In der
Paulo-Freire-Gesellschaft e.V. arbeiten Menschen zusammen, die ihre Methoden der befreienden Pädagogik weiterentwickeln wollen. Ein jährlicher Erfahrungsaustausch und schriftliche Reflexionen der verschiedenen Arbeitsfelder der KollegInnen regen zur Auseinandersetzung an.
Der Ansatz von
Paulo Freire , der die Lernenden in den Mittelpunkt stellt (statt "Stoff", der süchtig macht) und auch zu einem tieferen Verständnis der Welt führen soll, kam in den 70er Jahren aus Brasilien und Südamerika nach Deutschland und hat sich weit verbreitet, obwohl viele hierzulande den Namen Freire nicht so kennen wie PädagogInnen in aller Welt:
In einigen afrikanischen und südamerikanischen Ländern wurden sehr viele Menschen mit seinen Methoden alfabetisiert, in den USA ist er in den letzten Jahren, mit dem Theater der Unterdrückten nach Augusto Boal, vor allem an den Hochschulen bekannt. Die UNESCO zeichnet beide mit Würdigungen aus.
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