Es folgt der erste Teil des “zusammenfassenden Copo†von Markus und mir :)
Viel Spaß beim Lesen.
Wir möchten darauf hinweisen, dass es während des CoPo einen Flashback
gibt, bitte achtet, um Verwirrungen zu vermeiden, auf die Zeiten. : )
Bei Fragen und Unklarheiten, einfach fragen ;)
<rpg>
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Zeit: MD 18.1010
Ort: Französisches Restaurant “C'est une urgenceâ€
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Es gab Gegebenheiten im Leben die unumstritten einen Komfort boten, den
Ibanis nicht mehr missen wollte. Dazu gehörten Ballettschuhe von
Papillon, Wärmedecken und Arbeitsplätze mit Gleitzeit. Eben letzteres
erlaubte es der romulanischen Gesetzeshüterin außerhalb der allgemeinen
Stoßzeiten ein gemütliches Frühstück zu sich zu nehmen. Anders als sonst war
sie jedoch weder in der Offiziersmesse noch in ihrem Quartier,
sondern befand sich in, bisweilen angenehmer Gesellschaft.
“Ein wenig bedenken habe ich ja schon hier zu essen...†sprach sie leise
aus, so das kein Cocktailpartyeffekt der Welt die Personen am
Nachbartisch in ihr Gespräch einweihen würde. Knutsen, der sich gerade
hinsetzte sah seine Kollegin etwas fragend an.
“Weshalb?â€
Sela beugte sich etwas vor und behielt den Blick des anderen dabei fixiert.
“Können Sie denn kein Französisch?†fragte sie und schon als seine
Lippen sich zu einem schmunzeln hinreißen ließen bereute sie ihre
Formulierung. Sie hob die rechte Hand und gab Aleksander zu verstehen
nun bloß keine Erwiderung darauf zu gehen. “C’est une urgence, dass
heisst so viel wie Ich benötige Hilfe. Das ist ein genauso schlechter
Witz wie auf die Karte eines Bolianischen Restaurants zu schreiben ‘Wir
nutzen nur frisches Fleisch’â€
Knutsen musste über die Übersetzung des Restaurantnamens leise lachen und
musterte Sela mit einiger Faszination, die sich offensichtlich recht
wohl zu fühlen schien.
"Wer lässt sich denn solch einen Namen einfallen?", meinte er und blickte
sich in dem ansprechend gemütlich eingerichteten kleinen Raum um. "Aber
schön eingerichtet ist es auf jeden Fall."
Das Restaurant war nicht sehr groß und geschmackvoll romantisch
ausgestattet. Die vorwiegend kleinen Zweiertische trugen neben hübschem
Geschirr aus echtem Porzellan Kerzen, die den Raum abends vermutlich
mangels umfangreichem künstlichen Licht in ein heimeliges Halbduster
hüllten. Momentan waren die Kerzen auf allen Tischen aber aus und
standen eher am Rand, und viele kleine Lichter in der Decke erhellten
den Raum, wie um einen strahlenden Morgen zu simulieren. Als Farbe an
den Wänden dominierte ein sanftes, dunkles Rot, welches mit den großen,
hellen Bildern mit Motiven aus Frankreich aus der alten und neuen Zeit
hervorragend kontrastierte.
Der Skandinavier fühlte sich an diesem Ort und vor allem jetzt in der
Gegenwart der Romulanerin sehr wohl. Sie hatten sich schon das eine oder andere
von dem Büffet geholt. Kellner wuselten zwar an den Tischen
umher, wirkten aber etwas überfordert, da alle Tische voll besetzt waren und
jeder zu irgendeinem Zeitpunkt irgendetwas wollte. Dieses
Restaurant zelebrierte das Essen und selbstverständlich waren alle
Speisen frisch, wofür die Gäste natürlich auch bereit waren angemessen
zu bezahlen, allerdings auch entsprechend perfekten Service
einforderten.
“Eine nette Atmosphäre, man hat ein wenig das Gefühl, dass man den Eifelturm
sieht wenn man hier raus geht.†Sela seufzte leise als sie sich an ihren
letzten Urlaub mit ihrer Schwester Aelana denken musste, den sie
gemeinsam in Paris verbrachten bevor sie ein Jahr später verstarb.
Es war eine reflexartige Gestik welche die Romulanerin dazu verleitete mit den
Fingern ihrer Rechten Hand über die Stelle ihrer Uniform zu
streichen unter der sie die Kette ihrer Schwester trug.
Der Augenblick war zu kurz um einen tiefgreifenden Einblick in die
Romulanerin zu erlangen, denn Sela schüttelte im nächsten Atemzug den
Kopf und lächelte. “Waren sie schon einmal in Paris Commander?â€
"Ein einziges Mal war ich in Paris, aber auch nur für ein Wochenende.",
nickte Knutsen, bevor er in ein Buttercroissant mit Orangenmarmelade
biss.
"Ich bin während eines freien Wochenendes während meiner Zeit auf der
Akademie nach Europa gebeamt, um mir die Stadt anzuschauen. Die Stadt
ist sehr schön; wie in vielen Städten in Europa wird sehr darauf
geachtet, die historischen Gebäude in ihrem ursprünglichen Zustand zu
belassen. Der Eiffelturm, der Louvre... und die hübsche Seine - die
Stadt ist durchaus ein Fest für die Augen."
Knutsen nahm einen Schluck seines Caffé Olé und wärmte seine Hände an der
warmen Tasse.
"Kennen Sie Paris, oder haben Sie sich Städte angeschaut, als Sie auf der
Akademie waren?", fragte der Skandinavier, der von den traurigen
Gedanken der Romulanerin nichts wissen konnte.
“Ja, ich bin in England aufgewachsen, im Grunde nur einen Katzensprung von
Frankreich entfernt - das letzte Mal war ich vor fünf Jahren dort
zusammen mit meiner Schwester. Das war zwischen meiner Versetzung von
der USS Marie Curie zur USS Gallantry.
Aber wenn sie mich fragen, dann stinken die Franzosen schon ziemlich...â€
lauter als sie wollte hatte die Romulanerin britischer Herkunft den
Vorwurf ausgesprochen. Eine kleine rundliche, und vermutlich auch noch
französische, Kellnerin, welche gerade das Teelicht auf ihrem Tisch neu
entzünden wollte sah die Sicherheitschefin pikiert an.
Peinlich berührt senkte Sela ihren Blick auf ihren Teller und beobachtete ihre
Hand, wie sie das Toast mit Marmelade zu ihrem Mund führte.
Knutsen, der aus der Tasse in seinen Händen gerade einen neuen Schluck hatte
nehmen wollen, musste sich dies verkneifen und sie schnell abstellen, um die
leckere und kostbare Flüssigkeit nicht auf die eine oder andere
Weise auf dem Tisch zu verteilen. Nun hatte er endlich eine gute,
wenngleich auch teure Bezugsquelle für anständigen Kaffee gefunden, da
wollte er jeden Tropfen genießen.
Die Kellnerin beeilte sich, das Teelicht zu entzünden und verschwand so
schnell wie sie ansonsten unauffällig war. Der Skandinavier vermutete,
daß der Service an ihrem Tisch nun gehörig leiden würde. Er blickte zur
Romulanerin hinüber und musste sich beherrschen, wieder die Fassung zu
erlangen und den Lachanfall zu umschiffen. Sela war die ganze Sache
immer noch peinlich.
"Mann, unglaublich.", hustete Knutsen und schüttelte seinen Kopf. "Ich habe
einen Bruder, der wäre jetzt im Boden versunken. Schade, daß er nicht
hier ist."
Knutsen wurde schlagartig etwas ernster, als er an seinen verschollenen Bruder
dachte, den er seit Jahren nicht mehr gesehen hatte und von dem er nicht wusste,
ob er noch lebte. Doch er verscheuchte die Gedanken.
Der Zusammenhang von Worten und dem Ausdruck in den Augen des Skandinaviers
weckten die Aufmerksamkeit der ehemaligen Counselor und ließen sie das
eigene Missgeschick vergessen. Sela fixierte Aleksanders Blick, welcher
ihr tunlichst versuchte auszuweichen.
“Ist alles in Ordnung?†fragte die blonde Frau und erhaschte Knutsens
Aufmerksamkeit, jedoch, wurden sie unterbrochen noch bevor der
hochgewachsene Mann ihr antworten konnte.
[Lieutenant Ibanis, wir benötigen ihre Unterstützung. Es handelt sich um den
Code
Blau Tri Sestri. Promenade Sektion 10-Beta] erklang eine Stimme aus
ihrem Kommunikator. Einen kurzen Augenblick sahen sich Aleksander und
Sela an. Sie konnten am Blick des jeweils anderen entnehmen, dass sie
beide wussten um welchen Code es sich handelte.
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Zeit: MD 18.0900
Ort: USB Atlantis
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Noch bevor unsere Helden von den Zwischenfall Kenntniss erhielten, begann
das Spiel bereits in den frühen Morgenstunden. Der Gegener hatte einen
strategischen Plan erdacht um den weißen König Schach-Matt zu setzen.
In einem dunklen Raum, in einem Teil der Station, der so viele technische
Differenzen aufwies, dass er bisher noch nicht freigegeben werden
konnte, trafen sich eben jene dunkle Gestalten, in deren Hände ein
großteil der Fäden zusammenliefen, die sich wie ein Geschwür durch das
Geschehen auf der Atlantis gezogen hatten.
Die künstliche Lichtquelle an der Decke des Raumes flackerte bedrohlich und
enthüllte in ihren kurzen Intervallen immer wieder jene Personen, die
versuchten sich in den Schatten zu verbergen. Mit jedem Mal, in welchem
das Licht auf den hochgewachsenen Mann in der mitte des Raumes fiel
konnte man mehr der boshaftigkeit seiner Person erahnen.
Seine tief schwarzen Augen fixierten seine beiden Untergebenen, welche sich vor
ihm an die Wand gedrückt hatten.
"Ist alles vorbereitet?" wollte er wissen und sein tiefer Bass hallte von
den metallenen Wänden wieder. Die beiden Romulaner tauschten einen
kurzen Blick aus bevor die Frau vortrat. Ihr nicken glick einem
ehrfürchtigen senken des Kopfes.
"Alles ist nach ihren Wünschen ausgerichtet Sir."
"Gut." nickte der Unbekannte Romulaner und wandte sich ab, um in den Teil des
Raumes zu verschwinden, den das Licht nicht erreichen konnte. Seine
Schritte erklangen, ob des gemäßigten Ganges, bedrohlich.
Erst als er beinahe an der Wand angekommen war wurden seine Bewegung
gezielter und agressiver. Er griff nach etwas. Mit einem rascheln von
Ketten erklang ein dumpfes Stöhnen. Doch noch bevor man dieses Geräusch
wahrnehmen konnte wurde es von etwas anderem Übertönt. Mit einem weit
aus lauteren poltern landete der Körper des Mannes in Starfleet Uniform
auf dem Boden. Das schmerzliche stöhnen quittierte der kommandierende
Romulaner mit einem Tritt in seinen Rücken.
"Verweichlichte, eingebildete Brut." knurrte er und lehnte sich zu seinem
Gefangenen
hinab und zwang ihn durch den Druck seiner Hand unter dem Kinn, ihn
anzusehen. Der Offizier, dessen Gesicht von Misshandlung sprach und an
vielerlei Stellen getrocknetes Blut aufwies, konnte kaum die Augen offen halten.
"Ihr seid eine Pest für diesen Quadranten. Ihr seid wie Maden,
Parasiten des Universums. Doch wir werden euch zerquetschen und das an
uns reißen was dem Reich gebührt."
Der Romulaner zog seinen unfreiwilligen Gast höher in dem er seinen Hals
packte. Das Röcheln klang bedrohlich, während er immer fester zudrückte
und den rothaarigen Mann letzendlich doch wieder zu Boden fallen ließ,
wo er nach Luft schnappte.
"Wann können wir beginnen?"
Dieses Mal war es Tre'Thor der sich äußerte "Um 0945 Uhr ist Chiyo auf dem Weg
zu einem Treffen mit ihren Anhängern. Sie wird wie immer von zwei ISIS
Mitgliedern begleitet. Die Sicherheit an Bord wird mit anderen Dingen
beschäftigt sein, dafür haben wir gesorgt."
"Gut."
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Zeit: MD 18.0945
Ort: Promenade
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"Höchste Vorsicht. Ich möchte keinen weiteren Zwischenfall." Keon sprach leise
in die Kommunikatoreinheit an seinem Kragen. Er war mit Major Vaughn
unterwegs, dessen Hüftknochenfraktur mittlerweile wieder wieder verheilt war.
Zwar waren sie beide nicht sonderlich über die Anwesenheit des
jeweils anderen erfreut, doch unter dem Druck der erhöhten Wachsamkeit
waren Keon und Vaughn unbestritten die Starbesetzung.
Der Andorianer war einige Schritte vorgelaufen um sich umzusehen. [Das ist
mir bewusst Keon.]die Stimme des Majors klang selbst durch den
Kommunikator mehr als genervt. [Clear. Ihr könnt weiter.]
Arias selber behielt die Präsidentschaftskandidatin im Auge und coverte sie so
gut wie es ihm möglich war. Nach dem Anschlag auf Monij war
jedes Mitglied seines Teams darauf sensibilisiert worden noch mehr
Aufmerksamkeit auf ihre Arbeit zu legen. Es ging hier nicht um das
Ansehen von ISIS, sondern um die Unversehrtheit ihrer Klienten. Wer auch immer
dahintersteckte, und Keon bezweifelte das ein ominöser
Unteroffizier der Drahtzieher gewesen war, die tatsächlichen Absichten
kannten sie nicht.
“Ist das ein Stress...†Yokinobu, deren aufdringliches Parfüm wie
betäubend
auf Keon wirkte, sah ihren Bodyguard mit einem gespielten seufzen an.
“Sie möchten nicht auch auf der Krankenstation enden Ma’am?†fragte der
Bajoraner so freundlich wie es die momentane Situation zuließ. Einen
herannahenden Reporter hielt der gewissenhafte Mann die Linse der Kamera zu. Wie
Fliegen, die das Licht suchten.
“Mir wird nichts passieren, sie wissen doch wer ich bin. Ich bin Chiyo
Yokinobu...â€
“Das weiß ich, aber können wir nun weitergehen Ma’am?†ohne Rücksicht
auf
Feinfühligkeit drängte Arias Hand, welche auf ihrem Rücken lag, dazu,
endlich weiterzugehen.
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Zeit: MD 18.0955
Ort: Promenade
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Unter all den verschiedenene Individuuen fielen sie nicht weiter auf.
Arrogant und Nachlässig waren das Personal der Sternenflotte. In ihrem
eigenen Raum fühlten Sie sich Sicher vor den Klauen ihrer Feinde, doch
dem war nicht so. In ihrem Regime stellte man wichtigen Personen mehr
Begleitschutz an die Seite als zwei solcher Amateure.
Litan hatte sich in der Menge der Zuhörer versteckt, sie war sehr unauffällig
gekleidet und ging nahtlos im bunten Treiben unter. Tre’Thor und sie
besaßen keine Kommunikationseinheiten, denn der Gebrauch dieser war
nachhaltig nachzuweisen, wenn sie sich in den Funk der Station
einklinken mussten. Doch dies war auch nicht nötig. Ihr Partner und sie
arbeiteten mehr als eine Dekade gemeinsam, sie kannten sich in und
auswendig.
In diesem Moment erhob ein dunkelhäutiger Offizier der Sternenflotte neben ihr
seine Stimme und sprach in seinen Kommunikator. “Lieutenant al
Jittad an Lieutenant Keon. Hier ist soweit alles ruhig, keine
Auffälligkeiten. Miss Yokinobus Rede kann beginnen.â€
Der Offizier betätigte erneut seinen Kommunikator und die Leitung schloß
sich. In einem Moment der Unachtsamkeit blickte Litan kurz zu al Jittad, und
ihre Augen trafen sich. Die Romulanerin erschrak innerlich und
mahnte sich zur Unauffälligkeit, doch anscheinend hatte sie schon die
Aufmerksamkeit des Menschen erregt. Seine Augenbrauen zogen sich kurz
zusammen, und er blickte Litan prüfend an. Diese tat nun das einzige,
was ihr in diesem Moment instinktiv einfiel: Sie erzwang sich mühsam ein
möglichst schüchternes Lächeln und wandte den Kopf wieder ab. Aus den
Augenwinkeln sah sie befriedigt, wie der Mensch grinste.
“Ma’am.â€, nickte er ihr zu und wandte sich ab. In diesem Moment betrat
Yokinobu mit ihrem Bewacher das Podium.
“Hwiiy veruul, Litan!â€, brummte die Romulanerin für jeden anderen
unhörbar.
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Zeit: MD 18.1005
Ort: Promenade
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"Mit Euren Stimmen, verehrte Mitbürger, werden wir die Föderation gemeinsam
wieder erstarken lassen! Ich werde mich persönlich dafür einsetzen, nach neuen
Rohstoffquellen zu suchen, um diese Krise zu lösen. Dieses
Wurmloch...", Yokinobu wies mit einer entschlossenen Geste bei ihren
Worten in Richtung Weltall hinter ihr, wo sich ungefähr das Wurmloch
befand. Niemand im Raum zweifelte an ihrem Willen und an ihren Worten.
"...ist eine hervorragende Möglichkeit, um neue Vorkommen zu erschließen. Und
damit haben wir schließlich auch wieder die Möglichkeiten, um unsere
Flotte zu verstärken und in der Peripherie - gerade hier an der Grenze
zum romulanischen Reich - wieder Präsenz zu zeigen und gleichermaßen für
Recht und Ordnung zu sorgen!"
Die Anhänger von Yokinobu, innerhalb dieses Publikums eindeutig in der
Überzahl, spendeten für ihre Worte tosenden Beifall. Keon Arias, der zum
Schutz neben der Präsidentschaftskandidatin stand, ließ seinen Blick
prüfend über die Menschenansammlung schweifen. Er versuchte
Auffälligkeiten im Verhalten auszumachen, konnte aber nichts entdecken.
Alle Zuschauer, die er direkt anblickte, ob nun eher kritischer oder
zustimmender Natur, waren bei Yokinobus Rede und mit nichts anderem
beschäftigt.
An einem Rand des Publikums hatte sich eine größere Anzahl von Kritikern
in einem Pulk versammelt, die ihrem Mißfallen deutlich Ausdruck
verliehen und dadurch klar als solche erkennbar waren. Sie versuchten
die Kontrolle über das Publikum zu erlangen, die Stimmung zu kippen und
die Anhänger von Yokinobu zu behindern. Wegen ihres Zusammenhaltes und
ihrer Ordnung hatten sie dabei auch durchaus Erfolg. Arias gab Vaughn,
der näher am Publikum stand, ein Signal und einen Wink sich um die
Auflösung der Kritiker zu kümmern.
Der Andorianer nickte und begab sich zu der Ansammlung, wo er erstmal
beschäftigt war, mit den Anführern der Gruppe zu diskutieren. Es war für Keon
klar ersichtlich, dass die Gruppe sich nicht bereitwillig fügen
wollte. Es verwunderte ihn etwas, weil solche Leute im Allgemeinen
professionellen Sicherheitsleuten nie Paroli boten, sondern recht
schnell einknickten. Gerade als Vaughn gegenüber einem der Anführer
sanfte Gewalt anwenden wollte, um ein Zeichen zu setzen, brandete neuer
Beifall in der restlichen Menge auf.
In diesem Augenblick wurde Keon durch einen grellen, roten Lichtblitz von
der gegenüberliegenden Seite der Promenade geblendet. Er riss sofort die Hand
vor die Augen, um sie zu schützen. Doch der Bajoraner merkte
sofort, dass hier professionelles Gerät eingesetzt worden war, denn die
rote Färbung vor seiner Sicht verschwand selbst bei geschlossenen Augen
nicht. Er war für einige Sekunden schachmatt gesetzt. Plötzlich spürte
er einen energischen Stoß von hinten, der ihn nach vorne von der Empore
in die Menge taumeln ließ. Anscheinend hatte sich jemand hinter ihn
geschlichen, als er abgelenkt gewesen war.
Der Bajoraner griff an seinen Kragen um die Kommunikationeinheit zu
berühren, er musste Vaughn zurück zu sich beordern. Doch noch bevor er
diesen Gedanken umsetzen konnte, hörte er wie die Menge in Panik geriet
und der Raum von angsterfüllten Schreien erfüllt war.
"Was soll das? Lassen Sie mich los! Das wird ein Nachspiel haben, ich stehe
als Präsidentschaftskandidatin unter diplomatischem..." Die tobende
Stimme Yokinobus erstarb in der Menge. Ein Phaserschuss ertönte, und
Keon fluchte in seiner Muttersprache. Er fühlte, wie viele aus der Menge über
ihn stolperten und die Panik der Gemeinschaft Ausmaße erreichte,
dass sie in heillosem Durcheinander zu fliehen begannen. Der Bajoraner
hoffte, dass es Vaughn besser erging als ihm. Doch irgendwie glaubte er
das nicht; die ganze Aktion sah sehr geplant aus.
Keon berührte den Sternenflottenkommunikator an seiner Brust “Lieutenant
Keon an die Sicherheit der Atlantis. Massenpanik in Sektion 10-Beta,
Waffennutzung und mutmaßliche Entführung der Kandidatin.â€
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Zeit: MD 18.1020
Ort: Französisches Restaurant “C'est une urgenceâ€
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Der frisch gebrühte Kaffee der Romulanerin blieb verwaist auf dem Tisch
zurück, als sich Ibanis erhob und mit schnellen Schritten die Lokalität
verließ. Eine Kellnerin konnte ihr nur knapp ausweichen, doch Sela nahm
es weder wahr, noch hörte sie den empörten Ruf der ihr nachhallte.
Vielmehr hörte sie ihr eigenes Blut rauschen.
Code Blau stand für eine Massenpanik und Tri Sestri für eine Entführung.
Doch der Fakt, der ihr förmlich das Adrenalin in die Adern jagte war,
dass auf Sektion 10-Beta der Promenade, die Präsidentschaftskandidatin
Yokinobu eine Debatte führte.
Knutsen folgte der Romulanerin auf dem Fuße und fluchte innerlich, als er sich
ebenfalls die Bedeutungen der Codes ins Gedächtnis rief. Eine
Massenpanik auf der Promenade konnte alles bedeuten, und er hoffte, dass es
zumindest keine Toten oder schwer Verletzten gab. Von der Rede
Yokinobus wusste er zu diesem Zeitpunkt nichts.
Außerhalb der Hörweite der Gäste des Restaurants berührte die
Sicherheitschefin
ihren Kommunikator. "Ibanis an al-Jittad, Bericht." forderte sie und sah weder
nach links, noch nach rechts, als sie von dem kleinen
Treppenabsatz auf den Hauptteil der Brücke trat.
[Ma'am ich bin mir nicht sicher, das ISIS Team wurde außer Gefecht gesetzt.
Durch Schüsse geriet die Menge in Panik und Yokinobu wurde vor unseren
Augen verschleppt, ohne das wir etwas tun konnten.]
Die Romulanerin fluchte bitterlich in der Sprache ihrer Mutter und verfiel
in einen Laufschritt, der sie über die Promenade führte.
Lieutenant Commander Knutsen hatte sie bereits vergessen und bemerkte seine
Anwesenheit erst, als sie beide vor der Sektion zum stehen kamen, in
welcher die Panik sich ihr Domizil errichtet hatte. Zeitgleich mit ihr
kamen auch ihre eigenen Leute sowie Marine Captain Jemkar an. Alle
versuchten sich einen groben Überblick über das Ausmaß der Situation zu
machen. Sela war die erste, die sich mit Befehlen an ihre Mitarbeiter
wandte. Nimashet wartete einen Augenblick, bis sie ihren Marines befahl
sich an die Anweisungen der Sicherheitschefin zu halten.
“Ich versuche in den Raum zu gelangen um zu sehen was es mit der Entführung
auf sich hat. Ms. Jemkar, können Sie dafür sorgen, dass hier aufgeräumt
wird?†wandte sich die Romulanerin dann an ihre Kollegin.
Diese nickte “Das gehört mittlerweile ja zur Routine.†gab sie trocken
zurück aber nickte zustimmend.
Zum ersten Mal, seit sie das Restaurant verlassen hatte, ergab sich die
Möglichkeit ihren Begleiter zu mustern. Aleksander, der rein aus
Instinkt mitgekommen war, obgleich er ohne Waffe hier maximal erste
Hilfe leisten konnte, erwiderte den Blick.
“Keine Waffe nehme ich an.†Sela pfiff einen Crewman zu sich zurück, der
mit
schnellen Schritten bei ihr war. “Sie kümmern sich darum, dass die
Krankenstation informiert ist." Mit diesen Worten griff Ibanis nach
seiner Waffe und wandte sich dann dem Operationoffizier zu.
"Ich würde gerne behaupten, dass ein Betäubungsschuss das letzte Mittel ist,
aber bei Gegenwehr setzen Sie ihn ein. Noch mehr Tumult sollten wir
vermeiden. Verletzte an die Seite und stark Verwundete per
Notfalltransport. Was erzähl ich Ihnen, sie waren Taktiker...†Die
Romulanerin schnaufte kurz und machte sich auf den Weg den Raum zu
erreichen, wo sie ihren Stellvertreter, Keon und Vaughn vermutete.
“Warten Sie, ich komme mit ihnen.†mit einigen wenigen Schritten hatte
Aleksander aufgeholt und justierte seinen Phaser auf einen niederen
Betäubungsschuss. Noch immer kamen ihnen Menschen entgegen, einige von
ihnen schienen so in Panik zu sein, dass sie gar nicht wussten, wohin
sie laufen sollten. Einigen wenige hatte es zu Boden gerafft, wo sie
beinahe zertrampelt wurden.
“Nur weil ich klein bin, heisst das nicht, dass ich nicht auf mich aufpassen
kann!†konterte Sela.
“Keine Sorge, davon bin ich überzeugt, aber wenn ich hier bin kann ich
verhindern, dass sie einen Alleingang starten.â€
Ibanis und Knutsen zogen immer wieder einzelne Personen an die Seite, welche
sie nicht der Masse überlassen wollten. Ein Körper nach dem anderen
verschwand in einem hellen Licht, auf dem Weg zur Krankenstation -
welche höchstwahrscheinlich bereits in Bereitschaft war.
Eine Besserung war trotz der verstrichenen Zeit nur sehr langsam zu erkennen.
Als sie in die Nähe des Raumes kamen, in welchem Yokinobu ihre Rede
gehalten hatte, erblickten sie Vaughn auf dem Boden liegen. Er hatte
sich an eine Seitenwand gerettet, wo er vor den Füßen der vorbei
stürmenden Masse sicher war. Ibanis und Knutsen hockten sich schützend
vor ihn und drängten die Masse damit von seinem Körper weg. Es war
offensichtlich, daß der Andorianer irgendwie verletzt war, da auf seinem
Gesicht trotz jeden Stolzes leichte Anzeichen von Schmerz ablesbar
waren, die beide Sternenflottenoffiziere erkannten.
"Was ist hier passiert?", fragte Ibanis kurz und knapp.
"Es ging sehr schnell.", antwortete Vaughn. "Zwei Romulaner, eine Frau und
ein Mann, haben Yokinobu entführt. Sie sind in Richtung des
Rotlichtviertels verschwunden. Der Mann hatte die
Präsidentschaftskandidatin auf dem Rücken, sie war bei Bewusstsein."
"Wo ist Keon?", erkundigte sich die Sicherheitschefin weiter.
"Weiter vorne. Ich glaube, irgendwas ist mit seinen Augen.", gab der Andorianer
Auskunft und Ibanis eilte fort, nicht ohne Knutsen einen Wink zu geben
sich um Vaughn zu kümmern. Knutsen nickte und versuchte zu eruieren, was mit
dem Andorianer passiert war; er konnte allerdings keine äußeren
Anzeichen einer Verletzung entdecken. Vaughn schien nur nicht aufstehen
zu können.
"Benötigen Sie ärztliche Hilfe, was ist mit Ihnen passiert?", fragte der
Skandinavier. Der Andorianer schnaubte gereizt.
"Auf jeden Fall kann ich in dieser Verfassung kaum mit auf die Jagd nach den
Entführern. Ich war dabei eine Ansammlung von Kritikern aufzulösen.
Einer von denen hat mich niedergeschlagen, als die Entführung begann.
Danach gab es eine Panik und viele der Flüchtenden sind über mich
gelaufen. Sieht so aus, als hätte ich wieder irgendwas mit der Hüfte."
Knutsen nickte und betätigte seinen Kommunikator.
"Lieutenant Commander Knutsen an Krankenstation. Erfassen Sie das Signal von
Major
Vaughn vor mir und beamen Sie ihn hier raus. Er benötigt ärztliche
Versorgung."
['Verstanden.']
Die Antwort war kurz und knapp, und der Andorianer vor ihm löste sich bald
darauf in Luft auf. Der Skandinavier machte sich auf die Suche nach
Ibanis und Keon.
Als der hochgewachsene Offizier seine Kollegin und den Bajoraner in dem
heillosen Durcheinander ausmachen konnte, versuchte er auf schnellsten
Weg zu ihm zu gelangen. Doch auch noch hier in den Räumlichkeiten war
die Panik noch allgegenwärtig. Personen, die bisher versteckt ausgeharrt
hatten, wurden von Mitgliedern der Sicherheit und teilweise auch schon
der medizinischen Abteilung hervorgeholt. Andere rannten noch immer,
ohne Sinn und verstand umher.
In Hörreichweite kam Aleksander erst, als ihn weniger als drei Schritte
von der Romulanerin entfernte. Sie war vor Keon auf die Knie gegangen
und redete leise mit ihm, während sie sich versuchte etwas
durchzusetzen, was aussah, als wollte sie ihn dazu bewegen seine Augen
zu öffnen. Die bronzefarbende Färbung ihrer Ohrspitzen verriet Knutsen,
auch wenn er sie noch gar nicht lange kannte, dass sie bereits ärgerlich war -
wohl darüber, weil Keon sich weigerte.
“Still halten, Augen öffnen und auch wenn ich weiß, dass Männer ungern zwei
Dinge gleichzeitig tun: Reden Sie bitte, was geschehen ist.†knurrte
Sela und setzte einen leisen Fluch hinterher, der anhand der harten
Vokale als Romulanisch eingestuft werden konnte.
Mit einem Mal hatte sie Keons Hände weggeschoben bekommen und hielt nun
sein linkes Auge auf. Ihre andere Hand suchte nach einer kleinen Lampe,
welche sie bei sich trug um den Reflex seiner Augen zu testen.
“Sehen Sie etwas Lieutenant?â€
“Viele bunte Punkte aber der Rest ist verschwommen.â€
“Es könnte die Nutzung eines Laserlichts gewesen sein, wenn dem so ist
haben sie Glück das sich ihre Hornhaut nicht beschädigt wurde.†Sela,
die durch ihre Ausbildung zumindest ein wenig medizinische Kenntnis
besaß, wirkte in diesem Moment überzeugend kompetent.
“Aber es ist verschwommen.†klagte Keon, der, wie jeder Mann, einfach dazu
veranlagt war zu jammern.
“Ja, weil ihre Augen gereizt sind, nicht zukneifen sondern offen lassen - es
wird sich bessern.†versprach sie.
Während sich Ibanis um den Bajoraner kümmerte, beobachtete Knutsen, daß nicht
alle in diesem Raum in Panik verfallen waren. Es gab auch wenige, die am Rand
stehen geblieben waren und das Geschehen beobachteten. Vielleicht
waren einige dieser Personen auch zum Zeitpunkt der eigentlichen
Entführung geistesgegenwärtig genug gewesen, einige Details
wahrzunehmen. Ibanis blickte sich inzwischen nach Hilfe suchend um.
“Halten Sie ihn fest, ich suche nach etwas, mit dem wir seine Augen ausspülen
und etwas beruhigen können.â€, meinte sie zu Knutsen und wandte sich kurz ab,
um in einen abgetrennten Nebenraum zu gehen. Keon versuchte mit den Fingern in
seinen Augen zu reiben, wie um den roten Schleier damit
vertreiben zu können. Doch der Skandinavier hielt ihn mit einer Hand
zurück.
“Lassen Sie das lieber, sonst ziehen Sie ihre Augen noch ernsthaft in
Mitleidenschaft.â€
Keon knurrte etwas unverständliches, wahrscheinlich bajoranisch, aber hielt
tatsächlich still.
Ibanis kam kurze Zeit später mit einer kleinen Phiole zurück, die sie wohl aus
einem Replikator geholt hatte, und kniete sich erneut neben den
Bajoraner. Vorsichtig hielt sie nacheinander die Lider beider Augen fest und
träufelte ein paar Tropfen der trüben Flüssigkeit in Keons Augen,
während Knutsen ihn stützte.
“Augenbalsam?â€, vermutete der Skandinavier, und Ibanis brummte zustimmend,
während sie sich auf Keons Augen konzentrierte.
Nachdem beide Augen versorgt waren, wandte sich Ibanis wieder ab, und ließ den
Bajoraner mit ein paar Lidschlägen die Flüssigkeit im Auge verteilen.
“Besser?â€
“Das hat schon ein wenig geholfen. Immerhin bin ich nicht mehr total blind
und kann Schemen und Umrisse wieder sehen. Ich vermute, in einigen
Minuten bin ich wieder klar.â€, meinte er beruhigt und richtete sich
langsam auf.
“Dann können Sie uns nun erzählen, was sie mitbekommen haben und was mit
Yokinobu ist.†verlangte die Sicherheitschefin zu wissen, ihr Tonfall
machte unmissverständlich klar, dass die Zeit ihnen im Nacken hing.
“Ich weiß es nicht, nach dem gleißenden Licht konnte ich nichts mehr sehen.
Ich habe Schüsse gehört, Schreie und vor allem den von Yokinobu. Sie
verhallte in Richtung Seitenausgangâ€, Keon deutete auf eine kleine
unscheinabre Tür, die jetzt nur noch angelehnt war “sonst kann ich ihnen
nichts sagen.â€
“Das ist aber keine sehr gute Antwort.†der unverkennbare arabische Dialekt
in der Stimme von Selas stellvertreter machte es stellenweise etwas
schwer ihn zu verstehen.
“Hassam?†hakte Sela nach und stand dann auf, um zumindest ansatzweise auf
der gleichen Augenhöhe zu sein.
“Der Korridor mündet nicht nur in das Rotlichtviertel der Station.â€
antwortete er und blickte seine Chefin an.
“Nun rücken Sie mit der Sprache raus.†verlangte sie.
“Der gesperrte Teil der Station. Die Arbeiten dort sind noch nicht ganz
abgeschlossen, teile der technischen Leitungen liegen noch offen und in
manchen Sektionen existiert keine Schwerkraft.†warf Arias ein und ließ
sich von Lieutenant Commander Knutsen aufhelfen. Sein eingeschränkte
Sicht ließ ihn noch immer etwas wacklig auf den Beinen zurück, doch es
wurde besser.
“Exakt.†al Jittad nickte zustimmend und schenkte dem Bajoraner nur einen
kurzen Blick bevor er sich wieder Sela zuwandte. Die Romulanerin schnaufte und
wog die Möglichkeiten ab die ihnen zur Verfügung standen.
“Wir können nicht warten bis sie auftauchen. Wenn wir einen Anhaltspunkt
haben sollte nwir dem nachgehen.†entschied Sela.
“Die Computersensoren? Wir könnten prüfen ob der Computer nicht
Möglichkeiten hat sie zu lokalisieren.†schlug Aleksander vor. Doch
Hassam schüttelte den Kopf.
“Nein, in diesem Teil sind wir blind, weswegen wir die Zugänge
überwachen.â€
“Bei unserer Personallage? Wann wollten sie mir das schonend beibringen?â€
Sela war fassungslos, denn sie hatte in den vergangenen Tagen ganz
sicher niemanden an diese Korridore gestellt. al Jittad wollte zwar
etwas erwiderte, jedoch hob sie nur die Hand. “Später. Jetzt geht es um
ein Leben.
Wir beide werden uns zwei unserer Leute nehmen und mit Regelmäßigem
Funkkontakt durch den verlassen Trackt gehen und versuchen ihnen auf die
Schliche zu kommen. Sie stellen das Team zusammen Hassam, ich
informiere die Führungsoffiziere und die OPS Abteilung.†Ibanis hatte
eine klare Entscheidung getroffen, die es nun umzusetzen gab.
“Nicht nötig, OPS weiß bescheid.†sagte Knutsen und wandte sich kurz ab um
seinen Kommunikator zu aktivieren.
“Und wenn nehmen Sie nur einen weiteren mit, denn ich werde auch mitkommen.
Immerhin habe ich auch Interesse an dem Überleben von Yokinobu.†mischte sich
Keon ein. Sein Tonfall machte klar, dass es ihm durchaus ernst
war.
“Und ich werde auch mitkommen, bevor ich hinter meinem Schreibtisch
einzurosten drohe.â€, meinte Knutsen entschlossen. “Vielleicht können Sie
einen erfahrenen Taktiker in ihrem Team gebrauchen.â€
Sela seufzte und blickte die drei Männer nacheinander an. “Nun gut. Wir
werden so lange wir möglich erfasst bleiben?†Aleksander nickte
zustimmend.
“Wir bleiben zusammen, keine Alleingänge und Heldentaten.†wies sie die
Gruppe an, die zu ihrem Missmut auch aus Abteilungsfremden Personal
bestand, welche sie nicht direkt einschätzen konnte. Sie hoffte das
beide verstanden, dass sie sich unter ihr Kommando gestellt hatten.
“Einverstanden.â€, nickte Knutsen zustimmend. “Die Örtlichkeiten dort
unten werden sehr
unübersichtlich sein, und wir müssen auf jeden unserer Schritte und
Handgriffe achten. Sie sagen, wo es lang geht, Lieutenant.â€
Ibanis berührte ihren Kommunikator um die Führungsoffiziere über die Lage und
auch ihre Entscheidung zu informieren. Wobei sie sich bereits darauf
gefasst machte, dass diese nicht auf wirkliche Gegenliebe stoßen würde.
Jedoch bekam sie das grüne Licht von Lagoyne und übergab die
administrative Verwaltung dieser Misere in die Hände der
Führungsoffiziere.
“Meine Herren, los gehts.†sagte die Romulanerin und Aleksander, der ihr am
nächsten stand, hob eine Augenbraue, als er sah, wie sie ihren Phaser
umjustierte, doch er ließ sich nicht zu einen Kommentar hinreißen
sondern vertraute auf ihre Gewissenhaftigkeit.
<to be continued>
</rpg>
<sum>
Zeit: MD 18.1010
Ort: Französisches Restaurant “C'est une urgenceâ€
Ibanis und Knutsen nehmen ein erstes gemeinsames Frühstück ein, dass durch
einen Notruf jäh unterbrochen wird. Code Blau Tri Sestri lässt auf eine
brenzlige Situation schließen.
Zeit: MD 18.0900
Ort: USB Atlantis
In einem dunklen Winkel der Station schmieden drei Romulaner finstere Pläne
gegen die Präsidentschaftskandidatin Yokinobu.
Zeit: MD 18.0945
Ort: Promenade
Yokinobu wird von Vaughn und Keon zum Raum ihrer Rede geführt.
Zeit: MD 18.0955
Ort: Promenade
Die beiden romulanischen Entführer Litan und Tre’Thor machen sich bereit.
Litan muss eine kurze Schrecksekunde überstehen.
Zeit: MD 18.1005
Ort: Promenade
Die Entführung beginnt. Keon und Vaughn werden schachmatt gesetzt.
Zeit: MD 18.1020
Ort: Französisches Restaurant “C'est une urgenceâ€
Ibanis und Knutsen eilen zum Ort der Entführung. Nachdem sie einen groben
Überblick über die Situation bekommen haben, trifft die Romulanerin die
Entscheidung nach der Präsidentschaftskandidatin zu suchen. Die Zeit
hängt ihnen im Nacken!
</sum>
submitted by
Jess & Markus
aka
Lt.j.g. Sela Ibanis, Sicherheitsromulaner
1st Lt. Keon Arias, Personenschutzbajoraner
Lt.Cmdr. Eirik Aleksander Knutsen, Schreibtischskandinavier
und viele viele npcs :)
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