Gemäss dem österreichischen Sportarzt Kurt Moosburger
http://gin.uibk.ac.at/moosburger-ka/
ist es auch bei extremen Ausdauer-Belastungen möglich, genügend
zu essen und zu trinken. Infusionen als "Ernährung" sind
im Leistungssport nicht notwendig. Sie nützen übrigens wenig,
weil die Flussgeschwindigkeit viel zu langsam ist. Ausserdem fehlt
die physiologische Insulinantwort. Das ist auch die Meinung von
Medizinern, die Profi-Radrennställe betreuen. Darum wird im
modernen Profi-Radsport auch auf Infusionen verzichtet.
Mit der hochkalorischen medizinischen Trinknahrung ENSURE plus und
ENLIVE können täglich bis zu 14'000 Kilokalorien über die
Ernährung (trinken) aufgenommen werden. Diese Produkte enthalten
auch alle lebensnotwendigen Vitamine, Spurenelemente und
Mineralstoffe.
http://www.fasching.co.at/shop/ersatznahrung.htm
Und Dr. Kurt Moosburger hat dies auch beim Race Across America/RAAM
(4800 Velo-Kilometer mit 30'000 Höhenmetern in etwa 9 Tagen)
http://www.raceacrossamerica.org/
mit österreichischen Fahrern bewiesen. In den letzten Jahren haben
sie dort mehrere Siege und Podestplätze erzielt. Die Fahrer haben
während 22 Stunden pro Tag durchschnittlich rund 150-170 Watt
geleistet. Da muss man gegen 14'000 kcal pro Tag aufnehmen, wenn man
nicht abbauen will.
Von ihrer Leistungsfähigkeit her könnten die besten RAAM-Fahrer
bis zu 22'000 Kilokalorien pro Tag verbrennen. Der Verdauungsapparat
limitiert aber die Aufnahme auf maximal 14'000 Kilokalorien pro Tag.
Infusionen sind unangenehm, belasten den Kreislauf und sollten nur in
Notfällen angewendet werden. In der Regel sollte ein Sportler mit
seiner Tätigkeit aufhören, bevor er eine Infusion benötigt.
Infusionen sind zudem riskant. 1991 fiel das komplette
niederländische PDM-Team bei der Tour de France aus. 5 Jahre
später wurde bekannt, dass verdorbene Infusions-Lösungen der
Grund waren. Die Lösungen wurden unsachgemäss gelagert.
Freundlichen Grüsse
Manfred Nüscheler
http://de.geocities.com/manfred43_99/