kö2002 – Es ist ... schwer, ein konkretes Motiv im eigenen Stil wiederzugeben – zum Glück gibt es heute den Fotoapparat! ... ist bedeutend schwerer, sich abstrakt auszudrücken, wenn die Inspiration nicht von allein von innen nach außen drängt!
kö2003 – Ein Künstler sollte das ausdrücken, was momentan in ihm ist und heraus will! Da jeder Mensch sich über kurz oder lang verändert, kann es keinen „Stil“ eines Künstlers als immer wieder reproduzierte und variierte Momentaufnahme eines kurzen Lebensabschnitts geben – vielmehr ändert sich ein „Stil“ mit der Zeit, mit Erfahrungen und sogar kurzfristig mit jeder Inspiration!
kö2005 – In einer Zeit, wo weniger talentierte „Stars“ allein durch ihren ... Lebenswandel Akzeptanz finden und Kunst nach merkantilen „Händler-Interessen“ lanciert und bewertet wird, wird es allerhöchste Zeit, Kunstwerke wieder als das zu betrachten, was sie eigentlich sein sollten: Anstöße zum Nachdenken, Gelegenheit zum Entspannen, zur Freude… Gelingt uns das nicht, können wir demnächst einem Computer „den aktuellen Zeitgeist“ eingeben, damit er für uns passende „Kunst“ produziert!
kö2006 – Manche Bilder sind nie fertig; die Gefühle und Gedanken werden über Jahre hinaus zu Gestalt und Farbe. Dann gibt es Emotionen, die so klar herausdrängen, daß sie irgendwann von selbst eine Komposition beenden. Das kann ... schon mal auch mitten in der Arbeit sein: der Gedanke ist „draußen“, präsent und komplett! ... Versuche, ... „das Bild ordentlich fertig zu malen“, ... oder um die ursprüngliche Absicht des Künstlers zu vollenden, werden vielleicht den Künstler und sicher jeden „regelkonformen“ Betrachter befriedigen. Der einmalige Eindruck wird aber meist „überdeckt“ oder „überfertigt“. Ein emotionales Bild weiß eben selbst, wann es fertig ist!
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