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Aktuelles zum 27.10.2005   Beitragsliste  
Antworten | Weiterleiten Beitrag #374 von 404 |
Aktuelles zum 27.10.2005: Ausgabe 2005/4
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VIREN NOTIZ: BITTE BEACHTEN SIE - ZOOS-HEUTE SENDET KEIN EMAILS MIT ANHÄNGE

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ZooKunft 2006
"ZOOsammenarbeit im Artenschutz"
in Köln
am 10., 11. und 12. Februar 2006
Programm und Anmeldung http://www.zookunft.info

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INHALT

Berlin/Brüssel: Abwehr der Vogelgrippe
Gänserndorf: Immernoch am Leben
Leverkusen: Der Wildpark Reuschenberg kämpft gegen das Aus
Neuhaus: Mit den Wölfen sollen noch mehr Besucher kommen

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http://www.umweltjournal.de/fp/archiv/AfA_gesundheit/9275.php
Berlin/Brüssel, 27.10.2005

Die EU-Mitgliedstaaten haben im Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette
und Tiergesundheit (SCFCAH) den Vorschlag der EU-Kommission zur Verhängung eines
Einfuhrverbots für Ziervögel angenommen. Mit diesen Maßnahmen zum Schutz vor
einer Ausbreitung der Vogelgrippe reagiert die EU auf einen Fall hoch pathogener
Vogelgrippe, der in der vergangenen Woche bei einem in Quarantäne gehaltenen
Vogel im Vereinigten Königreich festgestellt wurde.

Das Einfuhrverbot gilt für in Gefangenschaft gehaltene lebende Vögel (außer
Geflügel), die zu kommerziellen Zwecken importiert werden. Die jüngsten
Entscheidungen sehen einige Ausnahmeregelungen vor. So dürfen Vögel zwischen
anerkannten Zoos und ähnlichen Einrichtungen befördert werden. Bruteier von
anderen Vögeln als Geflügel dürfen zur Verwendung in zugelassenen Brütereien
dann eingeführt werden, wenn ihre Schale bei der Einfuhr desinfiziert wird oder
wenn die Eier an Zoos versandt werden.

Was die Mitführung von Vögeln durch ihre Besitzer betrifft, so können die
Mitgliedstaaten die Einfuhr von bis zu fünf Vögeln aus Drittländern erlauben,
sofern diese Tiere in zugelassenen Drittländern 30 Tage in Quarantäne gelebt
haben. Andernfalls müssen sie im Bestimmungsmitgliedstaat 30 Tage lang in
Quarantäne gehalten werden. Auch Vögel, die gegen Vogelgrippe geimpft oder
während einer 10-tägigen Isolation negativ auf Vogelgrippe getestet wurden,
können mitgeführt werden.

In Norwegen, der Schweiz, Liechtenstein, Andorra, Island, Grönland, auf den
Färöer-Inseln und in San Marino gelten keine derartigen Beschränkungen für die
Mitführung von Vögeln.

Die getroffenen Entscheidungen werden bis zum 30. November 2005 gelten. Dann
wird der SCFCAH die Lage erneut überprüfen.

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http://www.noen.at/redaktion/n-mar/article.asp?Text=186150&cat=343
GÄNSERNDORF - VON THOMAS SCHINDLER

Auch wenn der Tierschutzverein gegen das Projekt „Gänsepark“ wettert (die NÖN
berichtete), gehen die Planungen für den Safaripark-Ersatz zügig voran. Jetzt
melden sich die Gastronomie-Brüder Karl und Hans Wild aus Deutsch Wagram zu
Wort. Die möglichen Pächter und Betreiber des Erlebnisparks lassen sich erstmals
in ihre Karten blicken.

Zur Erinnerung: SPÖ-Bürgermeister Johann Karl ließ kürzlich mit einer neuen Idee
aufhorchen. „Das verwaiste Safaripark-Gelände würde sich für eine Gänsezucht
bestens anbieten. Auch pannonisches Steppenwild, Schafe, Ziegen und Rotwild
könnte man artgerecht ansiedeln. Und alles professionell vermarkten - mit einem
sanften Tourismus, einem Streichelzoo und einer Gastronomie.“

Die Gebrüder Wild - Besitzer der Grill-Ranch - wollen das Gelände pachten. Im
NÖN-Gespräch erinnert sich Karl Wild: „Schon im Februar dieses Jahres hatten wir
einen Pachtantrag gestellt. Die Gemeinde lehnte diesen aber ab, was wir
verstehen. Damals war unser Konzept noch nicht ausgereift, außerdem war der
Safaripark noch mit Elefanten, Kamelen und anderen Großtieren bevölkert.“

„Wir könnten uns einen Abenteuerpark vorstellen“

Jetzt hingegen sei die Situation ganz anders. Bis auf die Löwen- und Affengehege
ist das Gelände leer. Was schwebt den Gastwirten nun vor? „Unser Hauptgeschäft
ist die Gastronomie, das soll auch so bleiben. Wir könnten uns einen
Abenteuerpark beim derzeitigen Haupteingang vorstellen. Konkret ein Gasthaus mit
Streichelzoo und diversen Spielgeräten.“

Diesen Bereich würden die Wild-Brüder selbst betreuen und auch keinen Eintritt
verlangen. Für den Rest des Geländes wiederum würden sie Partner suchen: „Zum
Beispiel einen Gänsezüchter, einen, der Ponyreiten anbietet, und andere.“ Ob
diese Subunternehmen Eintrittsgeld verlangen, müssen sie selbst entscheiden.

Wichtig sei auch, dass man den Radtourismus einbindet. Auch die Löwen könnten
bleiben: „Die sind natürlich eine Attraktion. Solange die notwendigen
Sicherheitsvorkehrungen auf dem neuesten Stand sind, sehen wir kein Problem.“
Geöffnet wäre der Abenteuerpark von Ostern bis zum Nationalfeiertag täglich. „Im
Winter würde das Wochenende wahrscheinlich reichen.“

Kommt dann eigentlich auch die Gans vom Streichelzoo auf den Gasthausteller,
wogegen der Österreichische Tierschutzverein Sturm läuft? Karl Wild: „Das muss
nicht unbedingt sein. Ich glaube auch nicht, dass jemand im Sommer einen
Gänsebraten will.“

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http://www.ksta.de/html/artikel/1129587922317.shtml
Leverkusen - URSULA FUCHSHOFEN, 27.10.05, 07:21h

Der Wildpark Reuschenberg kämpft gegen das Aus. Der Förderkreis will mit einem
Transport-Bus die städtischen Kosten senken.

„Wir wollen diesen Park auf alle Fälle erhalten“, sagte gestern Frank Arentz,
Vorsitzender des Förderkreises Wildpark Reuschenberg. Und um das zu erreichen,
„müssen wir die städtischen Kosten senken“. Gesagt - getan: Gestern übergab der
Förderkreis dem Leiter des Tierparks, Klaus Kretzschmar, einen Transport-Bus.
Mit dem Fahrzeug wird künftig Futter rangeschafft, und es werden
Tierarzt-Fahrten erledigt. „Für solche Dienste brauchen wir die Stadt nun nicht
mehr in Anspruch zu nehmen“, so Arentz.

Die Leverkusener Sparpläne machten in der Vergangenheit auch vor dem Wildpark
Reuschenberg nicht Halt. Eine endgültige Entscheidung zur Schließung des
Tierparks sei allerdings noch nicht gefällt, hieß es gestern. Und so kümmert
sich der rund 100 Leute starke Verein darum, Geld aufzutreiben. Laut Arentz
kommen jährlich rund 200 000 Besucher in den Park, mal nur drei Leute am Tag,
mal 1800. Sie alle erfreuen sich an den Ziegen und Auerhühnern, an den Luchsen,
Hirschen und Störchen. Und sie zahlen nichts. Denn der Eintritt in den Wildpark
ist frei. Der Förderverein will es so - auch in Zukunft.

Denn die Personalkosten, die mit einem Eintrittsgeld verbunden seien, würden die
eingenommenen Gelder wieder auffressen. Dennoch, meinte Arentz, sei es durchaus
richtig, die Besucher zur Kasse zu bitten. Er appellierte an die Menschen, die
sich in und an dem Tierpark erfreuen, einen, vielleicht auch mal zwei Euro zu
spenden. Eine Riesenspardose in Form einer Eule steht am Eingang bereit. Und es
scheint, dass viele Menschen dieser Bitte auch nachkommen, denn in diesem Jahr
wurden bereits rund 10 000 Euro in die Eule geworfen.

Naturschutzgebiet

Zu diesem freiwilligen Eintrittsgeld kommen noch mal 5000 Euro Spenden. Zudem
hat der Verein bis jetzt rund 9000 Euro über den Futterautomaten eingenommen.
Diesen 24 000 Euro Einnahmen stehen laut Arentz allerdings 80 000 Euro Pflege-
und 160 000 Euro Personalkosten gegenüber. Die Personalkosten berücksichtigt der
Verein in seiner Rechnung allerdings nicht. „Die Leute können nicht entlassen
werden“, sagte er. Die seien bei der Stadt angestellt, und die bleiben. Und noch
ein Argument führt Frank Arentz ins Feld, wenn's um die mögliche Schließung des
Wildparks geht: „Das ist hier Naturschutzgebiet. Die ganze Sache müsste bei
Schließung rückgebaut werden. Die Ställe müssten weg, die Volieren müssten weg,
die ganzen Versorgungsleitungen müssten raus. Unter zwei Millionen wäre da
nichts zu machen.“ So bleibt dem Verein, weiterhin Klinken zu putzen, Sponsoren
zu suchen, Geldquellen aufzutun.

Dass dabei die Qualität des Areals nicht leidet, zeigte sich gestern auch. So
wurde ein Spielplatz mit Spielgeräten sowie mit Sitzbänken und Tischen
eingerichtet. Teuer war das angeblich nicht. Denn die Einrichtungen seien an
anderen Stellen der Stadt abgebaut worden, nämlich dort, wo sie einfach nicht
benutzt wurden. Damit wird der Wildpark Reuschenberg keine Probleme haben.
Regelmäßig kommen ganze Schulklassen und Kindergarten-Gruppen hierher, sagte
gestern Parkleiter Klaus Kretzschmar.

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http://www.tah.de/lokales/lokalnachrichten/314492.html
Neuhaus (27.10.05).


Ministerbesuch in Neuhaus, im Gefolge viele wichtige Menschen. Jagdhornklänge
erschallen, Häppchen werden aufgetragen. Die Infotafel an der Aussichtsplattform
des Wolfsgeheges ist noch verhüllt, Minister Ehlen und Präsident Dr. Merker
werden sie später auspacken. Es ist ein großer Tag für den Wildpark, für das
Forstamt, für den Kurort, für den regionalen Tourismus und für alle Tierfreunde.
Jetzt soll es jeder wissen: Die Wölfe sind da - nach 300 Jahren zurück im
Solling, wenn auch eingezäunt und gegen ein Entkommen mehrfach gesichert. In
ihrem artgerecht gestalteten Gehege haben sich die drei Rüden aus dem Tierpark
Lohberg im Bayerischen Wald und die gleichaltrige Wölfin aus dem Tierpark
Sababurg seit ihrer unbemerkten Ankunft im Wildpark Neuhaus Mitte September
inzwischen eingelebt.
Forstdirektor Walter Hennecke, Leiter des Forstamtes Neuhaus, drückte es bei
seiner Begrüßung der zahlreichen Vertreter der Gemeinden und des Fremdenverkehrs
so aus: „Es geht nicht darum, den Wolf zurück in den Solling zu bringen, das
wäre sehr ferne Zukunftsmusik.“ Man habe es sich aber „zur Aufgabe gemacht, den
Wolf erlebbar zu machen“, das in dem Wissen, „dass gerade dieses Tier auf den
Menschen eine große Faszination ausübt“. Die Wölfe, so die berechtigte Hoffnung,
könnten die Besucherzahlen des Wildparks, längst eine feste Größe im Naturpark,
noch erhöhen.
Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen war begeistert vom Grund seines
Besuchs im südlichen Landesteil. Er stellte die Bedeutung der Aufgabe des
Wildparks heraus, den Menschen zu zeigen, was es an heimischen Wildarten gibt.
„Es ist ganz wichtig, insbesondere junge Menschen an die Natur heranzuführen,
Artenschutz und die Symbiose von Wald und Tierwelt darzustellen“, so Ehlen. Dies
geschehe auf den rund 50 Hektar mit 250 Tieren aus 30 Arten naturnah. Im
Waldmuseum leiste das Land zudem einen wichtigen Beitrag zur Waldinformation und
Umweltbildung. Die Besucherzahlen von 40.000 pro Jahr zeigten, dass der Wildpark
mit seinem Konzept auf dem richtigen Weg sei.
Der Wolf wandere von Osten her langsam wieder ein, dennoch tue der Wildpark gut
daran, ihn im Gehege zu zeigen. Ehlen erinnerte daran, „dass er hierher gehört“,
in den Solling. Überlieferte Bezeichnungen wie „Wolfskuhle“, „Wolfsbuche“ und
„Wolfshagen“ kämen nicht von ungefähr. Der Minister war darüber gestolpert,
„dass sich drei Jungs mit einem Mädchen vergnügen“, hatte sich aber davon
überzeugen lassen, dass dies seine Richtigkeit hat. Er freute sich, dass die
Wölfe hier sind und ein touristisches Highlight darstellten. Den
Niedersächsischen Landesforsten und dem Forstamt Neuhaus wünschte er steigende
Besucherzahlen.
Präsident Dr. Klaus Merker gestand: „Für mich persönlich geht heute ein
Kindheitstraum in Erfüllung“, der Wolf sei immer sein Lieblingstier gewesen,
weil er „Ursprung, Wildnis, Natur pur“ verkörpere, weil er sich nicht zähmen
lasse, und das mache ihn gerade in heutiger Zeit sympathisch. Auch er gab seiner
Hoffnung Ausdruck, „dass wir mehr Besucher in den Wildpark ziehen können. Wenn
es gelingt, haben wir es richtig gemacht“, sagte er und dankte Wildparkleiter
Robert Willeke und seinen Mitarbeitern, wünschte Glück und Erfolg.
Grußworte sprach Holzmindens Bürgermeister Dr. Wolfgang Bönig („mein Vorname ist
Wolfgang“). Er freute sich über die Bereicherung des Wildparks, sprach von einer
„großen Attraktion“ und einer „zukunftsorientierten Sache für den
Fremdenverkehr“. Die Ankunft der Wölfe erfülle ein altes Symbol der Region - der
Märchenregion - mit Leben. Der Wolf spiele im Märchen eine große Rolle.
Der Landkreis sei stolz auf den vierpfotigen Zuwachs, sagte die stellvertretende
Landrätin Sabine Kretschmer-Janßen. „Es ist erfreulich, dass in Neuhaus dieses
Experiment gewagt wird, den Wolf dem Menschen in naturnaher Umgebung nahe zu
bringen“. Sie wünschte dem Wildpark viele junge und alte interessierte Besucher.
Neuhaus’ Ortsbürgermeister Dirk Reuter hatte die Wölfe beim letzten Vollmond
bereits heulen gehört. Das sei ein „schaurig schönes, ein bisschen gruseliges
Erlebnis“ gewesen. Er sagte herzlich Dank im namen der Ortschaft für „43 Jahre
Entwicklung des Wildparks“, für einen „kontinuierlichen Verbesserungsprozess
live und in Farbe.“ „Jetzt fehlen nur noch die Bären“, sagte Reuter und übergab
Wildparkleiter ein Bärenbuch. Denn: „Der Mensch muss Visionen haben.“
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Ein Service von Quantum Conservation e.V.




Do 27. Okt 2005 14:12

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