Sehr geehrte Damen und Herren,
unter
http://sonderpaedagogik.vernum.de
stellen wir Ihnen ein Tool vor zur zeitökonomischen Erstellung von
Förderplänen und Anträgen von individuellen Förderplänen und Anträgen auf
Anerkennung eines Kindes als schwerstbehindert nach § 8 VO-SF bei
Erstklässlern, die zielgleich unterrichtet werden. Der Vertrieb wird
demnächst anlaufen, Vorbestellungen sind bereits möglich.
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Heiko Seiffert
Sehr geehrte Damen und Herren,
unter dem untenstehenden Link finden Sie in der Rubrik "Studentische
Ausarbeitungen" folgedenden neuen Beitrag:
Rist, M.: Therapie bei kindlichen Wortfindungsstörungen
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Heiko Seiffert
Sehr geehrte Damen und Herren,
unter dem untenstehenden Link finden Sie in der Rubrik "Studentische
Ausarbeitungen" folgedende neue Beiträge:
Cremer, V.: Möglichkeiten der Diagnostik bei kindlichen
Wortfindungsstörungen
Lehmann, A.: Semantik. "Der Erwerb von Bedeutungen"
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Heiko Seiffert
Sehr geehrte Damen und Herren,
auf der Seminarseite des Seminars "Semantische Entwicklung" unter
http://sonderpaedagogik.vernum.de finden Sie unter dem Link "Studentische
Ausarbeitungen" u.a. folgende neue Hausarbeiten:
1.) Zapilko, J.: Wie Kinder Besitz sprachlich zu markieren beginnen
2.) Kleinhans, E.: Förderung bei Dysgrammatismus und Wortfindungsstörung -
Eine Gegenüberstellung
Insbesondere die letztgenannte Ausarbeitung eignet sich hervorragend als
Einstiegstext in die Thematik "Förderung bei Wortfindungsstörungen", weil
sie an das Vorwissen zu Sprachentwicklungsstörungen anknüpft und so eine
erste grundlegende Orientierung und fachsystematische Einordnung ermöglicht.
Darüber hinaus möchte ich darauf hinweisen, dass die Terminübersicht zum
Seminar aktualisiert worden ist.
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Heiko Seiffert
Liebe Listenmitglieder,
heute wurde Ihnen eine Werbemail über den Emailverteiler
zugesandt.
Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass diese Mail nicht von mir
in
den Verteiler gepostet wurde. Um es Ihnen zu ersparen, auf diese
Weise weiterhin von unerwünschter Post behelligt zu werden, habe
ich
die Einstellungen der Y!-Group dahingehend geändert, dass nur noch
ich über den Verteiler Mails verschicken kann.
Ich entschuldige mich dafür, dass ich versehentlich Spammern ein
Schlupfloch offengelassen habe und verbleibe mit freundlichen
Grüßen,
Ihr Heiko Seiffert
Wir möchten Sie an den folgenden anstehenden Termin erinnern.
Brain Gym Kurs in Berlin
Datum: Samstag, Mai 17, 2003
Zeit: Ganztägig
Diese Richtung in der Kinesiologie wurde in den letzten 20
Jahren von Dr. Paul Dennison eingeführt. Mit den Grundlagen
aus dem Touch for Health und seinen Erfahrungen als Leiter eines
Heilpädagogen-Zentrums für Kinder in Kalifornien sowie den
Kenntnissen seiner Frau Gail, die als Tänzerin arbeitete,
entwickelte er das Brain Gym®.
Lernen ist nicht nur eine Funktion des Gehirns, sondern die
Informationen müssen über die Sinne (Bewegung beider
Augen, Hören mit beiden Ohren,
Hand-Augen/Fuß-Augen-Koordination, Tasten, Fühlen)
erfaßt werden und zu den verschiedenen Hirnarealen
weitergeleitet werden. Durch die Verarbeitung werden sie als
Gedächtnisleistung abgespeichert oder führen zu einer
adäquaten Handlung.
Mit einfachen körperlichen Übungen und Bewegungsbalancen
werden die Reizleitungsbahnen und die Gehirnzellen aktiviert, so
daß das Gehirn mit allen Dimensionen am Lernen beteiligt
wird. Besonders tiefgreifende Veränderungen werden durch die
Arbeit mit Zielen und den dazu passenden Übungen erreicht.
Brain Gym®-Übungen werden in sehr vielen Schulen,
Sportgruppen und Seniorengruppen mit großem Erfolg
durchgeführt. Studien belegen die Verbesserung von Lese- und
Rechtschreibschwächen
Termin: Teil 1 17 - 18 Mai 2003, von 10 - 18 Uhr
Investition: 165 €
Ort: Kinesiologie-Schule, Stubenrauchstr. 22, Berlin-Friedenau
Anmeldungen bitte an b.boller@...
Hallo Frau Hirth,
ich setze grundsätzlich keine Fristen. Sie können die Hausarbeit also ohne
Probleme erst im nächsten Semester unter der Adresse heiko.seiffert@...
abgeben.
Mit freundlichen Grüßen,
Heiko Seiffert
----- Original Message -----
From: Janina Hirth
To: sonderpaedagogik@...
Sent: Wednesday, March 26, 2003 1:21 PM
Subject: Seminarrundbrief für das Seminar "Semantische Entwicklung" Hausarbeit
Sehr geehrter Herr Seiffert,
ich schreibe eine Hausarbeit zum Thema fast-mapping (Seminar: Semantische
Entwicklung) und möchte fragen, ob ich diese auch im Sommersemester noch abgeben
kann.
Mit freundlichem Gruß
Janina Hirth
[Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden entfernt]
Yahoo! Groups Sponsor
http://sonderpaedagogik.vernum.de/sb/sem/liste_frame.html
Die Nutzung von Yahoo! Groups ist Bestandteil der Allgemeinen
Geschäftsbedingungen von Yahoo!.
[Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden entfernt]
Sehr geehrter Herr Seiffert,
ich schreibe eine Hausarbeit zum Thema fast-mapping (Seminar: Semantische
Entwicklung) und möchte fragen, ob ich diese auch im Sommersemester noch abgeben
kann.
Mit freundlichem Gruß
Janina Hirth
[Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden entfernt]
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich möchte Sie auf folgenden empirischen Beitrag aufmerksam machen:
http://134.245.196.27/HPI/DService/kuckuck.pdf
Der Beitrag von J. Walter wurde in der Zeitschrift für Heilpädagogik
veröffentlicht. Er referiert Meta-Analysen zur Effektivität sonderpädagogischer
Interventionen und dürfte in den nächsten Monaten und Jahren eine wichtige Rolle
in der Diskussion zu eben dieser Thematik spielen.
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Heiko Seiffert
[Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden entfernt]
Sehr geehrte Damen und Herren!
Auf der Seminarseite (siehe Fußzeile) finden Sie (unter dem Link "Studentische
Ausarbeitungen) folgenden neuen Beitrag:
C. Brinkmann: Das phonologische Arbeitsgedächtnis - Erstellung eines möglichen
Konzeptes zur Förderung.
Der Beitrag befasst sich nicht nur mit dem Zusammenhang von Sprach- bzw.
Worterwerb und artikulatorischer Schleife (=phonologische Arbeitsgedächtnis),
sondern skizziert auch in knapper Form den gegenwärtigen Forschungsstand zum
Arbeitsgedächtnis und zeigt Ansätze zur Förderung auf. Den in der
Seminardiskussion häufig vermissten Praxisbezug stellt insbesondere der zweite
Abschnitt des vierten Kapitels dar, der konkrete Beispiele zur Förderung des
phonologischen Arbeitsgedächtnisses wie z.B. Aufgaben aus dem
Merkfähigkeitstraining, Zahlenmerkspiele kombiniert mit motorischen Übungen,
Zauberinsel und "Koffer packen" darstellt.
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Heiko Seiffert
Sehr geehrte Damen und Herren!
Auf der Seminarseite (siehe Fußzeile) finden Sie neben einer Reihe von
Arbeitsblättern folgende neue Beiträge:
Gerold, C.: Verben im Spracherwerb
Franken, S.: Voraussetzungen für die Entwicklung von Bedeutungen nach Piaget.
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Heiko Seiffert
[Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden entfernt]
Ergänzung zur Nachricht unten: Sie finden den angekündigte Text in der Rubrik
"Arbeitsblätter".
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Heiko Seiffert
---- Original Message -----
From: Heiko Seiffert
To: newslettersonderpaedagogikvernum@...
Cc: sonderpaedagogik@...
Sent: Saturday, November 23, 2002 11:26 PM
Subject: Transkription einer Spontansprachprobe
Sehr geehrte Damen und Herren!
Auf der Seminarseite (siehe Fußzeile) finden Sie eine Transkription einer
Spontansprachprobe von einem Schüler, der unter Wortfindungsstörungen leidet.
Die TeilnehmerInnen meines laufenden Seminars möchte ich bitten, sich die
pdf-Datei herunter zu laden und auszudrucken, da sie in den folgenden
Seminarsitzungen unsere Arbeitsgrundlage darstellt.
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Heiko Seiffert
[Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden entfernt]
Sehr geehrte Damen und Herren!
Auf der Seminarseite (siehe Fußzeile) finden Sie eine Transkription einer
Spontansprachprobe von einem Schüler, der unter Wortfindungsstörungen leidet.
Die TeilnehmerInnen meines laufenden Seminars möchte ich bitten, sich die
pdf-Datei herunter zu laden und auszudrucken, da sie in den folgenden
Seminarsitzungen unsere Arbeitsgrundlage darstellt.
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Heiko Seiffert
[Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden entfernt]
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit dem Seminarrundbrief sind Sie virenmäßig auf der sicheren Seite, da
keine Datei-Anhänge mit verschickt werden.
Leider kann es aber vorkommen, dass ein M i t g l i e d d e r M a i l i n
g l i s t e einen
Virus oder Wurm auf seinem Computer hat.
Heute bekam ich einen Anruf eines Mitarbeiters der Domain www.tintenklex.de.
Er würde den Seminarrundbrief 11 massenhaft zugeschickt bekommen.
Ursache dieses Ärgernisses ist der Wurm "Bugbear". Informationen zu diesem
Wurm finden Sie unter:
http://www.scareware.de/tipps_virus_bugbear_tanatos.html
Da dies nur passieren konnte, wenn ein Mitglied der Mailingliste den Wurm
auf seinen Rechner hat, bitte ich Sie:
Bitte aktualisieren Sie umgehend Ihren Virenscanner!
Lesen Sie bitte auch den untenstehenden Text.
Mit freundlichen Grüßen,
Heiko Seiffert
Auszug aus der Site www.scareware.de:
Hier eine kurze Beschreibung:
Was kann er?
Als b nutzt Bugbear alle E-Mail-Adressen aus den Mailprogrammen des
befallenen Rechners, um sich rasch und effizient zu verbreiten. Das heißt,
er nutzt nicht nur Outlook, sondern auch andere Mailprogramme, denn auch
wenn er dort nicht automatisch startet, kann er beim Ausführen des Anhangs
dennoch aktiv werden.
Er kommt zwar meist mit dem vom User benutzen E-Mail-Programm ins Haus, aber
er verfügt über einen eigenen SMTP-Mailserver, so dass er sich nach Belieben
versenden kann, auch wenn die E-Mail-Software gegen MAPI-Zugriffe gefeit ist
(Eudora kann sich zum Beispiel dagegen wehren, das hilft hier aber nicht).
Zusätzlich sucht er nach Freigaben in lokalen Windows-Netzen, die bei
Microsoft traditionell extrem ungeschützt sind (vor allem Windows 95 und
98).
Bugbear ändert Einstellungen Ihrer installierten Sicherheitssoftware und
setzt dabei unter anderem einige Antivirenprogramme und Personal Firewalls
außer Gefecht. Hierzu sucht Bugbear nach verschiedenen Prozessen und stoppt
diese auf der Stelle. Zu den Opfern gehört die gesamte Antiviren-Prominenz,
auch Antivir PE, McAfee, Norman, Symantec, Sophos, Trend Micro. (Eine
Übersicht über alle betroffen Sicherheitsprogramme finden Sie auf den
Bugbear-Seiten am Ende dieses Dokuments.)
Auch Firewalls wie Sphinx und Outpost müssen dran glauben. Das Ausschalten
der installierten Schutzsoftware ist besonders fatal (und teuflisch klug),
denn:
Bugbear installiert einen Keylogger-Trojaner, für dessen Aufspürung
normalerweise Personal Firewalls notwendig sind. Ein Keylogger-Trojaner ist
ein Trojanisches Pferd beziehungsweise ein verborgener Hintergrundprozess,
dessen Hauptarbeit darin besteht, heimlich Ihre Tastatur-Eingaben
mitzuschneiden. Und das ist der wirklich gefährliche Teil, denn der Wurm
kann damit zum Beispiel Ihre Passwörter oder Kreditkartennummern
ausspionieren.
Die ausspionierten Daten verschickt Bugbear per E-Mail an die Adresse eines
Hackers im Internet - möglicherweise der Autor des Virus, vielleicht aber
auch eine Gruppe.
Bugbear schickt seinen eigenen Code als Druckauftrag an alle
Netzwerkdrucker, die er finden kann. Gedruckt wird wegen des verwendeten
RAW-Formats nichts interessantes, es verschwendet nur Papier und zeigt dabei
ganz nebenbei auch gleich eine völlig neue Dimensionen auf, wie man Firmen
mit einem Wurm/Virus schädigen kann.
Über den Port 36794 bietet sich Bugbear als Backdoor-Trojaner an, um Dateien
vom infiltrierten Rechner zu stehlen. Die Backdoor-Komponente ist nicht so
umfangreich wie die typischer Backdoor-Trojaner, aber zum Kopieren von
Dateien und zum Ausführen und Stoppen von Prozessen reicht's allemal.
Atemberaubend: Der Wurm bietet die Fernsteuerung über HTML an, indem es
eines Webserver einrichtet. Die Schurken können sich nach Herzenslust durch
den Operrechner klicken und sich Mail-Konfigurationsdateien, die Registry
mit den Passworteinträgen oder PGP-Schlüsselringe unter den Nagel reißen.
Mail: Der Mailtext besteht oft aus weitergeleiteten Mails - diese sehen dann
besonders echt aus. Der Inhalt kann alles mögliche sein, auch in deutscher
Sprache, und der Trick mit den recycleten Mails gibt's der Anschlags-Mail
gelegentlich das Aussehen unschuldiger Irrläufer-Nachrichten, wie sie auch
von Sex-Spammern immer häufiger eingesetzt werden. Besonders fatal ist, dass
die Mails oft so nebulös sind, dass auch der abgebrühteste Virenprofi auf
den Attach klicken möchte, nur um rauszukriegen, was zur Hölle die Mail
bedeuten soll - und schnapp! ist's passiert.
Betreffzeile: Sie erkennen Bugbear (mit etwas Glück) an Mails, die seltsame
Betreffzeilen haben, die aber leider sehr plausibel klingen, vor allem, wenn
Sie international arbeiten. Typische Betreffzeilen einer Mail sind "Lost &
Found", "Get a FREE gift!" und "Please Help..." (klar, das liest man),
"Daily Email Reminder" oder "Just a Reminder" (das auch), Market Update
Report, "Membership Confirmation" und "Your News Alert" (typischer Betreff
vieler Newsletter). Allerdings hat Bugbear noch ein paar mehr Betreffzeilen
drauf, also verlassen Sie sich nicht darauf. Weitere mögliche Betreffzeilen
finden Sie auf den Infoseiten am Ende des Dokuments.
Anhang: Die Mail besitzt einen Anhang, und da ist der Wurm drin. Der
Dateiname variiert und kann jedes Mal anders aussehen, allerdings kommen
sehr häufig die Wortteile card, data, docs, image, music, photo, pics,
readme, resume, song, video vor. Die Endung des Dateianhangs (EXE, PIF oder
SCR) ist eine doppelte, zum Beispiel readme.doc.pif oder data.xls.exe, um
die wahre Natur des Dateianhangs zu verschleiern.
Wurmdateien: Der Größe der Wurmdatei (EXE-Datei im Autostart- und im
System-Verzeichnis) beträgt derzeit stets 50.688 Byte und ist oft vier
Zeichen lang, also fyom.exe, toyt.exe usw. (Das kann sich aber ändern,
sobald jemand an Bugbear herumfummelt und neue Variationen in Umlauf
bringt.) Der Dateianhang kann, muss aber nicht diese Größe haben. Zusätzlich
existiert noch die DLL-Datei mit dem Keylogger-Trojaner, die leider
ebenfalls einen zufälligen Namen hat und 5632 Byte lang ist.
Port: Die Trojanerkomponente öffnet auf dem Windows des Opfers den
TCP/IP-Port 36794. Wenn Sie sich selbst von außen scannen lassen (im Buch
steht, wie das geht), dann müsste ein infizierter PC hier einen offenen Port
zeigen.
Registry: In der Registrierungsdatei verweist ein Eintrag in
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\RunOnce auf die
Wurmdatei, um dafür zu sorgen, dass Windows bei jedem Neustart ordentlich
mit Würmern um sich schießt.
Wie schützen Sie sich?
Öffnen Sie keinen, keinen, keinen Dateianhang egal welcher Art, es sei denn,
sie wissen ganz gewiss, dass ganz bestimmt diese eine Datei von dieser
einen, Ihnen wirklich bekannten Person heute, jetzt und hier wirklich an Sie
geschickt werden sollte. Rufen Sie zur Not an und fragen Sie nach.
Vermeiden Sie es vor allem in Firmennetzen, mit Windows-Freigaben (Shares)
zu arbeiten. Schon gemeinsame Verzeichnisse auf dem Server sind eine
Brutstätte, Windows-Shares machen sie unkontrollierbar.
Vermeiden Sie es, Programme über Filesharing-Systeme /
Peer-to-Peer-Netzwerke zu tauschen. Mit Programmen Kazaa, Edonkey, Emule,
Overnet und so weiter öffnen Sie Ihren Rechner für den gesamten Abschaum in
Internet. Programmfehler und strukturelle Schwächen können Exploits mit sich
bringen, die von Hackern und Virenprogrammierern schamlos ausgenutzt werden.
Würmer werden nicht selten in Umlauf gebracht, indem man sie als angeblich
interessante Software unters Volk streut, P2P-Netze bieten sich dazu
vermehrt an. Erhöhte Vorsicht ist geboten! Und Firewalls können Sie nicht
schützen, wenn sie angewiesen sind, der Filesharing-Software freie Hand zu
lassen!
Deaktivieren Sie in Outlook und Outlook Express die Vorschau. Deaktivieren
Sie wie im Buch beschrieben den Empfang von Attachments (ab Outlook Express
6 möglich), updaten Sie bei Bedarf Outlook Express 4.x und 5.x auf Outlook
Express 6.x und spielen Sie jeweils die neusten Patches ein. Besser noch:
Verwenden Sie kein Outlook und auf gar keinen Fall Outlook Express, sondern
die im Buch beschriebenen Alternativen.
Updaten Sie Windows, Outlook und Ihr Antivirenprogramm. Wichtig gegen
Bugbear ist der Patch aus dem Microsoft Security Bulletin MS01-027
http://www.microsoft.com/technet/security/bulletin/MS01-027.asp
Kleine Outlook-Wurmkur: Wenn Sie Zugriff auf die Installationsdateien haben
(= CD-ROM von Office zur Hand), dann und nur dann gehen auf die
Office-Update-Seite bei MS und updaten Sie Ihr Outlook. Gehe Sie nach
Installation und Neustart ins Menü Extras / Optionen. Wähle Sie den Reiter
Sicherheit. In der Mitte kann man die Zone einstellen, wählen Sie
Eingeschränkte Sites. Konfigurieren Sie die Zoneneinstellungen für
Eingeschränkte Sites im Internet Explorer, Extras / Optionen, Reiter
Sicherheit, Icon Eingeschränkte Sites, Klicken auf Stufe anpassen.
Deaktivieren Sie alles, ActiveX, Script, Java oder sonst wie ausführbar
riecht. Aber: Das alles hilft nichts, wenn Sie kein Update installiert
haben.
Benutzen Sie dann zum Beispiel den Web-Scanner
http://housecall.antivirus.com/ - er scannt Ihren beim Aufruf der Website.
Sie brauchen sich nicht mit Namen eintragen, klicken Sie auf scan without
registering. Machen Sie dann alles, was gesagt wird. So sehen Sie, ob
derzeit ein Virus aktiv ist. Hoffentlich.
Viren-Schutz: Downloaden Sie bei Gelegenheit ein Gegenmittel wie Antivir PE
auf www.free-av.de (privat frei nutzbar) oder kaufen Sie sich eine
kommerzielle Soft-ware (nicht McAfee). Alternativ laden Sie sich bei Trend
Micro die Testversion von PC Cillin Desktop, die können Sie ca. 90 Tage
kostenlos (und vollständig) testen, und müssen dann erst kaufen, bis dahin
sollten Sie Ihr Problem behoben haben. Installieren Sie Demos, Testscanner
und freie Virenprogramme nur, wenn nicht bereits ein Virenwächter läuft -
zwei Virenwächter killen Ihr System.
Antidot: Es gibt auch spezielle Anti-Bugbear-Mittel, Sie finden Links auf
entsprechende Sites im Bereich Removal Tools.
Sehr geehrte Damen und Herren,
1) Im Wintersemester findet wieder ein Seminar statt. Da sich Aufbau,
Themenstellung und Konzept im wesentlichen bewährt haben, ändern sich Titel
und Gliederung nicht. Allerdings werde ich versuchen, die Themenstellung der
Referate präziser und mehr praxisbezogen zu gestalten. Besonders Studierende
im Grundstudium schienen mir durch die teilweise recht theorielastigen und
abstrakten Inhalte teilweise überfordert zu sein.
2) Außerdem finden Sie unter dem Link
http://sonderpaedagogik.vernum.de/sb/liste_frame.html folgende Neuerungen:
Die hinterlegten Inhalte auf der Seminarseite sind neu aufgeteilt. Unter dem
Stichwort "Skripte und Texte" finden Sie aktuelle kurze Zusammenfassungen
wichtiger inhaltlicher Aspekte zum Thema semantísche Aspekte, die aus meiner
Feder stammen. Unter dem Stichwort "studentische Ausarbeitungen" finden Sie
eben diese. Und zu guter letzt können Sie im Archiv die "alten" Folien aus
den ersten Seminaren finden.
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Heiko Seiffert
Sehr geehrte Damen und Herren,
auf http://sonderpaedagogik.vernum.de/sb/liste_frame.html
finden Sie folgende neue Beiträge:
1) Frühintervention bei Risikokindern nach Grimm
2) Bereichsspezifische Aufgaben in der Therapie von kindlichen
Wortfindungsstörungen nach Glück
Bitte Bedenken Sie bei Ihrer Zeitplanung für Montag, 01.07.2002, dass die
Sitzung länger dauert als üblich.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Heiko Seiffert
Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich wurde mehrfach darum gebeten, Ihnen mitzuteilen, wie es weitergeht. Das
konnte ich bislang nur unzureichend, weil ich nicht sicher war, ob wir noch eine
Sitzung "schaffen" würden. Nun ist die Situation ein wenig klarer.
Zunächst einmal: Niemand braucht um seinen Schein zu fürchten. 18 Stunden müssen
- wenn ich das richtig im Kopf habe - erteilt werden, damit das Seminar mit 2
SWS angerechnet werden kann. Das klappt problemlos, da am Montag die 9.
Seminarsitzung stattfinden kann und damit die stundenmäßige Mindesanforderung
erfüllt ist.
Laut Beschluss der Vollversammlung wird am Montag, 24.06.2002 nicht gestreikt.
An diesem Tag finden die ausstehenden Referate zum Thema Diagnostik statt:
* Test of word finding
* Screening-Verfahren
Falls am Montag, 31.06.2002 nicht erneut gestreikt wird, würde dann das Referat
zum Thema Förderung (Das Word-Finding Intervention Program) stattfinden.
Andernfalls müssten die Referenten stattdessen eine Hausarbeit abgeben (siehe
Scheinkriterien auf http://sonderpaedagogik.vernum.de/sb/liste_frame.html ) und
würden so ihren Schein bekommen.
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Heiko Seiffert
[Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden entfernt]
Sehr geehrte Damen und Herren,
auf http://sonderpaedagogik.vernum.de/sb/liste_frame.html
finden Sie folgende neue Beiträge:
1) Thesenpapier zum Referat Screening-Verfahren
2) Beobachtungsaspekte nach Glück zur Diagnose von kindlichen
Wortfindungsstörungen
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Heiko Seiffert
[Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden entfernt]
Guten Abend,
Ich hatte ja schon Folie und Video-Gerät organisiert, aber...
Leider habe ich meine Thesenpapier-Datei momentan nicht 'zur Hand', werde sie
Ihnen aber in den nächsten zwei Tagen zusenden.
MfG
Rüdiger Wüllner
sonderpaedagogik@... schrieb am 03.06.02:
> Sehr geehrte Damen und Herren!
>
> 1) Wegen des Unistreiks fällt die heutige Seminarsitzung aus. Alle Termine
> verschieben sich entsprechend und können auf
> http://sonderpaedagogik.vernum.de/sb/sem/liste_frame.html
> nachgelesen werden.
> 2) Bereits heute finden Sie auf der Seminarseite einen Überblick über
> weitere diagnostische Aufgabenstellungen, die die bisher erarbeiteten und
> noch ausstehenden Aspekte (Test of word finding und Screenig-Verfahren)
> abrunden und ergänzen.
> 3) Die ReferentInnen, die an sich heute ihr Referat gehalten hätten, bitte
> ich um eine kurze Rückmeldung per Email, wie wir weiter vorgehen wollen.
> Denkbar wäre z.B. eine Vorabveröffentlichung der Thesenpapiere, um es Ihnen
> und Ihren KommilitonInnen trotz des Streiks zu ermöglichen, sich nach dem
> Streik effizient und schnell auf die inhaltlichen Aspekte der Thematik
> vorzubereiten. Dies hätte auch den Vorteil, dass Sie sich nicht unter Druck
> fühlen müssten, falls eine längere Streikphase zur Durchsetzung Ihrer
> berechtigten Interessen notwendig sein sollte.
>
> Mit freundlichen Grüßen,
> Ihr Heiko Seiffert
>
>
>
>
>
> Die Nutzung von Yahoo! Groups ist Bestandteil von
http://de.docs.yahoo.com/info/utos.html
>
>
______________________________________________________________________________
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Sehr geehrte Damen und Herren!
Die Seminarseite auf http://sonderpaedagogik.vernum.de war heute für einige
Stunden nicht zu erreichen, weil der Server aufgrund technischer
Schwierigkeiten vom Netz genommen war. Ich bitte diese Störung zu
entschuldigen. Inzwischen können Sie wieder auf die Site zugreifen.
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Heiko Seiffert
Sehr geehrte Damen und Herren!
1) Wegen des Unistreiks fällt die heutige Seminarsitzung aus. Alle Termine
verschieben sich entsprechend und können auf
http://sonderpaedagogik.vernum.de/sb/sem/liste_frame.html
nachgelesen werden.
2) Bereits heute finden Sie auf der Seminarseite einen Überblick über
weitere diagnostische Aufgabenstellungen, die die bisher erarbeiteten und
noch ausstehenden Aspekte (Test of word finding und Screenig-Verfahren)
abrunden und ergänzen.
3) Die ReferentInnen, die an sich heute ihr Referat gehalten hätten, bitte
ich um eine kurze Rückmeldung per Email, wie wir weiter vorgehen wollen.
Denkbar wäre z.B. eine Vorabveröffentlichung der Thesenpapiere, um es Ihnen
und Ihren KommilitonInnen trotz des Streiks zu ermöglichen, sich nach dem
Streik effizient und schnell auf die inhaltlichen Aspekte der Thematik
vorzubereiten. Dies hätte auch den Vorteil, dass Sie sich nicht unter Druck
fühlen müssten, falls eine längere Streikphase zur Durchsetzung Ihrer
berechtigten Interessen notwendig sein sollte.
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Heiko Seiffert
Sehr geehrte Damen und Herren,
auf
http://sonderpaedagogik.vernum.de/sb/sem/liste_frame.html
finden Sie folgende neue Beiträge:
1. Thesenpapier Bedingungsvariationen und Aufgabentypen von vorhandenen
Tests als möglicher Ansatz bei der Diagnostik von Wortfindungsstörungen
(nach Glück)
2. Aussagedimensionen gewählter Aufgabentypen nach Glück
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Heiko Seiffert
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe die Site des Seminars "Semantische Entwicklung"
http://sonderpaedagogik.vernum.de/sb/sem/liste_frame.html, wie bereits
angekündigt, gründlich entrümpelt. Aus 538 Dateien mit 20,7 MB in 61 Ordnern
sind 404 Dateien mit 9,78 MB in 56 Ordner geworden. Dabei habe ich versucht,
das Online-Angebot straffer und übersichtlicher zu strukturieren und auf das
Wesentliche zu beschränken.
Ich hoffe, dass Ihnen die Neuerung gefällt und verbleibe mit freundlichen
Grüßen,
Ihr Heiko Seiffert
Sehr geehrte Damen und Herren,
auf der Site des Seminars "Semantische Entwicklung"
http://sonderpaedagogik.vernum.de/sb/sem/liste_frame.html
findet demnächst das große Aufräumen statt. Zahlreiche Folien und Dateien
aus längst vergangenen Zeiten erschweren Ihnen als user die Übersicht.
Besonders die Folien zum ersten Seminar im Sommersemester 2000 sind nicht
mehr als aktuell und auf der Höhe des aktuellen Forschungsstandes.
Das Online-Angebot wird gestrafft und neu sortiert.
Wer die alte Struktur noch nutzen und die Folien aus dem Sommersemester 2000
herunter laden will, kann dies bis zum 23.5.2002 tun. Danach werden die
nicht mehr aktuellen files sie auf dem Server gelöscht.
Diese Meldung betrifft nicht die Dateien zum aktuellen Seminar und die
"Skripte". Auch wenn es hier zeitweise dazu kommen sollte, dass einzelne
Seiten nicht abgerufen werden können, werden diese
Umstellungsschwierigkeiten in den nächsten Wochen sukzessiv behoben werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Heiko Seiffert
Sehr geehrte Damen und Herren,
auf der Site des Seminars "Semantische Entwicklung"
http://sonderpaedagogik.vernum.de/sb/sem/framess02.html
finden Sie Links zu folgenden neuen Texten und Skripten:
- Die Rolle des Wortes im Spracherwerb nach Grimm
- Früherfassung von Risikokindern nach Grimm
- Zur Prävention von SLI (nach Dannenbauer)
- Effektives Kommunikationverhalten zur Förderung des Bedeutungserwerbs nach
Motsch
- Methodische Vorschläge verschiedener Autoren zur Optimierung der
altersgemäßen Ansprache
- Phasen im mütterlichen Kommunikationsverhalten nach Grimm
Darüber hinaus können Sie das Thesenpapier und die Folien von folgendem
Referat als pdf-Datei herunterladen:
- Spontansprachanalyse nach Glück und Peuser (Folien und Thesenpapier zum
Referat Agdas/Kohlhase)
Ich wünsche Ihnen schöne Pfingsttage und eine erholsame Zeit,
mit freundlichen Grüßen
Ihr Heiko Seiffert
Sehr geehrte Damen und Herren !
1) Bedanken möchte ich mich bei Frau Koch für Ihre Initiative, uns das
Logogen-Modell kurz vorzustellen. Ich denke, dass ein Seminar gerade von
solchen Beiträgen Ihrerseits lebt und dabei wertvolle Impulse erhält.
2) Auf Ihre Anregung hin habe ich einige pdf-Dateien nochmals überprüft, da
es beim Download zu Schwierigkeiten kam.
Auf der Seminarseite, die Sie über den Link
http://sonderpaedagogik.vernum.de/sb/sem/liste_frame.html
erreichen, finden Sie unter anderem einen Link zu dem "Schachtelschema".
Dieses kann als in ein exe-Archiv gepackte pdf-Datei zunächst auf Ihrer
Festplatte gespeichert und anschließend entpackt werden. Genauso wie bei
anderen
pdf-Dateien kann der Download ein wenig länger dauern. Es kann in solchen
Fällen sein, dass zunächst für eine längere Zeit ein weißes Fenster sichtbar
ist und sich scheinbar nichts tut. Hier müssen Sie sich leider ein bisschen
in Geduld üben, nach einiger Zeit ist der Download dann beendet und es kann
weiter gehen.
3) Die spannendsten Diskussionen finden häufig am Ende des Seminars statt.
Das ist auf der einen Seite klasse - toll, dass solche Diskussionen
stattfinden! - aber andererseites natürlich auch ein bisschen schade: Sie
finden mehr oder weniger unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Heute
z.B. ging es recht heiß her, konkret ging es um den Zusammenhang zwischen
phonetischen, phonlogischen und lexikalisch-semantischen Aspekten bei der
Worterkennung und der Wortproduktion.
Genug für heute, ich verbleibe mit freundlichen Grüßen,
Ihr Heiko Seiffert
Sehr geehrte Damen und Herren!
Weiterhin finden Sie unter dem Link
http://sonderpaedagogik.vernum.de/sb/sem/liste_frame.html
alle aufgelegten Folien zu dieser und den weiteren Sitzungen.
Aus copyright-technischen Gründen kann ich Ihnen allerdings das
Logogen-Modell nicht in dieser Form zur Verfügung stellen.
Es steht Ihnen deshalb bis Mittwoch zeitlich befristet auf der oben
genannten Seminarseite zur Verfügung und dient ausschließlich Ihrer
Sitzungsvorbereitung.
Im Verlauf der Sitzung am 29.04. wurde die Frage nach der empirischen
Fundierung für die Erfolge einer Frühintervention gestellt. In dem
Dannenbauer-Artikel (s.u.) finden sich dazu die unten stehenden Angaben.
Es wird in dem Textausschnitt deutich, dass die untersuchte Gruppe zwar groß
genug war, um eine fundierte Hypothese zu bilden. Um als empirisch gesichert
gelten zu können, müsste allerdings noch eine wesentlich größere Gruppe
untersucht werden. Damit reiht sich die Theorie von Locke in die Reihe fast
aller psycholinguistischer und entwicklungspsychologischer Ansätze ein, von
denen noch keiner als 100-prozentig empirisch "bewiesen" gelten kann.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Heiko Seiffert
Dannenbauer-Textauszug:
"3.1 Einige empirische Ergebnisse
Unter Bezug auf die Literatur zur Sprachtherapie stellt Leonard (1998, 130)
fest, dass Kinder mit SLI bei fehlender Sprachtherapie immer weiter hinter
ihre Altersgenossen zurückfallen, wobei sie Sprache auch nicht angemessen
als geistiges Werkzeuge brauchen können. Wenn sie dagegen erfolgreich
Sprachtherapie erhalten, können sich einerseits ihre sprachlichen
Fähigkeiten und somit auch ihre Ergebnisse in den Verbalteilen von
Intelligenztests verbessern-, andererseits bewältigen sie die sprachliche
Mediation leichter, die auch in nonverbalen Intelligenztests zum Einsatz
kommt. Das heißt, dass ihr nonverbaler IQ nicht weiter absinkt. Einer Studie
von R. Stark et al. (zit. n. Leonard 1998) lässt sich ein solcher Hinweis
entnehmen. Die Kinder mit SLI in ihrer Nachfolgeuntersuchung waren zuerst
als 6-jährige getestet worden. Nach vier Jahren, in denen sie an
sprachtherapeutischen Programmen teilnahmen, wurden sie erneut getestet. Es
zeigte sich, dass ihr verbaler IQ in dieser Zeitspanne signifikant
angestiegen war. Bei dem nonverbalen IQ war diesmal das Phänomen des
Absinkens nicht festzustellen. Er blieb bei diesen Kindern konstant. Da die
innere Beteiligung von Sprache an kognitiven Prozessen mit zunehmendem Alter
immer wichtiger wird, erscheint es durchaus plausibel, dass erfolgreiche
Sprachtherapie sich direkt auf die geistige Leistungsfähigkeit von Kindern
auswirken kann. Besonders dann, wenn die Sprachtherapie früh einsetzt und
das kindliche Gehirn noch über mehr kompensatorische Plastizität verfügt,
müsste dem Phänomen des abrutschenden IQ entgegengesteuert werden können.
Allerdings ist die Interdependenz von sprachlichen Lernfortschritten und
Intelligenz bisher erst sehr lückenhaft erforscht. Man muss aber hellhörig
werden, wenn Leonard (1998) einer der renommiertesten Experten beim Thema
SLI, eine Prävention des Schereneffekts beim IQ durch Sprachtherapie für
möglich hält.
Präventive Wirkungen von Sprachtherapie lassen sich aber auch in anderen
Bereichen feststellen. Hierfür ist eine Studie von Robertson / Ellis Weismer
(1999) aufschlussreich, die zwar mit sogenannten late talkers zwischen 1 3/4
und 2 1/2 Jahren durchgeführt wurde, aber doch etwa zur Hälfte Kinder mit
SLI enthalten haben dürfte. Kinder mit persistierender SLI sind nämlich
grundsätzlich auch late talker , die mit ca. 2 Jahren über ein Lexikon von
weniger als 50 Wörtern und keine produktiven Wortkombinationen verfügen.
Etwa 50 % der late talker können innerhalb von ca. 1 1/2 Jahren zu der
Altersnorm aufschließen. Da aber auch bei ihnen die Prognose für die spätere
Entwicklung nicht unbedenklich ist, gilt es, auch für sie die Möglichkeiten
der Prävention zu erforschen und auszuschöpfen (Grimm 1999). In der
Sprachtherapie wurde nun versucht, Zweiwortäußerungen zu stimulieren, den
Sprachumsatz an Wörtern zu erhöhen, die Zahl der unterschiedlichen Wörter zu
vermehren und den Prozentsatz der verständlichen Äußerungen zu steigern.
Alle Kinder waren zuvor einer genauen Überprüfung ihres erreichten
Sprachentwicklungsstandes unterzogen worden. Nur ein Teil der Kinder erhielt
jedoch diese Sprachtherapie, während der andere Teil als Kontrollgruppe
diente.
Die Therapie war folgendermaßen gestaltet: Interaktiv und kindzentriert, vor
allem auf den Wortschatz abzielend, in vertraute Routinesituationen
organisiert, mehrere Tage jeweils auf ein ansprechendes Thema bezogen. Die
Sprachtherapeutinnen präsentierten situationsgerecht in diesem Rahmen leicht
verlangsamt und betont den sprachlichen Input, indem sie Techniken
verwendeten, die aus dem "stützenden" und aufmerksamkeitssteuernden
Sprachverhalten von Müttern abgeleitet waren: Parallelsprechen, Expansion,
Extension und Umformung. Die Therapie wurde in Kleingruppen zweimal pro
Woche jeweils 75 Min. über einen Zeitraum von 12 Wochen durchgeführt. Dann
wurden die Fortschritte der linguistischen Fähigkeiten im Vergleich zur
Erstuntersuchung gemessen. In allen Bereichen unterschied sich der Zuwachs
bei der Therapiegruppe hochsignifikant von dem Zuwachs bei der
Kontrollgruppe. In den meisten geprüften Bereichen hatten sich die Werte
verdoppelt, während bei den Kontrollkindern nur geringe Zunahmen
festzustellen waren.
Das Interessanteste an dieser Studie sind nicht so sehr die breitstreuenden
linguistischen Fortschritte, die zumin
dest kurzfristige Effizienz erkennen lassen. Es waren in dieser Studie
nämlich auch mit standardisierten Instrumenten die soziale Reife der Kinder
und der elterliche Stressindex (bezüglich ihres Kindes) erhoben worden.
Obwohl die sozialen Fähigkeiten der Kinder nicht das Ziel der Therapie und
die Eltern nicht direkt involviert waren, ergaben sich auch in diesen beiden
Bereichen hochsignifikante Verbesserungen bei der Therapiegruppe gegenüber
der Kontrollgruppe. Die sozialen Erfahrungen in der Spielgruppe bewirkten
vor allem Zunahmen der Werte bei den Prüfposten "interpersonale Beziehungen"
und "Spiel- und Freizeitverhalten". Der elterliche Stressindex reduzierte
sich vor allem durch eine bessere Einschätzung der Akzeptabilität sowie der
Responsivität des Kindes. Anscheinend veränderte sich also die elterliche
Wahrnehmung ihres Kindes in positiver Richtung. Die Studie ist ein wichtiger
Beitrag zu der wachsenden Erkenntnis, dass Sprachtherapie zu den wichtigsten
Wirkfaktoren bei der Prävention akkumulierender Sekundärstörungen gehört.
Ist es vielleicht sogar möglich, SLI selbst durch noch frühere
Sprachtherapie abzufangen, d.h. bei entsprechenden Risikokindern die
Manifestation sprachlicher Defizite ganz zu verhindern? Hierzu hat Sally
Ward (1999) vor kurzem eine aufsehenerregende Studie vorgelegt. Als
Screeningverfahren benutzte sie einen einfachen Fragebogen mit nur sieben
Fragen. Dieser war zuvor in großen Reihenuntersuchungen bei 9 Monate alten
Kindern evaluiert worden und hatte dabei eine gute prädiktive Validität für
die Entstehung von Sprachproblemen mit 2 Jahren gezeigt. Hiermit wurden nun
122 Kinder mit einem Durchschnittsalter von 10 1/2 Monaten selektiert Lind
nach einer weiteren Überprüfung mit fein abgestuften Skalen der
Sprachentwicklung einer von drei Gruppen zugewiesen: 1. Kinder mit
generellen Schwächen der selektiven auditiven Wahrnehmung und Aufmerksamkeit
sowie rezeptiven und expressiven Rückständen der Sprachentwicklung, 2.
Kinder mit normalen Reaktionen auf auditive Reize,
aber rezeptiven und expressiven Sprachentwicklungsrückständen und 3. Kinder
mit lediglich expressiven Verzögerungen. In diesem frühen Alter ist die
Diagnostik sprachlicher Fähigkeiten oder Probleme sehr schwierig. Die
Autorin benutzte hierzu ein aus der Entwicklung von 50 Babys abgeleitetes
informelles Verfahren sowie später die standardisierten Reynell-Skalen. Im
Wesentlichen wurden Gesichtspunkte erfasst wie z.B.: Reagiert das Kind auf
seinen Namen, blickt es auf eine vertraute Person, wenn diese genannt wird,
hat es das Stadium des bunten Lallens erreicht, gebraucht es Protowörter und
Ähnliches.
Die erfassten Kinder wurden möglichst genau parallelisiert in Therapie- und
Kontrollgruppen (ohne Therapie) eingeteilt. Über 4 Monate wurde nun jeweils
zu Hause eine Therapie durchgeführt, die von Sprachtherapeutinnen begonnen
und von den Eltern unter Betreuung weitergeführt wurde. Für jede
Therapiegruppe war ein eigenes Programm entsprechend der sprachlichen
Entwicklungsrückstände zusammengestellt worden. Im Kern handelte es sich um
eine konzentrierte Inputtherapie mit optimierter Elternsprache
hervorgehobener Prosodie, reduzierter Komplexität, bezogen auf den
kindlichen Aufmerksamkeitsfokus, häufiger Selbstwiederholung usw. sowie um
Imitationsrituale, Reime und Sprachspiele_ Benennungsaktivitäten und
Ähnliches. Dabei wurde das auditive Umfeld so strukturiert, dass selektive
Wahrnehmung und gute Figur-GrundGliederung möglich war. Bei vielen der
Kinder wurde ergänzend eine Art Hörerziehung durchgeführt. Insgesamt gesehen
handelte es sich um eine Form von individueller sprachlicher Stimulation,
die relativ geringen Aufwand erforderte. Sie wurde täglich etwa eine halbe
Stunde durchgeführt. Die Sprachtherapeutinnen begnügten sich mit jeweils
vier Hausbesuchen.
Die Effekte der Sprachtherapie waren außergewöhnlich deutlich: Nach vier
Monaten erreichten die Kinder der Therapiegruppen signifikant höhere Werte
als die der Kontrollgruppe. Eine Nachuntersuchung etwa ein Jahr nach der
Ersterfassung zeigte, dass jetzt fast alle Therapiekinder normale
Testergebnisse erzielten. Noch beeindruckender fiel eine weitere
Nachuntersuchung aus, als die Kinder bereits drei Jahre alt waren. Nur 5 %
der Therapiekinder zeigten noch sprachliche Entwicklungsrückstände, während
es bei den Kontrollkindern 85 % waren. Zudem waren zu diesem Zeitpunkt 24 %
der Kinder aus der Kontrollgruppe in Spezialkindergärten mit Schwerpunkt bei
Sprech- und Sprachschwierigkeiten aufgenommen, aber nur 5 % aus der
Therapiegruppe. Darüber hinaus waren 30 % der Kontrollkinder zur Behandlung
an Sprachtherapeuten überwiesen worden, aber kein einziges der
Therapiekinder.
Dies sind Ergebnisse, für die sich in der einschlägigen Literatur kein
Vergleich findet, sowohl was das frühe Alter der Kinder als auch den enormen
Erfolg der Intervention anbelangt. Es ist daher kein Wunder, dass sofort
Einwände und Forderungen nach Replikation erhoben wurden (z.B. Yoder 1999).
In der Tat hat die Studie einige Unklarheiten und methodische Schwächen. Zu
Beispiel erfährt man nichts über die Beschaffenheit der Spontansprache bei
den Dreijährigen. Zudem sind keine Aussagen über Langzeiteffekte in späteren
Entwicklungsphasen bzw. für das schulische Lernen möglich. Aber die Zahlen
sind doch beeindruckend genug, um die Hypothese zu rechtfertigen, dass dem
Ausprägungsgrad von SLI präventiv durch frühzeitige Sprachtherapie
entgegengewirkt werden kann. Dabei ist es durchaus möglich, dass in
besonders sensiblen Phasen ein relativ geringer Aufwand fein abgestimmter
Maßnahmen einen großen Effekt erzielen kann. Die Stimmen, die eine
Frühintervention bereits im 2. und 3. Lebensjahr befürworten, werden auch in
Deutschland immer zahlreicher (z. B . Grimm 1999; Penner / Wernike
Weissenborn / Wyman 1999)."
(Dannenbauer: Chancen der Frühintervention bei spezifischen
Sprachentwicklungsstörungen, in: Die Sprachheilarbeit Jg. 46 (3) Juni 2001,
S. 103-111, 106-108).