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mikra · MIKRA - Diskussionen zur Bibel

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#128 Von: Franz Böhmisch <boehmisch@...>
Datum: Sam 1. Apr 2000 8:03
Betreff: Re: Alphabetische Akrostycha Ps 2, 110, 156
boehmisch@...
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Gruess Gott

Ich danke Stefan Fischer und Thomas Renz für die Literaturhinweise.
Besonderen Eindruck machte auf mich
Sauer, G. Die "akrostichides" Psalm 2 und 110: ZDMG 118 (1968) pp.259-264.

Seine Analyse der beiden Psalmen im Hinblick auf den apokryphen Ps 156 und das
Konstruktionsprinzip nach dem ugaritischen Alphabet war für mich völlig neu! Mir
war bisher nur der Aufbau nach dem hebräischen Alphabet begegnet. Gibt es noch
weitere biblische Texte, die nach dem ugaritischen Alphabet aufgebaut sind? Ich
brauche das dringend, weil ich gerade das alphabetische Akrostychon am Ende des
Sirachbuches bearbeite, das sich ja nicht genau nach dem hebräischen alphabet
richtet und in der syrischen Übersetzung noch in etwa einen Aufbau nach dem
ugaritischen Alphabet erkennen lassen könnte.

Liebe Grüsse aus dem sonnigen Passau,

Franz Böhmisch
Attachment: vcard [not shown]

#129 Von: Franz Böhmisch <boehmisch@...>
Datum: Fr 7. Apr 2000 9:03
Betreff: Sir 51 alphab. akrostichon 22 oder 23
boehmisch@...
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Liebe mikra-Leser


Skehan, HTR 64 (1971) 387-400 hat eine ausführliche philologische Analyse von Sir 51,13-30 unternommen. Er rekonstruiert aus dem Wildwuchs der Texttraditionen jedoch nicht ein 22-zeiliges Gedicht (Aleph - Taw =22 Anfangsbuchstaben der Distichen bzw Bicola), sondern ein 23-zeiliges, dessen 23. Zeile mit p beginnt.
Segal dagegen in seinem wichtigen Kommentar Ml#h )rys-Nb rps bietet wie viele andere nur ein 22-zeiliges Akrostichon A-T und sieht die 23 Zeile, die in der allerdings problematischen Handschrift B mit Maasäka beginnt, einen Zusatz.

In CBQ 23 (1961) 127 erklärt Skehan, wie es zu der Gliederung des 23zeiligen alphabetischen Akrostichons gekommen sein könnte, das nach dem t noch ein p am Anfang der 23. Zeile bringt wie in Ps 25,34:

) eröffnet am Anfang, l bildet die Mitte,  p schliesst ab = Pl)
Zugleich solle Pl) als Verbum die Bedeutung "lernen, intensiv. lehren" haben.

Meine Frage: Gibt es eine andere Erklärung für die Bildung eines 23-zeiligen hebräischen Gedichts nach dem hebräischen Alephbet als die hier von Skehan angebotene?



Ich bitte damit zugleich um Abbitte für meinen Aprilscherz ...

Lieben Gruss, Franz Böhmisch
--
Franz Böhmisch, Assistent, Institut für atl. Bibelwissenschaft,
Katholisch-Theologische Hochschule Linz,
mailto:f.boehmisch@... ||
http://www.kth-linz.ac.at/institute/at/
Bethlehemstr. 20, A-4020 Linz, Tel.: 0043-(0)732-784293-4167 (NEU),
Fax:-4155
Animabit Multimedia Software GmbH, Am Sonnenhang 22, 94136 Kellberg
mailto:boehmisch@... || http://www.animabit.de/bibel/
 


#130 Von: Franz Böhmisch <boehmisch@...>
Datum: Fr 7. Apr 2000 10:12
Betreff: makrostrukturelle Signale in Weisheitsbuechern
boehmisch@...
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Hallo,

in voriger email war ein Tippfehler: Ps 25,22 ist die 23 Zeile des
alphabetischen Psalms.

noch eine Frage.
Viele biblische Weisheitsbücher (und auch Prophetenbücher) sind an den
Schlüsselstellen Anfang - Mitte - Ende besonders intensiv bearbeitet
worden und gerade in der Mitte sind auch oft die spätesten Texte zu
finden :
Sprichwörter Spr 1-9, besonders Spr 8 und am Ende Lob der tüchtigen
Kauffrau Spr 31,10-31 nach dem Alephbet
analog: Sir 1, Sir 24, Sir 51
mit starker Mitteposition: Lied an die schöne Braut Weisheit Weish 6-8
Ijob: Rahmenhandlung und spätes weisheitliches Kapitel Ijob 28
eingeschoben in der Mitte.
auch Jesaja Apokalypse Jes 24-27 als später Text in der Mitte (inmitten)
des Buches eingeschoben.

Meine Frage:
Woher diese Betonung der Mitteposition neben der Anfangs- und
Endposition in den Weisheitsbüchern?
Warum gerade dort die Einschübe späterer Redaktionen? Hängt das mit der
Rollenform zusammen?

MfG, Franz
--
Franz Böhmisch, Assistent, Institut für atl. Bibelwissenschaft,
Katholisch-Theologische Hochschule Linz,
mailto:f.boehmisch@... ||
http://www.kth-linz.ac.at/institute/at/
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#131 Von: Franz Böhmisch <boehmisch@...>
Datum: Fr 7. Apr 2000 11:19
Betreff: Thesaurus Pseudonymorum in litt. hebraica
boehmisch@...
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Hallo,

bei http://www.skulima.de gibt es
Saul Chajes: Thesaurus Pseudonymorum quae in Litteratura Hebraica et
Judaeo-Germanica inveniuntur, Pseudonymen-Lexikon der hebröischen und
jiddischen Literatur, Reprint der 1933 in Wien erschienen Ausgabe, Olms
1967 für 58 DM.
Sind darin alle Akronyme der Rabbinen (Raschi, Rambam etc.) auch erklärt
oder gehts da nur um moderne Pseudonyme?
Wenn das jemand kennt, wäre ein Tipp wertvoll bzgl. Kauf ...

Herzlich, Franz
--
Franz Böhmisch, Assistent, Institut für atl. Bibelwissenschaft,
Katholisch-Theologische Hochschule Linz,
mailto:f.boehmisch@... ||
http://www.kth-linz.ac.at/institute/at/
Bethlehemstr. 20, A-4020 Linz, Tel.: 0043-(0)732-784293-4167 (NEU),
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#132 Von: Franz Böhmisch <boehmisch@...>
Datum: Mo 10. Apr 2000 7:59
Betreff: fw: bibleworks versus biblewindows
boehmisch@...
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Hallo

Dr. I. Broer hätte gerne einen Vergleich der zwei Bibelprogramme
Bibleworks und Biblewindows.
Mein Problem: Da ich kein Krösus bin, habe ich mir nur ein Programm
erworben und da zufrieden blieb ich durch die verschiedenen Versionen
hindurch bei Bibleworks. Ich habe daher keine Erfahrung mit
Biblewindows.
Kollege Wiegard wollte ja demnächst sowas in BibFor liefern.
Mit lieben Gruessen, Franz Böhmisch

-------- Original Message --------

Datum: Mon, 10 Apr 2000 09:29:36 +0200
Von: "Broer, Ingo, Dr." <broer@...>
An: 'Franz Böhmisch' <boehmisch@...>

... zu einem Vergleich von Bible-works und bible-windows in der Lage
ist. Einer meiner Freunde schwärmt für letzteres, alle anderen sind eher
Freunde von Bible-works - vielen Dank im Voraus Ihr I.B.

#133 Von: Franz Böhmisch <boehmisch@...>
Datum: Mo 10. Apr 2000 12:53
Betreff: fw: bibleworks versus biblewindows [Viruschecked] [Virus checked]]
boehmisch@...
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Bitte solche emails an mikra@egroups.com,
damit alle das Interesse erfahren.
Herzlich, Franz

-------- Original Message --------
Betreff: Antwort: [mikra] fw: bibleworks versus biblewindows
[Viruschecked] [Virus checked]
Datum: Mon, 10 Apr 2000 10:55:13 +0200 (DFT)
Von: franz.kogler@...
An: boehmisch@...



Lieber Franz,
mich hätten die Vergleichsergebnisse auch interessiert, da gelegentlich
solche
Anfragen auch bei uns landen.
mlG
Franz

#134 Von: Franz Böhmisch <boehmisch@...>
Datum: Die 11. Apr 2000 11:44
Betreff: Daniel-apokalypse in Syrisch und Esperanto
boehmisch@...
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Liebe Leute in Mikra

heute hat mir mein Chef etwas sehr originelles ins Büro gelegt:
Milan Slabczyk,
Apokalipso de Danielo profeto en lando persio kaj elamo

mLY(dw srPd )(r)B )YbN lYNdl yLGt)d )NYlG
Sirian tekston, Esperantan tradukon kaj komentarion preparis Miron Slabczyk
ARKADO Eldonejo, Vieno 2000
Privata instituto por esploro de siria literaturo
110 Seiten, Unkostenbeitrag erbeten.

Der Clou: Man kann dieses Esperanto tatsächlich lesen und verstehen. Links der syrische Text, rechts die Esperanto-Übersetzung.

Das Werk bietet die erste Ausgabe des bisher unpublizierten syrischen Textes der Daniel-Apokalypse aus dem Manuskript Harvard Syriac 42.

Angekündigt für 2000 sind u.a. von Arkado eldonejo noch das Buch von der Perle des Abdischo bar Berika (Nisibis) und das Buch von der Taube des Gregor bar Hebraeus sowie eine Gebetesammlung.
In weiterer Zukunft: Homilien von Jochanan aus Daljata (sagt mir nichts) und der Paradiesgarten von Abdischo bar Berika in vier Bänden und ein Katalog der kirchlichen Bücher von ebendiesem.

Nur als Info unter der Rubrik "Originell" und was nicht in OTA, Elenchus ... steht.

MfG, Franz Böhmisch
--
Franz Böhmisch, Assistent, Institut für atl. Bibelwissenschaft,
Katholisch-Theologische Hochschule Linz,
mailto:f.boehmisch@... ||
http://www.kth-linz.ac.at/institute/at/
Bethlehemstr. 20, A-4020 Linz, Tel.: 0043-(0)732-784293-4167 (NEU),
Fax:-4155
Animabit Multimedia Software GmbH, Am Sonnenhang 22, 94136 Kellberg
mailto:boehmisch@... || http://www.animabit.de/bibel/
 


#135 Von: "Thomas Binder" <webmaster@...>
Datum: Son 16. Apr 2000 9:09
Betreff: Vorstellung Thomas Binder
webmaster@...
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Guten Tag,
 
hiermit möchte ich mich kurz vorstellen.
 
Mein Name ist Thomas Binder, ich bin 34 Jahre alt und Pfarrer der Evang. Württembergischen Landeskirche.
Meine Arbeitsschwerpunkte sind die Arbeit mit Jugendlichen und Konfirmand/innen, Gemeindeaufbau, religionspädadgogische Arbeit im Internet (www.zum.de, www.konfis.de, http://www.egroups.de/group/konfirmandenarbeit , www.dmoz.org)
 
Ich bin allen Themen zur Konfirmandenarbeit, zum Religionsunterricht und zum Gemeindeaufbau (Erfahrungen, Konzepte, Bausteine, Internet-Ressourcen, Unterrichtsmaterial) sehr interessiert.

Mit freundlichen Grüssen
Thomas Binder

------------------------------------------
mail: thomas@...
home:
http://www.binder-online.de
ICQ#: 26027101
Fax / Voice-Nummer: 0180 / 50 52 54 - 28 20 19
------------------------------------------

 

#136 Von: Franz Böhmisch <boehmisch@...>
Datum: Mo 17. Apr 2000 15:01
Betreff: Re: Daniel-apokalypse in Syrisch und Esperanto
boehmisch@...
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Ich soll die Adresse nachreichen zu
Milan Slabczyk,
Apokalipso de Danielo profeto en lando persio kaj elamo
mLY(dw srPd )(r)B )YbN lYNdl yLGt)d )NYlG
Sirian tekston, Esperantan tradukon kaj komentarion preparis Miron Slabczyk
ARKADO Eldonejo, Vieno 2000
Privata instituto por esploro de siria literaturo
Arkado eldonejo
Miron Slabczyk
Mittersteig 3a/33
A-1040 Wien Austria
Tel/Fax +43 1581 80 67
email arkado@...

MfG, Franz


#137 Von: Franz Böhmisch <boehmisch@...>
Datum: Die 18. Apr 2000 8:39
Betreff: Einführung in die Bibel von Dr. Jörg Sieger
boehmisch@...
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Liebe Leute in Mikra,

Da hat sich jemand die Mühe gemacht, eine ganze Einleitung in das AT und
NT computergerecht ins Netz zu setzen:
http://194.25.186.84/bibel.html

Viel Freude,
Franz Böhmisch

--
Franz Böhmisch, Assistent, Institut für atl. Bibelwissenschaft,
Katholisch-Theologische Hochschule Linz,
mailto:f.boehmisch@... ||
http://www.kth-linz.ac.at/institute/at/
Bethlehemstr. 20, A-4020 Linz, Tel.: 0043-(0)732-784293-4167 (NEU),
Fax:-4155
Animabit Multimedia Software GmbH, Am Sonnenhang 22, 94136 Kellberg
mailto:boehmisch@... || http://www.animabit.de/bibel/

#138 Von: "Michael G Reh" <mgr@...>
Datum: Die 18. Apr 2000 13:47
Betreff: Vorstellung
mgr@...
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Grüß Gott!

Ich bin seit kurzem in der mikra-egroup eingetragen. So will ich mich
kurz vorstellen, für alle die auch daran teilnehmen. Ich heiße Michael
G. Reh und bin Pastoralassistent in Orth an der Donau. Ich bin sehr
intereesiert an allen Bibelthemen, da ich auch eine Bibelwerkstatt
leite. Momentan beschöftige ich mich auf Bitte meiner Teilnehmer
besonders mit dem Thema "Wiedergeburt aus biblischer Sicht". Vielleicht
kann mir ja jemand dazu einen Tip geben.

Liebe Grüße
Michael G. Reh

#139 Von: Hans Jürgen Weber <mail@...>
Datum: Mit 19. Apr 2000 8:54
Betreff: Abmeldung
mail@...
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Hallo in die Runde,
ich versuche mich aus der Runde auszuklinken, schaffte es bisher jedoch nicht.
Wer kann mir dabei helfen?
mfg
Hans-Jürgen Weber

#140 Von: Franz Böhmisch <boehmisch@...>
Datum: Do 20. Apr 2000 9:56
Betreff: Re: Abmeldung
boehmisch@...
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Hallo

zum Abmelden eine email schicken wie unten beschrieben:
Info aus: http://www.egroups.com/group/mikra
wo auch die emails für alle Welt html-archiviert sind.

Eine gute Zeit für die Heiligen Tage
und gut zurück am Osterdienstag,

Franz Böhmisch

Addresses:
Post message: mikra@egroups.com
Subscribe:  mikra-subscribe@egroups.com
Unsubscribe:  mikra-unsubscribe@egroups.com
List owner:  mikra-owner@egroups.com
URL to this page: http://www.egroups.com/group/mikra
Attachment: vcard [not shown]

#141 Von: Bernhard Aicher <aicher@...>
Datum: Sam 22. Apr 2000 19:02
Betreff: KALO PASCHA
aicher@...
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×ÑÉÓÔÏÓ ÁÍÅÓÔÇ (1Êïñ.15)

Ó. ×ñéóôüò áíÝóôç, áëçèþò áíÝóôç,
×ñéóôüò áíÝóôç, áëëçëïýúá!
Áëëçëïýúá, áëëçëïýúá, áëëçëïýúá,
×ñéóôüò áíÝóôç.

Ï èÜíáôïò, ðïý åßíáé ï èÜíáôïò;
Ðïý åßíáé ï èÜíáôïò ìïõ,
ðïý åßíáé ç íßêç ôïõ;

EIN FROHES OSTERFEST ALLEN

Bernhard Aicher

#142 Von: Bernhard Aicher <aicher@...>
Datum: Die 25. Apr 2000 20:19
Betreff: [Fwd: Fw: ATTENTION VIRUS ALERT !!!]
aicher@...
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----- Original Message -----
From: Emilio Kyriakakis <webmaster@...>
To: Zoobidon <zoobidon@...>; Vougouklaki <marbo@...>; Viopsyctr
<viopsyctr@...>; Vanos <vanosgr@...>; V.
Giannoulakis <space-line@...>; Tzatzias
<vasoly@...>; S.Kasiola <avlidaki@...>; Papadimitriou
<papadim@...>; Orfanos <dimor@...>; Nikas Aristidis
<aris@...>; Neels <neels@...>; Moumtzis <tasosm@...>;
Marinos <stratosm@...>; Ladopoulos <asax@...>; Kavoukis
<serigraf@...>; Katelanos <dtbband@...>; Karahaliou
<akarah@...>; Karageorgiou <kk@...>; Image <image@...>;
Hazlis & Rivas <hazlis@...>; Gtas <george@...>; Green Line
<greenl@...>; Gotsis Athan <info@...>; Glardon Robert
<glardon@...>; Galanakis <kostas.galanakis@...>;
Flavio Pastre <textom@adin
Sent: Ôñßôç, 25 Áðñéëßïõ 2000 4:37 ìì
Subject: ATTENTION VIRUS ALERT !!!


> >ÐÑÏÓÏ×Ç
> >Êõêëïöïñåß íÝïò éüò ìå ôï üíïìá WOBBLER.
> >Åñ÷åôáé ìå e-mail ìå ôßôëï CALIFORNIA.
> >H ÉÂÌ & AOL , áíáêïßíùóáí üôé åßíáé ðïëý éó÷õñüò, ðåñéóóüôåñï áðï ôïí
> >Melissa, êáé üôé äåí õðÜñ÷åé èåñáðåßá.
> >ÊáôáóôñÝöåé ôá ðÜíôá óôïí óêëçñü äßóêïò áöïý Ý÷åé Þäç êáôáóôñÝøåé
> Navigator
> >& Explorer.
> >Mçí áíïßîåôå ôßðïôá ìå áõôüí ôïí ôßôëï êáé ðåñÜóôå ôï ìÞíõìá áõôü óå
> üëïõò
> >ôïõò ãíùóôïýò óáò,
> >äéüôé ðñïò ôï ðáñüí, åßíáé Üãíùóôïò óôï åõñý êïéíü.
> >Åðßóçò åÜí ðÜñåôå e-mail ìå ôßôëï WIN A. HOLIDAY ìçí ôï áíïßîåôå.
> >Èá óâýóåé ôá ðÜíôá óôïí äßóêï óáò.
> >Äéáäþóôå ôï ìÞíõìá óå üóïõò ìðïñåßôå.
> >Åßíáé ó÷åôéêÜ íÝïò éüò, êáêïÞèçò êáé ãåíéêÜ Üãíùóôïò.
> >
> >ATTENTION VIRUS ALERT
> >
> >Ôhere is a new virus under the name WOBBLER
> >Comes via e-mail tittled CALIFORNIA.
> >IBM & AOL anounced yesterday that it is a very powerful virus more than
> >Melissa , and there's NO cure till now.It destroys everything in your
> Hard
> >disks.
> >DO NOT OPEN ANYTHING UNDER THAT TITTLE AND PASS THIS MESSAGE TO EVERYONE
> >YOU
> >KNOW.
> >Also if you receive e-mail tittled WIN A. HOLIDAY      DO NOT OPEN IT .
> >It will kill everything in your Hard disks. It's relative new 'malignant'
> >virus, and unknown.
>
> Regards
>
> Emilio Kyriakakis
> webmaster@...
> http://www.emile.com
>

#143 Von: Franz Böhmisch <boehmisch@...>
Datum: Do 27. Apr 2000 7:40
Betreff: Rabinowitz zu Sir 51 im Netz
boehmisch@...
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Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Folgender Aufsatz liegt im Internet herum:
Isaac Rabinowitz, The Qumran Hebrew Original of Ben Sira's Concluding Acrostic on Wisdom,
in: HUCA 42 (1971) 173-184
ftp://min.ub.uni-tuebingen.de/pub/UB/tuedoc/25185/

Sollte übrigens jemand - ein Tip abseits der Exegese - ein Programm brauchen, mit dem man gleich Dutzende von Bilddateien (z.B. gescannte Zeitschriftenartikel) mit einem Knopfdruck über den Drucker schickt oder in andere Formate konvertiert, dann verweise ich auf
http://www.mindworkshop.com/alchemy/gwspro.html

NB zu Sir:
Es sind jetzt einige erschöpfende gedruckte Bibliographien zu Sir erschienen (das letzte Aufbäumen der gedruckten Bibliographien ...)

  • Reiterers Bibliographie in BZAW,
  • Marböck im Artikel in TRE,
  • die Bibliographie im Sonderband zu den JSHRZ und
  • Georg Sauers Sirachkommentar im ATD Apokryphen Band 1
  • und eine Bibliographie im Abschlussbericht zu Yigael Yadins Grabungen in Masada zu den dortigen hebräischen Handschriften, inkl. Ben Sira.
Es wird Zeit, wieder mal eine aktualisierte Online-Bibliographie ins Netz zu stellen.

Mit liebem Gruss, Franz
--
Franz Böhmisch, Assistent, Institut für atl. Bibelwissenschaft,
Katholisch-Theologische Hochschule Linz,
mailto:f.boehmisch@... ||
http://www.kth-linz.ac.at/institute/at/
Bethlehemstr. 20, A-4020 Linz, Tel.: 0043-(0)732-784293-4167 (NEU),
Fax:-4155
Animabit Multimedia Software GmbH, Am Sonnenhang 22, 94136 Kellberg
mailto:boehmisch@... || http://www.animabit.de/bibel/
 


#144 Von: Franz Böhmisch <boehmisch@...>
Datum: Do 27. Apr 2000 7:53
Betreff: Online-Artikel in LZ
boehmisch@...
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Und noch einen Tip, falls noch nicht gesehen:

Artikel: Paul Eisenkopf,
Die Gabe der Tora - für Juden und auch für Christen.
In: Lebendiges Zeugnis 54 (1999) 31-33
http://www.burkhard-thess.de/lz/1999/1-1999-3.htm

Thomas Hieke, "Geh zur Ameise, du Fauler... " (Spr 6,6). Zur Beurteilung
der menschlichen Arbeit in den Psalmen und der biblischen
Weisheitsliteratur. In: Lebendiges Zeugnis 53 (1998) 19-31.
http://www.burkhard-thess.de/lz/1998/1-1998-2.htm

MfG, Franz Böhmisch
--
Franz Böhmisch, Assistent, Institut für atl. Bibelwissenschaft,
Katholisch-Theologische Hochschule Linz,
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#145 Von: mebau@...
Datum: Do 27. Apr 2000 21:34
Betreff: Guten Tag
mebau@...
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Diese Nachricht war anfangs nur fuer Joerg Sieger bestimmt.
Doch sende ich sie gleichzeitig an den von mir hochgeschaetzten
Herr Waelchli und an die mir bisher nicht bekannte Mailliste Mikra,-
denn dort schnappte ich die Adresse von Herrn Siegers Webseiten
auf,- http://194.25.186.84/bibel/nt/01-geschichte/nt-bibel-1.html





--



Guten Tag!


Ich moechte mich bei Ihnen bedanken, das Sie Ihre Seiten
- Einleitung in das NT - veroeffentlicht haben.
So darf ich Ihnen versichern, das ich alle Rubriken gern lass
und etliches dazugelernt habe.
Ich lese, vielleicht kann man auch sagen studiere, die Bibel
nun seid vielen Jahren. So ist mir die zuericher Uebersetzung
und Conzelmanns Arbeitsbuch zum NT ein taeglicher Begleiter
geworden. `Leider` bin ich oft ein wenig langsam mit meinem
Bibelstudium, weil ich fast staendig bei einer Zeile haengenbleibe.


Es ist wirklich oft schwer etwas klares aus der Bibel
herausfiltern zu koennen, oft ist mir so, das ich denke
das ich kaum etwas vom NT weiss, obwohl ich mich
seid vielen Jahren damit beschaeftige. Die Tage fiel mir
der nette Gedanke ein den Brecht in einem Gedicht mal
so schoen formulierte,- ,,Sag, was hast Du herausgefunden?,,
,, Das das Wasser in Bewegung...,,
Ja, so ist das. Man bekommt oft nicht viel heraus und denoch
ist es soetwas gehaltvolles fuer jemanden wie das Fett auf der
Milch. Die Sahne sozusagen.

Sie boten auf Ihren Webseiten an, das ich Sie fragen soll wenn
ich Fragen habe. Die habe ich natuerlich. Ich moechte jedoch
vorausschicken, das mir an einer schnellen Antwort nichts liegt.
Schreiben Sie mir einfach wenn Sie wirklich Zeit und Lust dazu
haben.
Ich moechte ein wenig weiter ausholen und vieles was ich im
Kopf als Fragen zum NT habe, scheint aus einen Zusammenhang
gerissen und in gewisser Weise formlos und ziellos, doch sind halt
meine persoenlichen Fragen.

Ich wage zu beginnen,-



- Weshalb wurde Stefanus denn nun eigentlich hingerichtet?
Leider ist mir nicht die Zeit bekannt, in der Stefanus wirkte und
lebte. Ich nehme an, das es sehr frueh, schon kurz nach Jesu Tod
zu Bildung einer judenchristlich gepregten hellenistischen Gruppierung
kam, in der Stefanus (die Sieben) eine gewisse Hauptrolle hatte.

So soll Stefanus wegen Laesterei angeklagt worden sein. Er soll
gegen gegen die traditionellen juedischen Sitten und Gebraeuche
aufbegehrt haben.
Doch was geschah den wahrscheinlich wirklich? Lukas schweigt
sich ein bisschen aus, denke ich.
Und, warum liess Lukas den Stefanus `so viel zu Wort kommen`?



- Ich bin selbst kein Paulas Fan, doch meine ich schon das Paulus
etwas besonderes hatte, wie allgemein bekannt.
Mir ist seine Rolle auf den Apostelkonzil nicht klar. Ich finde seinen
Gedanke der Mission der Heiden(-christen) eigentlich ganz toll,
sonst haetten wir heute wahrscheinlich keine christliche Religion,
doch ich frage mich, wie und vor allem warum liess Petrus, Jakobus
und Johannes das zu?
Die Judenchristen haben als Religionsgemeinschaft ja auch lange
`durchgehalten` und so denke ich, war es damals nicht noetig
unbedingt die Heiden missionieren zu wollen, weil die Judenchristen
`ausstarben` oder in staendiger Gefahr waren, so das sie sich selbst
nicht dauerhaft entwickeln konnten.
Wie kann das Ja-Wort von Petrus zur Heidenmission begruendet werden?



- Nun muss ich vorauschicken, das ich selbst nicht an den Messias
glaube wenn gesagt wird, Jesus ist der Messias. Ich verstehe mich
als tiefglaeubiger Jesusanhaenger. Vor allem aber den einzigen Gott
verpflichtet, weil von ihn geliebt.
Was meinen Sie? Seid wann wurde Jesus als der Messias verstanden?
Ich denke das das sicherlich schon recht frueh, bald nach dem ersten
Auftreten Jesu gewesen sein koennte. Doch wann setzen die Evangelisten
Jesus wohl als den Messias ein, sodass man auf eine groesser Bewegung
schliessen koennte?



- Ich habe nie verstanden, weshalb Jesus der Messias sein soll, wenn
er doch selbst sich nie als Messias sah und verstand. Also, das habe
ich mir so aus den `Conzelmann`und dem NT herausgesucht.
- Kann es sein, lege ich das NT zu Grunde, das der Messias noch kommt?
Ich selbst hoffe und bete dafuer.



- Fuer die folgende Frage weiss ich jetzt keine Bibelstellen zu sagen.
Auch, weil ich denke das ich die Bibelstellen nicht korrekt bestimmen
koennte.
Insbesondere bei Paulus erscheint es mir so, als wie wenn das
`Himmelreich` schon da ist, es zumindest auf diese unsere reale Welt
einwirkt.
Was meinen Sie dazu?



- Ich lass, wohl auch unter Paulus, das wir in uns etwas heiliges haben.
Das, und die vorherige Frage, erinnert mich immerwieder an einige
meiner eigenen Gedanken und an Sokrates, der ja auch annahm, das
man sich (der Tugend) nur erinnern muss. Es nur vergass.
   Ich bin geneigt dieser These recht zu geben, ohne sie historisch, in
Bezug auf das menschliche Vorstellungsvermoegen, ueberlegt zu haben.
Deshalb muss ich mich einer Antwort enthalten, auch wenn´s mir schwer
faellt.



- Gibt es vielleicht eine heuige religioese Gruppe, die Jesus als Prophet
akzeptiert, Paulus ablehnt doch die anderen Propheten (des AT´s) annimmt?
Manchmal denke ich schon, das ich mich (aus Not?) in Richtung Judenchristentum
bewege. Mir selbst entspricht jedoch mehr ein Judenjesustum. Gibt es soetwas
wohl? Oder gab es so eine Gruppe, ich wuerde gern etwas davon lesen.
Zum Islam habe ich aus mehreren persoenlichen Gruenden keinen Zugang.



Naja, zu den Fragen denke ich schon, das Gott lenkt und der Mensch
denkt. Doch was sagt die Bibel dazu, und nicht zu vergessen, sie Theologie?

Ich schrieb nun doch etliches auf. Es sind viele Fragen die nicht unbedingt
auf Antwort warten.
Wenn sich jedoch jemand der Adressanten dran versuchen moechte,- Ich
wuerde ich sehr darueber freuen.




Alles Liebe und Gute


Peter
Broedlau

Hoexter-Luechtringen

#146 Von: Franz Böhmisch <boehmisch@...>
Datum: Fr 28. Apr 2000 12:27
Betreff: Katalog der Ecole Biblique auf CD
boehmisch@...
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Hallo

habe eine Werbung von Brill bekommen:
Auf einer CD ist der Katalog der Ecole Biblique et Archéologique
Française de Jerusalem
mit Suchfunktionen etc. für NUR 299 EUR/USD (bzw 249 bei Subskription
auch der Updates)
zu haben.

Wenn man bedenkt, dass man für diesen Preis Bibleworks mit 100 Bibeln
bekommt ...
Unser Institut wird sich das wohl nicht leisten können.

Lieben Gruss, Franz
--
Franz Böhmisch, Assistent, Institut für atl. Bibelwissenschaft,
Katholisch-Theologische Hochschule Linz,
mailto:f.boehmisch@... ||
http://www.kth-linz.ac.at/institute/at/
Bethlehemstr. 20, A-4020 Linz, Tel.: 0043-(0)732-784293-4167 (NEU),
Fax:-4155
Animabit Multimedia Software GmbH, Am Sonnenhang 22, 94136 Kellberg
mailto:boehmisch@... || http://www.animabit.de/bibel/

#147 Von: Franz Böhmisch <boehmisch@...>
Datum: Fr 28. Apr 2000 12:30
Betreff: Und noch eine CD: HAL
boehmisch@...
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Hallo

und das Hebrew and Aramaic Lexicon of the Old Testament HAL
gibts gar für NUR 349 EUR/USD Pre-publication Price bzw 399 Listenpreis.

http://www.brill.nl

MfG, Franz
--
Franz Böhmisch, Assistent, Institut für atl. Bibelwissenschaft,
Katholisch-Theologische Hochschule Linz,
mailto:f.boehmisch@... ||
http://www.kth-linz.ac.at/institute/at/
Bethlehemstr. 20, A-4020 Linz, Tel.: 0043-(0)732-784293-4167 (NEU),
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Animabit Multimedia Software GmbH, Am Sonnenhang 22, 94136 Kellberg
mailto:boehmisch@... || http://www.animabit.de/bibel/

#148 Von: Franz Böhmisch <boehmisch@...>
Datum: Fr 28. Apr 2000 12:48
Betreff: Re: Stephanus und Apg 7
boehmisch@...
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Gruess Gott,

Ihre Frage an Pfarrer Dr. Sieger finde ich auch sehr interessant. Diese Frage
nach Stephanus und Apg 7
und wie die neueste ntl. Exegese das sieht würde mich auch brennend
interessieren. Mir hat mal ein
NT-Prof gesagt, dass die Auslegung vor dem Hintergrund einer tempelkritischen
Gruppe im hellenistischen
Judenchristentum (ich glaub, dieser Ansatz kam ursprünglich von O. Cullmann in
seinen Studien zum
Johannesevangelium) nicht sonderlich plausibel sei. Einen Aufsatz von
G. Stemberger, Die Stephanusrede (Apg 7) und die jüdische Tradition, in: ders.,
Studien zum rabbinischen
Judentum (Stuttgarter biblische Aufsatzbände; 10: Altes Testament), Stuttgart
1990, 229-250
habe ich noch als sehr hilfreich in Erinnerung, der dieses Kapitel in die
jüdischen Richtungen
einordnet. Die Lektüre ist aber zu lange her und es gibt Leute, die sich
intensiver und vor allem
beruflich professionell damit auseinandersetzen ...

MfG, Franz Böhmisch

#149 Von: mebau@...
Datum: Fr 28. Apr 2000 20:34
Betreff: Re: Stephanus und Apg 7
mebau@...
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Liebe Mitmenschen, Herr Boehmisch, Herr Dr. Sieger, Herr Waelchli.


Ich bedanke mich herzlichst fuer Ihre Anteilnahme an den Fragen.
Ich bin hocherfreut Ihre Antworten erhalten zu haben und wieder tun sich
mir Tuervorhaenge auf von denen ich gestern noch nichts wusste, sie
wohl nur erahnte, weil ich sie manchesmal wenn ueberhaupt nur als
Hauch beim vorbeigehen spuerte, wobei die mir so unsichtbaren Tueren
als solche verborgen blieben.
Mein Selbst, das herumirrt in den vielen durch kleine Tueren verbundenen
Wandelsaelen der Geschichte des Wissens, der Offenbarungen, der
Vernunft, ja des Lebens, erhielt durch Ihnen und Ihre Impulse eine neue
Qualitaet.


Ein schoenes gefaelliges Wochenende wuenscht freudig

Peter
Broedlau

Hoexter - Luechtringen


PS:

Anzumerken waere noch folgendes,-
Herr Dr. Sieger. Ich stellte heute beim lesen Ihrer Nachricht fest,
das ich nun doch nicht alle Seiten Ihrer Webseite zum NT lass
wie ich gestern behauptete.
Ich lass immer nur die Haupttexte der Rubriken, die im linken
Rahmen anzuklicken sind. Das die Moeglichkeit besteht die Texte
der einzelnen Rubriken die dann im rechten Rahmen erscheinen
weiterzublaettern, erkannte ich selbst erst, als ich die von Ihnen
liebeswuerdiger Weise genannten Webadressen sah.
Das `weiterblaettern` Zeichen sah ich nicht, oder erkannte es nicht als
solches, obwohl es mir heute gut in die Augen springt.
So werde ich wohl noch ein wenig laenger Gast auf Ihren Seiten sein.


Nochmals meinen Dank an die oben Genannten. Wohl werde ich mich
bei Zeiten weiterhin gern melden.






Oeffentliche MIKRA Nachricht,-

--

Franz Böhmisch schrieb:

> Gruess Gott,
>
> Ihre Frage an Pfarrer Dr. Sieger finde ich auch sehr interessant. Diese Frage
nach Stephanus und Apg 7 und
> wie die neueste ntl. Exegese das sieht würde mich auch brennend interessieren.
Mir hat mal ein NT-Prof
> gesagt, dass die Auslegung vor dem Hintergrund einer tempelkritischen Gruppe
im hellenistischen
> Judenchristentum (ich glaub, dieser Ansatz kam ursprünglich von O. Cullmann in
seinen Studien zum
> Johannesevangelium) nicht sonderlich plausibel sei. Einen Aufsatz von
> G. Stemberger, Die Stephanusrede (Apg 7) und die jüdische Tradition, in:
ders., Studien zum rabbinischen
> Judentum (Stuttgarter biblische Aufsatzbände; 10: Altes Testament), Stuttgart
1990, 229-250 habe ich noch
> als sehr hilfreich in Erinnerung, der dieses Kapitel in die jüdischen
Richtungen einordnet. Die Lektüre ist
> aber zu lange her und es gibt Leute, die sich intensiver und vor allem
beruflich professionell damit
> auseinandersetzen ...
>
> MfG, Franz Böhmisch
>
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#150 Von: "Peter Buwen" <pebu0000@...>
Datum: Die 2. Mai 2000 9:12
Betreff: Kurze Vorstellung
pebu0000@...
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Liebe Listenteilnehmer,
 
ich möchte mich - nachedem ich mich in die Mailingliste eingeschrieben habe - kurz vorstellen:
mein Name ist Peter Buwen, ich bin 35 Jahre alt und promoviere zur Zeit an der Universität Saarbrücken im Fach Vor- und Frühgeschichte.
Mein Glaube ist mir sehr wichtig und es vergeht selten ein Tag, an dem ich mich nicht damit beschäftige.
Da ich ein theologischer Laie bin, werde ich in dieser Mailingliste wohl eher zu den Fragenden als zu den Antwortenden gehören; aber das beständige Fragen ist für mich sowohl als Wissenschaftler als auch als Glaubender die relevante Institution zur Erkenntnisfindung (eine Binsenweisheit).
 
Und gleich zu Anfang habe ich auch eine Frage, die mich seit geraumer Zeit beschäftigt: ich suche eine (deutsche) Bibelübersetzung aus jüdischer Hand - am liebsten soger eine entsprechende NT-Übersetzung. Ich weiß, daß es wohl einige jüdische Gelehrte gab (und gibt), die sich mit dem NT intensiv beschäftigten (und beschäftigen) - so etwa Pinchas Lapide, der sich einige interessante Gedanken zur korrekten Übersetzung der Bibel machte, Martin Buber, der wohl stark am "Brückenbau" zwischen Christen- und Judentum interessiert war und Leo Baeck, der sich ebenfals Gedanken in dieser Richtung machte.
Meine Frage: gibt es neben den stichpunktartigen Ausführungen zum NT von jüdischer Seite auch eine komplette deutsche Übersetzung des NT aus jüdischer Sicht?
 
Vielen Dank
Peter Buwen

#151 Von: Thomas Renz <thomasr@...>
Datum: Die 2. Mai 2000 10:44
Betreff: Juedisches NT
thomasr@...
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Lieber Peter Buwen und andere interessierte Listenteilnehmer,

beim Hänssler Verlag (Neuhausen) wurde "Das jüdische Neue Testament" von
David H. Stern 1994 als Taschenbuch veroeffentlicht (ISBN: 3775116265 Preis:
DM 29,95 EUR 15,31), der auch einen (separat veroeffentlichten) Kommentar
dazu schrieb. David Stern glaubt, dass Jesus (oder wahrscheinlich Yeshua in
seiner Version, ich habe sie selbst nicht) der Messias ist, wuerde sich also
wohl als messianischer Jude bezeichnen. Die Uebersetzung verwendet einige
yiddische/ hebraeische Begriffe.

Mit freundlichen Gruessen aus London,

.....................................................
Dr. Thomas Renz
Oak Hill College
LONDON  N14 4PS

thomasr@...

http://www.oakhill.ac.uk
.....................................................

#152 Von: "Ulf Gerkan" <gerkan.u@...>
Datum: Die 2. Mai 2000 16:59
Betreff: Juedische Heidenmission - Re: Guten Tag
gerkan.u@...
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Sehr geehrter Herr Broedlau,

das Judentum kennt seit Alters her die Moeglichkeit, Proselyten in die
Gemeinde aufzunehmen. Proselyten, das sind Menschen, die sich vom
Heidentum zum Judentum bekehren.

Das geschah/geschieht in mehreren Stufen, wobei der Interessierte durchaus
auf einer Stufe stehen bleiben konnte. Es gab - von Ausnahmen abgesehen -
keinen Zwang, sich voll und ganz dem juedischen Gesetz zu unterwerfen.
Allerdings galt man dann in den Augen macher Juden noch nicht als bekehrt.

Der juedische Historiker Josephus schreibt im 1. Jh nChr. zB. von
differierenden Ansichten unter Juden, ob Neubekehrte zu beschneiden seien
oder unbeschnitten bleiben koennten (JA 20,2,4).

Auch der Talmud kennt diese Auseinandersetzung:
"Ein Proselyt, der beschnitten, aber nicht untergetaucht ist, sagt Rabbi
Elieser, siehe, dieser ist ein Proselyt; denn so finden wir es bei unseren
Vaetern, die beschnitten, aber nicht untergetaucht waren. Ist jemand
untergetaucht, aber nicht beschnitten, sagt Rabbi Jehoschua, siehe, dieser
ist ein Proselyt; denn so finden wir es bei den Muettern, die untergetaucht,
aber nicht beschnitten waren. Die Weisen aber sagen: Ist jemand
untergetaucht, aber nicht beschnitten, beschnitten, aber nicht
untergetaucht, so ist er kein Proselyt, ehe er nicht beschnitten und
untergetaucht ist." (Jewamot 46a)

Der Streit auf dem Apostelkonzil bewegt sich also im juedischen Rahmen und
ist kein spezifisch christliches Problem.

Beispiele fuer juedische Heidenmission gibt es viele, mehr wie auch weniger
sympathische. Hier nur ein paar:

1. Mose 34, 15
2. Mose 12, 48
5. Mose 23, 2ff , vom Talmud uebrigens gemildert,
Mischna Jadajim IV,4 kennt einen Proselyten aus Ammon
Ruth 1,16
Jona
1. Makk 2, 46
Die von Josephus erwaehnte Koenigin von Adiabene Helena und ihr Sohn.
Im 8. Jh nChr. ist die Oberschicht des Chazarenreiches relativ geschlossen
zum Judentum uebergetreten.

Mit freundlichen Gruessen, Ulf Gerkan

#153 Von: Franz Böhmisch <boehmisch@...>
Datum: Die 2. Mai 2000 18:25
Betreff: Re: Bibelübersetzung von Tur-Sinai
boehmisch@...
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Lieber Herr Buwen
 ich suche eine (deutsche) Bibelübersetzung aus jüdischer Hand


Auf jeden Fall hilfreich ist die Bibelübersetzung (AT):

Die Heilige Schrift / ins Dt. übertragen von Naftali Herz Tur-Sinai (=H. Torczyner)
Ausgabe:  2. Aufl.,  Neuhausen [u.a.] : Hänssler, 1995. - 1436 S.
Ich kenne die Ausgabe mit dem hebräischen Text links und der deutschen Übersetzung rechts.
Habe sie aber schon lange nicht mehr in der Hand gehabt, fand sie aber immer recht gut. Das Neue Testament enthält sie natürlich nicht.

Vor dem Krieg gab es mehrere deutsche Bibelübersetzungen von und für Juden,
über deren Geschichte ich aber nicht informiert bin.

Von Moses Mendelsohn habe ich die Psalmenübersetzung in Kopie.
Bei einer vertonten Psalmenlesung hier in Linz konnte ich die Sprachgewalt dieser Übersetzung bewundern, wogegen die Buberübersetzung im direkten Vergleich m.E. nicht ankam.

Für ihre Frage taugen die alten katholischen Lexika recht gut, die aus anderen Gründen, als sie uns recht sein können, jeweils katholische und 'akatholische' - wie man damals sagte -, bzw. genauer deklariert protestantische und jüdische Bibelübersetzungen unterschieden haben.
In "Wetzer und Welte's Kirchenlexikon" 2. Auflage 1883, Band 2, 761 (LThK 1. Auflage habe ich gerade nicht zur Hand) lese ich gerade unter "deutsche Bibelübersetzungen":

"Moses Mendelssohn war der erste, welcher eine Uebersetzung in reinem Hochdeutsch lieferte, um seine Glaubensgenossen der literarischen Bildung näher zu bringen. Es erschienen die fünf Bücher Mosis, zum Gebrauch der jüdisch-deutschen Nation übersetzt, mit hebräischen Buchstaben und dem Grundtexte, Berlin 1780-1783, und eine metrische Uebersetzung der Psalmen, eb. 1783. 1788. In jüngster Zeit wurden auch die rabbinischen Lettern fallen gelassen bei L. Philippson, Die israelitische Bibel, enthaltend den heiligen Urtext, die deutsche Uebertragung mit Erläuterung und Einleitungen, 3 Bde., Leipzig 1858. Die neueste Uebersetzung gab j. Fürst, Illustrierte Prachtbibel für Israeliten mit masor. Texte, Leipzig 1870."


Doch wird es aus Breslau, Berlin oder Frankfurt zur Blütezeit des liberalen Judentums sicher viele deutsche Bibelübersetzungen gegeben haben. Mal schauen, was die Enzyklopädien so bieten ...

Herzlichen Gruss, Franz Böhmisch


P.S. Auf der Suche im Internet nebenbei:
Die Elberfelder Bibel    http://www.iicm.edu/Bibel.AT    (sehr gute deutsche Übersetzung christlicher Theologen)
Die World Wide Study Bible ist umgezogen http://www.ccel.org/wwsb/
 

--
Franz Böhmisch, Assistent, Institut für atl. Bibelwissenschaft,
Katholisch-Theologische Hochschule Linz,
mailto:f.boehmisch@... ||
http://www.kth-linz.ac.at/institute/at/
Bethlehemstr. 20, A-4020 Linz, Tel.: 0043-(0)732-784293-4167 (NEU),
Fax:-4155
Animabit Multimedia Software GmbH, Am Sonnenhang 22, 94136 Kellberg
mailto:boehmisch@... || http://www.animabit.de/bibel/
 


#154 Von: Franz Böhmisch <boehmisch@...>
Datum: Die 2. Mai 2000 21:00
Betreff: Englische Bibel (OT, NT) in XML;
boehmisch@...
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Hallo,

Es passiert mir nicht zu oft, dass ich bei Lektüre von Computerliteratur auf biblisches Material stosse. Um so schöner:

http://www.perlxml.com/conference/sd99/
bietet Jonathan Eisenzopf als Komponente seiner Einführung in die Markup-Sprache XML
und ihr Handling mit PERL das alte und neue Testament (KJV ?) in Englisch
als Arbeitsgrundlage an.

Jonathan Eisenzopf <eisen@...>
Whirlwind Interactive <http://www.wwind.com>
Parsing XML with Perl
SD99 East, November 12, 1999
http://www.perlxml.com/conference/sd99/

Wenn man sich alles von
http://www.perlxml.com/conference/sd99/sd99.zip
herunterlädt, dann sind die 1,2 MB NT und 3,5 MB OT
im Markup nach XML bereits enthalten
(Als Bestandteil von Beispiel 2).

Nur für Leute, die mit der Bibel in XML experimentieren wollen:
Nach einem Artikel von Siering zu Quest2 in ZAH soll die
zweite Version der Hardmeier-Konkordanz mit XML-codierten
Bibelbasen arbeiten. Man kann sich daran schon mal gewöhnen.

Wie eine XML-Datei ausschaut, die neue Browser bereits anfanghaft darstellen können,
sieht man in
http://www.perlxml.com/conference/sd99/slides/xml/sd99.xml

Damit der Explorer diese Dateistruktur mit wegklickbaren Komponenten (jeweils das Minus links) darstellen kann, muss man in der Datei (nt.xml bzw. ot.xml) die zweite Zeile löschen, die die DTD definiert, nach der diese XML strukturiert sein soll - das findet und interpretiert der Browser nicht.
Solche strukturierten (mit tags versehenen) Dateien des hebräischen und griechischen Bibeltextes sind die Grundlage,die man braucht, um umfangreiche Untersuchungen an der Bibel per Computer vornehmen zu können.

Noch eine Nachfrage:
Kennt jemand freeware SGML oder XML oder sonstwie markierte deutsche Bibeltexte im Internet?

Gute Nacht und freundliche Grüße,

Franz Böhmisch
--
Franz Böhmisch, Assistent, Institut für atl. Bibelwissenschaft,
Katholisch-Theologische Hochschule Linz,
mailto:f.boehmisch@... ||
http://www.kth-linz.ac.at/institute/at/
Bethlehemstr. 20, A-4020 Linz, Tel.: 0043-(0)732-784293-4167 (NEU),
Fax:-4155
Animabit Multimedia Software GmbH, Am Sonnenhang 22, 94136 Kellberg
mailto:boehmisch@... || http://www.animabit.de/bibel/
 


#155 Von: Franz Böhmisch <boehmisch@...>
Datum: Do 4. Mai 2000 9:12
Betreff: Liebe zur Weisheit (Chokma)
boehmisch@...
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Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bearbeite z.Zt. Sir 51,13-30 und das dortige autobiografische
Gedicht über die Weisheitssuche als erotisches Begehren des Weisen in
jungen Jahren. Küchler hatte in seiner Studie "Schweigen, Schmuck und
Schleier" für die Phase der Seleukidenzeit in Palästina bis hin zur
rabbinischen Zeit eine zunehmende Erotisierung vieler narrativer Stoffe
und weisheitlicher Texte festgestellt, die mit einer zunehmenden
Dämonisierung derselben einherging. (Seine generelle Lösung mit dem "Am
Anfang war es nicht so" stellt mich jedoch nicht zufrieden). Sir 51
nimmt er jedoch als einen Gegentext heraus.
Die wissenschaftlichen Auslegungen stammen, soweit mir bekannt,
ausnahmslos von Männern. Daher meine Frage: Kennen Sie Ansätze zur
Exegese der Weisheitsliteratur vor allem im Hinblick darauf, inwieweit
sich die Beziehung eines Mannes zu einer zumindest grammatikalisch
femininen Größe wie Chokma (Weisheit), aber auch Tora ... von der einer
Frau unterscheiden kann/wird oder auch nicht?
Wie nehmen Frauen solche Texte wahr und wie geschieht der Transfer in
ein weibliches Bezugssystem?
Oder wird dieser Transfer verweigert?

Für Hinweise bin ich sehr dankbar.

Mit freundlichen Grüssen,

Franz Böhmisch
--
Franz Böhmisch, Assistent, Institut für atl. Bibelwissenschaft,
Katholisch-Theologische Hochschule Linz,
mailto:f.boehmisch@... ||
http://www.kth-linz.ac.at/institute/at/
Bethlehemstr. 20, A-4020 Linz, Tel.: 0043-(0)732-784293-4167 (NEU),
Fax:-4155
Animabit Multimedia Software GmbH, Am Sonnenhang 22, 94136 Kellberg
mailto:boehmisch@... || http://www.animabit.de/bibel/

#156 Von: Franz Böhmisch <boehmisch@...>
Datum: Do 4. Mai 2000 18:32
Betreff: Re: Liebe zur Weisheit (Chokma)
boehmisch@...
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Ich muss mir selbst wiedersprechen:

> Die wissenschaftlichen Auslegungen stammen, soweit mir bekannt,
> ausnahmslos von Männern.

Falsch:
Celia Deutsch, The Sirach 51 Acrostic: Confession and Exhortation, ZAW 94 (1982)
400-409.

> Daher meine Frage: Kennen Sie Ansätze zur
> Exegese der Weisheitsliteratur vor allem im Hinblick darauf, inwieweit
> sich die Beziehung eines Mannes zu einer zumindest grammatikalisch
> femininen Größe wie Chokma (Weisheit), aber auch Tora ... von der einer
> Frau unterscheiden kann/wird oder auch nicht?

Kathleen M. O'Connor, The Wisdom Literature (Message of Biblical Spirituality,
5), Wilmington, Delaware
1988, 134-159 [Sirach and Communion with God] reflektiert über diese Frage.
Allgemein:
"Both women, the Wisdom Woman and the Strange Woman, are male projections of
opponing aspects of the
human conditions onto female figures." (#61). ...

Weitere Tips hilfreich. Danke.

Franz
--
Franz Böhmisch, Assistent, Institut für atl. Bibelwissenschaft,
Katholisch-Theologische Hochschule Linz,
mailto:f.boehmisch@... ||
http://www.kth-linz.ac.at/institute/at/
Bethlehemstr. 20, A-4020 Linz, Tel.: 0043-(0)732-784293-4167 (NEU),
Fax:-4155
Animabit Multimedia Software GmbH, Am Sonnenhang 22, 94136 Kellberg
mailto:boehmisch@... || http://www.animabit.de/bibel/

#157 Von: Franz Böhmisch <boehmisch@...>
Datum: Die 9. Mai 2000 10:58
Betreff: Volksbibel 2000 freeware von Dr. Christoph Wollek
boehmisch@...
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Sehr geehrte Damen und Herren,

Nach umfangreichen Entwurfs- und Korrekturarbeiten hat Herr Dr.
Christoph Wollek seiner freeware-Bibel einen Namen gegeben und sie
freigegeben: Volksbibel 2000

Sie enthält folgende Bibelausgaben:
Schöningh-Verlag (Henne-Rösch), Elberfelder, Vulgata, Griechisches NT,
sowie den Kommentar "Weg ins Neue Testament" von Günther Schiwy mit
umfangreichen Indices und Suchmöglichkeiten.

<kommentar id="fb">(Natürlich nicht die Einheitsübersetzung, weil deren
Übersetzung soviel Geld gekostet hat, dass man sie bis heute nicht
freigeben kann - seid froh, dass wir nicht jeden Sonntag dafür sammeln
müssen ;-).</kommentar>.

Die Volksbibel 2000 läuft auf Linux, Macintosh und Windows 95/98/NT
direkt von CD. Sie ist hypertext-vernetzt und ist kostenlos: "Umsonst
habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben. Mt 10,8" (christliche open
source definition) steht auf der CD.

Ich prüfe nächste Woche, wie die gezippten Dateien über das Internet zur
Verfügung gestellt werden können, ohne dass der Server in die Knie geht,
wenn mehrere zugleich runterladen und immer wieder abbrechen und neu
anfangen ... : Das Programm selbst hat zwar nur 1,6 MB, die Elberfelder
aber 10 MB etc ...

Auf jeden Fall freue ich mich sehr über diese freeware Initiative
VOLKSBIBEL 2000 von Herrn Wollek und bedanke mich für dieses
Ostergeschenk. Evtl. wäre es noch sinnvoll, die CD über ein Bibelwerk
weiterzugeben (z.B. ein Bibelwerk organisiert das CD-Kopieren und gibt
die CD zum Brennpreis weiter).

Eine Info über Downloadmöglichkeiten kommt dann demnächst auch hier.

Herzlichen Gruss, Franz Böhmisch

Anbei die Datei info.txt von der CD:
   ------------------------------------------------------------------------

Einführung

Die Volksbibel 2000 ist freeware, d.h. sie kann kostenlos übernommen,
benutzt und weitergegeben werden ("...Umsonst habt ihr empfangen,
umsonst sollt ihr geben." - Mt 10,8).

Kritik und Vorschläge, was besser gemacht werden könnte, sind immer
erwünscht. Schicken Sie sie mir per Email unter Chr.Wollek@...
zu (auch Druckfehler, Fehlfunktionen -z.B. bei Verweisen- oder andere
Fehler, wenn Sie welche entdecken).
Sollten Sie im Orts- oder Personen-Index einen Namen nicht finden,
schauen Sie bitte am Ende der Liste nach; sollte er auch dort nicht
eingetragen sein, benachrichtigen Sie mich bitte.
====================

Hinweise für den Erstbenutzer:

Das Hauptprogramm auf der vorliegenden CD ist ein sog. "standalone",
eine Anwendung, die ohne das "Mutter"-programm, Metacard, mit dem es
erstellt wurde, läuft. Auf der CD befindet sich eine Version dieser
Anwendung für Macintosh-, Windows- und Linux-Benutzer.

Stellen Sie sicher, daß die Bildschirm Auflösung Ihres Computers
wenigstens 800x600 Pixel beträgt (je größer Ihr Bildschirm und je
schneller Ihr Computer ist, umso angenehmer läßt es sich mit dem
Programm arbeiten).

Wenn Sie die CD mit der beschrifteten Seite nach oben in Ihren Computer
einlegen und öffnen, erscheint auf Ihrem Bildschirm der für Ihren
Computertyp gedachte Ordner mit 12 Dateien (Mac); unter Linux und
Windows erscheinen die Ordner "Linux" und "Windows".
Sie können die für Ihren Computertyp bestimmten Ordner (bzw. alle in ihm
enthaltenen Dateien) auf Ihre Festplatte kopieren; Sie können das
Programm aber auch von der CD aus starten (in diesem Fall können Sie
aber nicht eigene Notizen zu einzelnen Bibelstellen abspeichern - und
die höchste Arbeitsgeschwindigkeit wird schwerlich zu erreichen sein).

Schneller arbeitet die Anwendung, wenn Sie alle für Ihren Computertyp
bestimmten Dateien in einem Ordner auf Ihre Festplatte kopieren und sie
von dort aus starten.


1. Öffnen Sie bitte nur die Datei "Volksbibel 2000" (Mac), "Bibel.exe"
(Windows) oder "Bibel" (Linux).
- Zuerst erscheint das Titelbild. Klicken Sie in es hinein oder drücken
Sie eine Taste, und Sie gelangen zum Bibeltext (Gen 1).
(Ein Hinweis: Je nach verwendetem Computer kann es beim ersten Aufruf
einer Funktion zu einer Verzögerung kommen (das Programm muß sich
zurechtfinden!).

2. Den Originalzustand wiederherstellen - wird das Programm benutzt,
verändert sich das Aussehen der Seite: zusätzliche Informationen werden
durch Anklicken auf Zusatzfeldern in der rechten Hälfte des Bildschirms
gezeigt. Wird z.B. der synoptische Vergleich geschaltet oder werden
Anmerkungen zu Bibelstellen angefordert, können vier Zusatzfelder den
ganzen Bildschirm einnehmen. Zum Ausgangszustand gelangt man dann, wenn
man entweder mit gedrückter Umschalttaste in eins der Felder klickt oder
aus dem Menü des Knopfes "Arbeiten" (er befindet sich ungefähr in der
Mitte der Menüleiste) die Option "Originalzustand wiederherstellen"
auswählt, bzw. die Taste " H " bei gedrückter Befehls- (cmd/Strg) Taste
drückt.

3. Beenden können Sie das Programm auf die übliche Weise (Cmd/Strg-Q),
oder wenn Sie aus dem Klapp-Menü des Knopfes "Arbeiten" (Sie finden Ihn
oben, ziemlich in der Mitte der Menüleiste) die Option "Arbeit beenden"
auswählen (Sie können dies auch auf die übliche Weise durch Anklicken
der Schließecke erreichen).

Kaputtmachen kann man - wenn man sich an die Regel hält: einzig und
allein die Datei "Volksbibel 2000" (Mac) bzw. "Bibel.exe" (Wind) oder
"Bibel" (linux) ist zu starten - eigentlich nichts.
Sie arbeiten immer mit einer Kopie; die Originaltexte befinden sich in
den anderen Dateien, die sich auf der CD befinden; diese sollten nicht
geöffnet werden.


====================

Schauen Sie sich zuerst das Ganze in Ruhe an, klicken Sie an, was Ihnen
interessant erscheint, öffnen Sie in der Menüleiste die Klappmenüs (sie
enthalten evtl. auch Hinweise auf Tastaturkürzel), lassen Sie sich hier
auch die ausführliche Bedienungsanleitung zeigen (unter dem Knopf
"Hilfe" - hier befindet sich übrigens auch das Abkürzungs- und
Tastaturkürzelverzeichnis sowie das Impressum; beachten Sie in der
Bedienungsanleitung die farbig gehaltenen Verknüpfungen).

Sie können jederzeit zu der Ausgangssituation zurückkommen, wenn Sie aus
dem Menüknopf "Arbeiten" die Option "Originalzustand wiederherstellen"
auswählen.

Um zum neutestamentlichen Teil zu springen - überhaupt zu jedem Kapitel
der Bibel - klicken Sie den Knopf "Kap." an und geben Sie in das
Dialogfeld, das dann erscheint das Kürzel des Buches sowie die Nummer
des Kapitels ein, z.B. Mt 1 (achten Sie darauf, daß zwischen beiden
einmal die Leertaste gedrückt wird, wirklich nur einmal!)

Die im Programm verbindliche Schreibweise der Kürzel finden Sie über das
Menü des Knopfes "Hilfe" unter der Option "Das Abkürzungsverzeichnis";
beachten Sie auch die Option "Die korrekte Schreibweise").

Sie können zu einem Kapitel auch durch Verschieben des Schiebereglers
am unteren Rand des Bildschirms gelangen.
Damit der Schieberegler immer frei zugänglich ist, sollten
Linux-Anwender die Menuleiste unten auf Ihrem Bildschirm zur Seite
schieben.
Wenn Sie den Schieber bewegen, sehen Sie oben im Feld mit der
Kapitelanzeige, wo Sie sich aktuell befinden - lassen Sie den
Schieberegler los, erscheint das zuletzt angezeigte Kapitel auf dem
Bildschirm.

Klicken Sie auf die weißen Pfeile rechts oben um zum vorhergehenden oder
nächsten Kapitel zu gelangen.

Zum vorhergehenden oder nächsten Buch können Sie auch springen, wenn Sie
die entsprechenden Pfeile im ersten Anzeigenfeld (Altes/Neues Testament)
anklicken.

Die zehn letzten Kapitel, die Sie sich angeschaut haben, sind unter dem
nach unten zeigenden weißen Pfeil gespeichert. Sie können durch
Anklicken der entsprechenden Zeile zu diesen Kapiteln zurückspringen.

Wenn Sie nun das erste Kapitel des Matthäus-Evs. bzw. ein Kapitel des NT
(mit Ausnahme von Offb) vor sich haben, können Sie aus dem Klappmenü des
Bereichsknopfes (er ist auf "Bibeltext" voreingestellt) den Bereich
"Kommentar (NT)" auswählen.
Mit diesem Knopf können Sie auch das Feld mit den Anmerkungen, die
Indices, die Einleitungen sowie die anderen Bibelausgaben (Elberfelder
Bibel, Vulgata, griechischer Text des NT) aufrufen.

Die Menüleiste besteht aus drei Teilen:
1. der Infoleiste,
2. den Arbeitsknöpfen und
3. den Bewegungsknöpfen.
  (Schauen Sie sich das Bild unter der Option "Überblick" im Knopf
"Hilfe" an!)

==========

Anklicken können Sie:

  In der Menüleiste:
   In den Anzeigefeldern (links oben in der Menüleiste):
     die Pfeile (Sie springen zum ersten Kapitel des nächsten bzw.
        vorhergehenden Buches),
     den Buchnamen (zeigt wieviele Kapitel es enthält),
     die Kapitelnummer (zeigt wieviele Verse dieses Kapitel enthält)
     das "E" (= Einleitung) in den ersten Kapiteln oder
     das "Ka" (= Karten - nur im NT)
     die Knöpfe.
  - Siehe die Optionen 2 - 4 unter dem Knopf Hilfe.
==========
  Im Bereich Bibeltext:
     Unterstrichene Versnummern,
     fett gedruckte und unterstrichene Versnummern,
     Verse mit Asteriskus ( * ) - zeigt die Anmerkung zu diesem
        Vers.

    Und bei gedrückter Befehls-/Strg-Taste:
      Fett gedruckte Versnummern  (Synopsen),
      alle Orts- u. Personennamen (auch wenn sie nicht, wie die
        meisten, durch einen roten Anfangsbuchstaben
        gekennzeichnet sind).
  - Siehe die Option Im Feld mit dem Bibeltext unter dem Knopf Hilfe.
==========
  Im Bereich Anmerkungen und Einleitung:
    Alles, was unterstrichen erscheint.
  - Siehe die Option Im Feld mit den Anmerkungen unter dem Knopf Hilfe.
==========
  Im Bereich Kommentar (NT):
    Alles, was unterstrichen erscheint
    das Zeichen: ¶
    den (nicht irgendwie gekennzeichneten) Text - es erscheint der
       Bibeltext der im angeklickten Abschnitt besprochenen Verse.
  - Siehe die Option Arbeiten mit dem Kommentar (1+2) unter dem Knopf
Hilfe.
==========
  Im Bereich Index:
    Alles, was im oberen Auswahlfeld des Index unterstrichen erscheint,
    im Hauptfeld: jede Zeile, die nicht mit einem roten Asteriskus
       gekennzeichnet ist.
  - Siehe die Option Arbeit im Index (1+2) unter dem Knopf Hilfe.
==========
  In den Zusatzfeldern:
    Alles, was unterstrichen erscheint - mit Ausnahme der Versnummern,
    Verse mit Asteriskus ( * )

    Und bei gedrückter Befehls-/Strg-Taste:
      Den Buchnamen eines aufgerufenen Verses: es erscheint das
      ganze Kapitel, so daß Sie den Vers im Zusammenhang
      studieren können.

Wenigstens ein Zusatzfeld ist ständig sichtbar; wollen Sie das evtl.
erschienene dritte und vierte Zusatzfeld verschwinden lassen, klicken
Sie eines von ihnen bei gedrückter Umschalt-Taste (mit der sie von
Klein- zu Großschreiben wechseln) an, bzw. wählen Sie aus dem Menü des
Knopfes Arbeiten die Option "Originalzustand wiederherstellen" (s. auch
zum Knopf "G"  - Option "Arbeiten mit dem Kommentar (1)" im Menü des
Knopfes "Hilfe").


==========

Voraussetzungen:

Bildschirm: je größer, desto besser; Auflösung: wenigstens 800x600.
Bisher getestet: auf einem Macintosh 7500/20OHz, und auf zwei PCs: unter
Windows 95 (230Hz), Windows 98 (35OHz) und Linux (Kernel 2.2.5 Intel). -
Geschwindigkeit gut bis sehr gut.
Benötigte Systemfonts: Geneva (Mac), Arial (Wind) sowie Helvetica
(Linux) sowie (zum Lesen des griechischen Textes im NT) bei allen
Systemen: Symbol.


==========

Hinweis

Sollte das gelieferte Programm auf Ihrem Computer nicht laufen, können
Sie sich ein für Ihre Umgebung - sofern sie zu den unten aufgezählten
gehört - taugliches Programm selbst erstellen:

Digital UNIX V3.2D-1
FreeBSD and BSDI UNIX
HPUX 8.0
HPUX 9.01 - 11.X
SGI Irix 5.3 - 6.X
Linux Intel 1.2.13 - 2.0X ELF
Linux PowerPPC 2.0X ELF
SCO Open DeskTop 2.0/OpenServer 5 and UnixWare
AIX 3.2.3 - 4.X
Solaris x86 2.5 - 2.7
SPARC Solaris 2.3 - 2.7
SPARC SunOS 4.1.1 - 4.1.X

Setzen Sie sich per e-mail (Adresse s. oben) mit mir in Verbindung.


Christoph Wollek, Ostern 2000



--
Franz Böhmisch, Assistent, Institut für atl. Bibelwissenschaft,
Katholisch-Theologische Hochschule Linz,
mailto:f.boehmisch@... ||
http://www.kth-linz.ac.at/institute/at/
Bethlehemstr. 20, A-4020 Linz, Tel.: 0043-(0)732-784293-4167 (NEU),
Fax:-4155
Animabit Multimedia Software GmbH, Am Sonnenhang 22, 94136 Kellberg
mailto:boehmisch@... || http://www.animabit.de/bibel/

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