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ein paar Gedanken   Beitragsliste  
Antworten | Weiterleiten Beitrag #86 von 112 |
Betrifft: ein paar Gedanken

--- In terrahome@..., Philipp Hofmann <phil@w...> schrieb:
> Hallo,
>
> mich wuerde mal interessieren, wie viele Leute sich bereits fuer
diese
> Ideen ereifern. Wieviele erhalten diese Mail, wieviele lesen die
> Mails, die sie ueber diese Mailingliste erhalten und wieviele
> verfolgen die Updates der Webseite. Nur so aus Neugierde damit man
> sich mal ein Bild machen kann.
>
> Anbei ein paar Gedanken zu dem Text der Webseite.
>
> gruss phil
> ----------------------------------------------------------ach ja
das Interesse... terra errare humanum, Neugierde und Einbildschirm
kann man Gedanken überhaupt vor-schreiben? WWievviel übertragen
Gedanken? wenn einer nicht reicht ist er arm dran. uvvell
----------------------------------------------------------
ich hab im alten wiki "GarTen" BitteLoeschen weiterschreiben wollen
und mich dann bis hier über Mattis und seinen Babelfisch mal
selbst
übersetzt:

Kiefer request release and when thinking editing talk! Slate winding,
say the animal in the garden Eden all Neune steer! (then with cones);
what stands in the Veden? from the barn to the sails? do we have to
wait for times? hard -, or yields tender ones, who those-regulates
spelled? Do we learn language to read from the source code? we escape
from the ark, to the emergency with donkeys. If we understand on
tiptoe, we know where pictures sit. La tente - the tent, aunt - thea,
at ten fingers theory, was Ae.thio pien also utopia? from where do
the thoughts come? can we steer it, at the stove, with sword, where
points us in barriers who? (or < too tenth > which meaningful write
in)

das war mein AusgangsgeDicht:

Kiefer BitteLoesen und beim Denken editierend reden!
Schiefer wickeln, dabei lenken, sagt das Tier im GarTen Eden
alle Neune! (dann beim Kegeln); was steht denn in den Veden?
von der Scheune zu den Segeln? müßen wir auf Zeiten warTen?
gar harte-, oder weichen Zarten, wer buchstabiert dieRegeln?
Lernen wir SpRache aus dem QuellCode lesen?
entkommen wir der Arche, zur Not mit Eseln.
VerStehen wir auf ZehenSpitzen, wissen wir wo Bilder sitzen.
La tente - das Zelt, Tante - thea, an zehn Fingern Theorie,
war Ä.thio-pien auch U-topie? woher kommen die Gedanken her?
können wir sie lenken, am Herd, mit Schwert, wohin weist uns in
Schranken wer?

(Oder <gar zu zehnt> was sinnvolles reinschreiben)
nunja ÜbersetZungen reimen sich nur für Schlemmermäulchen

vorher hatte ich auf einen zahnlosen Neandertaler Kieferfund und der
Vermutung "die waren sogar schon sozial" folgendes gemailt:

habe grad den Neandertalartikel gelesen und halte das Dogma der
Evolution für überholt.
Es mag ja sein, daß ein einzelnes Wesen sich "entwickelt", aber
müßen
wir uns auch immerwieder "schief wickeln" lassen.
Ich vermute eher umgekehrt - die Dekadenz, im vermeintlich
Stärkeren
sein Ziel zu haben, ent~wickelt sich.
Vorfahren (Ahnen) als unterentwickelt zu denken entfernt auch von der
Einsicht, woher unser ahnen kommt und schneidet den Urgrund
schulweisheitlich ab, auf dem wir verstehen könnten.

Wir sind doch nur zur Krone der Schöpfung erklärt, weil damit
eine
industrielle Entwicklung forciert werden konnte.

Jede Generation muß sich eine "soziale Frage" neu beantworten.
Leider finden sich dafür immer neue Sprachen, um die einen aus-
und
andere
mit einzuschließen.
Das älteste "X" ist auch in einer Kieferknocheneinritzung gefunden
worden.

Und der Satz im Gilgamesch Epos "und er öffnete den Mund zum
reden"
läßt mich an verschieden Möglichkeiten denken, warum das so
bedeutsam
war.

Magsein, in erster Linie "er benutzte ihn nicht zum Beißen"
zweitens "knurrte er nicht nur" um sich verständlich zu machen,

aber davor stellt sich mathematisch noch die Null-te Denkweise:
Den Garten von dem wir stammeln ab und worin wir warten ist
(Tele.fonvision)
Telepathie.
Das wissen Tiere und Pflanzen, warum nur glaubt der Mensch ohne dem
weiter zu kommen. und wo landet er dabei?

merry Xmas (y menos)
UweB
mit Bild zum Nicelao´se (XAOß-haus) oder wie sieht ein desaster
aus?
http://www.fortunecity.com/victorian/bacon/313/axum-16.jpg
> ------------------------------------------------------------
>
> 0. Praeambel
>
> 1. Metakonzeption
>
> 1.1. Konzeption der Projektkommunikation
> 1.2. Erstellung der Software
> 1.3. Protokoll versus Programm
> 1.4. Ideen zur technischen Umsetzung
> 1.5. Moechtegernhacker
> 1.6. Verankerung in, Schnittstelle zur und Konflikte mit der
Aussenwelt
> 1.7. 7-Punkte-Plan zum Systemstart
>
> 2. Inhaltliche Konzeption
>
> 2.1. Ethisch-politischer Unterbau
> 2.2. *Einblick ind das Gesamtvolumen des Geldes*
> 2.3. Wahlmodi
> 2.4. die gerechte Seele
> 2.5. Die Weltbevoelkerung und ihre Einflussnahme
> 2.6. Weltsprache (lojban vs. Englisch)
> 2.7. Konstitution der Judikative
> 2.8. Zweifelhafte Wachstumsregulatorien
>
>
>
> 0. Praeambel
>
> Ich hatte vor den Text der Webseite detailiert zu kommentieren. Ich
> habe von diesem Vorhaben abgesehen. Die Redunanz mancher Passagen
> erweckte auf mich den Eindruck es sei von groesserer Effizienz
wenige
> markante Punkte des Konzept herauszugreifen und sie ggf. einer
Kritik
> zu unterziehen oder druch ensprechende Vorschlaege und Aspekte zu
> ergaenzen.
>
> Ich habe daraufhin versucht die mir wichtig erscheinenden Punkte
nach
> konzeptionistischen und inhaltlichen Punkten zu trennen. Was in
einem
> anderen Projekt, das nicht zum Mittelpunkt selbst die
Konzeptionierung
> eines System haette, das Konzept waere habe ich hier Metakonzept
> genannt, um es klar von dem unterminierten Prozess des
> An-dem-System-bastelns zu trennen.
>
> Ich habe Textstellen dort uebernommen, wo ich die direkte Bezugnahme
> auf den Text fuer notwendig hielt.
>
>
>
> 1. Metakonzeption
>
>
> 1.1. Konzeption der Projektkommunikation
>
> Modularisierung schoen und gut, bloss nichts festlegen. Allerdings:
> Mailingliste. Wiki. OpenTheory. Passt auf das sich die Inhalte nicht
> auf zu viele Kommunikationsmedien verteilen. Zeug zusammenhalten.
Noch
> eine Anmerkung zur OpenTheory: Das ist kein Blackboard und auch
keine
> Newsgroup. Vielmehr ist es ein Reissbrett auf dem Theorien -- Texte
> also -- enstehen sollen. Mit vielen kurzen, dialogartigen Beitraegen
> wird das System schnell unuebersichtlich.
>
>
> 1.2. Erstellung der Software
>
> Ein *gemeinsam* zu erstellendes Computerprogramm? Wie gedenkt ihr
mit
> den Problemen umzugehen an denen selbst die prominenteste
Realisierung
> dieser Idee -- eines Konzeptes freier kooperativer Entwicklung -- zu
> Grunde zu gehen droht? Nicht nur dass die Sourcen des Linux Kernels
> immer unuebersichtlicher werden, die Gegener scheinen das Projekt zu
> unterlaufen und korrumpieren. Bliebe zu untersuchen ob es bei der
> Entwicklung des Weltsystems zutraeglich waere sich an dem
> Softwaredesign von HURD zu orientieren. Aber auch hier stellt disch
> die Frage nach der die neuen Module authorisierenden und
> zertifizierenden Instanz. Wo soll das kooperativ geschehen?
>
>
> 1.3. Protokoll versus Programm
>
> Anstelle einer -- wenn auch OpenSource -- Software zu Entwicklen
> scheint es mir vielversprechender ein Protokoll und dazu ghoerige
> Policys zu entwickeln. Klar ein Server (das eigentlich Weltsystem)
> muss dann auch geschrieben werden, aber der grosse Vorteile der
> Reduktion auf das Design eines Protkolls ist, dass man die
Entwicklung
> der eigentlich Oberflaeche an die Kommunity abtritt und so sicher
mit
> einer Viellzahl von Clients rechnen kann, die unterschiedlichen
> Beduerfnissen unterschiedlicher Personengruppen eher gerect werden
als
> ein Loesung fuer alle. Wie ich die juengsten Mails richtig verfolgt
> habe, dann war das bereits als Komplexitaetsregler im Gespraech. Ein
> Regler scheint mir in diesem Zusammenhang daher gaenzlich
indiskutabel.
>
>
> 1.4. Ideen zur technischen Umsetzung
>
> Als Server wuerde ich zunaechst eine Linux Liste vorschlagen. Die
> Daten der Mitglieder wuerde ich in LDAP (http://openldap.org/)
> halten. Das erscheint mir fuer die anfallenden Abfragen ein sicheres
> und performantes System, das zu gegebner Zeit zu einer entsprechend
> groesser dimensionierten Datenbank migriert werden kann.
>
> Alle Accounts koennten Accounts auf dieser Maschine sein, die bei
> Login in ein chroot-Umgebung auf einer restriktiven Shell landen.
Der
> Minimal Client ware damit bereits schon geschrieben: SSH
> (http://openssh.org/). Auf der restriktiven Shell stehen dann
entweder
> atomistische Weltsystem-Tools oder eine Weltsystem-busybox zur
> Verfuegung. Jedenfalls werden sowhl die Einstellungen als auch die
> Abfragen uber POSIX-kompatible Skripte realisert. Eine graphische
> Aufbereitung waere dann moeglich indem der entsprechende Client den
> Login per ssh uebernimmt und den textuellen protkollkonformen Output
> der Skripte auswertet.
>
> Spaeter kann man die Maschine durch ein Clustersystem und
> Round-Robin-Verfahren entlasten. Die Entwicklung der Skripte wird
von
> einem CVS-System aus ueberwacht. Somit ist gleichzeitig der
Sourcecode
> offengelegt. Das Hinzufuegen und Testen neuer und das Entfernen
alter
> Module koennte ueber das Debian Packaging System gesteuert werden.
>
> Ein konzeptionelles Problem ist nachwievor die Frage nach der ueber
> die rechtschaffenheit der Module (Skripte) wachende Instanz. Wer
darf
> sich anmassen zu entscheiden, dass ein Skript das bei Aufruf mein
> Guthaben verdoppelt nicht rechtens ist? Wenn jeder an dem System
> entwickeln darf dann ist das Hallo-Welt-Programm unter den Hacks.
>
> Diese Entscheidung kann nur anhand eines Meta-Manifests, das die
> Richtlinien fuer die Entwicklung des Systems vorgibt und einen
> Verfassungsschutz, ein Verfassungsgericht oder einen Aeltestenrat
> gewaehrleistet werden.
>
>
> 1.5. Moechtegernhacker
>
> Wie wird sicher gestellt, dass die Zuuordnung Realperson - Account
> nicht eine 1:n-Relation wird?
>
>
> 1.6. Verankerung in, Schnittstelle zur und Konflikte mit der
Aussenwelt
>
> > Das Weltsystem wird eine Art Firma, die letztlich alle anderen
> > Firmen der Welt "aufkauft". Das Weltsystem wird vermutlich als
> > reguläres Unternehmen ins Leben gerufen werden, eine
"Weltsystem
> > GmbH" oder so ähnlich.
>
> Wohl eher als BGB-Gesellschaft, die bei ensprechendem Kontostand des
> Treuhaenderkontos eine Weltsystem-Stiftung gruendet, die spaeter in
> eine *Weltsystem gAG* gewandelt wird.
>
> Allerdings wird man beim Assimilieren aller Firmen Probleme mit dem
> Kartelgesetz bekommen. Soweit wird es jedoch nicht kommen, da
bereits
> das Schaffen einer eigenstaendigen Waehrung gesetzteswiedrig
> ist. (Hauptsaechliches Bestreben eines jeden Staates ist seine
> Immunitaet. Nachzulesen bei Robert Nozick.) Es kann jedoch sein, das
> in diesem Bereich das Internet nachwievor eine rechtliche Grauzone
> ist, da schliessliches jedes Unternehmen, das entgeltliche
> Kommunikationsservices anbietet dafuer auch eine Art eigener
Waehrung
> einsetzt.
>
>
> 1.7. 7-Punkte-Plan zum Systemstart
>
> 1. Erste Version des Protokolls schriftlich niederlegen
> 2. Minimalserver schreiben
> 3. Treuhandkonto eroeffnen
> 4. Minimalclient bzw. Tools schreiben
> 5. Kooperation mit Hoster eingehen, der eTerra akzeptiert
> 6. System ausetzten
> 7. Systemstart
>
>
>
> 2. Inhaltliche Konzeption
>
>
> 2.1. Ethisch-politischer Unterbau
>
> Ist das *Weltsystem* eine wuenschenswerte Form der Globalisierung?
Und
> steckt in dieser Globalsierung nicht schon implitzit die Verneinung
> eines Kommunismus?
>
> > - Mitgliedschaft im Weltsystem beinhaltet eine Stimme im
> > Welt-eParlament und das Wahlrecht als Weltbürger.
Mitgliedschaft
ist
> > für jeden möglich - auch ohne Geld in das System
einzuzahlen:
> > Kommunismus, wenn man so will.
>
> Das hat soweit noch nichts mit Kommunismus zu tun. Das ist zunaechst
> globale Demokratie.
>
> > - Wer den herkömmlichen nationalstaatlichen Geldsystemen Valuta
> > entzogen hat und diese in eTerra überführt hat, dessen
Stimme
wiegt
> > schwerer. Aber auch: Wer dem System von seinem Besitz an eTerra
als
> > freiwillige Steuern einen Betrag gespendet hat - Steuern sind im
> > Weltsystem freiwillig -, dessen Stimme wiegt schwerer:
Kapitalismus
> > wenn man so will.
>
> Und das hat soweit auch noch nichts mit Kapitalismus zu tun sondern
> ist eine Neuauflage des Zensuswahlrechts und passt insofern ganz gut
> zu unserem *mittelalterlichen* Geld.
>
> > - Wie stark die *Macht des Geldes* ausgeprägt sein soll und
wie
diese
> > Macht zwischen Eigenbesitz und Steuerspenden ausbalanciert wird,
> > obliegt der Weltgemeinschaft zu entscheiden: Demokratie, wenn man
so
> > will. Geld hat im Weltsystem also konkrete Macht.
>
> Wenn das ein programmatischer Punkt des Weltsystems ist und kein den
> Veraenderungen einer sich bildenen Weltgemeinschaft unterworfender
> Parameter des Systems, dann ist da wohl bereits im Ansatz etwas
> falsch. Nichts desto trotz waere ich jedoch bereit den Umstand der
> Macht des Geldes als in einem Stadium der Evolution unabdingbar, zu
> akzeptieren, besonders wenn man bedengt aus welchem Kapitalistischen
> Schlamassel wir uns erst einmal herausarbeiten muessen.
>
> > Die Extreme sind: Regler ganz nach links - Kommunismus = Nur die
> > Individualstimme zählt. Jeder, unabhängig von seinem Besitz
an
> > Weltgeld, hat die gleiche Stimme. Die Geldstimme soll nicht
zählen,
> > sondern allein die Individualstimme.
>
> Auch das hat wieder nichts mit Kommunismus zu tun. Kommunismus ist
mit
> Globalisierung intrinsisch unvertraeglich. Kommunistische und
> Globalistische Aspekte fuehren allenfalls zu eine zentralisierten,
> authoritaeren Marxismus alla Stalin.
>
> > Es gibt Angelegenheiten, die globale Folgen haben. Zu solchen
> > globalen Angelegenheiten muss es jedem Menschen möglich sein,
sich
> > zu äußern und mit seiner Haltung die Entscheidungen zu
beeinflussen,
> > die zu der betreffenden Angelegenheit anstehen. Dies ist im
> > Weltsystem gewährleistet. Es gibt aber ebenso lokale
Angelegenheiten
> > auf der Welt, und davon nicht zu knapp. Vielleicht habe ich nicht
> > die Zeit, daran mitzuentscheiden, ob in Angola eine neue
> > Küstenstrasse entstehen soll oder wie die T
rinkwasserversorgung
von
> > Osaka verbessert werden kann? Vielleicht meine ich, es hat keinen
> > Wert für mich, wenn ich mich dort engagiere (gleichwohl ich es
> > könnte). Andere lokale Angelegenheiten hingegen, die dem
größten
> > Teil der Menschheit egal sein dürften, betreffen mich. Dort
möchte
> > ich Einfluss nehmen können und auch dort kann ich es. Ich muss
mir
> > nur die Zeit nehmen. Große Bedeutung kommt einer cleveren
> > Katalogisierung der Kommunikation im Weltparlament zu.
>
> Hier ist zum erstenmal in diesem Konzept der Hauch einer
> kommunistischen Idee zu spueren. Mit dem graviernden Unterschied,
dass
> in den Theorien des Kommunismus (der nebenbei bemerkt speziell in
> diesem globalen Kontext garnicht so fern vom Kommunitarismus liegt)
> bis heute immer davon ausgegangen wurde, das kommunistische Politik,
> im Sinne eines kommunalen Zusmmanelebens, durch die physischen
> Gegebenheit desselbigen zwangsweise ensteht. Die Moeglichkeit Teil
> einer globalen Kommune zu sein, die sich in lokale Unterkommunen
> gliedert und die Freiheit des Sichbeteiligens an der Politik
*fremder
> Unterkommunen*, was zweifelsohne fraglich in der konkreten
> Aktualisierung, aber nichts desto trotz konzeptionell richtig
> erscheint, ist neu.
>
>
> 2.2. *Einblick ind das Gesamtvolumen des Geldes*
>
> > Für jedes Mitglied besteht ständiger Einblick in das
Gesamtvolumen
> > des Geldes im Weltsystem. Geld wird damit erstmals
> > kontrollierbar. Erst indem die Menscheit die Kontrollierbarkeit
des
> > Gesamtgeldvolumens weltweit gewährleistet, wird sie die
notwendige
> > Voraussetzung für stabilen Weltfrieden schaffen.
>
> Das ist insofern richtig, dass die ungleiche Verteilung des Geldes
in
> der sich und heute bietenden Form nur durch die Geheimhaltung des
> Reichtums aufrecht erhalten werden kann. (Werner Ruegemer legt das
in
> seinem Buch *arm und reich* plausibel dar.)
>
> Ich kenne leider die ganau Zahlen nicht auswendig, aber 80 Prozent
des
> Eigentums geheoert 10 Prozent der Buerger Deutschlands und das wo
> Imobilien bei der bereichtnung des Eigentums pro Kopf nur mit einem
> steuerlichen Einheitsbtrag ind die Rechnung eingehen. (Dass heisst
das
> eine Immobilie die beim Verkauf 300 TEUR erzielen wuerde, in die
> Berechnung mit nur 15 TEUR eingeht.) Das ist bei Ruegemer
nachzulesen.
>
> > Ziel: Es soll weltweit ausschließlich ein Geld für alle
geben. Hat
> > der eTerra die herkömmlichen Währungen ersetzt und
verdrängt,
> > besteht eine Chance auf stabilen Weltfrieden. Vorher steigt diese
> > Chance an, wirklich bestehen wird sie aber noch nicht.
>
> Wie in der Psychologie muss es allerdings erstmal schlimmer werden,
> bevor es besser wird. Sind die wahren Verteilungsverhaeltnisse erst
> einmal offengelegt, erwaechst die Kenntnis ueber die
Missverhaletnisse
> die Motivation zum Klassenkampf. Die Folge ist eine soziale
Revolution.
>
>
> 2.3. Wahlmodi
>
> Es gibt, sofern ich das richtig verstehe, mindesten zwei
> Wahlmodi. Zensuswahlrecht und indirekt dies beeinflussend ein
Gleiches
> Wahlrecht zur Regulierung des Zensuswahlrecht.
>
> Profitabel ist dann dir Job des Weltprostituierten, der seine Stimme
> ueber die Macht des Geldes an den Reichen verhoekert.
>
>
> 2.4. die gerechte Seele
>
> Die gerechte Seele dieser Idee ist eine hartgecodete Diktaur des
> Proletariats.
>
>
> 2.5. Die Weltbevoelkerung und ihre Einflussnahme
>
> > Das Internet ist längst das Mittel, über das sich der
größte
Anteil
> > der Weltbevölkerung erreichen lässt und über das sich
dieser auch
> > mitteilen kann.
>
> Mit dieser Aussage waere ich ausgesprochen vorsichtig. Ich bin mir
> sicher, dass sie sich bei einem geneuaeren vergleich demographische
> und inftrastruktur-graphischer Daten recht schnell als ein Irrtum
> erweisen wird.
>
> > Nationale Wahlen, Volksbefragungen oder beispielsweise eine
> > Auswertung von Leserbriefen, die eine Zeitungsredaktion
durchführt,
> > sind regionale, räumlich begrenzte Beispiele. Ihre Ergebnisse
> > spiegeln nicht das globale Meinungsbild wieder. Das Weltsystem
> > hingegen bietet jedem jederzeit die Möglichkeit zur fairen
> > Einflussnahme auf die Weltpolitik, unabhängig von
Aufenthaltsort,
> > Nationalität, Sprache, Religion, Geschlecht oder Hautfarbe.
>
> Bleibt die Frage, ob man die Teilnahme an an der Weltpolitik als
eine
> Einflussnahme bezeichnen kann.
>
>
> 2.6. Weltsprache (lojban vs. Englisch)
>
> > Gleichzeitigkeit der Sprachen - Übersetzung. Es bedarf einer
> > Weltsprache - ohne Frage hat sich die Menschheit mit dem Internet
> > der Englischen Sprache zugewand und sich aufs Englische als
> > zukünftige Weltsprache geeinigt. Es muss automatische
> > Übersetzungssoftware, die in alle massgeblichen Sprachen
übersetzt,
> > in das Weltsystem integriert werden. Niemand darf auf Grund seiner
> > Sprache vom Weltsystem ausgeschlossen werden. Auf jeder Seite muss
> > sich ein entsprechender Button zu ihrer Übersetzung finden.
>
> Wenn wir schon dabei sind die Welt neu zu konstituieren, dann
moechte
> ich *lojban* (http://lojban.org/) als Weltpsrache vorschlagen. Die
> Verwendung von lojban wuerde auch die Probleme der Ubersetztung
> weitgehenst loesen. Und zudem ist Englisch bei Weitem nicht die
Krone
> menschlicher Schoepfung.
>
> Und wenn schon *tabular rasa* dann richtig. Nur so laesst sich
spaeter
> von Chancengleichheit reden.
>
>
> 2.7. Konstitution der Judikative
>
> > Die Aufkündigung der Mitgliedschaft und die Löschung des
Kontos,
das
> > heisst die Auszahlung des Besitzes eines ausgeschlossenen
Mitglieds
> > in dann wertloser herkömmlicher Währung wie Dollar oder Euro
> > bedeutete für jemanden, dass er nie wieder Geld besitzen
könnte -
> > und das in einer Welt, in der Geld ein Stützpfeiler von
kollektiv
> > erarbeiteter Gerechtigkeit ist. Dies wäre eine sehr schwere
> > Strafe. Ein globaler eGerichtshof könnte diese Strafe gegen
> > Mitglieder verhängen.
>
> Das nannte man frueher *aechten* und ich halte die Legitimatione
einer
> solchen judikativen Instanz fuer aeusserst fragwuerdig. (siehe
Nozick)
>
>
> 2.8. Zweifelhafte Wachstumsregulatorien
>
> Der Versuch eines worst-use-case: Das Weltsystem laeuft, technisch
> zunaechst. Die Pioniere der ersten Generation ueberweisen einen Euro
> auf ein von Mattis Manzel eroeffnetes Treuhandkonto und bekommen den
> Betrag gutgeschrieben. Eine beliebig grosse Firma nimmt sich der
Idee
> an und investiert. Die Investoren geben ein Betrag in das System das
> von keinem der Pioniere nicht einmal von allen Pionieren zusammen
> aufgebracht werden kann. Selbst mit der hardgecodeten Diktatur des
> Proletariats -- dann sind es eben zwei Firmen, die Investieren --
wird
> die vorherrschende Situation des Weltsystems jedes weitere Zuwachsen
> sowohl der Geldmittel als auch -- und das ist besonders fatal -- der
> Mitglieder blockieren.
schockieren! ist denn auch was meltingpot-mäßig wie zuWachs
fühlbar
wird. In Zeit und Zelt braucht niemand Geld (Lehmziegel macht den
Held). Am Saum vom Raum, man glaubt es kaum, war money-depression nur
ein Traum. Nicht einen Apfel weit vom Erkenntnis-Baum.
u.too.p.~.--:-°°




Mo 15. Dez 2003 8:57

bergeruwe@...
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Hallo, mich wuerde mal interessieren, wie viele Leute sich bereits fuer diese Ideen ereifern. Wieviele erhalten diese Mail, wieviele lesen die Mails, die sie...
Philipp Hofmann
phil@...
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22. Aug 2003
1:24

Phillip, dear, Schwer einzuschätzen. Nicht so viele. Der Terrahomezähler (übrigens eingestellt auf öffentlich, click führt angeblich auf die Statistik,...
Mattis Manzel
mattismanzel
Offline Mail senden
22. Aug 2003
11:15

... Darf ich Deinen Newsgroupbeitrag auf meine Seite übernehmen, unter "voll gute Beiträge zur Idee"? Darf ich in de.soc.politik.misc und an wenigen anderen...
Mattis Manzel
mattismanzel
Offline Mail senden
22. Aug 2003
20:38

Lieber Phil, Ich habe deinen Beitag mal eben durchgelektort, Tippfehler, Orthografie, usw., auch zwei drei Wörter habe ich geändert, wo Du Dich offenkundig...
Mattis Manzel
mattismanzel
Offline Mail senden
22. Aug 2003
22:18

... diese ... das Interesse... terra errare humanum, Neugierde und Einbildschirm kann man Gedanken überhaupt vor-schreiben? WWievviel übertragen Gedanken?...
bergeruwe
bergeruwe@...
Mail senden
15. Dez 2003
8:57
Erweitert

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