Augsburger Allgemeine
Datum: 31.07.2007
Seite: 3
Sprachpannen
Von Tapferen Kartoffeln, Hühner-Hügeln und geschüttelten Meeren. Ein
höchst amüsantes Büchlein zur Urlaubszeit
von Doris Maier
Kommen wir direkt zur Sache: Wir möchten eindringlich warnen vor dem
Restaurant Los Cabales in Madrid. Denn hier lässt der Koch allen
Ernstes Lende von Spazierstock, Würste der Hölle oder Rasierapparat-
Rohbauten auf die Karte setzen. Da ist man noch am besten bedient mit
den Tapferen Kartoffeln, bevor Geheilter Manchego oder
Sattelschlepper drohen. Ihnen ist der Appetit vergangen? Das kann man
angesichts dieser ausgefallenen Spezialitäten durchaus verstehen.
Aber vielleicht ist auch dem Koch nicht ganz klar, warum denn niemand
die frische Spazierstocklende bestellt.
Speisekarten als weites Feld für Sprachunfälle
Nein, die Rechtschreibreform ist ausnahmsweise mal nicht schuld, aber
wohl das eine oder andere Übersetzungsprogramm oder der gute Bekannte
eines guten Bekannten in Seoul, Madrid oder Rimini, der gar nicht so
fließend deutsch spricht, wie er vielleicht zunächst vorgab. Auch das
ist eine Folge von Globalisierung und Massentourismus: Wer etwas auf
sich hält, informiert seine Gäste mehrsprachig - nicht immer korrekt,
nicht immer sinnvoll.
Zahlreiche schöne Beispiele hat der Langenscheidt-Verlag gesammelt
und als kleines, amüsantes Büchlein zur Urlaubszeit herausgebracht.
Sprachpannen aus aller Welt findet man darin und bezeichnenderweise
heißt es Übelsetzungen. Es zeigt: Gerade der gewissenhafte Versuch,
Wort für Wort oder gar Silbe für Silbe zu übersetzen, ist keine
Garantie dafür, dass es mit der Völkerverständigung klappt.
Und etwas höchst Tröstliches stellt man beim Blättern schnell fest:
Das Urlaubsziel ist ebenso gut beschildert wie der deutsche
Verkehrsraum - nur etwas unterhaltsamer. Etwa wenn der Strandbesitzer
fordert: Bitte lassen Sie den Liegestuhl unangetastet!
Die Commune Calcatoggio warnt: Durch geschütteltes Meer nicht
überwachtes gefährliches Baden. Der italienische Badeort Caorle will
Urlauber vor Autodieben schützen: Lassen Sie keine Wertsachen im
Auto! Schieben Sie Ihr Fahrzeug ab! Aber wohin denn nur? Nach Polen
vielleicht?
Da fühlt man sich doch in der Gardasee-Gegend sicherer, wo sich
Urlauber nicht vor herabstürzendem Geröll fürchten müssen. Die
Behörde von Campo hat vorgesorgt - mit einem Schild natürlich:
Achtung! Durchgang verboten für Steinschlag. Na also, geht doch,
Bürokratie kann auch sinnvoll sein.
Hier Schilda, da die Speisekarten, die selbstredend ein weites Feld
für Sprachunfälle sind. Irgendwie tragisch ist, dass Kartoffelknochen
Tomaten ...Oder... das durchaus feine Gericht Gnocchi di Patate al
Pomodoro sein sollen. Auch nicht appetitanregender: der Hühner-Hügel,
der in Nerja in Spanien feilgeboten wird.
Gar nicht ausmalen möchten wir uns die Folgen von Morgenlatte zum
kleinen Preis ab 7.30, die der Rosengrill (gepflegt speisen) in
Emmerich anbietet. Oder steht Ihnen der Sinn doch mehr nach
KunstiErwürgt Salat? Hierbei handelt es sich übrigens um die
bewundernswert mühevolle Übersetzung von Artischockensalat. Art-i-
Schocken-Salat! Ach, dann doch lieber Tordelli hansgemacht. Hans? Wer
ist Hans?
Fußball-Ventilatoren der Welt sind in Liverpool willkommen
Vielleicht ist Hans ein Freund des Ballsports. Dann ist er im Pub The
Albert in Liverpool ein gern gesehener Gast. Denn dort sind Fußball-
Ventilatoren der Welt willkommen. Das hat nichts damit zu tun, dass
in den meisten englischen Pubs, auch nach dem Rauchverbot, die Luft
zum Schneiden ist. Es liegt vielmehr daran, dass im Englischen das
Wort Fan direkt übersetzt nicht nur Anhänger, sondern auch Windmacher
heißt.
Rezension von:
Übelsetzungen, Sprachpannen aus aller Welt, Langenscheidt, 127 S.,
9,95 ¤
Hallo,
heute schicke ich euch einen Artikel aus der hiesigen Zeitung, der
etwas aus dem augenblicklichen Verhalten der Deutschen berichtet.
Vielleicht ist er nicht allen ganz verständlich, aber es lohnt sich,
sich durchzuboxen, weil auch viel aktuelles Vokabular drinsteckt. Ihr
dürft mich ruhig fragen........
Also viel Spaß
Ursula
Artikel - Medienarchiv Augsburger Allgemeine
Datum: 21.07.2007
Seite: 1
Geiz ist blöd
Konsum. Früher gab's den SSV, dann war auf einmal immer
Schlussverkauf. Doch die Billigmeierei ist aus der Mode gekommen.
Zumindest bei denen, die es sich leisten können / Von Christian
Imminger
Das waren Bilder damals in der Tagesschau: Zweimal im Jahr gab s
einen Pulk schiebender, sich gegenseitig auf die Füße steigender
Menschen zu sehen, die sich im Morgengrauen an irgendwelche Glastüren
irgendwelcher Einkaufszentren vorzugsweise im Ruhrpott drängten, um
schließlich bei Öffnung des Ladens selbigen zu stürmen, Wühltische
durchzupflügen und Kassierer zu bedrohen, derweil die Familie zuhause
vor dem Fernseher sich die Salzstängel in die ohnehin fassungslos
geöffneten Münder schob (am nächsten Tag kaufte man dem Bub dann
selbst die lang ersehnte Jeans). Vorbei.
Spätestens seit 2004 ist nämlich immer irgendwo Schnäppchenjagd, denn
da wurde das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb novelliert,
welche die Rabattschlachten bis dato strikt reglementierte: Lediglich
an je zwölf Werktagen Anfang und Mitte des Jahres durften auslaufende
Saisonartikel verbilligt verhökert werden, an den restlichen Tagen
galten gewissermaßen die Gesetzmäßigkeiten einer Apotheke: Der Preis
auf dem bisweilen gilben Etikett war wie in Stein gemeißelt, und dass
die Einzelhändler irgendwann ihre tatsächlich vorhandenen, teilweise
auf dem Land noch bis in die 80er verbreiteten weißen Kittel
ablegten, war schon das Höchste. Alles vorbei.
Dass man derzeit dennoch in den Innenstädten von Sale-, Reduziert-
und Alles muss raus!-Schildchen fast schon erschlagen wird, liegt an
der Erfahrung des Handels, dass der Konsument eben ein
Gewohnheitstier ist: Ende Juli war halt immer billig.
Doch billig darf es jetzt auch das ganze Jahr über sein, und das
nicht nur von Gesetzes wegen, sondern auch aus Sicht der Verbraucher.
Das mittlerweile schon sprichwörtliche Motto zu dieser Haltung
lieferte der wie Media-Markt zur Metro-Gruppe gehörende Elektroriese
Saturn: Geiz ist geil! heißt es da seit mittlerweile bald einem
halben Jahrzehnt, und dass die Einführung des Slogans in denselben
Zeitraum wie die Gesetzesänderung fiel, mag vielleicht kein Zufall
gewesen sein. Er fiel auf jeden Fall - zumal in Zeiten der Rezession -
auch auf fruchtbaren Boden.
Man kann es aber auch anders sagen: Avaritia - was daherkommt wie
einer der heutzutage schwer angesagten Kunstnamen eines
internationalen Konzerns nach der grob ge-schätzt zehnten Fusion, ist
die lateinische Bezeichnung einer der sieben Todsünden: Habgier und
Geiz. Dass das nun plötzlich geil sein sollte, ja: geil war und auch
der hilflose Konter der Kirche (Geiz ist gottlos) größtenteils, falls
überhaupt noch wahrgenommen, als eher folkloristischer Einsatz
abgetan wurde, zeigte zumindest zweierlei: dass nämlich ein Teil der
Gesellschaft schlicht nicht in der Lage, ein anderer aber plötzlich
nicht mehr willens war, mehr zu zahlen als irgend nötig - ich bin
doch nicht blöd!. Und dass in good old Germany, das doch so stolz war
auf eine gewisse Solidität, sich etwas änderte im Verhältnis zu den
Dingen. Vielleicht ja auch zu den Menschen.
Die geschickte (und gegen den kleinen Fachhändler gerichtete)
Verkaufsstrategie einer Großhandelskette mutierte jedenfalls rasch zu
einer Art Lebensgefühl - und kontaminierte als Wettstreit etwa um den
dicksten und zugleich am günstigsten erstandenen XXXL-Pentium-Rechner
mit 500-Mio.-GB-Festplatte auch noch den abseitigsten Party-Small-
Talk. Als Mittel zur Distinktion taugte plötzlich auch das
Schnäppchen, denn wer nicht clever war, war out.
Doch glaubt man Marktbeobachtern, scheint sich jüngst die Stimmung
wieder zu drehen. Augenscheinlichstes Indiz dafür ist vielleicht die
Tatsache, dass Saturn selbst bis Ende des Jahres von seinem Slogan
abrücken will. So dämmert den Unternehmen wohl allmählich, dass mit
einer Strategie des immer billiger auf Dauer nicht erfolgreich
wirtschaften ist, zumal in Stichproben nachgewiesen wurde, dass manch
vermeintliches Schnäppchen so günstig gar nicht war. Folge:
verärgerte Verbraucher, die bald sämtlichen Sonderangeboten
misstrauten und überdies bisweilen regelrecht frustriert wurden
angesichts der Unübersichtlichkeit im Unterholz so manchen
Preisgefüges. Prominentes Beispiel: der Telekommunikationsmarkt, bei
dem man in der Regel gar nicht die Zeit hat, sich durch den Wust an
Kleingedrucktem zu kämpfen, um tatsächlich das günstigste Angebot
herauszufischen.
Mögen die Preise teilweise auch noch so günstig sein, die
zusätzlichen Transaktionskosten - etwa die Zeit, die man in
Warteschleifen irgendwelcher Hotlines, mit dem Umtausch von Ware oder
in der Schlange vor Serviceschaltern zubringt - machten oft das
Kostenargument wieder wett. Die reine Orientierung am Preis ist
überholt, ist denn auch Trendforscher Peter Wippermann überzeugt. Und
neben Service und Beratung würden an die Unternehmen auch zunehmend
Anforderungen in puncto Nach- und Ganzheitlichkeit gestellt - Konsum
in Zeiten des Klimawandels eben.
Im Lebensmittelhandel ist das schon seit längerem zu beobachten: Dort
tummeln sich in den Bioläden längst nicht mehr nur die vormals
bespöttelten, einschlägig Verdächtigen aus dem alternativen Milieu,
und jeder Discounter, der auf sich hält, führt eine eigene Biolinie
im Sortiment. Letzteres Beispiel zeigt aber auch, dass der Preis
nicht gänzlich in den Hintergrund rückt: Mag sich im Zuge des
konjunkturellen Aufschwungs die Stimmung der Verbraucher laut GfK
(Gesellschaft für Konsumforschung) auch seit Monaten aufhellen, die
Einkommensschere geht in Deutschland dessen ungeachtet weiter
auseinander. Und so legten jüngst auch vor allem Aldi & Co. gehörig
zu.
So ist Qualität also wohl vor allem wieder geil für die, die es sich
leisten können, Geiz hingegen lediglich aus der Mode gekommen wie
Hosen mit Schlag. Sparen aus der Not aber ist weder Geiz noch geil,
ja: war es noch nie.
Cristo Redentor - Christus der Erlöser
Estatua de la Libertad - Freiheitsstatue
Und hier Belege aus dem Internet:
"Die Statue "Christus der Erlöser" wurde 1931 gebaut, ist 30 m hoch
und wiegt 1145 Tonnen. Sie ist von jedem Stadtteil zu sehen und wird
nachts beleuchtet!!"
"Die Freiheitsstatue auf der Insel "Liberty Island" am Hafeneingang
der Stadt New York ist seit 1984 UNESCO-Weltkulturerbe."
Gruß
Ursula
--- In udv@... hat "Elsa Hein Heberling" <hein_elsa@...>
geschrieben:
>
> und sagt man auf Deutsch:
> * Cristo Redentor (in Rio de Janeiro)Zuckerhut ist der Berg
>
> * Estatua de la Libertad (in New York) Freiheitsstatue???
>
> Lieben Gruß
>
und sagt man auf Deutsch:
* Cristo Redentor (in Rio de Janeiro)Zuckerhut ist der Berg
* Estatua de la Libertad (in New York) Freiheitsstatue???
Lieben Gruß
Allgemeine, 29.6.07
Blick nach Asien und Afrika Goethe-Institut Einsparung und
Umschichtung
München l dpa l Außenminister Steinmeier hat eine Reform der
Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik angekündigt. Gleichzeitig
lehnte er die Vorstellung einer deutschen Leitkultur als untaugliches
Bollwerk ab, da Deutschland keine kulturelle Sicherheit, sondern
kulturelle Offenheit brauche.
Nach der finanziellen Trendwende beim Goethe-Institut komme vor allem
in Asien und Afrika ab 2008 ein weiterer Schwerpunkt der
Kulturpolitik hinzu, sagte Steinmeier. Auf seinen Auslandsreisen habe
er die Erfahrung gemacht, dass ein Verständnis der kulturellen
Zusammenhänge auch die politischen Aufgaben besser begreifen hilft.
Gestern billigte das Präsidium des Goethe-Instituts die Pläne zur
Umstrukturierung des Zentrale in München. Geplant ist ein Abbau von
50 der 270 Arbeitsplätze. Betriebsbedingte Kündigungen soll es aber
nicht geben. Ziel des Umbaus der Zentrale sei vor allem die Stärkung
der Programmarbeit, sagte Generalsekretär Hans-Georg Knopp. Dafür
müssten im Inland wie im Ausland Kosten für die Infrastruktur gesenkt
werden.
Auf einer Betriebsversammlung des Goethe-Instituts haben unterdessen
Beschäftigten heftig gegen die Pläne demonstriert. Der Abbau von
Arbeitsplätzen in der Zentrale bei gleichzeitigem Abbau in den
Auslands-Instituten führe zu erheblicher Mehrarbeit, hieß es.
vielen Dank, eine schöne Woche wünsche ich allen. Elsa
Ursula Kuehl de Mones <ukmones@...> schrieb:
Liebe Elsa, da ist wohl etwas bei der Suche schiefgelaufen... man belässt es beim "33 Orientales", in der WIKIPEDIA habe ich auch "33 Orientalen" gefunden. Übrigens kann man dort auch andere Begriffe und Benennungen finden:
--- In udv@yahoogroups.de hat "Elsa Hein Heberling" <hein_elsa@...> geschrieben: > > los "33 Orientales"? Im Kalenderblatt von DW stand die 33 Unsterblichen. > Lieben Gruß > Elsa >
Jetzt Mails schnell in einem Vorschaufenster überfliegen. Dies und viel mehr bietet das neue Yahoo! Mail .
Liebe Kollegen,
heute sende ich euch wieder einmal einen Artikel aus der hiesigen
Zeitung (Augsburger Allgemeine v.12.6.07), von dem ich hoffe, dass er
euch interessiert.
Gruß´
Ursula
Bedrohte Kleinode der Sprache Deutsch Jury benennt die schönsten
aussterbenden Wörter
Berlin l dpa, AZ l Der Begriff Kleinod ist das schönste bedrohte Wort
der deutschen Sprache. Das hat die Jury eines bundesweiten
Wettbewerbs entschieden, wie der Initiator und Sprecher des
Wettbewerbs Das bedrohte Wort, Bodo Mrozek, am Montag der Deutschen
Presse-Agentur (dpa) in Berlin sagte. Das Wort steht für ein auf den
ersten Blick unscheinbares Ding, das jedoch einen hohen persönlichen
Wert haben kann, erklärte Autor Mrozek (Lexikon der bedrohten Wörter).
Genauso ist es auch mit manchen Wörtern: Man muss zwei Mal hinsehen,
um ihre Schönheit oder die persönliche Bedeutung zu entdecken. Ziel
des Wettbewerbs war nach Mrozeks Angaben der kreative und nicht ganz
bierernste Umgang mit der deutschen Sprache. Zahlreiche einst gängige
Wörter seien vom Aussterben bedroht und könnten schon der nächsten
Generation nichts mehr sagen.
Manche dieser Wörter hatten ihren Ursprung in Fremdsprachen - etwa
das Adjektiv blümerant: Es bezeichnet den Zustand eines leichten
Unwohlseins und leitet sich vom französischen bleu mourant
(sterbendes Blau) her.
Etliche der bedrohten Begriffe, so Mrozek, verschwinden mit den
Dingen, die sie bezeichnen, zum Beispiel die Wählscheibe.
Jugendliche, die mit dem Mobiltelefon aufgewachsen sind, kennen das
Wort nicht. Das Gleiche gelte für den Bandsalat, der kein Gemüse ist,
sondern eine verhedderte Tonbandkassette. Andere Begriffe sterben an
Altersschwäche oder werden von Neuwörtern gemeuchelt, sagt der Autor
und Jury-Vorsitzende. So seien die alten Wörter knorke und dufte fast
ausgestorben - wir finden alle Dinge heute nur cool.
Im Internet: bedrohte-woerter.de
Liebe Elsa,
da ist wohl etwas bei der Suche schiefgelaufen...
man belässt es beim "33 Orientales", in der WIKIPEDIA habe ich
auch "33 Orientalen" gefunden. Übrigens kann man dort auch andere
Begriffe und Benennungen finden:
http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Uruguays#Der_.E2.80.9EBefreier
.E2.80.9C_Lavalleja_und_die_.E2.80.9E33_Orientalen.E2.80.9C
Gruß
Ursula
--- In udv@... hat "Elsa Hein Heberling" <hein_elsa@...>
geschrieben:
>
> los "33 Orientales"? Im Kalenderblatt von DW stand die 33
Unsterblichen.
> Lieben Gruß
> Elsa
>
Hallo Elsa,
der Beruf heißt "Grafikdesigner". Und der Fachbegriff lautet "visuelle
Kommunikation".
Was genau man darunter versteht, kann man auf der folgenden Seite
nachlesen, wo auch noch Anderes dazu steht:
http://www.zeichenarchiv.de/
Viel Glück,
Ursula
--- In udv@... hat "Elsa Hein Heberling" <hein_elsa@...>
geschrieben:
>
> Im Unterricht sind wir gerade dabei Visitenkarte zu schreiben. Thema:
> Berufe und hier die Frage
>
> Diseñador gráfico: Grafikdesigner oder Grafischdesigner?
> Comunicación visual: (in Bezug auf Grafik)
>
> DAnke im Voraus,
> liebe Grüße
> Elsa
>
Im Unterricht sind wir gerade dabei Visitenkarte zu schreiben. Thema:
Berufe und hier die Frage
Diseñador gráfico: Grafikdesigner oder Grafischdesigner?
Comunicación visual: (in Bezug auf Grafik)
DAnke im Voraus,
liebe Grüße
Elsa
Es muss heissen “Bei
welcher Temperatur kocht Wasser?”
Liebe Grüsse
Kristin
De:
udv@... [mailto:udv@...] En nombre de Elsa
Hein Heberling Enviado el: Jueves, 22 de Febrero de 200711:51
a.m. Para: udv@... Asunto: [udv] wie sagt man......
De:
udv@... [mailto:udv@...] En nombre de Juan
Kupfer Enviado el: Viernes, 26 de Enero de 200712:28
a.m. Para: UDV-Group Asunto: [udv] Probemail für das
UDV Forum, ich würde gern wissen, wer diese Mail bekommt, bin für Rückmeldung
dankbar, Hans
Ausgabe: B-NORD Datum: 19.12.2006 Augsburger Allgemeine
Seite: 1 Artikel drucken
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Laufpass für die Kaltmamsell und den Hagestolz
Immer mehr Begriffe verschwinden - Wettbewerb soll das schönste
bedrohte Wort küren
Berlin (dpa/AZ).
Dem Barbier ergeht es ebenso wie dem Groschengrab und dem Schutzmann:
Viele einst gängige und vor allem auch eingängige deutsche Wörter
verschwinden mehr und mehr aus der gesprochenen und geschriebenen
Sprache. Der Kaltmamsell wurde im Lauf der letzten Jahre ebenso der
Laufpass erteilt wie dem Hagestolz, und auch der Bandsalat ist dabei,
sich zu verabschieden.
In einem bundesweiten Wettbewerb will eine prominent besetzte Jury
nun das schönste bedrohte Wort küren - und damit vor dem Vergessen
retten. Unter dem Vorsitz des Autors Bodo Mrozek (Lexikon der
bedrohten Wörter) werden unter anderen die Schriftsteller Jakob Hein
und Eva Menasse den symbolischen Preis - eine Käseigel-Plastik der
Künstlerin Laura Kikauka - verleihen. Jeder Teilnehmer darf nur einen
Begriff vorschlagen. Einsendeschluss ist der 28. Februar.
Neue, ausgewanderte und schönste Wörter werden bereits prämiert, nur
die alten Wörter bekommen bisher nicht die ihnen gebührende
Aufmerksamkeit, erklärt Mrozek. Dabei sind es oft die schönsten. Beim
Verschwinden eines Wortes sei es außerdem zu beklagen, dass mit dem
Begriff auch dessen Geschichte aus dem Bewusstsein verloren gehe,
schon der kommenden Generation nichts mehr sagen könnte. Wie viele
Wörter allerdings in den letzten Jahren aus unserer Sprache
verschwanden, sei unklar.
Die Teilnahme ist unter www.bedrohte-woerter.de oder per Post
möglich: Das bedrohte Wort, Postfach 550255, 10372 Berlin.
Das Colegio Novalis sucht für das Jahr 2007 einen/e Deutschlehrer/in
Wer hat Interesse?
Sie können uns anrufen!!
Tel 600.83.23
Mail: colegionovalis@...
WebSeite: www.colegionovalis.edu.uy
William VArela
Sekretariat
Ausgabe: B-GES Datum: 25.11.2006
Seite: 30 Artikel drucken
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Goethe darf hoffen
Erstmals wieder mehr Geld für die Institute im Jahr 2007
(dpa). Nachdem das Goethe-Institut in den vergangenen zehn Jahren
finanziell stetig auf Talfahrt war, soll nun die Wende erfolgen. Die
Große Koalition will mehr Geld geben und dadurch den Reformprozess
der Goethe-Institute dauerhaft absichern.
Dies erklärten die Kulturpolitiker Peter Gauweiler (CSU) und Monika
Griefahn (SPD) am Freitag in Berlin in ihrem gemeinsamen Antrag zur
auswärtigen Kulturpolitik. 2007 wird der Etat der Goethe-
Einrichtungen, die sich die kulturelle Darstellung Deutschlands im
Ausland auf die Fahnen geschrieben haben, um 13,5 Millionen Euro auf
rund 120 Millionen aufgestockt.
In dem Antrag an den Bundestag heißt es: Das Goethe-Institut wird
seine Präsenz in den Wachstumsregionen Asiens sowie in der islamisch
geprägten Welt des Nahen und Mittleren Ostens stärken und den Ausbau
in Ost und Südosteuropa konsolidieren. Griefahn wie Gauweiler
betonten, dass sie zugleich aber auch die weitere Existenz von
Instituten in EU-Ländern für nötig hielten. Griefahn: Die Frage ist
doch, wie gehen wir innerhalb in der EU miteinander um? Sind wir
schon so weit, dass wir auf eine nationale Kulturpolitik verzichten
können?
Ausdrücklich unterstützt wird in dem Antrag die von der Goethe-
Leitung angestrebte Organisationsreform. So sollen in der Münchner
Zentrale 70 Stellen abgebaut bzw. umgesetzt werden. Angestrebt wird
zudem eine engere Zusammenarbeit mit dem Deutschen-Akademischen
Austauschdienst und der Humboldt-Stiftung. Insgesamt gibt es 144
Goethe-Institute, davon 129 im Ausland.
Ausgabe: B-NORD Datum: 20.11.2006 Augsburger Allgemeine
Seite: 1 Artikel drucken
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Papas prägen Muttersprache
Hamburg (dpa). Für die frühkindliche Sprachentwicklung sind die Väter
wichtiger als die Mütter - weil sie weniger reden. Einer Studie zufolge
überfordern Frauen ihre Kinder in den ersten Jahren mit zu vielen
Worten. Forscher der Universität von North Carolina räumen mit der
verbreiteten Annahme auf, die Muttersprache werde vor allem durch
weibliche Bezugspersonen geprägt. Untersucht wurde, wie oft ein
Elternteil mit Kindern sprach und welche Satzmuster dabei benutzt
wurden. Ergebnis: Der Nachwuchs orientierte sich stärker an den Männern.
Subject: RE: [udv] Wie sagt man auf Deutsch " está en trámite" ? (los papeles están....
ja, besten Dank!!!!!!!!!
Darf ich noch bis Sonntag zwei neue Tests zur Korrektur schicken? Diese Tage war mir wirklich schlecht, morgen wird mir eine Ultraschalluntersuchung gemacht, sind es Nieren? die Leber? die rechte Seite schmerzt sehr. Jetzt bin ich 20 Kg schlanker geworden und die Beschwerden beginnen? Ist es wohl das Alter? Heute bin ich älter geworden. Snif, snif. Lieben Gruß Elsa
Ursula Kuehl de Mones <ukmones@adinet.com.uy> schrieb:
Hallo,
ich weiß nicht, ob ihr meine Antwort bekommen habt -
deshalb hier noch einmal:
Man sagt "in Bearbeitung", "ein Vorgang, ein Antrag... ist in Bearbeitung".
Darf ich noch bis Sonntag zwei neue Tests zur Korrektur schicken? Diese Tage war mir wirklich schlecht, morgen wird mir eine Ultraschalluntersuchung gemacht, sind es Nieren? die Leber? die rechte Seite schmerzt sehr. Jetzt bin ich 20 Kg schlanker geworden und die Beschwerden beginnen? Ist es wohl das Alter? Heute bin ich älter geworden. Snif, snif. Lieben Gruß Elsa
Ursula Kuehl de Mones <ukmones@...> schrieb:
Hallo,
ich weiß nicht, ob ihr meine Antwort bekommen habt -
deshalb hier noch einmal:
Man sagt "in Bearbeitung", "ein Vorgang, ein Antrag... ist in Bearbeitung".
Hallo,
ich weiß nicht, ob ihr meine Antwort bekommen habt -
deshalb hier noch einmal:
Man sagt "in Bearbeitung", "ein Vorgang, ein Antrag... ist in
Bearbeitung".
Gruß
Ursula
In dem Artikel von Ursula gibt es einen Link mit unzählig vielen
Informationen über regionalen Sprachgebrauch von einzelnen Wörtern und
Ausdrücken - mit Karten usw. Hier ist die Seite noch einmal, ist
wirklich interessant.
http://www.philhist.uni-
augsburg.de/lehrstuehle/germanistik/sprachwissenschaft/ada/