An diesem Wochenende wird die angebohrte Gasblase in der Favoritenstraße
von der OMV verschlossen.
Trotz dieses Ereignisses wird leider an der unnötigen Verlängerung der U1 zu den
Rothneusiedler Feldhasen festgehalten, obwohl bekanntlich Onkel Frank die
Austria verlassen hat und sein Einkaufszentrum-Stadion (der damalige Hauptgrund
für die Verlängerung) nicht mehr aktuell ist...
Wegen dieser Arbeiten muß die Linie 67 an diesem Wochenende zwischen
Otto-Probst-Platz und Altes Landgut, sowie Rothneusiedl und Kurzentrum Oberlaa
geteilt geführt werden.
Im Abschnitt Altes Landgut - Rothneusiedl kommen betagte, kurz vor der
Ausmusterung
stehende NG 235 der Garage Spetterbrücke (!) zum Einsatz.
Am interessantesten ist aber der Abschnitt Rothneusiedl - Oberlaa, der nicht von
Bussen bedient werden kann, weswegen dort drei E2 Solotriebwagen
(4072, 4089, 4320) hin und her pendeln.
Wenns sein muß, können auch die WiLi ziemlich flexibel sein und gute Lösungen
anbieten! So wenden die E2 nämlich in der Schleife Rothneusiedl mittels
Rückwärtsfahrt !!!
Nachdem die Verbindung zum restlichen Netz wegen der Baustelle gesperrt ist,
wurden die drei Triebwagen in der Nacht in der Schleife Oberlaa abgestellt und
von einem privaten Sicherheitsdienst bewacht.
In der [Fotokiste] gibts ein paar Fotos von gestern nachmittag, man beachte
die unterschiedlichen Zustände der Beschilderung...
Für die Fahrer dürfte es eine ziemliche Hetz gewesen sein, denn nun konnten
sie die E2 mal richtig "ausfahren" :-)
Schönen Gruß
Gerald
--
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Hallo!
Baron schrub:
> Nur mit deiner Forderung bezüglich einer Rampe
> und dafür keinen Aufzug kann ich nichts abgewinnen, denn Mütter mit
> Kinderwagen, bzw Rollstuhlfahrer wären sehr verärgert, wenn sie sich
> über die Rampen hochquälen müsssen und KEINEN Aufzug haben. 95% aller
> Fahrgäste benutzen den Aufzug aus bequemlichkeit, aber die 5 % die ihn
> auch brauchen schicke ich dann zu dir, die 5 - 6 m Höhenunterschied
> mittels Rampe bewältigen müssen. Die wären es dir sehr danken.
Dem muss ich als Rollstuhlfahrer zustimmen. Besonders im Winter wo
Eis und Schnee bzw. auch rutschendes Streugut auf Rampen vorzufinden
sind, ist diese eine Qual. Ich weiß nicht wie hoch die Hochlage dort
sein wird, aber man muss auch miteinbeziehen, dass eine barrierefreie
Rampe nach ÖNORM B1600 maximal eine Steigung von 6% haben darf. Das
wird dann eine ziemlich lange Rampe. Lange als Bauwerk und auch somit
ein langer Zugangsweg.
Ich zitiere aus der Norm, dass ein Gefälle von max. 6% - das sind
6 Meter Steigung auf 100 Meter. Sagen wir, die Hochlage liegt auf ca.
12 Meter der Einfachheit halber - die Rampe müsste dann 200 Meter lang
sein plus zusätzlicher ebener Zwischenpodeste alle 10 Meter.
Jeder Rollstuhlfahrer oder Kinderwagenschieber würde entsprechend
viel Zeit benötigen - und auch Kraft - um da rauf zu kommen. Und für
viele Leute ist das sehr beschwerlich.
Deshalb schreibt diese Norm auch Aufstiegshilfen (vulgo Aufzug) vor,
wenn die Rampenkonstruktion eine gewisse Länge überschreitet.
Außerdem müsste die Rampe beheizt und überdacht sein.
Hier aus der ÖNORM:
Längsgefälle: < 6 %
bei Gefälle > 6 %: wenn nicht überdacht oder beheizt andere Aufstiegshilfen
vorgeschrieben.
bei Gefälle > 6 %: horizontale Zwischenpodeste;
bei Länge > 120 cm max. alle 10 m
Sicher hätte eine Rampe den Vorteil der Wartung und Betriebskosten, aber
die Nutzung ist für Menschen, die sich körperlich schwer tun sehr
anstrengend.
Grüße
Andi
Gerhard Nendwich schrieb:
> Hannes Haidvogel schrieb:
> > Rampensteigung für Rollstühle sind AFAIK 4% - für 6 m
> > Höhenunterschied wäre die Rampenlänge 150 m.
> >
>
> Die Ö-Norm sieht ebenso wie die RVS eine maximale Neigung von 6% für
> eine deerartige barrierefreie Rampe vor.
OK - ich hatte das nicht so genau im Kopf - das bringt eine Rampenlänge von
100 m. Rollstuhlfahrer haben mit derartigen Steigungen bei solchen Längen
durchaus auch Probleme. Abgesehen davon haben 100 m-Rampen bei Haltestellen
von patscherten Straßenbahnen auch schon etwas Ubahnhaftes.
Liebe Grüße
Hannes
Baron682001 schrieb:
> Eine JEDE Gleisquerung ist eine Gefahrenquelle.
ja, is recht. Die ganze Straßenbahn ist eine einzige Gefahr,und müsste
aus Sicherheitsgründen schon lange verboten werden, wenn man
übertriebene Sicherheitsmaßstäbe anlegt.
> Nur mit deiner Forderung bezüglich einer Rampe und dafür keinen Aufzug kann
ich nichts abgewinnen, denn Mütter mit Kinderwagen, bzw Rollstuhlfahrer wären
sehr verärgert, wenn sie sich über die Rampen hochquälen müsssen und KEINEN
Aufzug haben. 95% aller Fahrgäste benutzen den Aufzug aus bequemlichkeit, aber
die 5 % die ihn auch brauchen schicke ich dann zu dir, die 5 - 6 m
Höhenunterschied mittels Rampe bewältigen müssen. Die wären es dir sehr danken.
>
wie du selbst schreibst, geht es um reine Bequemlichkeit.
Ein ausgefallener Lift ist aber ein massives Erreichbarkeitsproblem;
gerade in diesem zu entsprechenden Zeiten äußerst menschenleeren Gebiet
mit seiner unvermeidlichen Vandalismusanfälligkeit.
Nochmal: es geht um eine letscherte Straßenbahnhaltestelle. Da reichen
wie überall sonst auch Minimalanforderungen für die Zugangswege.
Oder wollen wir für die Güpferlingstraße auch einen Lift fordern, weil
es dort so steil bergauf geht, wenn man aus der Tram ausgestiegen ist,
und hinaufgehen muss?
Die Bequemlichkeit ist übrigens selbst bei der hl. U-Bahn längst kein
Thema mehr, seit man Rolltreppen als Grundausstattung einspart.
Hannes Haidvogel schrieb:
> Rampensteigung für Rollstühle sind AFAIK 4% - für 6 m Höhenunterschied wäre
> die Rampenlänge 150 m.
>
Die Ö-Norm sieht ebenso wie die RVS eine maximale Neigung von 6% für
eine deerartige barrierefreie Rampe vor.
ligrü GN
> Ab Mitte 2010 erfolgen dann im Rahmen von bauvorbereitenden Maßnahmen
> die ersten Umsetzungsschritte, im Frühjahr 2011 die ersten
> Bauarbeiten an der neuen Straßenbahnstrecke.
War nicht mal von einem Spatenstich im Herbst 2009 die Rede (beim Fototermin
im letzten Juli) ?
<http://www.wien.gv.at/vtx/vtx-rk-xlink?SEITE=%2F2009%2F0710%2F012.html>
Ich bilde mir ein, dass man das in dieser Meldung lesen konnte. Jetzt steht
aber keine Silbe (mehr?) davon.
Ich frage mich schon, warum man im Juli sich groß feiern ließ, wenn der
Spatenstich ja erst 2011 stattfindet (genauso wie die großen Inserate
in fast jeder Zeitung).
SG
Gerald
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Baron682001 schrieb:
> Nur mit deiner Forderung bezüglich einer Rampe
> und dafür keinen Aufzug kann ich nichts abgewinnen, denn
> Mütter mit Kinderwagen, bzw Rollstuhlfahrer wären sehr
> verärgert, wenn sie sich über die Rampen hochquälen müsssen
> und KEINEN Aufzug haben. 95% aller Fahrgäste benutzen den
> Aufzug aus bequemlichkeit, aber die 5 % die ihn auch brauchen
> schicke ich dann zu dir, die 5 - 6 m Höhenunterschied mittels
> Rampe bewältigen müssen. Die wären es dir sehr danken.
Rampensteigung für Rollstühle sind AFAIK 4% - für 6 m Höhenunterschied wäre
die Rampenlänge 150 m.
Noch eine Bemerkung in eigener Sache:
Lieber Baron,
Bitte stell dein Mailprogramm so ein, dass es Quotingzeichen vor jede Zeile
der Vorpostings stellt. Deine Postings sind unangenehm zu lesen, da ich
nicht sehe, wo der Text des Vorposters aufhöhrt und dein Text beginnt.
Danke
Hannes
Baron682001:
> die 5 - 6 m Höhenunterschied mittels Rampe bewältigen müssen. Die wären es
dir sehr danken.
Da bin ich voll bei Baron. 10 % Steigung sind das Alleräußerste für
Rollstuhlrampen (weniger wäre besser), somit müssten die Rampen ca. 50 -
60 m lang sein.
Gerhard, ich nehme an, du möchtest zur körperlichen Ertüchtigung
Rollstuhlfahrer und Gehbehinderter Beitrag leisten?
Grüße, Gerald
--- Gerhard Nendwich <gerhard.nendwich@...> schrieb am Sa, 21.11.2009:
Von: Gerhard Nendwich <gerhard.nendwich@...>
Betreff: Re: [stvkr-a] Presseaussendung: Mehr Straßenbahn für die Donaustadt
An: stadtverkehr-austria@...
Datum: Samstag, 21. November 2009, 12:37
Baron antwortete Roland:
>> Es wäre sinnvoller,
>> Seitenbahnsteige zu errichten, im Stationsbereich einen niveaugleichen (und
von mir aus signalgeregelten) Übergang zu schaffen und den Aufzug auf einer
Seite zu installieren.
warum eigentlich immer Aufzug? Bitte, dort ist jede Menge freier Platz
neben der Trasse. Dort gehört eine Rampe hin, die ist ebenfalls
barrierefrei, hat viel geringere Bau- und vor allem Betriebskosten, und
kann auch nicht ausfallen, und man muss nicht warten, bis sie kommt,
endlich die Türen zumacht usw.
> Denn wenn ich etwas neu Baue, dann werde ich sicher nicht eine
> Gefahrenstelle gererieren.
>
bitte, wo ist da eine Gefahrenstelle?
Es geht um eine schlichte STRASSENBAHN, keine U-bahn, keine S-Bahn! Die
fährt in der Regel im Verkehr mit, hat daher üblicherweise mit querenden
Fußgängern zu tun.
Dort kann man bequem die beiden Haltestellenbereich e so gegeneinander
versetzen, dass jeweils vor dem Zug die FG-Querung liegt. Da bleibt
sowieso jeder Zug stehen. Vor dem Abfahren muss der Fahrer dann halt
einmal schauen, einmal BIM machen (sind eh weit und breit keine
Anrainer, die gestört werden könnten), und los gehts.
Wo ist das Problem? Man baut ja am Kagraner Platz auch keine
FG-Unterführung, und da wird mehr los sein. Warum schaffen das so viele
andere Betriebe in einfacher Form? siehe Linz, siehe Graz.
Alles andere sind Forderungen nach goldenen Kloschüsseln, um es
möglichst kompliziert, möglichst teuer, möglichst unattraktiv zu machen.
ligrü GN
Lieber Gerhard. Eine JEDE Gleisquerung ist eine Gefahrenquelle. Wie hoch die
Gefahr ist, habe ich ja nicht gesagt. Klar kann man die Haltestellen versetzen,
damit der Übergang bei beiden Zugspitzen ist und klar braucht man auch keine
Signalanlage, da dieser Übergang dann auf freier Strecke wäre. Nur mit deiner
Forderung bezüglich einer Rampe und dafür keinen Aufzug kann ich nichts
abgewinnen, denn Mütter mit Kinderwagen, bzw Rollstuhlfahrer wären sehr
verärgert, wenn sie sich über die Rampen hochquälen müsssen und KEINEN Aufzug
haben. 95% aller Fahrgäste benutzen den Aufzug aus bequemlichkeit, aber die 5 %
die ihn auch brauchen schicke ich dann zu dir, die 5 - 6 m Höhenunterschied
mittels Rampe bewältigen müssen. Die wären es dir sehr danken.
Baron
__________________________________________________
Do You Yahoo!?
Sie sind Spam leid? Yahoo! Mail verfügt über einen herausragenden Schutz gegen
Massenmails.
http://mail.yahoo.com
[Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden entfernt]
Stephan Weinberger schrieb:
> Nicht dass ich von dem Kreuzungs-Krampf sonderlich begeistert wäre, aber was
spricht dagegen die Kreuzung auf der Hochtrasse kurz vor der Station
> anzuordnen?
>
die starke Verziehung, die nötig ist, um den Mittelbahnsteig
unterzubringen (der ja auch nicht im Bogen liegen darf), ohne zu wiet
von der Hst. abzurücken.
ligrü GN
Baron antwortete Roland:
>> Es wäre sinnvoller,
>> Seitenbahnsteige zu errichten, im Stationsbereich einen niveaugleichen (und
von mir aus signalgeregelten) Übergang zu schaffen und den Aufzug auf einer
Seite zu installieren.
warum eigentlich immer Aufzug? Bitte, dort ist jede Menge freier Platz
neben der Trasse. Dort gehört eine Rampe hin, die ist ebenfalls
barrierefrei, hat viel geringere Bau- und vor allem Betriebskosten, und
kann auch nicht ausfallen, und man muss nicht warten, bis sie kommt,
endlich die Türen zumacht usw.
> Denn wenn ich etwas neu Baue, dann werde ich sicher nicht eine
> Gefahrenstelle gererieren.
>
bitte, wo ist da eine Gefahrenstelle?
Es geht um eine schlichte STRASSENBAHN, keine U-bahn, keine S-Bahn! Die
fährt in der Regel im Verkehr mit, hat daher üblicherweise mit querenden
Fußgängern zu tun.
Dort kann man bequem die beiden Haltestellenbereiche so gegeneinander
versetzen, dass jeweils vor dem Zug die FG-Querung liegt. Da bleibt
sowieso jeder Zug stehen. Vor dem Abfahren muss der Fahrer dann halt
einmal schauen, einmal BIM machen (sind eh weit und breit keine
Anrainer, die gestört werden könnten), und los gehts.
Wo ist das Problem? Man baut ja am Kagraner Platz auch keine
FG-Unterführung, und da wird mehr los sein. Warum schaffen das so viele
andere Betriebe in einfacher Form? siehe Linz, siehe Graz.
Alles andere sind Forderungen nach goldenen Kloschüsseln, um es
möglichst kompliziert, möglichst teuer, möglichst unattraktiv zu machen.
ligrü GN
Am Freitag, 20. November 2009 schrieb Gerald S.:
> Theoretisch ein guter Vorschlag. Praxis: Die einzige Haltestelle weit und
> breit befindet sich in Hochlage und wird bereits im Linksverkehr bedient.
> Die Rampen befinden sich nicht gerade in Haltestellennähe, was bedeutet,
> man müsste ein Stück im Straßenniveau im Linksverkehr fahren, und das ist
> wiederum etwas schwierig in Bezug auf die StrabVO. Aber vielleicht ginge
> es, wenn man die Trasse einzäunt?
Nicht dass ich von dem Kreuzungs-Krampf sonderlich begeistert wäre, aber was
spricht dagegen die Kreuzung auf der Hochtrasse kurz vor der Station
anzuordnen?
--
cu mail: stephan.weinberger@...
Stephan www: http://invisible.priv.at
The choices we make, not the chances we take, determine our destiny.
>Wie auch du und bereits einige User geschrieben haben: Es wäre sinnvoller,
>Seitenbahnsteige zu errichten, im Stationsbereich einen niveaugleichen (und
>von mir aus signalgeregelten) Übergang zu schaffen und den Aufzug auf einer
>Seite zu installieren. Sollte die Fahrgastfrequenz ansteigen, hätte man
>später immer noch die Chance, einen zweiten Aufzug auf der anderen Seite
>einzubauen und den Übergang wieder aufzulassen.
>
>Grüße
>Roland
Also das meinst du aber nicht ehrlich. Das wäre nämlich Sparen am falschen
Platz
Denn wenn ich etwas neu Baue, dann werde ich sicher nicht eine
Gefahrenstelle gererieren.
Was ist besser 2 Bahnsteige und 2 Aufzüge gleich bauen und halt keinen
Übergang.
Oder nach mehreren (Beinah)Unfällen dann um teures Geld einen 2. Aufzug und
einen 2. Aufgang dazubauen.
Ausserdem, was glaubst du ist billiger, gleich bei Baubeginn einen 2. Aufzug
mitzubauen, oder einen signalgeregelten Übergang bauen, denn ich dann nach
einiger Zeit gegen einen Aufzug austausche.
Baron
Gesendet von: "Dieter Henkel" Dieter.Henkel@... dieter_henkel_s
> Man lege die Kreuzung kurz vor bzw. nach der Haltestelle an, dann
> fällt es nicht ins Gewicht.
> Seitenbahnsteige wären trotzdem besser.
Hmm... nennt man das nicht "Fahrgastschlichten"? ;-)
Wenn unmittelbar vor und nach der Haltestelle S-Kurven vorhanden sind,
wird's einige Fahrgäste, die noch auf dem Weg zu einem Sitz sind bzw. gerade
zur Tür gehen wollen, durch die Gegend schleudern! Grad ältere Leute
brauchen dazu länger und verletzen sich bei einem Sturz eher...
Was mich am meisten stört: Man hat endlich die Chance, eine
Straßenbahnstrecke nach modernen Maßstäben anzulegen und beginnt nun - aus
meiner Sicht kurzsichtigen Gründen - künstlich Krampflösungen einzubauen,
die das Tempo unnötig reduzieren und den Fahrkomfort verringern!
Wie auch du und bereits einige User geschrieben haben: Es wäre sinnvoller,
Seitenbahnsteige zu errichten, im Stationsbereich einen niveaugleichen (und
von mir aus signalgeregelten) Übergang zu schaffen und den Aufzug auf einer
Seite zu installieren. Sollte die Fahrgastfrequenz ansteigen, hätte man
später immer noch die Chance, einen zweiten Aufzug auf der anderen Seite
einzubauen und den Übergang wieder aufzulassen.
Grüße
Roland
On 20.11.2009, at 17:50, Harald A. Jahn, www.tramway.at wrote:
> "Für das Einlegen der Weichen auf der anderen Seite der Betriebsstrecke am
> Schmerlingplatz sind nach derzeitigem Stand keine Verkehrsmaßnahmen
> erforderlich, hier können die Bauarbeiten in der nächtlichen Betriebspause
> durchgeführt werden."
>
>
> was ist der Unterschied zur Stadiongasse? Die Platzverhältnisse? Oder wird
> der 46er da über -45- geführt?
Siehe Dein eigenes E-Mail einige Zeilen weiter oben. ;)
Ich nehme einmal an, der Verfasser bezog sich mit Verkehrsmaßnahmen nicht nur
auf die Linie 2.
MfG, Clemens
"Wegen der Einlegung der Weichen für die Betriebsgleisverbindung
("Demo-Schleife") auf der Kreuzung Stadiongasse/Reichsratsstraße muss die
Linie 2 von Samstag, dem 28. November, ca. 20 Uhr, bis Sonntag, den 29.
November 2009, Betriebsschluss, in zwei Abschnitten geführt werden. Vom
Friedrich-Engels-Platz fahren die Züge auf ihrer gewohnten Strecke bis zum
Dr.-Karl-Renner-Ring und von dort weiter über den Radius 46 nach Ottakring.
Der zweite Linienteil ist zwischen Ottakringer Straße, Erdbrustgasse und
Josefstädter Straße U (Uhlplatz) unterwegs, damit die Strecke der Linie 2 im
16. Bezirk ebenfalls versorgt ist."
das ist ja sehr ordentlich - eigentlich könnte man den 46er an den beiden
Tagen ja einstellen, oder?! Tja, wär halt immer noch gut, wenn man bei der
Liniensignalisierung flexibler wäre, dann könnte der rest-2er "45" heissen
und alle würden checken, dass da was anders ist als sonst - so hat man nun
in Ottakring bei der U3 zwei verschiedene 2er...
"Für das Einlegen der Weichen auf der anderen Seite der Betriebsstrecke am
Schmerlingplatz sind nach derzeitigem Stand keine Verkehrsmaßnahmen
erforderlich, hier können die Bauarbeiten in der nächtlichen Betriebspause
durchgeführt werden."
was ist der Unterschied zur Stadiongasse? Die Platzverhältnisse? Oder wird
der 46er da über -45- geführt?
Harald A. Jahn
www.tramway.at
Letztes Update: 28.5.2009: Straßenbahn Valenciennes (Nordfrankreich)
http://www.viennaslide.com/p/0520-france/Valenciennes/
> Abgesehen von den Baukosten, bin ich aber durchaus für kreative
> Lösungen, wie Mittelbahnsteigen bei Einrichtungsfahrzeugen, zu haben.
> Noch 1992 ging das ja am Westbahnhof nicht. (Da war ursprünglich
> geplant, 6 und 18 Richtung Favoriten in etwa über das 5er-Gleis zu
> führen, was die kreativen, für Neulinge undurchschaubaren
> Gleisverbindungen und 10 m Platz in der Breite gespart hätte.)
Da waren aber nicht die WiLi schuld, sondern die BV des 7., die Angst
hatten, dass zwei Tramwaygleise durch die Stollgasse gelegt werden. Wär
wesentlich besser gewesen, auch für den ULP, der dann auch besser angelegt
wäre...
Harald A. Jahn
www.tramway.at
Letztes Update: 28.5.2009: Straßenbahn Valenciennes (Nordfrankreich)
http://www.viennaslide.com/p/0520-france/Valenciennes/
> Von: Dieter Henkel <Dieter.Henkel@...>
> Man lege die Kreuzung kurz vor bzw. nach der Haltestelle an, dann
> fällt es nicht ins Gewicht.
> Seitenbahnsteige wären trotzdem besser.
Theoretisch ein guter Vorschlag. Praxis: Die einzige Haltestelle weit und breit
befindet sich in Hochlage und wird bereits im Linksverkehr bedient. Die Rampen
befinden sich nicht gerade in Haltestellennähe, was bedeutet, man müsste ein
Stück im Straßenniveau im Linksverkehr fahren, und das ist wiederum etwas
schwierig in Bezug auf die StrabVO. Aber vielleicht ginge es, wenn man die
Trasse einzäunt?
Abgesehen von den Baukosten, bin ich aber durchaus für kreative Lösungen, wie
Mittelbahnsteigen bei Einrichtungsfahrzeugen, zu haben. Noch 1992 ging das ja am
Westbahnhof nicht. (Da war ursprünglich geplant, 6 und 18 Richtung Favoriten in
etwa über das 5er-Gleis zu führen, was die kreativen, für Neulinge
undurchschaubaren Gleisverbindungen und 10 m Platz in der Breite gespart hätte.)
Grüße, Gerald
--
Preisknaller: GMX DSL Flatrate für nur 16,99 Euro/mtl.!
http://portal.gmx.net/de/go/dsl02
noch mehr lässt sich sparen, wenn man einfach einen Gleisübergang
vorsieht, und die Stiegen/Lifte auf einer seite komplett spart. Warum
sollte im Gewerbepark nichtfunktionieren, was am Gürtel oder in der
Brünner Straße funktioniert?
ligrü GN
[Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden entfernt]
Horst Prillinger wrote:
> Am 19.11.2009 um 8:10 Uhr schrieb Dieter Henkel:
>
>> Was spricht gegen eine Kreuzung im Niveau oder auf der Rampe, so wie
>> es in Kagran gemacht wird?
>
> Vielleicht will man bei dieser Neubaustrecke mal ausnahmsweise eine
> annehmbare Geschwindigkeit erreichen und nicht auf offener Strecke
> plötzlich auf 30 oder noch weniger km/h abbremsen müssen.
Man lege die Kreuzung kurz vor bzw. nach der Haltestelle an, dann
fällt es nicht ins Gewicht.
Seitenbahnsteige wären trotzdem besser.
--
Dieter
Hannes Haidvogel schrieb:
>
>> So Schwachsinn fällt mir nur ein, wenn ich ein Projekt
>> umbringen möchte,
>> indem ich die Kosten künstlich in nie erreichte Höhen treibe.
>>
>
> Sorry, aber was soll daran teurer sein?
>
die unnötig verlängerte Rampe
die Brücke zur Überführung der beiden Richtungsgleise
der aufgeweitete Damm für den Verzug der Gleise um den Mittelbahnsteig
unterzubringen
> Ich brauch für jedes Gleis eine Rampe rauf und eine runter. Die sind halt um
> 100 m oder so versetzt. (Gut man könnte mit einer 2-gleisigen Rampe etwas
> Geld gegenüber zwei eingleisigen Rampen sparen).
>
nicht etwas, sondern ziemlich viel.
> Aber: Bei den Hochstationen hat man statt zwei Bahnsteigen nur einen
> Mittelbahnsteig und bei den Aufstiegshilfen (Aufzüge, Rolltreppen) spart man
> ebenfalls ganz schön.
>
noch mehr lässt sich sparen, wenn man einfach einen Gleisübergang
vorsieht, und die Stiegen/Lifte auf einer seite komplett spart. Warum
sollte im Gewerbepark nichtfunktionieren, was am Gürtel oder in der
Brünner Straße funktioniert?
ligrü GN
> Von: "Hannes Haidvogel" <haidi@...>
> Abgesehen davon - weiß irgendjemand schon, wie man kreuzt?
Ich würd' vorschlagen, mit einem hübschen Looping, dann kann man sich auch den
Praterbesuch ersparen. Der Nachteil ist halt der: Wenn die Bim langsamer ist als
60, fällt sie runter... :-)
Grüße, Gerald
--
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Harald A. Jahn, www.tramway.at schrieb:
> Ja. Die Wege zu Entscheidungen sind bei den WiLi ja immer
> verschlungen - in
> diesem Fall werden halt zwei Überwerfungsbrücken gegen 2
> Lifte aufgerechnet,
> wo's ein schienengleicher Übergang auch getan hätte... Es ist
> nämlich schon
> ein Preisunterschied, ob ich die beiden Gleise einfach über
> eine Rampe
> hochführe, oder ob ich zur Überwerfung eine Brücke brauche...
> Aber Geld für
> die Bauwirtschaft ist in Wien ja eh kein Thema.
Die Strecke und die Stationen werden doch aufgeständert - da wird bei den
Stationen nicht nur der Lift (mit seinen Betriebskosten), sondern auch die
verminderte Breite (wegen Mittelbahnsteig statt 2 Seitenbahnsteigen) zum
Tragen kommen.
Abgesehen davon - weiß irgendjemand schon, wie man kreuzt?
Liebe Grüße
Hannes
>> Was spricht gegen eine Kreuzung im Niveau oder auf der Rampe, so wie
>> es in Kagran gemacht wird?
>
> Vielleicht will man bei dieser Neubaustrecke mal ausnahmsweise eine
> annehmbare Geschwindigkeit erreichen und nicht auf offener Strecke
> plötzlich auf 30 oder noch weniger km/h abbremsen müssen.
Ja. Die Wege zu Entscheidungen sind bei den WiLi ja immer verschlungen - in
diesem Fall werden halt zwei Überwerfungsbrücken gegen 2 Lifte aufgerechnet,
wo's ein schienengleicher Übergang auch getan hätte... Es ist nämlich schon
ein Preisunterschied, ob ich die beiden Gleise einfach über eine Rampe
hochführe, oder ob ich zur Überwerfung eine Brücke brauche... Aber Geld für
die Bauwirtschaft ist in Wien ja eh kein Thema.
Harald A. Jahn
www.tramway.at
Letztes Update: 28.5.2009: Straßenbahn Valenciennes (Nordfrankreich)
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Am 19.11.2009 um 8:10 Uhr schrieb Dieter Henkel:
> Was spricht gegen eine Kreuzung im Niveau oder auf der Rampe, so wie
> es in Kagran gemacht wird?
Vielleicht will man bei dieser Neubaustrecke mal ausnahmsweise eine
annehmbare Geschwindigkeit erreichen und nicht auf offener Strecke
plötzlich auf 30 oder noch weniger km/h abbremsen müssen.
H
Dieter Henkel schrieb:
> Hannes Haidvogel wrote:
> >
> > Sorry, aber was soll daran teurer sein?
> > Ich brauch für jedes Gleis eine Rampe rauf und eine runter.
> Die sind halt um
> > 100 m oder so versetzt. (Gut man könnte mit einer
> 2-gleisigen Rampe etwas
> > Geld gegenüber zwei eingleisigen Rampen sparen).
>
> Was spricht gegen eine Kreuzung im Niveau oder auf der Rampe, so wie
> es in Kagran gemacht wird? Passieren dort dauernd Unfälle
> oder gibt es
> sonst Probleme, die eine solch simple Lösung verhindern würden?
Würde noch mehr Geld sparen. Und führe man mit Tx, könnte man sich das alles
überhaupt sparen.
Liebe Grüße
Hannes
Hannes Haidvogel wrote:
>
> Sorry, aber was soll daran teurer sein?
> Ich brauch für jedes Gleis eine Rampe rauf und eine runter. Die sind halt um
> 100 m oder so versetzt. (Gut man könnte mit einer 2-gleisigen Rampe etwas
> Geld gegenüber zwei eingleisigen Rampen sparen).
Was spricht gegen eine Kreuzung im Niveau oder auf der Rampe, so wie
es in Kagran gemacht wird? Passieren dort dauernd Unfälle oder gibt es
sonst Probleme, die eine solch simple Lösung verhindern würden?
--
Dieter