Hallo Kurt,
Ich gehe am besten mal auf die einzelnen Punkte ein, vielleicht wird
dann einiges etwas klarer...
> Meine Situation ist diese das ich zur Zeit wiedermal ;-) viel Freizeit
> habe, diese Zeit könnte ich gut mit Lernen verbringen als Trübsal
> zu blasen. Da wir ja in diesem Illusterem Kreise Informatikprofis
> haben wende ich mich mal an diese.
Nur zu.
> Mir müsste mal jemand zeigen und erklären wie man mit vi und vim und
> Konsorten umgeht. Ausserdem benötige ich bei der Konfiguration Hilfe.
>
vi ist nicht sooo das Thema, das man da Abende mit verbringen kann, da
es sich um einen weitgehend ausreichend besprochenen Editor handelt,
der Massenhaft im Internet besprochen wurde.
Da Du ja aber demnächst eh in der LUG-Frankfurt wegen Deinem Rechner
bist kannst Du das da am besten gleich mit erledigen würde ich mal
vorschlagen. Das ist ggf. eine Sache von einer halben Stunde um die
Grundlagen mitzubekommen und die Feinheiten sollte man sich dann eh je
nach Zielsetzung aneignen durch Praxis.
> Und es soll ja nicht so sein das ich euch mal machen lass nein ich
> glaube von mir sagen zu können das ich ein gelehriger Schüler bin.
Das ist immer eine Gute Einstellung.
> Ein Grund warum Linux nicht so weit verbreitet ist, wird wohl der Sein
> das es mehr ein Freaksystem ist welches an Universitäten und im "stillen
> Kämmerlein" sein dasein Fristet. Gut es gibt einige Betriebe die es
> einsetzen wird der wonderer Einwänden nagut einige o:-) .
Öhm, also Ich habe noch Zahlen von vor ein paar Jahren im Kopf, das
über 70% aller Webserver im Internet auf Linux und Apache basieren, in
vielen Ländern dieser Erde wird Linux in den behörden eingesetzt,
viele Datenbankserver basieren AUSSCHLIESSLICH auf Linux, Firewalls
sowieso, etc. pp.
Dein Satz von wegen "im stillen Kämmerlein" stamt meines erachtens
noch aus den Mitte der 90er Jahre wo das noch der fall war.
Nachrichtenportale wie http://pro-linux.de/ und sogar heise haben wenn
man mal drüber schaut mehr Linux basierende Nachrichten als alles
andere. Aber um Dich zu beruhigen sage ich mal nagut ;-)
> Ich will auf folgendes hinaus wenn geeignete Kräfte eine Art Offensive
> starten würden, dann würde das System besser verbreitet werden können,
> es reicht einfach nicht das man auf Umwegen davon erfährt, das in einer
> eine Installationsparty stattfindet.
>
> Ich schlage konkret vor.
>
> Eine Art Schraubergemeinschaft einzurichten in denen Hard und Software
> aspekte gleichzeitg bearbeitet werden. In diesem Geiste möchte ich die
> GroLug wiederbeleben.
ich kenne zwar nicht die GroLug, aber ich denke, das hier in der
Lug-GG einige mitlesen, die mal wieder Lust hätten eine Installparty
zu organisieren.
Debian ist nun neu raus, Fedora kommt ende November mit Fedora10 raus
also wären genug Distributionen da mit denen man das machen kann.
> wer macht mit
Ich bin leider beruflich und Lokalitätenmässig zu weit weg, könnte
aber ggf. ein paar Fedora CDs zuschicken.
Ubuntu, Kubuntu & Co. kann man soweit ich weiss noch ordern und alles
andere könnte man auf einem schicken NAS (z.B. FTP oder NFS)
bereitstellen. Einige der alteingesessenen Wissen (hoffentlich) noch
was ich meine ;-)
Gruß