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Beiträge: Auszug der Beiträge anzeigen   (Nach Thema sortieren) Nach Datum sortieren v  
#30 Von: "Mattis Manzel" <mattismanzel@...>
Datum: Fr 22. Aug 2003 12:05
Betreff: Betrifft: Outing
mattismanzel
Offline Offline
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--- In terrahome@..., Hanspeter <iRhp@g...> schrieb:
> > Hallo,
> >
> > mich wuerde mal interessieren, wie viele Leute sich bereits fuer diese
> > Ideen ereifern. Wieviele erhalten diese Mail, wieviele lesen die
> > Mails, die sie ueber diese Mailingliste erhalten und wieviele
> > verfolgen die Updates der Webseite. Nur so aus Neugierde damit "man"
> > sich mal ein Bild machen kann...
> ____________________________________
>
> Grüß Dich, Phil!
>
> Deinen Beitrag finde ich fundiert und äusserst wertvoll.
> Bin kein Eiferer, aber bemüht, Mattis in Balance zu halten.
> Bin Techniker, 47, klassisch Elektro (Hochspannung bis
> Wetterbeeinflussung - Cloudbuster nach Wh. Reich) und
> habe einen LINUX Experten in meinem 19jährigen Sohn.
> Für fundiertere EDV-Themen würde ich ihn konsultieren.
>
> Stehe Dir für weitere Fragen selbstredend zur Verfügung.
>
> Hanspeter
>
Lieber Hanspeter,

Ich hab vor lauter Freunde nicht recht geblickt, wer da was geschieben
hat, und habe Dich und Phil verwechselt. Das ist das schöne daran. Man
kann nichts mehr rückgängig machen. Geschrieben, verlegt, gedruckt,
gelesen = alles mit einem Druck auf die return-Taste. Es ist ein Fest
der Liebe!

Ich danke dir für dein stabilisierend Ansinnen, ich mag auch kein
Eiferer recht sein, führwar aber drohte mir Heli Terra abzuschmieren,
ich sitz zum ersten mal im Cockpit (so wie ihr alle). Lasst uns
Balance halten. Ein kleiner Fluglehrer-mäßiger Stubs gegen den
Steuerknüppel und aus einer drohenden Trudelbewegung wird ein
entspannter Steigflug, thanks.

Freundlich stellst Du Dich vor, das ist Disskussionskultur. Es ist
schön, wenn man ein wenig mehr voreinander weiss. Es soll ja
schließlich gut werden hier. Grüss mal Deinen Sohn, auch icke setze
Hoffnungen in ihm, wa? In Hoffnungen setzen bin ick ja offenkundich
sowieso der Jrößte ;-)

So bitten wir dann also die Sicherheitsgurte anzulegen, die Sitzlehnen
in aufrechte Position zu stellen und das Rauchen einzustellen
(R-r-r-räusper!)

ciào

mattis


> --
> COMPUTERBILD 15/03: Premium-e-mail-Dienste im Test
> --------------------------------------------------
> 1. GMX TopMail - Platz 1 und Testsieger!
> 2. GMX ProMail - Platz 2 und Preis-Qualitätssieger!
> 3. Arcor - 4. web.de - 5. T-Online - 6. freenet.de - 7. daybyday -
8. e-Post

#29 Von: Mattis Manzel <mattismanzel@...>
Datum: Fr 22. Aug 2003 11:13
Betreff: Re: ein paar Gedanken
mattismanzel
Offline Offline
Mail senden Mail senden
 
Phillip, dear,

Schwer einzuschätzen. Nicht so viele. Der Terrahomezähler (übrigens eingestellt auf öffentlich, click führt angeblich auf die Statistik, nur dass auf der Seite kein Symbol auftaucht?) zeigt was um die 600 visits bisher. An den Diskussionen haben sich bisher schätzungsweise 20, 30 Leute beteiligt, vielleicht weniger. Ich bin recht frohgemuts, dass sich diese Zahl durch Deinen Beiträg recht bald deutlich erhöhen wird. Ich bin frohgemuts, dass sich der Schatten lichtet, der, mit dem Beginn meines Hypes unserer Idee drohte, sich über mich zu senken, jener Schatten nämlich, dass wir alle nichtswürdige, feige, fantasielose Idioten sind. Aber es kommt immer ein bisschen dicker als man denkt, wenn man den Schalter zum mentalen Nachbrenner hin und wieder mal betätigt und ihn also nicht als Deko auffasst. Dafür ist man fasenweise ja auch schneller als der Rest. Regal. Also kaum mehr als 50 werden sich bisher irgend mit meiner Idee beschäftigt haben. Lass es 15 weitere jeden Tag sein, vielleicht auch nur 2. Sie werden vielleicht über meine Idee nachdenken, so wie Du es in feinster Manier getan hast. Tendenz steigend, ein gesundes frühes Wachstum, das auf die Enstehung eines gesunden Wesens hindeutet. Keine Entwarnung jedoch für den neuen Zellverband. Wir sind in einer hochsensiblen Fase, Achtung! Diskussionskultur, Respekt. Wie wir miteinander umgehen, ist mindestens genauso wichtig, wie die technische Umsetztung. Ladies and Gentlemen: Ich will versuchen daran zu denken. Sorry no`ma` für frühere Ausrutscher. 

Dein Beitrag entspannt mich in einem Maße, dass ich denke: "Na, wenn dem jetzt noch was auffolgt, dann seh ich mich in diesen Sommer doch noch zum Strand fahren". Man hatte mir in einer Newsgroup dringend dazu geraten. Allerdings sollte ich meine Idee vorher vergessen. Das nun möcht ich nicht so gern, ohne zu spüren, dass sie dann dennoch da wäre, weitergesponnen würde von anderen, in deren Köpfen sie gärt, in deren Köpfen sie eine Suche auslöst, die nach Ergebnissen verlangt. Deine Auseinandersetzung mit meiner Idee nimmt mir viel von der Last, die sie noch für mich ausmacht. Ja, es scheint anzulaufen. Das ist wunderbar.

Takk for det!

mattis

Auffolgt weiteres nach eventuellem Strandgang.


Philipp Hofmann schrieb:
Hallo,

mich wuerde mal interessieren, wie viele Leute sich bereits fuer diese
Ideen ereifern. Wieviele erhalten diese Mail, wieviele lesen die
Mails, die sie ueber diese Mailingliste erhalten und wieviele
verfolgen die Updates der Webseite. Nur so aus Neugierde damit man
sich mal ein Bild machen kann.

Anbei ein paar Gedanken zu dem Text der Webseite.

gruss phil

------------------------------------------------------------

0. Praeambel

1. Metakonzeption

1.1. Konzeption der Projektkommunikation
1.2. Erstellung der Software
1.3. Protokoll versus Programm
1.4. Ideen zur technischen Umsetzung
1.5. Moechtegernhacker
1.6. Verankerung in, Schnittstelle zur und Konflikte mit der Aussenwelt
1.7. 7-Punkte-Plan zum Systemstart

2. Inhaltliche Konzeption

2.1. Ethisch-politischer Unterbau
2.2. *Einblick ind das Gesamtvolumen des Geldes*
2.3. Wahlmodi
2.4. die gerechte Seele
2.5. Die Weltbevoelkerung und ihre Einflussnahme
2.6. Weltsprache (lojban vs. Englisch)
2.7. Konstitution der Judikative
2.8. Zweifelhafte Wachstumsregulatorien



0. Praeambel

Ich hatte vor den Text der Webseite detailiert zu kommentieren. Ich
habe von diesem Vorhaben abgesehen. Die Redunanz mancher Passagen
erweckte auf mich den Eindruck es sei von groesserer Effizienz wenige
markante Punkte des Konzept herauszugreifen und sie ggf. einer Kritik
zu unterziehen oder druch ensprechende Vorschlaege und Aspekte zu
ergaenzen.

Ich habe daraufhin versucht die mir wichtig erscheinenden Punkte nach
konzeptionistischen und inhaltlichen Punkten zu trennen. Was in einem
anderen Projekt, das nicht zum Mittelpunkt selbst die Konzeptionierung
eines System haette, das Konzept waere habe ich hier Metakonzept
genannt, um es klar von dem unterminierten Prozess des
An-dem-System-bastelns zu trennen.

Ich habe Textstellen dort uebernommen, wo ich die direkte Bezugnahme
auf den Text fuer notwendig hielt.



1. Metakonzeption


1.1. Konzeption der Projektkommunikation

Modularisierung schoen und gut, bloss nichts festlegen. Allerdings:
Mailingliste. Wiki. OpenTheory. Passt auf das sich die Inhalte nicht
auf zu viele Kommunikationsmedien verteilen. Zeug zusammenhalten. Noch
eine Anmerkung zur OpenTheory: Das ist kein Blackboard und auch keine
Newsgroup. Vielmehr ist es ein Reissbrett auf dem Theorien -- Texte
also -- enstehen sollen. Mit vielen kurzen, dialogartigen Beitraegen
wird das System schnell unuebersichtlich.


1.2. Erstellung der Software

Ein *gemeinsam* zu erstellendes Computerprogramm? Wie gedenkt ihr mit
den Problemen umzugehen an denen selbst die prominenteste Realisierung
dieser Idee -- eines Konzeptes freier kooperativer Entwicklung -- zu
Grunde zu gehen droht? Nicht nur dass die Sourcen des Linux Kernels
immer unuebersichtlicher werden, die Gegener scheinen das Projekt zu
unterlaufen und korrumpieren. Bliebe zu untersuchen ob es bei der
Entwicklung des Weltsystems zutraeglich waere sich an dem
Softwaredesign von HURD zu orientieren. Aber auch hier stellt disch
die Frage nach der die neuen Module authorisierenden und
zertifizierenden Instanz. Wo soll das kooperativ geschehen?


1.3. Protokoll versus Programm

Anstelle einer -- wenn auch OpenSource -- Software zu Entwicklen
scheint es mir vielversprechender ein Protokoll und dazu ghoerige
Policys zu entwickeln. Klar ein Server (das eigentlich Weltsystem)
muss dann auch geschrieben werden, aber der grosse Vorteile der
Reduktion auf das Design eines Protkolls ist, dass man die Entwicklung
der eigentlich Oberflaeche an die Kommunity abtritt und so sicher mit
einer Viellzahl von Clients rechnen kann, die unterschiedlichen
Beduerfnissen unterschiedlicher Personengruppen eher gerect werden als
ein Loesung fuer alle. Wie ich die juengsten Mails richtig verfolgt
habe, dann war das bereits als Komplexitaetsregler im Gespraech. Ein
Regler scheint mir in diesem Zusammenhang daher gaenzlich indiskutabel.


1.4. Ideen zur technischen Umsetzung

Als Server wuerde ich zunaechst eine Linux Liste vorschlagen. Die
Daten der Mitglieder wuerde ich in LDAP (http://openldap.org/)
halten. Das erscheint mir fuer die anfallenden Abfragen ein sicheres
und performantes System, das zu gegebner Zeit zu einer entsprechend
groesser dimensionierten Datenbank migriert werden kann.

Alle Accounts koennten Accounts auf dieser Maschine sein, die bei
Login in ein chroot-Umgebung auf einer restriktiven Shell landen. Der
Minimal Client ware damit bereits schon geschrieben: SSH
(http://openssh.org/). Auf der restriktiven Shell stehen dann entweder
atomistische Weltsystem-Tools oder eine Weltsystem-busybox zur
Verfuegung. Jedenfalls werden sowhl die Einstellungen als auch die
Abfragen uber POSIX-kompatible Skripte realisert. Eine graphische
Aufbereitung waere dann moeglich indem der entsprechende Client den
Login per ssh uebernimmt und den textuellen protkollkonformen Output
der Skripte auswertet.

Spaeter kann man die Maschine durch ein Clustersystem und
Round-Robin-Verfahren entlasten. Die Entwicklung der Skripte wird von
einem CVS-System aus ueberwacht. Somit ist gleichzeitig der Sourcecode
offengelegt. Das Hinzufuegen und Testen neuer und das Entfernen alter
Module koennte ueber das Debian Packaging System gesteuert werden.

Ein konzeptionelles Problem ist nachwievor die Frage nach der ueber
die rechtschaffenheit der Module (Skripte) wachende Instanz. Wer darf
sich anmassen zu entscheiden, dass ein Skript das bei Aufruf mein
Guthaben verdoppelt nicht rechtens ist? Wenn jeder an dem System
entwickeln darf dann ist das Hallo-Welt-Programm unter den Hacks.

Diese Entscheidung kann nur anhand eines Meta-Manifests, das die
Richtlinien fuer die Entwicklung des Systems vorgibt und einen
Verfassungsschutz, ein Verfassungsgericht oder einen Aeltestenrat
gewaehrleistet werden.


1.5. Moechtegernhacker

Wie wird sicher gestellt, dass die Zuuordnung Realperson - Account
nicht eine 1:n-Relation wird?


1.6. Verankerung in, Schnittstelle zur und Konflikte mit der Aussenwelt

> Das Weltsystem wird eine Art Firma, die letztlich alle anderen
> Firmen der Welt "aufkauft". Das Weltsystem wird vermutlich als
> reguläres Unternehmen ins Leben gerufen werden, eine "Weltsystem
> GmbH" oder so ähnlich.

Wohl eher als BGB-Gesellschaft, die bei ensprechendem Kontostand des
Treuhaenderkontos eine Weltsystem-Stiftung gruendet, die spaeter in
eine *Weltsystem gAG* gewandelt wird.

Allerdings wird man beim Assimilieren aller Firmen Probleme mit dem
Kartelgesetz bekommen. Soweit wird es jedoch nicht kommen, da bereits
das Schaffen einer eigenstaendigen Waehrung gesetzteswiedrig
ist. (Hauptsaechliches Bestreben eines jeden Staates ist seine
Immunitaet. Nachzulesen bei Robert Nozick.) Es kann jedoch sein, das
in diesem Bereich das Internet nachwievor eine rechtliche Grauzone
ist, da schliessliches jedes Unternehmen, das entgeltliche
Kommunikationsservices anbietet dafuer auch eine Art eigener Waehrung
einsetzt.


1.7. 7-Punkte-Plan zum Systemstart

1. Erste Version des Protokolls schriftlich niederlegen
2. Minimalserver schreiben
3. Treuhandkonto eroeffnen
4. Minimalclient bzw. Tools schreiben
5. Kooperation mit Hoster eingehen, der eTerra akzeptiert
6. System ausetzten
7. Systemstart



2. Inhaltliche Konzeption


2.1. Ethisch-politischer Unterbau

Ist das *Weltsystem* eine wuenschenswerte Form der Globalisierung? Und
steckt in dieser Globalsierung nicht schon implitzit die Verneinung
eines Kommunismus?

> - Mitgliedschaft im Weltsystem beinhaltet eine Stimme im
> Welt-eParlament und das Wahlrecht als Weltbürger. Mitgliedschaft ist
> für jeden möglich - auch ohne Geld in das System einzuzahlen:
> Kommunismus, wenn man so will.

Das hat soweit noch nichts mit Kommunismus zu tun. Das ist zunaechst
globale Demokratie.

> - Wer den herkömmlichen nationalstaatlichen Geldsystemen Valuta
> entzogen hat und diese in eTerra überführt hat, dessen Stimme wiegt
> schwerer. Aber auch: Wer dem System von seinem Besitz an eTerra als
> freiwillige Steuern einen Betrag gespendet hat - Steuern sind im
> Weltsystem freiwillig -, dessen Stimme wiegt schwerer: Kapitalismus
> wenn man so will.

Und das hat soweit auch noch nichts mit Kapitalismus zu tun sondern
ist eine Neuauflage des Zensuswahlrechts und passt insofern ganz gut
zu unserem *mittelalterlichen* Geld.

> - Wie stark die *Macht des Geldes* ausgeprägt sein soll und wie diese
> Macht zwischen Eigenbesitz und Steuerspenden ausbalanciert wird,
> obliegt der Weltgemeinschaft zu entscheiden: Demokratie, wenn man so
> will. Geld hat im Weltsystem also konkrete Macht.

Wenn das ein programmatischer Punkt des Weltsystems ist und kein den
Veraenderungen einer sich bildenen Weltgemeinschaft unterworfender
Parameter des Systems, dann ist da wohl bereits im Ansatz etwas
falsch. Nichts desto trotz waere ich jedoch bereit den Umstand der
Macht des Geldes als in einem Stadium der Evolution unabdingbar, zu
akzeptieren, besonders wenn man bedengt aus welchem Kapitalistischen
Schlamassel wir uns erst einmal herausarbeiten muessen.

> Die Extreme sind: Regler ganz nach links - Kommunismus = Nur die
> Individualstimme zählt. Jeder, unabhängig von seinem Besitz an
> Weltgeld, hat die gleiche Stimme. Die Geldstimme soll nicht zählen,
> sondern allein die Individualstimme.

Auch das hat wieder nichts mit Kommunismus zu tun. Kommunismus ist mit
Globalisierung intrinsisch unvertraeglich. Kommunistische und
Globalistische Aspekte fuehren allenfalls zu eine zentralisierten,
authoritaeren Marxismus alla Stalin.

> Es gibt Angelegenheiten, die globale Folgen haben. Zu solchen
> globalen Angelegenheiten muss es jedem Menschen möglich sein, sich
> zu äußern und mit seiner Haltung die Entscheidungen zu beeinflussen,
> die zu der betreffenden Angelegenheit anstehen. Dies ist im
> Weltsystem gewährleistet. Es gibt aber ebenso lokale Angelegenheiten
> auf der Welt, und davon nicht zu knapp.  Vielleicht habe ich nicht
> die Zeit, daran mitzuentscheiden, ob in Angola eine neue
> Küstenstrasse entstehen soll oder wie die Trinkwasserversorgung von
> Osaka verbessert werden kann? Vielleicht meine ich, es hat keinen
> Wert für mich, wenn ich mich dort engagiere (gleichwohl ich es
> könnte). Andere lokale Angelegenheiten hingegen, die dem größten
> Teil der Menschheit egal sein dürften, betreffen mich. Dort möchte
> ich Einfluss nehmen können und auch dort kann ich es. Ich muss mir
> nur die Zeit nehmen. Große Bedeutung kommt einer cleveren
> Katalogisierung der Kommunikation im Weltparlament zu.

Hier ist zum erstenmal in diesem Konzept der Hauch einer
kommunistischen Idee zu spueren. Mit dem graviernden Unterschied, dass
in den Theorien des Kommunismus (der nebenbei bemerkt speziell in
diesem globalen Kontext garnicht so fern vom Kommunitarismus liegt)
bis heute immer davon ausgegangen wurde, das kommunistische Politik,
im Sinne eines kommunalen Zusmmanelebens, durch die physischen
Gegebenheit desselbigen zwangsweise ensteht. Die Moeglichkeit Teil
einer globalen Kommune zu sein, die sich in lokale Unterkommunen
gliedert und die Freiheit des Sichbeteiligens an der Politik *fremder
Unterkommunen*, was zweifelsohne fraglich in der konkreten
Aktualisierung, aber nichts desto trotz konzeptionell richtig
erscheint, ist neu.


2.2. *Einblick ind das Gesamtvolumen des Geldes*

> Für jedes Mitglied besteht ständiger Einblick in das Gesamtvolumen
> des Geldes im Weltsystem. Geld wird damit erstmals
> kontrollierbar. Erst indem die Menscheit die Kontrollierbarkeit des
> Gesamtgeldvolumens weltweit gewährleistet, wird sie die notwendige
> Voraussetzung für stabilen Weltfrieden schaffen.

Das ist insofern richtig, dass die ungleiche Verteilung des Geldes in
der sich und heute bietenden Form nur durch die Geheimhaltung des
Reichtums aufrecht erhalten werden kann. (Werner Ruegemer legt das in
seinem Buch *arm und reich* plausibel dar.)

Ich kenne leider die ganau Zahlen nicht auswendig, aber 80 Prozent des
Eigentums geheoert 10 Prozent der Buerger Deutschlands und das wo
Imobilien bei der bereichtnung des Eigentums pro Kopf nur mit einem
steuerlichen Einheitsbtrag ind die Rechnung eingehen. (Dass heisst das
eine Immobilie die beim Verkauf 300 TEUR erzielen wuerde, in die
Berechnung mit nur 15 TEUR eingeht.) Das ist bei Ruegemer nachzulesen.

> Ziel: Es soll weltweit ausschließlich ein Geld für alle geben. Hat
> der eTerra die herkömmlichen Währungen ersetzt und verdrängt,
> besteht eine Chance auf stabilen Weltfrieden. Vorher steigt diese
> Chance an, wirklich bestehen wird sie aber noch nicht.

Wie in der Psychologie muss es allerdings erstmal schlimmer werden,
bevor es besser wird. Sind die wahren Verteilungsverhaeltnisse erst
einmal offengelegt, erwaechst die Kenntnis ueber die Missverhaletnisse
die Motivation zum Klassenkampf. Die Folge ist eine soziale Revolution.


2.3. Wahlmodi

Es gibt, sofern ich das richtig verstehe, mindesten zwei
Wahlmodi. Zensuswahlrecht und indirekt dies beeinflussend ein Gleiches
Wahlrecht zur Regulierung des Zensuswahlrecht.

Profitabel ist dann dir Job des Weltprostituierten, der seine Stimme
ueber die Macht des Geldes an den Reichen verhoekert.


2.4. die gerechte Seele

Die gerechte Seele dieser Idee ist eine hartgecodete Diktaur des
Proletariats.


2.5. Die Weltbevoelkerung und ihre Einflussnahme

> Das Internet ist längst das Mittel, über das sich der größte Anteil
> der Weltbevölkerung erreichen lässt und über das sich dieser auch
> mitteilen kann.

Mit dieser Aussage waere ich ausgesprochen vorsichtig. Ich bin mir
sicher, dass sie sich bei einem geneuaeren vergleich demographische
und inftrastruktur-graphischer Daten recht schnell als ein Irrtum
erweisen wird.

> Nationale Wahlen, Volksbefragungen oder beispielsweise eine
> Auswertung von Leserbriefen, die eine Zeitungsredaktion durchführt,
> sind regionale, räumlich begrenzte Beispiele. Ihre Ergebnisse
> spiegeln nicht das globale Meinungsbild wieder. Das Weltsystem
> hingegen bietet jedem jederzeit die Möglichkeit zur fairen
> Einflussnahme auf die Weltpolitik, unabhängig von Aufenthaltsort,
> Nationalität, Sprache, Religion, Geschlecht oder Hautfarbe.

Bleibt die Frage, ob man die Teilnahme an an der Weltpolitik als eine
Einflussnahme bezeichnen kann.


2.6. Weltsprache (lojban vs. Englisch)

> Gleichzeitigkeit der Sprachen - Übersetzung. Es bedarf einer
> Weltsprache - ohne Frage hat sich die Menschheit mit dem Internet
> der Englischen Sprache zugewand und sich aufs Englische als
> zukünftige Weltsprache geeinigt. Es muss automatische
> Übersetzungssoftware, die in alle massgeblichen Sprachen übersetzt,
> in das Weltsystem integriert werden. Niemand darf auf Grund seiner
> Sprache vom Weltsystem ausgeschlossen werden. Auf jeder Seite muss
> sich ein entsprechender Button zu ihrer Übersetzung finden.

Wenn wir schon dabei sind die Welt neu zu konstituieren, dann moechte
ich *lojban* (http://lojban.org/) als Weltpsrache vorschlagen. Die
Verwendung von lojban wuerde auch die Probleme der Ubersetztung
weitgehenst loesen. Und zudem ist Englisch bei Weitem nicht die Krone
menschlicher Schoepfung.

Und wenn schon *tabular rasa* dann richtig. Nur so laesst sich spaeter
von Chancengleichheit reden.


2.7. Konstitution der Judikative

> Die Aufkündigung der Mitgliedschaft und die Löschung des Kontos, das
> heisst die Auszahlung des Besitzes eines ausgeschlossenen Mitglieds
> in dann wertloser herkömmlicher Währung wie Dollar oder Euro
> bedeutete für jemanden, dass er nie wieder Geld besitzen könnte -
> und das in einer Welt, in der Geld ein Stützpfeiler von kollektiv
> erarbeiteter Gerechtigkeit ist. Dies wäre eine sehr schwere
> Strafe. Ein globaler eGerichtshof könnte diese Strafe gegen
> Mitglieder verhängen.

Das nannte man frueher *aechten* und ich halte die Legitimatione einer
solchen judikativen Instanz fuer aeusserst fragwuerdig. (siehe Nozick)


2.8. Zweifelhafte Wachstumsregulatorien

Der Versuch eines worst-use-case: Das Weltsystem laeuft, technisch
zunaechst. Die Pioniere der ersten Generation ueberweisen einen Euro
auf ein von Mattis Manzel eroeffnetes Treuhandkonto und bekommen den
Betrag gutgeschrieben. Eine beliebig grosse Firma nimmt sich der Idee
an und investiert. Die Investoren geben ein Betrag in das System das
von keinem der Pioniere nicht einmal von allen Pionieren zusammen
aufgebracht werden kann. Selbst mit der hardgecodeten Diktatur des
Proletariats -- dann sind es eben zwei Firmen, die Investieren -- wird
die vorherrschende Situation des Weltsystems jedes weitere Zuwachsen
sowohl der Geldmittel als auch -- und das ist besonders fatal -- der
Mitglieder blockieren.


































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#28 Von: Hanspeter <iRhp@...>
Datum: Fr 22. Aug 2003 7:52
Betreff: Re: Outing
rhp160
Offline Offline
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> Hallo,
>
> mich wuerde mal interessieren, wie viele Leute sich bereits fuer diese
> Ideen ereifern. Wieviele erhalten diese Mail, wieviele lesen die
> Mails, die sie ueber diese Mailingliste erhalten und wieviele
> verfolgen die Updates der Webseite. Nur so aus Neugierde damit "man"
> sich mal ein Bild machen kann...
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Grüß Dich, Phil!

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#27 Von: Philipp Hofmann <phil@...>
Datum: Fr 22. Aug 2003 1:23
Betreff: ein paar Gedanken
phil@...
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Hallo,

mich wuerde mal interessieren, wie viele Leute sich bereits fuer diese
Ideen ereifern. Wieviele erhalten diese Mail, wieviele lesen die
Mails, die sie ueber diese Mailingliste erhalten und wieviele
verfolgen die Updates der Webseite. Nur so aus Neugierde damit man
sich mal ein Bild machen kann.

Anbei ein paar Gedanken zu dem Text der Webseite.

gruss phil

------------------------------------------------------------

0. Praeambel

1. Metakonzeption

1.1. Konzeption der Projektkommunikation
1.2. Erstellung der Software
1.3. Protokoll versus Programm
1.4. Ideen zur technischen Umsetzung
1.5. Moechtegernhacker
1.6. Verankerung in, Schnittstelle zur und Konflikte mit der Aussenwelt
1.7. 7-Punkte-Plan zum Systemstart

2. Inhaltliche Konzeption

2.1. Ethisch-politischer Unterbau
2.2. *Einblick ind das Gesamtvolumen des Geldes*
2.3. Wahlmodi
2.4. die gerechte Seele
2.5. Die Weltbevoelkerung und ihre Einflussnahme
2.6. Weltsprache (lojban vs. Englisch)
2.7. Konstitution der Judikative
2.8. Zweifelhafte Wachstumsregulatorien



0. Praeambel

Ich hatte vor den Text der Webseite detailiert zu kommentieren. Ich
habe von diesem Vorhaben abgesehen. Die Redunanz mancher Passagen
erweckte auf mich den Eindruck es sei von groesserer Effizienz wenige
markante Punkte des Konzept herauszugreifen und sie ggf. einer Kritik
zu unterziehen oder druch ensprechende Vorschlaege und Aspekte zu
ergaenzen.

Ich habe daraufhin versucht die mir wichtig erscheinenden Punkte nach
konzeptionistischen und inhaltlichen Punkten zu trennen. Was in einem
anderen Projekt, das nicht zum Mittelpunkt selbst die Konzeptionierung
eines System haette, das Konzept waere habe ich hier Metakonzept
genannt, um es klar von dem unterminierten Prozess des
An-dem-System-bastelns zu trennen.

Ich habe Textstellen dort uebernommen, wo ich die direkte Bezugnahme
auf den Text fuer notwendig hielt.



1. Metakonzeption


1.1. Konzeption der Projektkommunikation

Modularisierung schoen und gut, bloss nichts festlegen. Allerdings:
Mailingliste. Wiki. OpenTheory. Passt auf das sich die Inhalte nicht
auf zu viele Kommunikationsmedien verteilen. Zeug zusammenhalten. Noch
eine Anmerkung zur OpenTheory: Das ist kein Blackboard und auch keine
Newsgroup. Vielmehr ist es ein Reissbrett auf dem Theorien -- Texte
also -- enstehen sollen. Mit vielen kurzen, dialogartigen Beitraegen
wird das System schnell unuebersichtlich.


1.2. Erstellung der Software

Ein *gemeinsam* zu erstellendes Computerprogramm? Wie gedenkt ihr mit
den Problemen umzugehen an denen selbst die prominenteste Realisierung
dieser Idee -- eines Konzeptes freier kooperativer Entwicklung -- zu
Grunde zu gehen droht? Nicht nur dass die Sourcen des Linux Kernels
immer unuebersichtlicher werden, die Gegener scheinen das Projekt zu
unterlaufen und korrumpieren. Bliebe zu untersuchen ob es bei der
Entwicklung des Weltsystems zutraeglich waere sich an dem
Softwaredesign von HURD zu orientieren. Aber auch hier stellt disch
die Frage nach der die neuen Module authorisierenden und
zertifizierenden Instanz. Wo soll das kooperativ geschehen?


1.3. Protokoll versus Programm

Anstelle einer -- wenn auch OpenSource -- Software zu Entwicklen
scheint es mir vielversprechender ein Protokoll und dazu ghoerige
Policys zu entwickeln. Klar ein Server (das eigentlich Weltsystem)
muss dann auch geschrieben werden, aber der grosse Vorteile der
Reduktion auf das Design eines Protkolls ist, dass man die Entwicklung
der eigentlich Oberflaeche an die Kommunity abtritt und so sicher mit
einer Viellzahl von Clients rechnen kann, die unterschiedlichen
Beduerfnissen unterschiedlicher Personengruppen eher gerect werden als
ein Loesung fuer alle. Wie ich die juengsten Mails richtig verfolgt
habe, dann war das bereits als Komplexitaetsregler im Gespraech. Ein
Regler scheint mir in diesem Zusammenhang daher gaenzlich indiskutabel.


1.4. Ideen zur technischen Umsetzung

Als Server wuerde ich zunaechst eine Linux Liste vorschlagen. Die
Daten der Mitglieder wuerde ich in LDAP (http://openldap.org/)
halten. Das erscheint mir fuer die anfallenden Abfragen ein sicheres
und performantes System, das zu gegebner Zeit zu einer entsprechend
groesser dimensionierten Datenbank migriert werden kann.

Alle Accounts koennten Accounts auf dieser Maschine sein, die bei
Login in ein chroot-Umgebung auf einer restriktiven Shell landen. Der
Minimal Client ware damit bereits schon geschrieben: SSH
(http://openssh.org/). Auf der restriktiven Shell stehen dann entweder
atomistische Weltsystem-Tools oder eine Weltsystem-busybox zur
Verfuegung. Jedenfalls werden sowhl die Einstellungen als auch die
Abfragen uber POSIX-kompatible Skripte realisert. Eine graphische
Aufbereitung waere dann moeglich indem der entsprechende Client den
Login per ssh uebernimmt und den textuellen protkollkonformen Output
der Skripte auswertet.

Spaeter kann man die Maschine durch ein Clustersystem und
Round-Robin-Verfahren entlasten. Die Entwicklung der Skripte wird von
einem CVS-System aus ueberwacht. Somit ist gleichzeitig der Sourcecode
offengelegt. Das Hinzufuegen und Testen neuer und das Entfernen alter
Module koennte ueber das Debian Packaging System gesteuert werden.

Ein konzeptionelles Problem ist nachwievor die Frage nach der ueber
die rechtschaffenheit der Module (Skripte) wachende Instanz. Wer darf
sich anmassen zu entscheiden, dass ein Skript das bei Aufruf mein
Guthaben verdoppelt nicht rechtens ist? Wenn jeder an dem System
entwickeln darf dann ist das Hallo-Welt-Programm unter den Hacks.

Diese Entscheidung kann nur anhand eines Meta-Manifests, das die
Richtlinien fuer die Entwicklung des Systems vorgibt und einen
Verfassungsschutz, ein Verfassungsgericht oder einen Aeltestenrat
gewaehrleistet werden.


1.5. Moechtegernhacker

Wie wird sicher gestellt, dass die Zuuordnung Realperson - Account
nicht eine 1:n-Relation wird?


1.6. Verankerung in, Schnittstelle zur und Konflikte mit der Aussenwelt

> Das Weltsystem wird eine Art Firma, die letztlich alle anderen
> Firmen der Welt "aufkauft". Das Weltsystem wird vermutlich als
> reguläres Unternehmen ins Leben gerufen werden, eine "Weltsystem
> GmbH" oder so ähnlich.

Wohl eher als BGB-Gesellschaft, die bei ensprechendem Kontostand des
Treuhaenderkontos eine Weltsystem-Stiftung gruendet, die spaeter in
eine *Weltsystem gAG* gewandelt wird.

Allerdings wird man beim Assimilieren aller Firmen Probleme mit dem
Kartelgesetz bekommen. Soweit wird es jedoch nicht kommen, da bereits
das Schaffen einer eigenstaendigen Waehrung gesetzteswiedrig
ist. (Hauptsaechliches Bestreben eines jeden Staates ist seine
Immunitaet. Nachzulesen bei Robert Nozick.) Es kann jedoch sein, das
in diesem Bereich das Internet nachwievor eine rechtliche Grauzone
ist, da schliessliches jedes Unternehmen, das entgeltliche
Kommunikationsservices anbietet dafuer auch eine Art eigener Waehrung
einsetzt.


1.7. 7-Punkte-Plan zum Systemstart

1. Erste Version des Protokolls schriftlich niederlegen
2. Minimalserver schreiben
3. Treuhandkonto eroeffnen
4. Minimalclient bzw. Tools schreiben
5. Kooperation mit Hoster eingehen, der eTerra akzeptiert
6. System ausetzten
7. Systemstart



2. Inhaltliche Konzeption


2.1. Ethisch-politischer Unterbau

Ist das *Weltsystem* eine wuenschenswerte Form der Globalisierung? Und
steckt in dieser Globalsierung nicht schon implitzit die Verneinung
eines Kommunismus?

> - Mitgliedschaft im Weltsystem beinhaltet eine Stimme im
> Welt-eParlament und das Wahlrecht als Weltbürger. Mitgliedschaft ist
> für jeden möglich - auch ohne Geld in das System einzuzahlen:
> Kommunismus, wenn man so will.

Das hat soweit noch nichts mit Kommunismus zu tun. Das ist zunaechst
globale Demokratie.

> - Wer den herkömmlichen nationalstaatlichen Geldsystemen Valuta
> entzogen hat und diese in eTerra überführt hat, dessen Stimme wiegt
> schwerer. Aber auch: Wer dem System von seinem Besitz an eTerra als
> freiwillige Steuern einen Betrag gespendet hat - Steuern sind im
> Weltsystem freiwillig -, dessen Stimme wiegt schwerer: Kapitalismus
> wenn man so will.

Und das hat soweit auch noch nichts mit Kapitalismus zu tun sondern
ist eine Neuauflage des Zensuswahlrechts und passt insofern ganz gut
zu unserem *mittelalterlichen* Geld.

> - Wie stark die *Macht des Geldes* ausgeprägt sein soll und wie diese
> Macht zwischen Eigenbesitz und Steuerspenden ausbalanciert wird,
> obliegt der Weltgemeinschaft zu entscheiden: Demokratie, wenn man so
> will. Geld hat im Weltsystem also konkrete Macht.

Wenn das ein programmatischer Punkt des Weltsystems ist und kein den
Veraenderungen einer sich bildenen Weltgemeinschaft unterworfender
Parameter des Systems, dann ist da wohl bereits im Ansatz etwas
falsch. Nichts desto trotz waere ich jedoch bereit den Umstand der
Macht des Geldes als in einem Stadium der Evolution unabdingbar, zu
akzeptieren, besonders wenn man bedengt aus welchem Kapitalistischen
Schlamassel wir uns erst einmal herausarbeiten muessen.

> Die Extreme sind: Regler ganz nach links - Kommunismus = Nur die
> Individualstimme zählt. Jeder, unabhängig von seinem Besitz an
> Weltgeld, hat die gleiche Stimme. Die Geldstimme soll nicht zählen,
> sondern allein die Individualstimme.

Auch das hat wieder nichts mit Kommunismus zu tun. Kommunismus ist mit
Globalisierung intrinsisch unvertraeglich. Kommunistische und
Globalistische Aspekte fuehren allenfalls zu eine zentralisierten,
authoritaeren Marxismus alla Stalin.

> Es gibt Angelegenheiten, die globale Folgen haben. Zu solchen
> globalen Angelegenheiten muss es jedem Menschen möglich sein, sich
> zu äußern und mit seiner Haltung die Entscheidungen zu beeinflussen,
> die zu der betreffenden Angelegenheit anstehen. Dies ist im
> Weltsystem gewährleistet. Es gibt aber ebenso lokale Angelegenheiten
> auf der Welt, und davon nicht zu knapp.  Vielleicht habe ich nicht
> die Zeit, daran mitzuentscheiden, ob in Angola eine neue
> Küstenstrasse entstehen soll oder wie die Trinkwasserversorgung von
> Osaka verbessert werden kann? Vielleicht meine ich, es hat keinen
> Wert für mich, wenn ich mich dort engagiere (gleichwohl ich es
> könnte). Andere lokale Angelegenheiten hingegen, die dem größten
> Teil der Menschheit egal sein dürften, betreffen mich. Dort möchte
> ich Einfluss nehmen können und auch dort kann ich es. Ich muss mir
> nur die Zeit nehmen. Große Bedeutung kommt einer cleveren
> Katalogisierung der Kommunikation im Weltparlament zu.

Hier ist zum erstenmal in diesem Konzept der Hauch einer
kommunistischen Idee zu spueren. Mit dem graviernden Unterschied, dass
in den Theorien des Kommunismus (der nebenbei bemerkt speziell in
diesem globalen Kontext garnicht so fern vom Kommunitarismus liegt)
bis heute immer davon ausgegangen wurde, das kommunistische Politik,
im Sinne eines kommunalen Zusmmanelebens, durch die physischen
Gegebenheit desselbigen zwangsweise ensteht. Die Moeglichkeit Teil
einer globalen Kommune zu sein, die sich in lokale Unterkommunen
gliedert und die Freiheit des Sichbeteiligens an der Politik *fremder
Unterkommunen*, was zweifelsohne fraglich in der konkreten
Aktualisierung, aber nichts desto trotz konzeptionell richtig
erscheint, ist neu.


2.2. *Einblick ind das Gesamtvolumen des Geldes*

> Für jedes Mitglied besteht ständiger Einblick in das Gesamtvolumen
> des Geldes im Weltsystem. Geld wird damit erstmals
> kontrollierbar. Erst indem die Menscheit die Kontrollierbarkeit des
> Gesamtgeldvolumens weltweit gewährleistet, wird sie die notwendige
> Voraussetzung für stabilen Weltfrieden schaffen.

Das ist insofern richtig, dass die ungleiche Verteilung des Geldes in
der sich und heute bietenden Form nur durch die Geheimhaltung des
Reichtums aufrecht erhalten werden kann. (Werner Ruegemer legt das in
seinem Buch *arm und reich* plausibel dar.)

Ich kenne leider die ganau Zahlen nicht auswendig, aber 80 Prozent des
Eigentums geheoert 10 Prozent der Buerger Deutschlands und das wo
Imobilien bei der bereichtnung des Eigentums pro Kopf nur mit einem
steuerlichen Einheitsbtrag ind die Rechnung eingehen. (Dass heisst das
eine Immobilie die beim Verkauf 300 TEUR erzielen wuerde, in die
Berechnung mit nur 15 TEUR eingeht.) Das ist bei Ruegemer nachzulesen.

> Ziel: Es soll weltweit ausschließlich ein Geld für alle geben. Hat
> der eTerra die herkömmlichen Währungen ersetzt und verdrängt,
> besteht eine Chance auf stabilen Weltfrieden. Vorher steigt diese
> Chance an, wirklich bestehen wird sie aber noch nicht.

Wie in der Psychologie muss es allerdings erstmal schlimmer werden,
bevor es besser wird. Sind die wahren Verteilungsverhaeltnisse erst
einmal offengelegt, erwaechst die Kenntnis ueber die Missverhaletnisse
die Motivation zum Klassenkampf. Die Folge ist eine soziale Revolution.


2.3. Wahlmodi

Es gibt, sofern ich das richtig verstehe, mindesten zwei
Wahlmodi. Zensuswahlrecht und indirekt dies beeinflussend ein Gleiches
Wahlrecht zur Regulierung des Zensuswahlrecht.

Profitabel ist dann dir Job des Weltprostituierten, der seine Stimme
ueber die Macht des Geldes an den Reichen verhoekert.


2.4. die gerechte Seele

Die gerechte Seele dieser Idee ist eine hartgecodete Diktaur des
Proletariats.


2.5. Die Weltbevoelkerung und ihre Einflussnahme

> Das Internet ist längst das Mittel, über das sich der größte Anteil
> der Weltbevölkerung erreichen lässt und über das sich dieser auch
> mitteilen kann.

Mit dieser Aussage waere ich ausgesprochen vorsichtig. Ich bin mir
sicher, dass sie sich bei einem geneuaeren vergleich demographische
und inftrastruktur-graphischer Daten recht schnell als ein Irrtum
erweisen wird.

> Nationale Wahlen, Volksbefragungen oder beispielsweise eine
> Auswertung von Leserbriefen, die eine Zeitungsredaktion durchführt,
> sind regionale, räumlich begrenzte Beispiele. Ihre Ergebnisse
> spiegeln nicht das globale Meinungsbild wieder. Das Weltsystem
> hingegen bietet jedem jederzeit die Möglichkeit zur fairen
> Einflussnahme auf die Weltpolitik, unabhängig von Aufenthaltsort,
> Nationalität, Sprache, Religion, Geschlecht oder Hautfarbe.

Bleibt die Frage, ob man die Teilnahme an an der Weltpolitik als eine
Einflussnahme bezeichnen kann.


2.6. Weltsprache (lojban vs. Englisch)

> Gleichzeitigkeit der Sprachen - Übersetzung. Es bedarf einer
> Weltsprache - ohne Frage hat sich die Menschheit mit dem Internet
> der Englischen Sprache zugewand und sich aufs Englische als
> zukünftige Weltsprache geeinigt. Es muss automatische
> Übersetzungssoftware, die in alle massgeblichen Sprachen übersetzt,
> in das Weltsystem integriert werden. Niemand darf auf Grund seiner
> Sprache vom Weltsystem ausgeschlossen werden. Auf jeder Seite muss
> sich ein entsprechender Button zu ihrer Übersetzung finden.

Wenn wir schon dabei sind die Welt neu zu konstituieren, dann moechte
ich *lojban* (http://lojban.org/) als Weltpsrache vorschlagen. Die
Verwendung von lojban wuerde auch die Probleme der Ubersetztung
weitgehenst loesen. Und zudem ist Englisch bei Weitem nicht die Krone
menschlicher Schoepfung.

Und wenn schon *tabular rasa* dann richtig. Nur so laesst sich spaeter
von Chancengleichheit reden.


2.7. Konstitution der Judikative

> Die Aufkündigung der Mitgliedschaft und die Löschung des Kontos, das
> heisst die Auszahlung des Besitzes eines ausgeschlossenen Mitglieds
> in dann wertloser herkömmlicher Währung wie Dollar oder Euro
> bedeutete für jemanden, dass er nie wieder Geld besitzen könnte -
> und das in einer Welt, in der Geld ein Stützpfeiler von kollektiv
> erarbeiteter Gerechtigkeit ist. Dies wäre eine sehr schwere
> Strafe. Ein globaler eGerichtshof könnte diese Strafe gegen
> Mitglieder verhängen.

Das nannte man frueher *aechten* und ich halte die Legitimatione einer
solchen judikativen Instanz fuer aeusserst fragwuerdig. (siehe Nozick)


2.8. Zweifelhafte Wachstumsregulatorien

Der Versuch eines worst-use-case: Das Weltsystem laeuft, technisch
zunaechst. Die Pioniere der ersten Generation ueberweisen einen Euro
auf ein von Mattis Manzel eroeffnetes Treuhandkonto und bekommen den
Betrag gutgeschrieben. Eine beliebig grosse Firma nimmt sich der Idee
an und investiert. Die Investoren geben ein Betrag in das System das
von keinem der Pioniere nicht einmal von allen Pionieren zusammen
aufgebracht werden kann. Selbst mit der hardgecodeten Diktatur des
Proletariats -- dann sind es eben zwei Firmen, die Investieren -- wird
die vorherrschende Situation des Weltsystems jedes weitere Zuwachsen
sowohl der Geldmittel als auch -- und das ist besonders fatal -- der
Mitglieder blockieren.

#26 Von: Mattis Manzel <mattismanzel@...>
Datum: Do 21. Aug 2003 10:07
Betreff: Idee jetzt auch auf www.opentheory.org
mattismanzel
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Werte interessierte Menschen,

Ich habe meine Idee zu einem besseren Gebrauch unserer Inteligenz auf
www.opentheory.org präsentiert. Das scheint sowas ähnliches wie ein Wiki
zu sein. Ein Freund hatte mich drauf hingewiesen. Vielleicht ein
richtiger Schritt? Schaut`s Euch mal an.

http://www.opentheory.org/terrahome/

mattis

#25 Von: Hanspeter <iRhp@...>
Datum: Do 21. Aug 2003 13:01
Betreff: Re: abseits von?
rhp160
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dazu ist die Gruppe da, auszubalancieren...
aufzufangen, abzufedern, Tippfehler zu korrigieren...
hp

____________________________
> freut mich ollie, group,
>
> Das "Ladies!" vom Anfang der Diskussion war gemeint wie das "Ladies!"
> des Drillseargeant Hartman aus "Full Metal Jacket" (Bildungslücke bei mir)
> und der Kasten Bier, den
> ich jüngst einem Schreiber in einer Newsgroup für seinen Beitrag ver-
> sprach war gemeint wie der Kasten Bier, den der Kommandant des
> Hubschraubergeschwaders aus "Apocalypse now" der Besatzung des
> Hubschaubers verspricht, der die Ente mit dem Geschütz drauf von der
> Bambusbrücke schoss.
> So bin ich.
> Wisset das.
> Bedenkt aber, dass ich etwas Stress hab mit der Idee zurzeit.
> Wenn's erst mal angelaufen ist, hoffe ich, entspannter zu sein. (Was
gibt dieser Hoffnung
Nahrung?)............................................... (1)

> Viellecht sind die Religionen sinnschaffende Untereinheiten des
> Weltsysystems wie Parteien. Unterschied: ihre Bilanzen liegen offen.
> und wer sich christlich schimpft muss auch so gehandelt haben. Es gibt
> Messwerte. Wo sie es nicht gibt, wird "die Masse" sie einsichtig schaffen,

> denn sie wird sehr schnell begreifen, dass wir gemeinsam besser, stärker
> sind, als gegeneinander (siehe Startseite´von www.terrahome.net.tc).,
>
> Sorry, bin ein bischen abseits.
>
> mattis

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#24 Von: Mattis Manzel <mattismanzel@...>
Datum: Mit 20. Aug 2003 20:44
Betreff: Re: nochmals komplexitätsregeler
mattismanzel
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freut mich ollie, group,

Das Ladies! vom Anfang der Diskussion, war gemeint wie das Ladies! des Drillseargeant Hartman aus "Full Metal Jacket" und der Kasten Bier, den ich jüngst einem Schreiber in einer Newsgroup für seinen Beitrag versprach, war gemeint wie der Kasten Bier, den der  Kommandant des Hubscharaubergeschwaders aus "Apocalype now" der Besatzung des Hubschaubers verspricht, der die Ente mit dem Geschütz drauf vond der Bambusbrücke schoss. So bin ich. Wisset das. Bedenkt aber, dass ich etwas Stress hab mit der Idee zurzeit. Wenn`s erst mal angelaufen ist, hoffe ich, entspanter zu sein.

Viellecht sind die Religionen sinnschaffende Untereinheiten des Weltsysystems wie Parteien. Unterschied:: ihre Bilanzen liegen offen. und wer sich christlich schimpft muss auch so gehandelt haben. Es gibt Messwerte. Wo sie es nicht gibt, wird die Masse sie einsichtig schaffen, denn sie wird sehr shnell begreifen, dass wir gemeinsam besser, stärker sind, als gegeneinander (siehe Startseiter´von www.terrahome.net.tc).,

Sorry, bin ein bischen abseits.

mattis





okobold schrieb:
gentlemen, ladise, mattis

hab jetzt verstanden, was du meintest, mattis. nicht ein regler, der
das ganze system auf bildzeitungsniveau einstellt, wenn nur genug
derer leser erstmal dabei sind, sondern eher ein komplexitätsfilter,
der individuell die informationsaufbereitung steuert. find ich gut.
ist am synthie meistens ein drehknopf.

also denn, om



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#23 Von: "okobold" <omkobold@...>
Datum: Mit 20. Aug 2003 20:01
Betreff: nochmals komplexitätsregeler
okobold
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gentlemen, ladise, mattis

hab jetzt verstanden, was du meintest, mattis. nicht ein regler, der
das ganze system auf bildzeitungsniveau einstellt, wenn nur genug
derer leser erstmal dabei sind, sondern eher ein komplexitätsfilter,
der individuell die informationsaufbereitung steuert. find ich gut.
ist am synthie meistens ein drehknopf.

also denn, om

#22 Von: omkobold@...
Datum: Mit 20. Aug 2003 15:44
Betreff: warum gibt es religionen?antwort
okobold
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hi h.p. und alle anderen,

der mensch erfährt dank oder fluchs seines bewußtseins, dass er getrennt von allem existiert. er erlebt sich als gegenüber zu den dingen, und er lebt in der zeit, die nur eine richtung kennt, den tod. tod bedeutet auflösung. zeit seines lebens ist der mensch aber von der sorge um sein leben getragen, - erhaltung. diese sorge zwingt ihn angesichts seiner erfahrungen zur hoffnung. zur hoffnung auf bessere zeiten, zur hoffnung auf mehr geld gesundheit, gerechtigkeit, anerkennung, liebe, erkentniss, wissen, glück.und zur hoffnung auf sinn und ewiges leben, und sei es nach dem tod. diese angst vor der unerklärlichkeit des seins, die angst vor dem tod, die angst vor der eigenen verantwortung und die angst vor den erscheinungen der welt, - das sind m.e.die gründe, warum es religionen gibt. religionen sind hoffnungs,- und sinnspender.

grüsse, om


#21 Von: "Mattis Manzel" <mattismanzel@...>
Datum: Mit 20. Aug 2003 9:33
Betreff: Betrifft: Ohn- Macht / Religion / Klerus / Kirche
mattismanzel
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Lieber Ing. Softdreams,

Zu Deinem Versuch einer Präzisierung eine Antwort. Dazu ist
Widerpruch
wiederrum erwünscht. Die Fragen, die Du aufwirfst sind von
großer
Wichtigkeit.
Als ich die Idee ausbrütete, Feb - Juli 03, gab es zeitweise die
Überlegung, verschiedene Präsentationen für das Weltsystem zu
erstellen. Ich dachte an eine strenge, möglichst präzise
wissenschaftliche Präsentation, an eine - wie ich damals in meine
Notizen schrieb - "Ich bin doch nicht blöd!"-mäßige
Präsentation, also
flott und werbewirksam, mit der meine Idee effektiv "verkauft" wird,
und ich dachte an eine Präsentation, in der meine Idee als der
Keim zu
einer neuen Religion dargestellt wird. Ich meinte, so könne ich
erkennen, welche Form meiner Idee den meisten Zulauf brächte und
aus
welcher "Werbestrategie" sie die interessanteste Entwicklung
erführe.
Dies wäre interessant. Dämonen jedoch, technische und andere,
hatten
und haben weiterhin Freude daran, mir Knüppel zwischen die Beine zu
werfen und so gibt es bislang nur die Präsentation auf
www.terrahome.net.tc. Diese ist mehr oder weniger geraten - ein wenig
wissenschaftlich ein wenig werbewirksam - kaum jedoch als Darstellung
zu einer neuen Religion. Fast ist es daher nicht verwunderlich, dass
die Frage nach einer Einordnung als Religion hier auftaucht.
Meine Reaktion auf das Auftauchen der Frage setzte mit Deinem ersten
Beitrag (Text "Bahai`i?") ein, und wenn ich jetzt zurücklese, dann
scheint mir meine Reaktion richtig gewesen zu sein. Erneut antworte
ich, wie schon auf die Frage nach der Rettung der Welt, so auch auf
jene nach Gott, mit einer ingenieursmäßig lösbaren praktischen
Idee.
Lasst uns jeden selbst entscheiden, wie komplex er die Welt sehen
will. Der vermaledeite Komplexitätsregler. Position links, wenig
komplex, erträglich, religiös - Position rechts, komplex,
unerträglich, atheistisch. Als weiteren, neuen, das genze weiter
verkomplizierende Faktor möchte ich hier anfügen, dass ein
Mitglied
die ihm präsentierte Komplexität nicht nur generell müsste
regeln
können, sondern seiner Auswähl entsprechend ebenso gewisse
Fragen
betreffend. Jemand der sich mit Wirtschaft auskennt, wird
Wirtschaftsfragen differenzierter (komplexer) auseinandergesetzt sehen
wollen als z.B. sportpolitische Fragen. Das sollte er auf seinem
Account einstellen können. Es einstünden mit den Profilen der
Accounts
vereinfachte Abbilder der Individuen. Keines wäre gleich.
Wieder zwar ist Folgendes für mich und sicher für viele
beängstigend,
aber (remember: Datenmissbrauch, nicht Datenspeicheung an sich ist
gefährlich): eine statistische Erfassung und eine Verfügbarkeit
dieser
Daten würde uns eine numerisch erfassbare Grundlage für ein
wissenschaftliches Studium unserer selbst liefern, wie sie so
präzise
bisher nicht annähernd irgendwo vorhanden ist. Den wohnt meines
Empfindens der Ansatz zu einem wahrhaft kaum zu ahnenden gewaltigen
Entwicklungssprung der Menschheit inne.
Aber genug der unerträglichen Komplexisierung, zurück in das
warme,
einfache und ertägliche Bett der Religion, in dem aus allen
heiligen
Schriften gelesen wird. Wird dort auch aus unheilgen, ketzerischen
Schriften gelesen? Sind meine Überlegungen unheilig, ja ketzerisch?
Sollte aus dem ganzen Tofu-Wabohu hier mal eine Schrift werden,
würde
dort im warmen Bett der Religion aus ihr, wie aus den bisherigen
heiligen Schriften gelesen werden können? Ich bin skeptisch. Ich
weiss
nichts über Bahai. Die Tatsache jedoch, dass jemand eine
Bahai-Kritik
Seite macht und dort auf eindrückliche Weise auf die Gefahr
hinweist,
die von diesen Brüdern ausgeht, macht mich noch zehnmal
skeptischer.
Vielleicht finde ich Zeit, mich zu informieren. Wichtiger jedoch ist
im Moment das Ganze weiter zu spinnen, so krude es auch erscheinen
mag. Der Präzisionsregler ist ein Ergebniss solcher Spinnerei. Die
Informatiker, die das Programm umsetzen müssen, werden sich für
diesen
Regler bedanken - ich fürchte, er wird sie zur Weissglut bringen.
Dennoch ist er meines Empfindens richtig. Top-Down auch in der Frage
nach Gott. Jetzt ist die Zeit, sich die volle Breitseite an
Komplexität zu geben. Es kann nur zu konstruktiven Lösungen
führen. Im
Moment müssen wir noch nicht abreissen, weil wir erkannt haben,
dass
wir zu vereinfachend, zu religös an das Ganze herangegangen sind.
Jetzt ist die Zeit, die ungeheure Komplexität zu erahnen und in den
Einfachen, mit dem wir beginnen werden, von Vornherein die
Erweiterungsfähigkeit zum Komplexen anzulegen. Respekt und Liebe
sind
die richtigen Schlagworte. Spiritualität hat mir schon zu viele
Silben, um noch wirklich Ernst genommen werden zu können. Zauber
find
ich besser.

Das hast Du gut gemacht, Hanspeter! Da kriegst Du einen Kasten Bier
für!

mattis



--- In terrahome@..., Ing.Riedmann <softdreams@g...>
schrieb:
> Versuch einer Präzisierung:
> (Widerspruch erwünscht!)
>
> 1.) der menschliche geist ist ein offenes system...
>
> weil (Globale) Intelligenz erkennt, daß alles miteinander
vernetzt ist,
>
> ist alles mit allem verbunden.
>
> Dies zu erkennen bedarf es keiner Religion (2), nur geistiger
Erziehung...
>
> Spiritualität braucht keine Religion, nur Respekt und Liebe.
>
> 3.) Religion (Gott) scheint Privatsache zu sein.
>
> Also keine Macht den Kirchen.
>
> 4.) keine Macht für Niemand.
>
> meine 1.Frage: warum glaubt ihr, gibt es Religion(en)?
>
> Ich habe die Bahá'í-Sache erwähnt als modellhaftes
Angebot,
> weil mir vorkommt, dass die von Mattis postulierten, geforderten
> Prinzipien von den Gläubigen (Bahá'í) schon längst
(seit 1844)
> gelebt werden.
>    Es bedarf allerdings einiger Demut, dies zu erkennen und es
> anzunehmen. Freiwillig, versteht sich.
>
> Herzlichst
> Euer
> Hanspeter
>
> p.s.: die Bahá'í Religion kommt ohne Klerus aus...
>         die Häuser der Andacht (weltweit) sind für alle
>         Menschen zugänglich, darin wird aus allen hlg.
>          Schriften gelesen...
>
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#20 Von: Ing.Riedmann <softdreams@...>
Datum: Die 19. Aug 2003 8:07
Betreff: Re: Ohn- Macht / Religion / Klerus / Kirche
softdreams@...
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Versuch einer Präzisierung:
(Widerspruch erwünscht!)

1.) der menschliche geist ist ein offenes system...

weil (Globale) Intelligenz erkennt, daß alles miteinander vernetzt ist,

ist alles mit allem verbunden.

Dies zu erkennen bedarf es keiner Religion (2), nur geistiger Erziehung...

Spiritualität braucht keine Religion, nur Respekt und Liebe.

3.) Religion (Gott) scheint Privatsache zu sein.

Also keine Macht den Kirchen.

4.) keine Macht für Niemand.

meine 1.Frage: warum glaubt ihr, gibt es Religion(en)?

Ich habe die Bahá'í-Sache erwähnt als modellhaftes Angebot,
weil mir vorkommt, dass die von Mattis postulierten, geforderten
Prinzipien von den Gläubigen (Bahá'í) schon längst (seit 1844)
gelebt werden.
    Es bedarf allerdings einiger Demut, dies zu erkennen und es
anzunehmen. Freiwillig, versteht sich.

Herzlichst
Euer
Hanspeter

p.s.: die Bahá'í Religion kommt ohne Klerus aus...
         die Häuser der Andacht (weltweit) sind für alle
         Menschen zugänglich, darin wird aus allen hlg.
          Schriften gelesen...

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#19 Von: omkobold@...
Datum: Mo 18. Aug 2003 17:40
Betreff: komplexitätsregler, religion
okobold
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hallo an alle,

zum vorschlag des komplexitätsreglers von mattis:

weltsystem wird zwangsläufig in unterschiedliche komplexitäts-, und differenzierungsstufen bestehen. das hängt mit den fähigkeitender in den einzelnen gruppen auftretenden und kommunizierenden individuen ab. die steuerung der komplexität über einen regler halte ich daher für kontraproduktiv, da er entwicklungspotentiale bremsen kann.
aber bildung tut immer not. erklärung/deutung von höherer zu niedrigerer komplexität ist weltsystempflicht = wissensdiffusion. der menschliche geist ist ein offenes system, und auch die menschliche geselschaft sollte eines sein. mit angebotener information entwickeln sie sich weiter = dissipative strukturen.

thema religion
globale intelligenz erkennt, daß alles miteinander vernetzt ist. alles ist mit allem verbunden. hierzu bedarf es keiner religion. spiritualität braucht keine religion, nur respekt und liebe.
religion ist privatsache. keine macht den kirchen. keine macht für niemand.

auf gutes gelingen, om

#18 Von: softdreams@...
Datum: Son 17. Aug 2003 21:40
Betreff: IST r. sIMPLIFIZIERUNG DER wELT?
softdreams@...
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Ladies? & G.Men!

Komplexität ist es nicht, was Religion vereinfacht, eher hilft sie, die
(geeignete) R., die Perspektive aus dem Geistigen auf das
sichtbar materielle, also den Materialismus per se in seinen zwei
Extremen (Ausformungen: M. und K.) zu schärfen...
Als gläubiger Mensch müsste ich ihn wohl EHER Toleranzregler nennen
gegen die "Ungläubigen", deren Hybris mehr oder weniger ausge-
prägt mehr oder weniger unerträglich...

hp

--
160:8.18

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#17 Von: Mattis Manzel <mattismanzel@...>
Datum: Son 17. Aug 2003 20:15
Betreff: Verdammte Regler! Es werden immermehr! Aah!
mattismanzel
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Ladies!

Okl, ich fürchte mir graut ein weiterer Regler. Ein Komplexitätsregler.
Das Weltsystem muss in verschiedenen Komplexitätsstufen vorliegen. Es
gibt einen religiösen Aspekt. Religion ist Vereinfachung des Kömplexen.
Wird Komlexität unerträglich, entsteht Religion. Dies geschieht
zwangsläufig - wir müssen dies menschliche Bedürfniss auffangen im
entstehenden Weltsystem.  Jene die  größere Komplexität ertragen, jene
die tiefer blicken, entscheiden gemeinsam, wie die vereinfachten
Versionen des Weltsystems aussehen soll. Welche zwei Regler lassen sich
ohne große Gefahr der Verzerrung zu einem zusammenfassen?  Fair bis zur
Einfachstversion des Weltsystems mit ja/nein für die Simpel  unter uns.
Jeder entscheidet selbst, ob er Bild oder die Zeit liest. Es geht nicht
um unsere Moralvorstellungen von Gerechtigkeit usw. Es geht um
Effektivierung unsererr Resssourcen an Intelligenz. Hätt ich das alles
bloß nicht angesetzt, werd ich noch denken, soll`t mal sehen.

buona notte

mattis

#16 Von: Hanspeter <iRhp@...>
Datum: Son 17. Aug 2003 16:10
Betreff: ti-pi (zum-Aufbauen)
rhp160
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#15 Von: Mattis Manzel <mattismanzel@...>
Datum: Son 17. Aug 2003 13:50
Betreff: Ho Newsgroup!
mattismanzel
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Is bald soweit. Dann machen wir hier ein Tipi auf und fangen an. Dann
rauchen wir die globale Friedenspfeife. Hugh!

mattis

Nich vorenthalten möchte ich Euch diesen absolut zuckermäßigen Beitrag
aus der Rohrpost mailinglist. Habe ich leider gerade erst gefunden, ist
vom 2.8. Solche müssten wir hier auch haben, ne?

http://amsterdam.nettime.org/Lists-Archives/rohrpost-0308/msg00027.html

#14 Von: Mattis Manzel <mattismanzel@...>
Datum: Sam 16. Aug 2003 8:31
Betreff: Re: Baha'i?
mattismanzel
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Rph, dear,

Verzeih mein Unwissen. Bahai`i hat einen guten Teil seiner Anhänger in Indien, der flotte Blick auf die Page der Deutschen Bahai`i-Religion warf in mir Assoziationen auf, die mich seinen Ursprung in Indien vermuten liessen.
Auf www.bahai-kritik.ch/ findet sich

Eine Glaubensgemeinschaft, welche mit erhabenem Selbstwertgefühl ihre Durchsetzung als allein berechtigte »Staatsreligion« in einem künftigen Weltgemeinwesen anvisiert [3], welche in ihrem religiösen Gesetzbuch die Todesstrafe [4] und die körperliche Stigmatisierung von Verbrechern [5] vorschreibt, und welche bedingungslosen Gehorsam gegenüber ihrer Organisation fordert, kann nicht kritisch genug observiert werden. Sie stellt eine echte Herausforderung dar, besonders dann, wenn sie die Anwendung ihres Gesetzes in einem theokratisch verfassten Universalstaat weltweit zu realisieren trachtet, dem sich notgedrungen auch Nichtgläubige unterzuordnen hätten.

Ich habe in großes Ziel, richtig. Andere hatten das vor mir. Vielleicht gingen auch andere daran von Anbeginn und konsequent antiautoritär heran, keinem aber gelang es, dies in der erwachsenden Bewegung zu halten. Die Ausgangssituation  für die Verbreitung einer Idee hat sich mit dem Internet grundlegend verändert. Es handelt sich bei meine Anstrengungen nicht um den Versuch einer Religion zu stiften. Religion ist ein Mittel unerträglich komplexe Wirklichkeit zu vereinfachen und damit erträglich zu machen. Ich will keine generelle Simplifizierung. obschon Simplifizierung notwendig ist - Überlegungen laufen zuzeit zu einer von jedem Mitglied selbst wählbaren Kompexität der Darstellung des Weltsystems, wobei die komplexer Denkenden die Form einer vereinfachten Darstellung des Weltsystems bestimmen. Die Welt ist nicht anders als ungeheuer, ja unerträglich komplex. Den Menschen die Furcht vor dieser Komplexität zu nehmen, wäre gut.
Unangenehm stösst die Todesstrafe auf, ich bereue inzwischen sie überhaupt angesprochen zu haben. Wie die Menschen, die in Newsgroups auf meine Idee reagieren, stehe auch ich vor dem Problem, meine Erfahrungen und Werte aus einer durch und durch hierarchischen Welt auf eine freie Idee anzuwenden. Die dabei erwachsende Komplexität schafft Misbehagen, meine bisherigen Erfahrungen und Werte greifen nicht mehr. Da hat dann ein autoritärer und vereinfachender Satz scheinbar heilende Wirkung für den Moment, und auch mir rutscht sowas raus. Wir sind am Anfang von etwas ziemlich Großen.
Ich war zunächst verwirrt, als Du den Religions-Aspekt aufwarfst. Ich setzte diese mail an Dich daher ursprünglich privat auf, nicht an die Group. Die Diskussion ist jedoch, wie ich jetzt merke, wichtig. Sie in die Group zu tragen, wird die anderen beiden Gruppenmitglieder zwar vielleicht verwirren (4 sind wir bisher), doch ich denke, das ist gut so.

beinhart atheistisch-komplexe Grüsse

mattis

softdreams@... schrieb:
hat nichts mit Indien zu tun, die Baha'i- Religion!
Gestiftet 1844 von Baha'u'llah hat sie ihren Ursprung
in Persien!

Rhp
160:8:15

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> softdreams@... schrieb:
>
> >
> > > So sehr ich mir auch wünsche, die heutige Menscheit würde aus Einsicht
> > > und kollektiv entscheiden, so sehr wird es notwendig sein, ein
> > > Weltsystem im Kleinen (aber dennoch weltweit) vorzuführen, dessen
> > > Vorzüge zu verdeutlichen, Begeisterung  und damit eine Bewegung zu
> > > wecken und so einen endgültigen Umschwung herbeizuführen.
> >
> > Baha'i?
>
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> >
> > Verehrter Träumer sanfter Träume,
> >
> > Vielen Dank für den Beitritt zur Newsgroup. Ich bin, obwohl von
> > indischen Religionen in ihrem Versuch das Ganze zu erfassen durchaus
> > begeistert, unbeeinflusst  durch spezielle Gurus oder Strömungen aus
> > diesen Religionen, falls Du das meinetest.
> >
> > Jrüsse wa
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> > mattis
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#13 Von: softdreams@...
Datum: Fr 15. Aug 2003 14:12
Betreff: Re: Baha'i?
softdreams@...
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hat nichts mit Indien zu tun, die Baha'i- Religion!
Gestiftet 1844 von Baha'u'llah hat sie ihren Ursprung
in Persien!

Rhp
160:8:15

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> softdreams@... schrieb:
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> > > So sehr ich mir auch wünsche, die heutige Menscheit würde aus Einsicht
> > > und kollektiv entscheiden, so sehr wird es notwendig sein, ein
> > > Weltsystem im Kleinen (aber dennoch weltweit) vorzuführen, dessen
> > > Vorzüge zu verdeutlichen, Begeisterung  und damit eine Bewegung zu
> > > wecken und so einen endgültigen Umschwung herbeizuführen.
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> > Baha'i?
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> > Verehrter Träumer sanfter Träume,
> >
> > Vielen Dank für den Beitritt zur Newsgroup. Ich bin, obwohl von
> > indischen Religionen in ihrem Versuch das Ganze zu erfassen durchaus
> > begeistert, unbeeinflusst  durch spezielle Gurus oder Strömungen aus
> > diesen Religionen, falls Du das meinetest.
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#12 Von: Mattis Manzel <mattismanzel@...>
Datum: Fr 15. Aug 2003 11:05
Betreff: Re: Baha'i?
mattismanzel
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softdreams@... schrieb:

> So sehr ich mir auch wünsche, die heutige Menscheit würde aus Einsicht
> und kollektiv entscheiden, so sehr wird es notwendig sein, ein
> Weltsystem im Kleinen (aber dennoch weltweit) vorzuführen, dessen
> Vorzüge zu verdeutlichen, Begeisterung  und damit eine Bewegung zu
> wecken und so einen endgültigen Umschwung herbeizuführen.

Baha'i?


Verehrter Träumer sanfter Träume,

Vielen Dank für den Beitritt zur Newsgroup. Ich bin, obwohl von indischen Religionen in ihrem Versuch das Ganze zu erfassen durchaus begeistert, unbeeinflusst  durch spezielle Gurus oder Strömungen aus diesen Religionen, falls Du das meinetest.

Jrüsse wa

mattis

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#11 Von: Mattis Manzel <mattismanzel@...>
Datum: Fr 15. Aug 2003 10:23
Betreff: Re: terra-home
mattismanzel
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ollie und alle,

Hast natürlich vollkommen recht. Ich hatte vor ein paar Tagen gerade angesetz, an die Liste zu schreiben, aber da gingen die techprobs wieder los. Schade, dass mir die angefeuerten Diskussionen unterdessen wegbrennen. In Google/Groups "autor:mattismanzel@..." (ohne "s) eingegeben führt jedermann blitzschnell auf diese Beiträge. Nichts wirklich wichtiges ist dabei.  Es stellt sich mittlerweile dennoch bei mir ein sicheres Geühl ein, das meine Idee umgesetzt werden wird. Der Zauber, der Enthuiasmus, die Emphase zählen. Heut kam gar ein Beitrag von einem, der weiterdachte und das Ganze ohne Netz wollte. Mein Gefühl sagt, das geht. Ein neues Bewusstsein schaffen für einen gemeinsamen kollektiven Organismus. So muss man ran gehen. Mein Reglergemurkse ist Korinthenschiss, verglichen mit dem, was plöztlich alles möglich werden wird. Gut ist`s voranzudenken und dabei nach sinnvollen, unschädlichen möglichen Simplifikationen im Sysem zu suchen. Ich bin vollkommen davon weg, dass irgendwelche meiner Vorschläge zum tragen kommen. Die blanke Dreistigkeit diese Idee gedacht zu haben, ist mir allemal genug. Den gewonnenen Mut gleich mit dem Blick auf Ausdauer, Ruhe und Klarheit zu nutzen, ist wohl angezeigt  Natürlich arbeite ich mit, aber w i r müssen das machen. Keinen Moment dürfen wir vergessen, dass dies Ding auch hammerhart nach hinten losgehen kann. Wird es nicht, weil wir gut sein werden und nie vergessen werden, das dies Ding auch hammehart nach hinten losgehen kann.
Ist es sinnvoll die Diskussion auf dieser Newsgroup fortzuführen oder sind andere, bereits verbreitetere dafür besser geeignet? Ich habe ein wenig ins weite Feld gespammt und erste Diskussionen sind auf de.sci.informatik.misc und de.org.politik.misc entstanden.Was meint Ihr?

Ein Verfassungsdiskussion also. Ich will mal, auch der just etwas knappen Zeit wegen, flugs so beitragen

http://www.verfassungen.de/un/

http://www.derstaat.de/index2.htm

Aufgeschriebene kollektive Intelligenz. Schöne Arbeiten für sich jede einzelne davon. Eine Verfassung muss ausgiebig diskutiert werden. Hierfür wäre ein Wiki bestens geeignet. 15 Verfassungen platzen auf dem Wiki gleichzeitig und wie von selbst los. Sie beobachten einander jedoch. Eine Verfassungsamöbe entsteht, die im Laufe der Enstehung des Weltsystems immer stabilere Form annimmt. Die Schaffung einer Weltverfassung ist eine gigantische Aufgabe. Gut, sie gleich am Anfang anzureissen.

Ich grüsse Euch

mattis


okobold schrieb:
hi mattis und alle anderen,

im chat bewegt sich wenig, wir sollten eine zeit ausmachen. abends.

globale demokratie = globale verfassung.
welche verfassung könnte muster sein? die deutsche, amerikanische,
oder sonstige?



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#10 Von: softdreams@...
Datum: Fr 15. Aug 2003 1:35
Betreff: Baha'i?
softdreams@...
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> So sehr ich mir auch wünsche, die heutige Menscheit würde aus Einsicht
> und kollektiv entscheiden, so sehr wird es notwendig sein, ein
> Weltsystem im Kleinen (aber dennoch weltweit) vorzuführen, dessen
> Vorzüge zu verdeutlichen, Begeisterung  und damit eine Bewegung zu
> wecken und so einen endgültigen Umschwung herbeizuführen.

Baha'i?


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#9 Von: Mattis Manzel <mattismanzel@...>
Datum: Fr 15. Aug 2003 0:13
Betreff: Re: terra-home
mattismanzel
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ollie und alle,

Hast natürlich vollkommen recht. Ich hatte vor ein paar Tagen gerade angesetz, an die Liste zu schreiben, aber da gingen die techprobs wieder los. Schade, dass mir die angefeuerte Diskussion unterdessen wegbrennt. In Google/Groups "autor:mattismanzel@..." (ohne "s) eingegeben führt Euch auf diese Beiträge. Nichts wirklich wichtiges ist dabei.  Es stellt sich dennoch bei mir mittlerweile ein sicheres Geühl ein, das es gehen wird. Der Zauber, der Enthusiasmus, die Emphase zählen. Heut kam ein Beitrag von einem, der weiterdachte und das Ganze ohne Netz wollte. Mein Gefühl sagt, das geht. Ein neues Bewusstsein schaffen für einen gemeinsamen kollektiven Organismus. So muss man ran gehen. Mein Reglergemurkse ist Korinthenschiss, verglichen mit dem, was plöztlich alles möglich werden wird. Gut ist`s voranzudenken und dabei nach sinnvollen, unschädlichen und möglichen Simplifikationen im System zu suchen. Ich bin vollkommen davon weg, dass irgendwelche meiner Vorschläge zum tragen kommen. Die blanke Dreistigkeit diese Idee gedacht zu haben, ist mir allemal genug. Was macht man nun aus einem freien Gedanken? Den gewonnenen Mut gleich mit dem Blick auf Ausdauer, Ruhe und Klarheit zu nutzen, ist wohl angezeigt Natürlich arbeite ich mit, aber w i r müssen das machen. Keinen Moment dürfen wir dabei vergessen, dass dies Ding auch hammerhart nach hinten losgehen kann. Wird es nicht. Weil wir gut sein werden und nie vergessen werden, das dies Ding auch hammerhart nach hinten losgehen kann, deshalb.
So sehr ich mir auch wünschte, die heutige Menscheit würde aus Einsicht und kollektiv entscheiden, so sehr wird es notwendig sein, ein Weltsystem im kleinen (aber dennoch weltweit) vorzuführen, dessen Vorzüge zu verdeutlichen, Begeisterung  und damit eine Bewegung zu wecken und so einen endgültigen Umschwung herbeizuführen.
Mir schwinden die Sinne, ich geh ins Bett. Demnächst mehr.

mattis


okobold schrieb:
hi mattis und alle anderen,

im chat bewegt sich wenig, wir sollten eine zeit ausmachen. abends.

globale demokratie = globale verfassung.
welche verfassung könnte muster sein? die deutsche, amerikanische,
oder sonstige?



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#8 Von: "okobold" <omkobold@...>
Datum: Do 14. Aug 2003 22:50
Betreff: terra-home
okobold
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hi mattis und alle anderen,

im chat bewegt sich wenig, wir sollten eine zeit ausmachen. abends.

globale demokratie = globale verfassung.
welche verfassung könnte muster sein? die deutsche, amerikanische,
oder sonstige?

#7 Von: "Mattis Manzel \(E-Mail\)" <mattismanzel@...>
Datum: Son 3. Aug 2003 15:03
Betreff: Erste und entscheidende Vorausetzung zum Start des Weltsystems erfüllt
mattismanzel
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Werte Mitglieder,

Dieser Newsgroup ist heute eine dritte Person beigetreten. Herzlich
Willkommen. Damit wird die erste und entscheidende Voraussetzung zum Start
des Weltsystems erfüllt. Ich danke euch allen für euren Mut.

Systhemtheorie, Zauber, ich hör`s zur Zeit knacksen im Blätterwerk am
Wegesrand. Wenn da mal nicht noch was richtig Dickes im Busch ist.

mattis

www.terrahome.net.tc

#6 Von: "Mattis Manzel \(E-Mail\)" <mattismanzel@...>
Datum: Mit 30. Jul 2003 0:25
Betreff: RE: global democracy
mattismanzel
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Oh Ollie,
 
Wie mich doch einfache "3, 4 ..." in den Circus hineinziehen und mir sagen, wo ich hingehöre. Bist halt ein waschechter Bandman.

-.  
-----Original Message-----  
From: okobold [mailto:omkobold@...]
Sent: Wednesday, July 30, 2003 12:16 AM
To: terrahome@...
Subject: [terrahome] global democracy

kann eine weltweite basisdemokratie funktionieren?  Ich hatte diese Idee und habe im Moment nur wenig Scheiss um die Ohren mit irgendwas, und verglichen mit anderen Ideen, die ich zuvor hatte, kommt diese recht stark daher, zum Teil auf stattlichen Pferden sozusagen. Ich weiss nicht, ob das funktionieren kann. Ich kann mir vorstellen, dass es den Anstoß zu etwas geben könnte. 
wer kann die ungeheure vielzahl der zu lösenden probleme bewältigen?  Es gibt keinen Datendschungel. Wählt man im richtigen Programm die richtigen Suchworte und benutzt man die richtigen Suchmasken, dann findet man. Es gibt keinen Datendschungel.  Genauso liessen sich in ungeheurer Komplexität spezielle Angelegenheiten wiederfinden. Für jeden .Es ist einfach, eine Suchmaschine zu bedienen . Und wenn es nur drei sind, zwei sind dafür und einer dagegen, dann wird das halt gemacht, ne?. Ganz wie das in Ostfriesland schon immer´Brauch ist.    
organisationen und bestehende verwaltungsstrukturen müssen übernommen
werden?  Je weniger regional, jei globaler also der Charakter von Organisationen ist, desto größerer wird die Notwendifkeit von Veränderung und von Hinneigung zu (momentan noch) schriftlichem Diskussiions-
mail-Austausch werden. Der Bäcker an der Ecke kommt klar, die UNO muss sich umstrukturieren. Sie ist gleich willkommen, aber um einiges wichtiger, als der Bäcker an der Ecke.
jeder terraner hat jeweils eine stimme für jedes zur entscheidung
stehende problem?  Wenn er den Arsch hoch bekommt und sich engagiert hat er eine konstante Stimme zur "Macht des Geldes" und eine mit seiner Geldstimme multipizierte Stimme für alle anderen Entscheidungen, soweit ich das zur späten Stunde noch überblicke. Könnte aber auch falsch sein.
hierarchischer aufbau beginnend bei stadteil über stadt, kreis
bundesland, nation (bevor der nationalgedanke aufgelöst wird)u.s.w.?  Strukturen werden entstehen, angelehnt an die uns bekannten Unterteilungen,  wie in großen Webkatalogen.Wird eigentlich ganz einfach, denk ich.

olli

ciào
 
mattis 



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#5 Von: "okobold" <omkobold@...>
Datum: Die 29. Jul 2003 22:16
Betreff: global democracy
okobold
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kann eine weltweite basisdemokratie funktionieren? wer kann die
ungeheure vielzahl der zu lösenden probleme bewältigen?
organisationen und bestehende verwaltungsstrukturen müssen übernommen
werden?
jeder terraner hat jeweils eine stimme für jedes zur entscheidung
stehende problem?
hierarchischer aufbau beginnend bei stadteil über stadt, kreis
bundesland, nation (bevor der nationalgedanke aufgelöst wird)u.s.w.?

olli

#4 Von: omkobold@...
Datum: Mit 23. Jul 2003 1:10
Betreff: (Kein Thema)
okobold
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hi, good morning,

meinte natürlich THC - Terra Home Community.

für den weltfrieden, global democracy, global intelligence


olli

#3 Von: omkobold@...
Datum: Die 22. Jul 2003 20:23
Betreff: absolut beginner
okobold
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Lieber mattis.

Bin von der terrahome idee begeistert. Viel Arbeit, aber sicher lohnend (Friedensnobelpreis).
Habe  Probleme mit der Revolutionsidee. Schlage anstelle von Weltrevolution - Weltevolution vor, trifft die Idee wie ich sie verstehe besser, da es einen deutlicheren Hinweis auf Veränderung anzeigt, die in Richtung  menschlicher Weiter- und Höherentwicklung geht. Das Wassermannzeitalter hat schon begonnen.
Schlage die Gründung einer Partei vor "Terra Home Society", welch hintersinnig Wortspiel.
Kulturgeschichte ist Entzugsgeschichte (Slotterdijk). Bei mir kann man jederzeit ein Drogenscreening vornehmen, im Gegensatz zu Michel F. wird man bei mir gar nichts finden können. Nur als Hinweis, das daß keine Idee nur für bekiffte ist. Schlage deshalb vor, nach genauerer Ausarbeitung der Ideen weitere berühmte Multiplikatoren mit der Idee bekannt zu machen:
Franz Alt, Richard v. Weizsäcker, Kofi Anan, Herbert Grönemeyer, Die Ärzte, Chaos Computer Club, Massechusetts Institute of Technologie.
Sicherlich interessant ist die Literatur von Buckminster Fuller. Marvin Minsky "Mentopolis" . Positive Auswirking des Internets auf weltweite Demokratie = John Brunner "Schockwellenreiter" (Science Fiction)


Nichts ist stärker als eine Idee, deren Zeit gekommen ist (ich glaube V.Hugo, frei nach)

Dein Olli


#2 Von: "Mattis Manzel" <mattismanzel@...>
Datum: Do 17. Jul 2003 7:01
Betreff: Test
mattismanzel
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Testnachricht für group terrahome

A.)Hallo
B.)Willkommen

mattis

#1 Von: "Mattis Manzel" <mattismanzel@...>
Datum: Do 17. Jul 2003 6:59
Betreff: Test
mattismanzel
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