten werden.“
Als Auslöser für die Auseinandersetzung vermutet Tierärztin Dr. Pia Krawinkel
einen
Paarungsversuch, in dessen Folge es zu einem Fehlverhalten der Tiere gekommen
ist. „Die Ursache und der genaue Hergang der Auseinandersetzung ist nicht
abschließend
zu klären. Durch die Obduktion der Bärin erhoffen wir uns zumindest
Aufschluss über die letztendliche Todesursache“, so Pia Krawinkel.
Nachdem die Auseinandersetzung der beiden Bären von Tierpflegern entdeckt worden
war, waren die Tiere ohne Gefährdung von Menschen nicht mehr zu trennen.
Der männliche Bär hatte die Bärin innerhalb kürzester Zeit getötet.
Die drei Kodiakbären hatten ihr mehr als 3.000 m² großes Territorium vor gut
einem
halben Jahr bezogen. „Zudem haben die Tiere die Möglichkeit, sich allein in
abgelegeneren
Bereichen der weitläufigen Anlage aufzuhalten.“ Da Bären als Individualisten
gelten, waren großzügige Rückzugsräume bei der Erstellung des Reviers
berücksichtigt
worden.
Kontakt:
Dipl.-Biol. Sabine Haas
Marketing - Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen
Bleckstraße 47
45889 Gelsenkirchen
Tel.: 02 09 / 9 54 51 26
Fax: 02 09 / 9 54 51 94
Mail:
sabine.haas@...
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„Der Angriff eines Paarungspartners ist kein häufig auftretendes Verhalten,
allerdings
kann es in Einzelfällen im Tierreich vorkommen“, sagt Dr. Pia Krawinkel, die
auf Bärennachwuchs gehofft hatte.
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