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MEINUNGEN: "Ist ein Kapitalismus ohne Überproduktion möglich?" Von Ernsto (de)
Die Unternehmer sagen: Löhne runter, weil sie Kosten sind.
Die Gewerkschaftsfunktionäre sagen: Löhne rauf, damit mehr gekauft werden kann.
Dies
"kurbelt" die Wirtschaft an.
Neoliberale sagen: Bring den Lohn am besten selbst noch mit, damit man mit den
Sklaven
konkurrieren kann.
Mir kommt es so vor, als ob sich "alle" (auch _widersprechende_) ökonomischen
Ratschläge (wie z.B. "Löhne rauf", bzw. "Löhne runter") aus der
Volkswirtschaftslehre
ableiten lassen (wie eine beliebige Ausage aus einem inkonsistenten
Axiomensystem).
Da mich diese Denkweise nicht weiterbringt habe ich mich für einen anderen Weg
entschieden:
Um mir grundsätzlich Gedanken über die Funktionsweise des "Kapitalismus"
("ökologische", "soziale", "freie", "deutsche", oder sonst wie geartete
Marktwirtschaften) zu
machen (kann der "Kapitalismus" überhaupt ohne Überproduktion funktionieren),
habe ich
ein paar einfache Modelle entwickelt.
Wirtschaftswissenschaftler haben mir geraten, dass bei der Modellierung ein
Unternehmer
ausreicht.
Auf die Einführung von Geld habe ich vorerst verzichtet, die Löhne werden in
Form von
Konsumgütern ausgezahlt.
Ernsto
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Ein Teilnehmer stellt diese neue Frage im Forum der VirGlob-SP
http://de.groups.yahoo.com/group/virglobdeutsch/
Als Mitwirkender in diesem Forum bist du eingeladen, bis zum 8. März 2009 an der
gemeinsamen Formulierung einer im politischen Alltag nützlichen Antwort
mitzuwirken,
über die ab 9. März 2009 abgestimmt werden kann.
Du kannst die Frage auch in unserem NEUEN strukturierten Forum diskutieren:
http://54904.dynamicboard.de/
Dein Moderator
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