Anmelden
Neuer Nutzer? Registrieren
johannwolfgangvongoethe · Johann Wolfgang von Goethe - Zu Ehren des grossen Dichters
? Bereits Mitglied? Anmelden bei Yahoo!

Tipps für Yahoo! Groups

Gut zu wissen...
Sie können In der Group nach älteren Beiträgen suchen.

Beiträge

  Beiträge Hilfe
Erweitert
Johann Wolfgang von Goethe   Beitragsliste  
Antworten | Weiterleiten Beitrag #31 von 40 |
Nebst Nicolai

Hier noch eien kleine Sammlung von Aussagen
versch. Leute zum Werther. Wäre neugierig, wer sich so
durch was angesprochen/berührt fühlt.<br>(Kursivschrift
funktioniert ja nicht, hab einfach Grossbuchstaben
benützt.)<br><br><br>„Allerhand Neues hab ich gemacht. Eine Geschichte des
Titels
„De Leiden des Jungen Werthers“, darin ich einen
jungen Menschen darstelle, der, mit einer tiefen reinen
Empfindung und wahrer Penetration begabt, sich in
schwärmende Träume verliert, sich durch Spekulation
untergräbt, bis er zuletzt durch dazutretende unglückliche
Leidenschaften, besonders durch eine endlose Liebe zerüttet, sich
eine Kugel vor den Kopf schiesst.“<br>(JWG 1774 an den
Grafen Schönborn)<br><br>„[...] Ich war siebzehn Jahre
alt, als Werther erschien. Vier Wochen lang hab ich
mich in Thränen gebadet, die ich aber nicht über die
Liebe und über das Schicksal des armen Werther vergoss,
sonder in der Zerknirschung des Herzens; im
demüthigenden Bewusstsein, dass ich nicht so dächte, nicht so
sein könnte, als dieser war. Ich war von der Idee
befallen: wer fähig ist, die Welt zu erkennen, wie ist
wirklich ist, müsste so denken, - so ein: sich auch das
Leben nehmen? – das haben Einige gethan. Aber Tausende
sind innerlich zerrissen, und auf lange Zeit
[...]“<br>(J.M.R. Lenz)<br><br>„Die schönste Stelle im Werther ist
die, wo er den Hasenfuss erschiesst.“<br>(G. Chr.
Lichtenberg)<br><br>„Da sitz ich mit zerflossenem Herzen, mit klopfender
Brust und mit Augen, aus denen wollüstiger Schmerz
tröpfelt, und sag‘ dir, Leser, dass ich eben DIE LEIDEN DES
JUNGEN WERTHERS von meinem geliebten GOETHE - gelesen? –
nein, verschlungen habe. Kritisieren soll ich? Könnt‘
ich’s, so hätt ich kein Herz. [...]“<br>(Chr. F. D.
Schubart)<br><br>„Zu den Schriften die der Verfasser als sichtbare
Beyspiele der Ausbrüche des Verderbens unserer Zeit
anführt, rechnen wir billig noch die Leiden (Narrheiten
und Tollheiten sollte es heissen) des jungen
Werthers, einen Roman, welcher keinen anderen Zweck hat,
als das Schändliche vom Selbstmord des jungen
Witzlings, den eine närrische und verbotene Liebe, und eine
daher entsprungene Desperation zu dem Entschlusse
gebracht hat, sich die Pistole vor den Kopf zu setzen,
abzuwischen, und diese schwarze That als eine Haltung des
Heroismus vorzuspiegeln, einen Roman, der von unseren
jungen Leuten nicht gelesen sondern verschlungen wird.
[...] Welcher Jüngling kann eine so verfluchenswürdige
Schrift lesen, ohne davon ein Pestgeschwür in seiner
Seele zurück zu behalten, welches gewiss zu seiner Zeit
ausbrechen wird. Und keine Zensur hindert den Druck solcher
Lockspeisen des Satans?"<br>(Pastor Melchior
Goeze)<br><br>„Mein lieber Herr Eschenburg,<br>Haben sie tausend Dank
für das Vergnügen, welches Sie mir durch Mittheilung
des Göthischen Romans gemacht haben. Ich schicke ihn
noch einen Tag früher zurück, damit auch anderes
dieses Vergnügen je eher je lieber geniessen können.
Aber wenn ein so warmes Produkt nicht mehr Unheil als
Gutes stiften soll: meynen sie nicht, dass es noch eine
kleine kalte Schlussrede haben müsste? Ein paar Winke
hinterher, wie Werther zu einem so abentheuerlichen
Charakter gekommen, wie ein anderer Jüngling, dem die
Nastur eine ähnliche Anlage gegeben, sich dafür zu
bewahren haben. [...] Also, liebe Göthe, noch ein
Kapitelchen zum Schlusse, und je cynischer, je
besser.“<br>(G. E. Lessing)




Mit 22. Aug 2001 18:59

Chava_12
Mail senden Mail senden

Weiterleiten Beitrag #31 von 40 |
Beiträge erweitern Verfasser Nach Datum sortieren

                       ...
Chava_12
Offline Mail senden
17. Aug 2001
19:56

                  ...
Chava_12
Offline Mail senden
22. Aug 2001
18:59

                  ...
sandhofer
Offline Mail senden
27. Sep 2001
7:18

»Man liest viel zu viel geringe Sachen,« sagte er, »womit man die Zeit verdirbt und wovon man weiter nichts hat. Man sollte eigentlich immer nur das...
sandhofer
Offline Mail senden
17. Okt 2001
8:42

Ich habe vor einiger Zeit meinem Nachbarn eine recht alte (aber nicht mehr in Fraktur) Ausgabe von Goethes Gedichten abgekauft. <br>Im Vorwort war zu lesen, ...
carl_ludwig_sand
carl_ludwig_...
Offline Mail senden
19. Nov 2001
17:07

Habe mich nämlich mit einem Bekannten "gestritten", der behauptete, Goethe persönlich hätte das Gedicht verfasst. Komischerweise hab ich das auch im...
chava_12
Offline
11. Apr 2002
23:32
 Erste  |  |  Weiter > Letzte 
< Vorheriges Thema  |  Nächstes Thema >
Erweitert

Copyright © 2009 Yahoo! Deutschland GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Datenschutz - Allgemeine Geschäftsbedingungen - Richtlinien - Hilfe