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feudalismus · Meudalismus in Deutschland

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#3057 Von: feudalismus@...
Datum: Son 2. Mai 2010 11:56
Betreff: Habe ich diese Woche schon jemand neues auf den Meudalismus angesprochen?, 2.5.2010, 12:15 Uhr
feudalismus@...
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Erinnerung von:   feudalismus Yahoo! Group
 
Titel:   Habe ich diese Woche schon jemand neues auf den Meudalismus angesprochen?
 
Datum:   Sonntag, 2. Mai 2010
Uhrzeit:   12:15 Uhr - 12:15 Uhr
Wiederholung:   Dieses Ereignis wiederholt sich jede Woche.
Ort:   überall
Telefon:   0721/9203031
Bemerkungen:   Wir sollten die Leute auf die Bedeutung des modernen Feudalismus aufmerksam machen. Wer die Zusammenhänge mit unseren Problemen der Volkwirtschaft einmal gehört hat, ist auch ohne viel Überreden nach ein paar Monaten von unseren Thesen ebenfalls überzeugt.
 
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#3058 Von: "Romeo Klein" <rk@...>
Datum: Mo 3. Mai 2010 10:51
Betreff: Noch ein L. Erhard-Befürworter
romy_muc
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Diesmal ein Wirtschaftskybernetiker und Publizist: Artur P. Schmidt.
Hier leider ohne Meudalismus-Blickwinkel:
http://www.wissensnavigator.com/download/Schmidt_WOHLSTAND_FUER_ALLE.pdf

http://www.wissensnavigator.com/download/gesamtwerkaps.pdf

Schmidt hat die Kybernetik auf das Wirken des Markts angewendet:
http://www.dradio.de/dlf/programmtipp/vorschau_dlf/703201/

Hier mit gewissem Meudalismus-Blick:
"Die Welt braucht kein Wirtschaftssystem, welches vom Wohlwollen der Reichen
und ihrer Mittelverteilung nach Gutsherrenart abhängig ist, sondern ein
System, welches das staatliche Schuldenmachen auf Zinsbasis vollkommen als
Finanzierungsinstrument ausschliesst. "
http://moneycab.presscab.com/de/templates/?a=58178&z=2

http://moneycab.presscab.com/de/templates/default.aspx?a=61999&z=2

#3059 Von: "Harald Wozniewski" <yahoo@...>
Datum: Mit 5. Mai 2010 8:35
Betreff: THÜRINGER BLOGZENTRALE » Blog Archive » Public Private Partnership: Refeudalisierung Thüringens
harald_wozni...
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#3060 Von: "Harald Wozniewski" <yahoo@...>
Datum: Do 6. Mai 2010 10:54
Betreff: Merkels Märchenstunde: So belügt die Bundesregierung die Bevölkerung
harald_wozni...
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Die Bundeskanzlerin hat die deutschen Medien dazu aufgefordert, die
Bevölkerung nicht über die wahre Lage und über den bevorstehenden
Crash zu unterrichten. Das ist unstrittig und wurde mittlerweile sogar
von Systemmedien am Rande erwähnt.

http://info.kopp-verlag.de/news/merkels-maerchenstunde-so-beluegt-die-bundes
regierung-die-bevoelkerung.html

#3061 Von: Anne Jeziorski <taz_anne2003@...>
Datum: Do 6. Mai 2010 12:30
Betreff: AW: Meudalismus: Merkels Märchenstunde: So belügt die Bundesregierung die Bevölkerung
taz_anne2003
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Danke für den Artikel-Link. Er kommt pünktlich vor der NRW Wahl - hoffentlich merkeln die Leute es auch. Ich habe den Artikel rum geschickt. Es darf keine Gelb Schwarze Mehrheit in Bundesrat geben!!!
 
Gruß und danke
 
Anne


Von: Harald Wozniewski <yahoo@...>
An: feudalismus@...
Gesendet: Donnerstag, den 6. Mai 2010, 12:54:15 Uhr
Betreff: Meudalismus: Merkels Märchenstunde: So belügt die Bundesregierung die Bevölkerung

 

Die Bundeskanzlerin hat die deutschen Medien dazu aufgefordert, die
Bevölkerung nicht über die wahre Lage und über den bevorstehenden
Crash zu unterrichten. Das ist unstrittig und wurde mittlerweile sogar
von Systemmedien am Rande erwähnt.

http://info. kopp-verlag. de/news/merkels- maerchenstunde- so-beluegt- die-bundes
regierung-die- bevoelkerung. html



#3062 Von: "Romeo Klein" <rk@...>
Datum: Fr 7. Mai 2010 8:49
Betreff: Griechenland-Krise: Wieder nur die Banken gerettet (ARD-Video)
romy_muc
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http://www.goldreporter.de/goldblog/index.php?rs_id=view&s=445#445

Das Land ist in einer Rezession. Und es soll das schärfste Programm zur
Kürzung von Einkommen durchführen, was jemals in der modernen
Wirtschaftsgeschichte da war. Wir alle wissen, man muss in dieser Situation
das Gegenteil machen", so Starbatty.

Gruß
Romeo

#3063 Von: "Harald Wozniewski" <yahoo@...>
Datum: Fr 7. Mai 2010 10:31
Betreff: WG: Ob man es nun Neoliberalismus, Neofeudalismus (oder Meudalismus nach Dr. Wo) oder auch Kapitalfaschismus der Hochfinanz nennt,
harald_wozni...
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Eine individuelle politische Bestandaufnahme (X) « Der AmSeL ...
von moltaweto
Ob man es nun Neoliberalismus, Neofeudalismus (oder Meudalismus nach Dr. Wo) oder auch Kapitalfaschismus der Hochfinanz nennt, spielt wirklich keine Rolle – solange man begreift, dass die Propaganda der Vasallen dieser ...
Der AmSeL-Gedanke Plus = Gemeinschaft - http://moltaweto.wordpress.com/


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#3064 Von: feudalismus@...
Datum: Son 9. Mai 2010 12:00
Betreff: Habe ich diese Woche schon jemand neues auf den Meudalismus angesprochen?, 9.5.2010, 12:15 Uhr
feudalismus@...
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Erinnerung von:   feudalismus Yahoo! Group
 
Titel:   Habe ich diese Woche schon jemand neues auf den Meudalismus angesprochen?
 
Datum:   Sonntag, 9. Mai 2010
Uhrzeit:   12:15 Uhr - 12:15 Uhr
Wiederholung:   Dieses Ereignis wiederholt sich jede Woche.
Ort:   überall
Telefon:   0721/9203031
Bemerkungen:   Wir sollten die Leute auf die Bedeutung des modernen Feudalismus aufmerksam machen. Wer die Zusammenhänge mit unseren Problemen der Volkwirtschaft einmal gehört hat, ist auch ohne viel Überreden nach ein paar Monaten von unseren Thesen ebenfalls überzeugt.
 
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#3067 Von: "Alexander" <alex.1960@...>
Datum: Mo 10. Mai 2010 12:43
Betreff: Paul Jorion: Zerstörerisches Geld
alexanderraf...
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Paul Jorion sieht den Krankheitsherd dort, wo ihn auch Dr. Wozniewski
ausmacht:

"Vergleicht man die Krise von 1929, die in den USA begann und dann zur
Weltwirtschaftskrise wurde, und die Krise, mit der wir es 2007 zu tun bekamen,
so ergibt sich eine verblüffende Gemeinsamkeit: die Konzentration des
wirtschaftlichen Reichtums in den Händen einer winzigen Minderheit. Dahinter
steht ein sehr einfacher ökonomischer Mechanismus. Wenn sich das Geld nicht dort
befindet, wo es tatsächlich gebraucht wird, sei es, um in einem Unternehmen
etwas zu produzieren, sei es im privaten Haushalt, um langlebige Konsumgüter
anzuschaffen oder weil der Lohn nicht zum Leben reicht, weil die Reallöhne
stagnieren oder gar sinken, muss man es sich über Kredite beschaffen. Für
Kredite aber müssen Zinsen bezahlt werden. Diese Zinsen fließen dem
Kapitaleigner zu. Es ist somit ein ebenso unerbittliches wie logisches Gesetz:
Die Konzentration des Reichtums ist ein sich selbst verstärkender Prozess."
>
> Quelle: dradio.de / Zerstörerisches Geld =
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/essayunddiskurs/1178969/
>
> Der zerstörerische Mechanismus ist wirklich einfach und leicht durchschaubar.
Deshalb ist es meiner Meinung nach auch keine Frage von Erkenntnis und
Aufklärung, ob das Gefahrenpotential zukünftig beherrschbar sein wird, sondern
eine Frage der Qualität von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit weltweit. Solange
es machtvolle Einzelinteressen gibt, die sich ohne demokratische Legitimation
über das Gemeinwohl hinwegsetzen können, wird das Erkennen der Gefahrensituation
allein nicht zur Abwendung der Gefahr reichen.

siehe auch: Grundgesetz Aktivierer > Anmerkungen von Professor Hankel =
http://35828.forendienst.de/show_messages.php?mid=4600451&lastpost=true

und

http://grundgesetzaktiv.de/phpBB3/viewtopic.php?f=44&t=101&sid=703df3a85375cadf6\
\
282af505cbb672f&p=2141#p2141

#3068 Von: "Harald Wozniewski" <yahoo@...>
Datum: Mo 10. Mai 2010 13:51
Betreff: AW: Meudalismus: Paul Jorion: Zerstörerisches Geld
harald_wozni...
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Danke für den Hinweis!

http://www.pauljorion.com/blog/?p=11384#comment-77183

Viele Grüße

Harald Wozniewski
Nowackanlage 2
D-76137 Karlsruhe
Tel. +49(721)9203031 privat
Handy +49(171)3322129
Fax +49(721)9203032
www.dr-wo.de




-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: feudalismus@... [mailto:feudalismus@...] Im
Auftrag von Alexander
Gesendet: Montag, 10. Mai 2010 14:43
An: feudalismus@...
Betreff: Meudalismus: Paul Jorion: Zerstörerisches Geld

Paul Jorion sieht den Krankheitsherd dort, wo ihn auch Dr. Wozniewski
ausmacht:

"Vergleicht man die Krise von 1929, die in den USA begann und dann zur
Weltwirtschaftskrise wurde, und die Krise, mit der wir es 2007 zu tun
bekamen, so ergibt sich eine verblüffende Gemeinsamkeit: die Konzentration
des wirtschaftlichen Reichtums in den Händen einer winzigen Minderheit.
Dahinter steht ein sehr einfacher ökonomischer Mechanismus. Wenn sich das
Geld nicht dort befindet, wo es tatsächlich gebraucht wird, sei es, um in
einem Unternehmen etwas zu produzieren, sei es im privaten Haushalt, um
langlebige Konsumgüter anzuschaffen oder weil der Lohn nicht zum Leben
reicht, weil die Reallöhne stagnieren oder gar sinken, muss man es sich über
Kredite beschaffen. Für Kredite aber müssen Zinsen bezahlt werden. Diese
Zinsen fließen dem Kapitaleigner zu. Es ist somit ein ebenso unerbittliches
wie logisches Gesetz: Die Konzentration des Reichtums ist ein sich selbst
verstärkender Prozess."
>
> Quelle: dradio.de / Zerstörerisches Geld =
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/essayunddiskurs/1178969/
>
> Der zerstörerische Mechanismus ist wirklich einfach und leicht
durchschaubar. Deshalb ist es meiner Meinung nach auch keine Frage von
Erkenntnis und Aufklärung, ob das Gefahrenpotential zukünftig beherrschbar
sein wird, sondern eine Frage der Qualität von Demokratie und
Rechtsstaatlichkeit weltweit. Solange es machtvolle Einzelinteressen gibt,
die sich ohne demokratische Legitimation über das Gemeinwohl hinwegsetzen
können, wird das Erkennen der Gefahrensituation allein nicht zur Abwendung
der Gefahr reichen.

siehe auch: Grundgesetz Aktivierer > Anmerkungen von Professor Hankel =
http://35828.forendienst.de/show_messages.php?mid=4600451&lastpost=true

und

http://grundgesetzaktiv.de/phpBB3/viewtopic.php?f=44&t=101&sid=703df3a85375c
adf6\
282af505cbb672f&p=2141#p2141

#3069 Von: "Romeo Klein" <rk@...>
Datum: Mo 10. Mai 2010 21:29
Betreff: Wer profitiert von den Staats-Schulden?
romy_muc
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http://www.zeit.de/2004/21/Verteil__Effekte?page=all

http://politik-gesellschaft-deutschland.suite101.de/article.cfm/die_glaeubiger_d\
er_bundesrepublik_deutschland
(gute Plattform zur Veröffentlichung von Autorenbeiträgen samt
Autorenprofilhinterlegung)

und passendes Kreisler-Lied zur Meudalismus-Seite:
Georg Kreisler - Meine Freiheit, Deine Freiheit
http://www.youtube.com/watch?v=QeGtUSA73_g

#3070 Von: "Harald Wozniewski" <yahoo@...>
Datum: Die 11. Mai 2010 8:23
Betreff: Ablehnung der "Griechenlandhilfe"
harald_wozni...
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Offener Brief in http://www.frank-schaeffler.de

Sehr geehrter Herr Abgeordneter Schäffler,

ich begrüße Ihre Ablehung, die Sie eingangs Ihrer Seite
http://www.frank-schaeffler.de/bundestag/initiativen/1263
erklärt haben. Denn selbst wenn der griechische Staat seine zurzeit fälligen
Rückzahlungsverpflichtungen nicht erfüllen könnte und würde, gäbe es "für
den Euro", wie von den hohen Politikern ständig behauptet wird, keinerlei
Gefahr. Den Außenhandel und den Wechselkurs des Euro berührt das alles
wenig. Und sogar die angeblichen "Spekulanten" haben nicht die Macht,
irgendeine Volkswirtschaft zu schädigen (das tun nur die Länder selbst).

Eine Gefahr tragen allein jene, die dem gr. Staat Geld geliehen hatten.
Hierunter befinden sich weniger die Bürger aus der breiten Bevölkerung im
In- und Ausland, denn deren paar Tausend Euro könnte sogar der gr. Staat
leicht bedienen. Vielmehr geht es hier um Milliardenbeträge von ein paar
wenigen Superreichen, die in der Vergangenheit Geld beim gr. Staat
"gebunkert" hatten. Diese Superreichen - ich nenne sie Meudalherren - haben
ziemlich direkten Einfluss auf unsere Bundes- und Landesregierungen. Sie
sorgten schon dafür, dass die Banken "gerettet" wurden - weil sie dort ihr
Geld liegen hatten. (Vgl. auch
http://www.meudalismus.dr-wo.de/html/forschung_dissertation.htm#2 )

Gegenüber dieser Macht hat ein einzelner Abgeordneter wie Sie "auf die
Schnelle" leider keine Chance. Eine Chance besteht allerdings darin, dass
Sie ihre jüngeren Kollegen - egal welcher Partei! - über eine schleichende,
sehr destruktive Entwicklung aufklären, um dann mit ihnen gemeinsam doch
noch eine politische Lösung durchzusetzen, bevor der "Landen hier
zusammenbricht". Es ist die seit über 40 Jahren anhaltende Umwandlung der
sozialen Marktwirtschaft in den Meudalismus.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Harald Wozniewski
Nowackanlage 2
D-76137 Karlsruhe
Tel. +49(721)9203031 privat
Handy +49(171)3322129
Fax +49(721)9203032
www.meudalismus.dr-wo.de



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Romeo Klein [mailto:rk@...]
Gesendet: Montag, 10. Mai 2010 22:01
An: Dr. Harald Wozniewski
Betreff: Beweis: Warum Abgeordnete anschreiben nichts bringt

Die Gründe, warum kaum einer (keiner) der von dir angeschriebenen
Abgeordneten 1. verstanden wovon du zum Meudalismus sprachst und auch wenn
(was unwahrscheinlich ist) 2. sich nicht traut(e) dies in exponierter
Stellungnahme dementsprechend auch umzusetzen:
http://www.mmnews.de/politik/5498-einer-gegen-griechenland-hilfe

Obwohl es hier um ein anderes Thema ging, so demonstriert es nur, die
dahinter steckenden Mechanismen, weshalb über den Weg (Abgeordnete direkt zu
einem Thema zu kontaktieren) kein Blumentopf zu gewinnen ist. Die
Abgeordneten verstehen nur eine Sprache: Druck von der Gefahr her, im
Wahlkreis nicht wieder gewählt zu werden. Alles andere ist für sie
thematisch nicht relevant. Denn Abgeordnete sind nicht für die Umsetzung der
Interessen der Bevölkerung da, sondern um sich darum zu bemühen, periodisch
immer wieder wiedergewählt zu werden.

Gruß
Romeo

PS: der scheint zumindest etwas von Wirtschaft zu verstehen - im Gegensatz
zu den meisten anderen Abgeordneten.

#3071 Von: "Fritz Goergen" <fritz@...>
Datum: Die 11. Mai 2010 8:41
Betreff: AW: Meudalismus: Ablehnung der "Griechenlandhilfe"
fritz@...
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„Die Abgeordneten verstehen nur eine Sprache: Druck von der Gefahr her, im
Wahlkreis nicht wieder gewählt zu werden. Alles andere ist für sie
thematisch nicht relevant. Denn Abgeordnete sind nicht für die Umsetzung der
Interessen der Bevölkerung da, sondern um sich darum zu bemühen, periodisch
immer wieder wiedergewählt zu werden.“

 

Abgeordnete werden nur formal im Wahlkreis und von Wahlberechtigten gewählt.

Ausgewählt werden sie von Berufsparteitagsdelegierten (und vereinzelt als Direktkandidaten von den Parteimitgliedern des Wahlkreises).

Über ihre Karriere entscheidet also die eigene Partei, niemand sonst. Einfluss hat, wer auf die jeweiligen Parteiführungen der jeweiligen Ebene einwirken kann.

Ab und zu versuchen einzelne Abgeordnete, sich diesem Mechanismus zu entziehen. Dann sind sie raus. Der Rest ist Schweigen.

Beste Grüße, Fritz Goergen

 

Von: feudalismus@... [mailto:feudalismus@...] Im Auftrag von Harald Wozniewski
Gesendet: Dienstag, 11. Mai 2010 10:23
An: feudalismus@...
Betreff: Meudalismus: Ablehnung der "Griechenlandhilfe"

 

 

Offener Brief in http://www.frank-schaeffler.de

Sehr geehrter Herr Abgeordneter Schäffler,

ich begrüße Ihre Ablehung, die Sie eingangs Ihrer Seite
http://www.frank-schaeffler.de/bundestag/initiativen/1263
erklärt haben. Denn selbst wenn der griechische Staat seine zurzeit fälligen
Rückzahlungsverpflichtungen nicht erfüllen könnte und würde, gäbe es "für
den Euro", wie von den hohen Politikern ständig behauptet wird, keinerlei
Gefahr. Den Außenhandel und den Wechselkurs des Euro berührt das alles
wenig. Und sogar die angeblichen "Spekulanten" haben nicht die Macht,
irgendeine Volkswirtschaft zu schädigen (das tun nur die Länder selbst).

Eine Gefahr tragen allein jene, die dem gr. Staat Geld geliehen hatten.
Hierunter befinden sich weniger die Bürger aus der breiten Bevölkerung im
In- und Ausland, denn deren paar Tausend Euro könnte sogar der gr. Staat
leicht bedienen. Vielmehr geht es hier um Milliardenbeträge von ein paar
wenigen Superreichen, die in der Vergangenheit Geld beim gr. Staat
"gebunkert" hatten. Diese Superreichen - ich nenne sie Meudalherren - haben
ziemlich direkten Einfluss auf unsere Bundes- und Landesregierungen. Sie
sorgten schon dafür, dass die Banken "gerettet" wurden - weil sie dort ihr
Geld liegen hatten. (Vgl. auch
http://www.meudalismus.dr-wo.de/html/forschung_dissertation.htm#2 )

Gegenüber dieser Macht hat ein einzelner Abgeordneter wie Sie "auf die
Schnelle" leider keine Chance. Eine Chance besteht allerdings darin, dass
Sie ihre jüngeren Kollegen - egal welcher Partei! - über eine schleichende,
sehr destruktive Entwicklung aufklären, um dann mit ihnen gemeinsam doch
noch eine politische Lösung durchzusetzen, bevor der "Landen hier
zusammenbricht". Es ist die seit über 40 Jahren anhaltende Umwandlung der
sozialen Marktwirtschaft in den Meudalismus.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Harald Wozniewski
Nowackanlage 2
D-76137 Karlsruhe
Tel. +49(721)9203031 privat
Handy +49(171)3322129
Fax +49(721)9203032
www.meudalismus.dr-wo.de

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Romeo Klein [mailto:rk@...]
Gesendet: Montag, 10. Mai 2010 22:01
An: Dr. Harald Wozniewski
Betreff: Beweis: Warum Abgeordnete anschreiben nichts bringt

Die Gründe, warum kaum einer (keiner) der von dir angeschriebenen
Abgeordneten 1. verstanden wovon du zum Meudalismus sprachst und auch wenn
(was unwahrscheinlich ist) 2. sich nicht traut(e) dies in exponierter
Stellungnahme dementsprechend auch umzusetzen:
http://www.mmnews.de/politik/5498-einer-gegen-griechenland-hilfe

Obwohl es hier um ein anderes Thema ging, so demonstriert es nur, die
dahinter steckenden Mechanismen, weshalb über den Weg (Abgeordnete direkt zu
einem Thema zu kontaktieren) kein Blumentopf zu gewinnen ist. Die
Abgeordneten verstehen nur eine Sprache: Druck von der Gefahr her, im
Wahlkreis nicht wieder gewählt zu werden. Alles andere ist für sie
thematisch nicht relevant. Denn Abgeordnete sind nicht für die Umsetzung der
Interessen der Bevölkerung da, sondern um sich darum zu bemühen, periodisch
immer wieder wiedergewählt zu werden.

Gruß
Romeo

PS: der scheint zumindest etwas von Wirtschaft zu verstehen - im Gegensatz
zu den meisten anderen Abgeordneten.


#3072 Von: "Harald Wozniewski" <yahoo@...>
Datum: Die 11. Mai 2010 10:16
Betreff: Georg Kreisler - Meine Freiheit, Deine Freiheit
harald_wozni...
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Georg Kreisler - Meine Freiheit, Deine Freiheit
Eingebettet in
http://www.meudalismus.dr-wo.de/html/untertanen.htm


#3073 Von: Anne Jeziorski <taz_anne2003@...>
Datum: Die 11. Mai 2010 10:44
Betreff: AW: Meudalismus: Georg Kreisler - Meine Freiheit, Deine Freiheit
taz_anne2003
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Ein Systemwechsel ist demzufolge notwendig!!!
Das Credo lief schon immer frei herum, denn Korruption hat einen Namen. Je korrupter und skrupelloser dieser Staat von Lobbyisten ausgebeutet wird, um so freier... Wer zahlt die Zeche für die Steuerhinterzieher, die mit ihren guten Namen, dahinterstehen ?
 
Solange hier die Ungerechtigkeit geschürt wird, im Namen des Volkes...,  wird sich nichts ändern. Nur der Hartz 4 Empfänger wird für (s)eine Pflichtverletzung mit einem Bußgeld bestraft und ihm wird eine Ordnungswidrigkeit vorgeworfen, die mit einer empfindlichen Geldstrafe in mehreren tausenden Euro geahndet werden können. Die moderne Feudalgesellschaft verdient vermutlich nichts besseres als dieses bestehende System, solange die Millionen sich nicht bewegen und sich nicht wehren.
Ich habe es in der Praxis erlebt, dass jemand, der seinen Strafzettel für Verkehrssünde nicht bezahlt hatte, mit einer Gefängnisstrafe vorlieb nehmen musste.
Für 30,-- Euro Verkehrssünde Tage hinter Gitter.... Er hieß eben nicht Schneider CO &  Konsorten.
 
Gruß aus dem Steuerparadiese D-Land in Elend
 
Anne Jeziorski
 
 

 


Von: Harald Wozniewski <yahoo@...>
An: feudalismus@...
Gesendet: Dienstag, den 11. Mai 2010, 12:16:27 Uhr
Betreff: Meudalismus: Georg Kreisler - Meine Freiheit, Deine Freiheit

 

Georg Kreisler - Meine Freiheit, Deine Freiheit
Eingebettet in
http://www.meudalis mus.dr-wo. de/html/untertan en.htm



#3074 Von: "Harald Wozniewski" <yahoo@...>
Datum: Die 11. Mai 2010 12:11
Betreff: Gestiegener Umsatz: Lidl rückt erstmals Geschäftszahlen heraus - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
harald_wozni...
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#3075 Von: "Harald Wozniewski" <yahoo@...>
Datum: Die 11. Mai 2010 15:16
Betreff: WG: Guido Schlemmer hat deinen Link kommentiert ...
harald_wozni...
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-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Facebook
Gesendet: Dienstag, 11. Mai 2010 15:36
An: Harald Wozniewski
Betreff: Guido Schlemmer hat deinen Link kommentiert ...

Guido Schlemmer hat deinen Link kommentiert:

"Wie war, wie war...das Lied bestätigt sehr gut die traurige Existenz
unserer schlafenden und „gespalteten“ Gesellschaft, die offensichtlich noch
zu dumm und träge ist, sich gegen diese korrupten „Elite“- Fanatiker und
„Psycho – Politiker“ buchstäblich zu wehren bzw. dagegen zu „kämpfen“!
Hoffentlich wachen Sie (Masse)… bald auf…damit die Freiheit gegeben, soziale
Gerechtigkeit und echter Frieden daraus resultieren kann, bevor uns diese
vollkommen größenwahnsinnige „Möchtegern – Regierung“ in den absoluten
Bankrott treibt (s. Griechenland). Deutschland kann man gut mit der
„Titanic“ vergleichen, denn Deutschland wird als eines der sichersten und
reichsten Länder der Welt „gehandelt“. Doch die bittere Wahrheit ist, die
„Marionetten – Politiker“, die schon seit langer Zeit der wirklichen
Weltmacht (ELITE = Die Bilderberg Group –  besteht aus 115 - 120 der
mächtigsten Männer und Frauen der Welt…) dienen und nicht die Interessen
ihres Volkes, sondern die Interessen der NWO (Neue Welt Ordnung) vertreten.
Quelle unter:
http://www.facebook.com/l/8affd;www.uni-muenster.de/PeaCon/global-texte/g-a/
g-ss/Geheimbuende/Bilderberg.htm
Zum „Glück im Unglück“ gibt es auch in dieser Organisation „Maulwürfe“, die
mit der Agenda, der Bilderberger Group nicht konform laufen und darum
„einige geheime Dinge“ nach Außen gelangen lassen z. B. Anwesendheitslisten
etc.

Deutschland ist mit einem „sinken“ Schiff vergleichbar, das genau wie die
Titanic, viel zu wenig „Rettungsboote“ an „Bord“ hat, die für Alle
Staatsbürger reichen würden. Am „ENDE“ geht’s uns genau so wie Griechenland…
ich frage mich nur… WO sollen wir hin zum „Betteln“ um eine „größere
Finanzspritze“ zu bekommen? Vor allem, hat sich schon mal von Euch ernsthaft
jemand gefragt, woher eigentlich die A. Merkel die vielen Milliarden bzw.
mittlerweile Billionen Euros hernimmt, um diese dann wieder fürs Ausland zu
verplempern… anstatt erst einmal Ihre vielen Wahlversprechen (Steuersenkung
etc.) umzusetzen?!- VERARSCHUNG - pur!!! ???Euro-Rettungsschirm???- HÄÄ???-
Was ist das denn wieder für eine Nummer???- Wer rettet UNS – wenn wir die
größte Inflation aller Zeiten erleben???- Den „Armen“ wir immer noch mehr
„Recht“ und Geld entzogen… die „Reichen“ werden immer noch reicher und
offensichtlich „unverschämt frecher“ so wie Sie in TV-Sendungen offen mit
Ihrem sinnlosen „Reichtum“ prahlen! Der/die eine hat 3 Luxusjachten, 5
Luxusvillen, 10 Luxusautos…usw.!!! Was soll das??? Was für eine
Verschwendung???- Alle drei Sekunden stirbt ein Kind an ARMUT (am
Hungertod)!!! Wo leben wir eigentlich – in Fantasien???- Wann hört der ganz
„normale Wahnsinn“ endlich mal auf!?- Wann steht endlich der Mensch als
Mensch im Mittelpunkt – anstatt der sinnlose MATERIALISMUS – der uns
gegenseitig zerstört und ausrottet! „Geld regiert die Welt“ hat es schon
immer geheißen, doch das müssen wir gemeinsam korrigieren, indem wir dieses
alte System gerecht verändern!!!

„Kabinett beschließt Euro-Rettungsschirm“ Die Bundesregierung hat eine
Beteiligung in der Höhe von mindestens 123 Milliarden Euro am
Euro-Rettungsschirm beschlossen.
Quelle unter:
http://www.facebook.com/l/8affd;www.focus.de/politik/weitere-meldungen/deuts
chland-kabinett-beschliesst-euro-rettungsschirm_aid_507120.html
Macht euch mal dazu Gedanken – wie wir als betroffene Bürger mit so etwas
umgehen sollten bzw. müssen?!- Eure Meinung dazu würde mich interessieren… "

Antworte auf diese E-Mail, um den Link zu kommentieren.

Um den Thread mit den Kommentaren zu sehen, folge dem untenstehenden Link:
http://www.facebook.com/profile.php?id=&v=wall&story_fbid=120929157936066

Grüße,
Das Facebook-Team

#3076 Von: "Romeo Klein" <rk@...>
Datum: Die 11. Mai 2010 16:29
Betreff: Sommerakademie, 3.6.-5.6. Uni Linz: Macht, Eliten, Medien. Wie unsere Gesellschaft funktioniert
romy_muc
Mail senden Mail senden
 
>     *Herzliche Einladung zu Sommerakademie*
>     *
>     *
>     *Elektronische Anmeldung unter* >>>
>      http://www.jku.at/konferenzen/icaesommer2010
>
>
>
>     Das Institut für die Gesamtanalyse der Wirtschaft (Johannes Kepler
>     Universität Linz) veranstaltet vom 3. bis zum 5. Juni 20010 in der
>     Nähe von Linz eine Sommerakademie zum Thema:  *Macht, Eliten,
>     Medien. Wie unsere Gesellschaft funktioniert*
>
>     Die Sommerakademie ist eine Weiterbildung für engagierte,
>     politisch sensibilisierte Menschen. Vortragende sind exzellente
>     ExpertInnen, die ihr Wissen in Workshops weitergeben und für
>     Diskussionen zur Verfügung stehen.
>
>     Vortragende sind:
>
>         * der Eliteexperte *Michael Hartmann* (technische Universität
>           Darmstadt)
>         * die Medienexpertin *Tanja Thomas* (Universität Lüneburg)
>         *  der Gesellschaftstheoretiker *Fabian Virchow* (FH Düsseldorf)
>         * der Ökonom *Karl-Georg Zinn* (früher Rheinisch-Westfälische
>           Technische Hochschule Aachen)
>
>     Weitere Hightlights:
>
>         * Lesung von *Marlene Streeruwitz*
>         * *Schlussveranstaltung mit *Robert Misik**
>
>     Die Sommerakademie wird durchgeführt in Kooperation mit:
>
>
>
>     ·       Arbeiterkammer Oberösterreich
>
>
>
>     ·       ATTAC- Oberösterreich
>
>
>
>     ·       Friedenswerkstatt Linz (Werkstatt Frieden & Solidarität)
>
>
>
>     ·       Grüne Bildungswerkstatt Oberösterreich
>
>
>
>     ·       Katholische Sozialakademie Österreichs
>
>
>
>     ·       Katholischer ArbeitnehmerInnenbewegung Oberösterreich
>
>
>
>     ·       Oberösterreichisches Armutsnetzwerk
>
>
>
>     ·       Österreichischer Gewerkschaftsbund / Oberösterreich-Bildung
>
>
>
>     ·       Rennerinstitut Oberösterreich
>
>     Infos unter http://www.icae.at/wp/category/sommerakademie-2010/
>     <http://www.icae.at/>
>
>
>     Mit lieben Grüßen
>
>     Walter Otto Ötsch (www.sozialekompetenz.org/oetsch
>     <http://www.sozialekompetenz.org/oetsch>)
>     Zentrum für soziale und interkulturelle Kompetenz
>     (www.sozialekompetenz.org <http://www.sozialekompetenz.org/>)
>     Institut für die Gesamtanalyse der Wirtschaft (www.icae.at
>     <http://www.icae.at/>)
>     Johannes Kepler Universität
>     A-4040 Linz, Austria
>     Tel.:+43-+732-2468-8364 oder 8486
>     walter.oetsch@... <mailto:walter.oetsch@...>
>
>     ---
>
>     /*Sommerakademie 2010.* Generalthema/:  *Macht, Eliten, Medien.
>     Wie unsere Gesellschaft funktioniert*
>
>     /Zeit/: Donnerstag 03. (Fronleichnam) 13:OOh bis Samstag, 05. Juni
>     2010, 13:OOh
>
>     /Ort/: BauAkademie BWZ OÖ, Lachstatt 41, 4221 Steyregg.
>
>     Seminarhaus mit Möglichkeit zu günstiger Übernachtung: im
>     Gästehaus in 3 – 5 Bettstudiozimmer, ab € 18,–€, im Hotel ab €
>     39,– (jeweils inkl. Frühstück). Eine Anmeldung zur Übernachtung
>     ist nur für beide Nächte möglich.
>
>     /Donnerstag, 3.6., 14:00h:/* Thema 1: Eliten*
>
>     Was sind Eliten? Wie spricht die Wissenschaft über Eliten? Wie hat
>     sich der Stellenwert von Eliten gewandelt? Wie bilden sich Eliten?
>     Wie rekrutieren sich Eliten?
>
>     Referent: *Michael Hartmann*, Technische Universität Darmstadt
>
>     /Michael Hartmann zählt zu den weltweit führenden Eliteforschern
>     Er hat tausende Lebensläufe von Personen untersucht, die Eliten in
>     den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Justiz und Politik
>     zugehören. Michael Hartmann hat nachgewiesen, dass das Reden von
>     Chancengleichheit ein Mythos ist, dass die Eliten keine
>     Leistungseliten sind und dass sich Eliten in hohem Maße
>     „weitervererben“.
>     /
>
>     /Wichtige Bücher: /
>
>         * /Eliten und Macht in Europa. Ein internationaler Vergleich.
>           Frankfurt 2007, Campus./
>         * /The Sociology of Elites. London 2006, Routledge./
>         * /Elitesoziologie. Eine Einführung. Frankfurt 2004, Campus./
>         * /Der Mythos von den Leistungseliten. Spitzenkarrieren und
>           soziale Herkunft in Wirtschaft, Politik, Justiz und
>           Wissenschaft. Frankfurt/New York 2002, Campus./
>         * /Topmanager – Die Rekrutierung einer Elite. Frankfurt/New
>           York 1996, Campus./
>
>     *—–
>     *
>
>     /Donnerstag 3.6., 20:00h: /*Kulturveranstaltung*
>
>     Lesung von *Marlene Streeruwitz*
>
>     /Marlene Streeruwitz ist eine vielfach ausgezeichnete Literatin,
>     Regisseurin und Autorin, letztere u.a. von den Romanen
>     „Kreuzungen“ und „Entfernung“./
>
>     —-
>
>     /Freitag 4.6., 8:30h:/ * */ Achtung: Programmänderung!/
>
>     /Der im Folder angekündigte Colin Crouch kann leider nicht kommen.
>     /
>
>     Stattdessen gibt es einen Workshop des Instituts für die
>     Gesamtanalyse der Wirtschaft zum
>
>     *Thema 2: Neue Machtsystem in der Postdenokratie**
>     *
>
>     Wie wird Macht in unserer Gesellschaft indirekt ausgeübt? Wo sind
>     verborgene Machtkerne zu finden? Welche neuen Rollen spielen dabei
>     die klassischen Institutionen der liberalen Demokratie? Welche
>     Fragen ergeben sich daraus für eine Erneuerung der Demokratie?
>
>     ReferentInnen: *Katrin Hirte*, *Jürgen Nordmann* und *Walter Ötsch*
>
>     /—-/
>
>     /Freitag 4.6., 14:00h:/* Thema 3: Medien und gesellschaftliche
>     Ordnungen *
>
>     Wie werden soziale Ungleichheiten in den Medien dargestellt? Wie
>     ist von den „Fremden“ die Rede? Wie werden gesellschaftliche
>     Verhältnisse medial inszeniert? Was haben Kriegs- und
>     Konflikt-Berichte mit gesellschaftlichen Ordnungen zu tun? Wie
>     vermitteln Medien neoliberaler Überzeugungen über Konkurrenz und
>     Wettbewerb? Welche gesellschaftlichen Botschaften sind in
>     Unterhaltungsangeboten zu finden?
>
>     Referentin: *Tanja Thomas*, Universität Lüneburg, und *Fabian
>     Virchow,* FH Düsseldorf
>
>     /Tanja Thomas ist Professorin für Kommunikationswissenschaft und
>     Medienkultur an der Universität Lüneburg. Sie beschäftigt sich
>     u.a. mit der Rolle von Medien in Prozessen der Produktion,
>     Reproduktion und Infragestellung von sozialen Ungleichheiten sowie
>     mit dem Zusammenhang von Krieg und Medien. Publikationen, u.a.:
>     “Medienkultur und soziales Handeln†(VS 2008), “Medien,
>     Diversität, Ungleichheit. Zur medialen Konstruktion sozialer
>     Differenz†(VS 2008, hrsg. mit Ulla Wischermann), “Medien im
>     Alltag – Alltag in den Medien†(VS 2010, hrsg. mit Jutta Röser und
>     Corinna Peil)./
>
>     /Fabian Virchow ist Professor für Gesellschaftstheorien und
>     Theorien politischen Handelns sowie Leiter der Forschungsstelle
>     Rechtsextremismus/Neonazismus an der FH Düsseldorf. Er forscht zu
>     medialen und kulturellen Konstruktionen und Repräsentationen des
>     Militärischen, zur Soziologie politischer Bewegungen und zu Fragen
>     der Politischen Soziologie. Publikationen, u.a.: „Gegen den
>     Zivilismus“ (Wiesbaden 2006); “88 Fragen und Antworten zur NPDâ€
>     (hrsg. mit Christian Dornbusch, Schwalbach/Ts.)/
>
>     /Gemeinsame Publikationen von Tanja Thomas und Fabian Virchow:
>     „War Isn’t Hell, It’s Entertainment: War in Modern Culture and
>     Visual Media“ (hrsg. mit R. Schubar und D. White-Stanley,
>     Jefferson 2009). Im Sommer 2010 erscheint der Band “Medien, Krieg,
>     Geschlecht: Affirmationen und Irritationen sozialer Ordnung†(VS,
>     hrsg. mit Fabian Virchow und Martina Thiele). /
>
>     /Freitag 4.,6.19:30h:/* Vernetzungstreffen*
>
>     /—-/
>
>     /Samstag 5.6., 8:30h:/* Thema 4: Wirtschaftskrise, das Versagen
>     der Eliten und die Zukunft des Kapitalismus
>     *
>
>     /In welcher Weise kann die aktuelle Wirtschaftskrise als Versagen
>     der Eliten verstanden werden? Was bedeutet das für die Zukunft des
>     Kapitalismus? Welche gesellschaftlichen Möglichkeiten und
>     Alternativen sind denkbar und anzustreben?/
>
>     Referent: *Karl Georg Zinn*, früher Rheinisch-Westfälische
>     Technische Hochschule Aachen
>
>     /Karl Georg Zinn ist kritischer Volkswirt, er hat seit vielen
>     Jahren gegen den Neoliberalismus Stellung genommen. In seinem Buch
>     „Wie Reichtum Armut schafft. Verschwendung, Arbeitslosigkeit und
>     Mangel“(2006) beschreibt er grundlegende Mängel des Kapitalismus,
>     die zur aktuellen Krise geführt haben, z.B., warum es der
>     wirtschaftlichen Entwicklung schadet, wenn die Reichen immer
>     reicher und die Armen immer ärmer werden, warum die marktradikalen
>     Heilsversprechen nicht aufgehen, und wo ernsthafte Lösungsversuche
>     ansetzen müssten./ /Sein letztes Buch hat den Titel „Die
>     Keynessche Alternative. Beiträge zur Keynesschen
>     Stagnationstheorie, zur Geschichtsvergessenheit der Ökonomik und
>     zur Frage einer linken Wirtschaftsethik“/.
>
>     /Samstag 5.6., 11:00h: /*Abschlussveranstaltung: was bedeutet das
>     auf der Sommerakademie Erahrene für politische Arbeit?** *
>
>     Moderation mit Impulsreferat von *Robert Misik*
>
>     * *Robert Misik ist Journalist und politischer Schriftsteller,
>     Autor u.a. von: /Das Kult-Buch. Glanz und Elend der
>     Kommerzkultur/, Berlin 2007, Er betreibt auf www.standard.at
>     <http://www.standard.at> einen Videoblog mit Kommentaren zum
>     aktuellen politischen Geschehen.
>
> ------------------------------------------------------------------------
>
> -----------------------------------------------------
> http://www.beigewum.at/
> Beigewum Maillist  -  Beigewum@...
> https://lists.wu-wien.ac.at/mailman/listinfo/beigewum
>

_______________________________________________
Paecon Mailingliste
JPBerlin - Mailbox und Politischer Provider
Paecon@...
https://listi.jpberlin.de/mailman/listinfo/paecon

#3077 Von: "Romeo Klein" <rk@...>
Datum: Die 11. Mai 2010 21:48
Betreff: H.G. Zinn u.a.: Schriften, die den Meudalismus-Vorwurf in D bestätigen
romy_muc
Mail senden Mail senden
 
Karl Georg Zinn:
Wie Reichtum Armut schafft. Verschwendung, Arbeitslosigkeit und Mangel
http://www.socialnet.de/rezensionen/4493.php

Karl Georg Zinn
Zwanzig Jahre Wirtschaftskrise - Signal eines Epochenwandels?
Über Arbeitslosigkeit, Bewältigungsrhetorik und den Glauben an einfache
Rezepte
http://www.zeitschriftarbeit.de/docs/3-1996/zinn.pdf

Michael Klundt
Armut und Reichtum in Deutschland
Ursachen und Folgen des Sozialstaatsumbaus
Über die Offizielle Armuts- und Reichtumsberichterstattung der
Bundesregierung
Mit spannenden Aussagen, wie "Es drängt sich der Verdacht auf, dass
Unkenntnis über hohe Einkommen vielleicht sogar eine ihrer
Grundvoraussetzungen darstellt."
http://www.uni-muenster.de/PeaCon/global-texte/r-m/klundt-ArmutundReichtuminDeut\
schland.htm

Fritz Helmedag, Norbert Reuter (Hg.)
Der Wohlstand der Personen
Festschrift zum 60. Geburtstag von Karl Georg Zinn
http://www.metropolis-verlag.de/Der-Wohlstand-der-Personen/257/book.do

Karl Georg Zinn
Das Leiden an der Ökonomie ohne Menschlichkeit - Mythos und
Krise: warum die reiche Gesellschaft Armut und Arbeitslosigkeit
produziert und was dagegen zu tun wäre
Thesen daraus:
- Die herrschende Lehre ist die Lehre der Herrschenden.
- Reichtum schafft Armut, und zwar um so mehr, je höher die Arbeitslosigkeit
steigt.
- Die Wohlstandswirkung steigenden Einkommens stößt an Grenzen und deshalb
ist Verteilungsgerechtigkeit wichtiger als Wachstum.
http://www.memo.uni-bremen.de/docs/m2209.pdf

Christoph Butterwegge
Prinzip Reichtumsmehrung
aus
"Armut in einem reichen Land. Wie das Problem verharmlost und verdrängt wird
". (Campus Verlag, 378 Seiten)
http://www.memo.uni-bremen.de/docs/m2109.pdf

Schließlich noch ein guter Artikel zum Erbrecht:
Bertram Keller
Totes Geld
Zehn Thesen für ein neues Erbrecht
Auszüge:
Der Tod kostet das Leben, aber nicht das Geld. Der Sterbende kann über sein
Eigentum von Todes wegen verfügen. Die Erben erhalten über Nacht ein
Vermögen, das nie durch ihre Lebens-Leistung entstand. Totengeld ist totes
Geld.
http://www.eurozine.com/articles/2010-05-11-keller-de.html

#3078 Von: feudalismus@...
Datum: Son 16. Mai 2010 11:57
Betreff: Habe ich diese Woche schon jemand neues auf den Meudalismus angesprochen?, 16.5.2010, 12:15 Uhr
feudalismus@...
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Erinnerung von:   feudalismus Yahoo! Group
 
Titel:   Habe ich diese Woche schon jemand neues auf den Meudalismus angesprochen?
 
Datum:   Sonntag, 16. Mai 2010
Uhrzeit:   12:15 Uhr - 12:15 Uhr
Wiederholung:   Dieses Ereignis wiederholt sich jede Woche.
Ort:   überall
Telefon:   0721/9203031
Bemerkungen:   Wir sollten die Leute auf die Bedeutung des modernen Feudalismus aufmerksam machen. Wer die Zusammenhänge mit unseren Problemen der Volkwirtschaft einmal gehört hat, ist auch ohne viel Überreden nach ein paar Monaten von unseren Thesen ebenfalls überzeugt.
 
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#3079 Von: "Harald Wozniewski" <yahoo@...>
Datum: Fr 21. Mai 2010 9:06
Betreff: Zwischenruf: Der Armuts-Wahn - Politik | STERN.DE
harald_wozni...
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Wie Hans-Ulrich Jörges im Namen der Meudalherren Grunder und Jahr
http://www.meudalismus.dr-wo.de/html/stundenloehne2008.htm
von der Wirklichkeit ablenkt:


http://www.stern.de/politik/deutschland/zwischenruf/zwischenruf-der-armuts-w
ahn-631474.html

#3080 Von: "Harald Wozniewski" <yahoo@...>
Datum: Fr 21. Mai 2010 18:21
Betreff: WG: Google Alert - Mittelschicht
harald_wozni...
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Von: Google Alerts [mailto:googlealerts-noreply@...]
Gesendet: Freitag, 21. Mai 2010 20:14
An: meudalismus@...
Betreff: Google Alert - Mittelschicht

Google News-Alert für: Mittelschicht

derStandard.at
Ein blauer Solotänzer sucht die Mitte
derStandard.at
"Die Mittelschicht sind die, die glauben, sie haben noch einen Weg nach oben vor sich, und sich gleichzeitig davor fürchten, etwas zu verlieren", ...
Alle Beiträge zu diesem Thema anzeigen



#3081 Von: feudalismus@...
Datum: Son 23. Mai 2010 11:57
Betreff: Habe ich diese Woche schon jemand neues auf den Meudalismus angesprochen?, 23.5.2010, 12:15 Uhr
feudalismus@...
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Erinnerung von:   feudalismus Yahoo! Group
 
Titel:   Habe ich diese Woche schon jemand neues auf den Meudalismus angesprochen?
 
Datum:   Sonntag, 23. Mai 2010
Uhrzeit:   12:15 Uhr - 12:15 Uhr
Wiederholung:   Dieses Ereignis wiederholt sich jede Woche.
Ort:   überall
Telefon:   0721/9203031
Bemerkungen:   Wir sollten die Leute auf die Bedeutung des modernen Feudalismus aufmerksam machen. Wer die Zusammenhänge mit unseren Problemen der Volkwirtschaft einmal gehört hat, ist auch ohne viel Überreden nach ein paar Monaten von unseren Thesen ebenfalls überzeugt.
 
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#3082 Von: feudalismus@...
Datum: Son 30. Mai 2010 11:57
Betreff: Habe ich diese Woche schon jemand neues auf den Meudalismus angesprochen?, 30.5.2010, 12:15 Uhr
feudalismus@...
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Erinnerung von:   feudalismus Yahoo! Group
 
Titel:   Habe ich diese Woche schon jemand neues auf den Meudalismus angesprochen?
 
Datum:   Sonntag, 30. Mai 2010
Uhrzeit:   12:15 Uhr - 12:15 Uhr
Wiederholung:   Dieses Ereignis wiederholt sich jede Woche.
Ort:   überall
Telefon:   0721/9203031
Bemerkungen:   Wir sollten die Leute auf die Bedeutung des modernen Feudalismus aufmerksam machen. Wer die Zusammenhänge mit unseren Problemen der Volkwirtschaft einmal gehört hat, ist auch ohne viel Überreden nach ein paar Monaten von unseren Thesen ebenfalls überzeugt.
 
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#3083 Von: feudalismus@...
Datum: Son 6. Juni 2010 11:56
Betreff: Habe ich diese Woche schon jemand neues auf den Meudalismus angesprochen?, 6.6.2010, 12:15 Uhr
feudalismus@...
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Erinnerung von:   feudalismus Yahoo! Group
 
Titel:   Habe ich diese Woche schon jemand neues auf den Meudalismus angesprochen?
 
Datum:   Sonntag, 6. Juni 2010
Uhrzeit:   12:15 Uhr - 12:15 Uhr
Wiederholung:   Dieses Ereignis wiederholt sich jede Woche.
Ort:   überall
Telefon:   0721/9203031
Bemerkungen:   Wir sollten die Leute auf die Bedeutung des modernen Feudalismus aufmerksam machen. Wer die Zusammenhänge mit unseren Problemen der Volkwirtschaft einmal gehört hat, ist auch ohne viel Überreden nach ein paar Monaten von unseren Thesen ebenfalls überzeugt.
 
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#3084 Von: "Harald Wozniewski" <yahoo@...>
Datum: Son 6. Juni 2010 12:26
Betreff: Wer Geld wie Götz Werner hat, der lässt für seine Propaganda gerne etwas springen
harald_wozni...
Mail senden Mail senden
 
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: kontakt@...
[mailto:kontakt@...]
Gesendet: Donnerstag, 27. Mai 2010 15:38
An: unternimm-die-zukunft@...
Betreff: [unternimm-die-zukunft] Newsletter

Liebe Abonnenten unseres Newsletters,
hiermit erhalten Sie die aktuellen Informationen von Unternimm-die-Zukunft.

----------------------------

1. 22 500 EUR Preisgeld für Bühnenstücke mit dem Thema "bedingungsloses
Grundeinkommen"

2. BIG-Projekt: Berichte, Interviews und Videos

3. Eine Analyse des BIG-Projekts von Stefanie Schäufele

4. Dissertation von Eric Patry zum bedingungslosen Grundeinkommen in der
Schweiz

5. Ein neues Buch zum Grundeinkommen: "Geschichte - Modelle - Debatten"

6. Neues Buch "Das bedingungslose Grundeinkommen - Kollaps oder Reanimation
des Sozialstaates?"

7. Veranstaltungen mit Prof. Götz W. Werner

---------------------------

1. 22 500 EUR Preisgeld für Bühnenstücke mit dem Thema "bedingungsloses
Grundeinkommen"

Zur Förderung von Dramatikerinnen und Dramatikern die eine gesellschaftlich
relevante politische Idee in einem Bühnenstück verarbeiten stiftet Götz
Werner insgesamt 22 500 EUR. Mit dem "Stuttgarter Autorenpreis 2010" soll
ein deutschsprachiges Theaterstück gefördert werden, das das Thema
"bedingungsloses Grundeinkommen" dramatisch umsetzt. Die Ausschreibung des
Preises finden Sie unter
http://www.tri-buehne.de/sites/www.tri-buehne.de/files/pressemeldung_autoren
preis.pdf


2. BIG-Projekt: Berichte, Interviews und Videos

Zum zweijährigen BIG-Projekt im namibischen Otjivero-Omitara gab es Anfang
dieses Jahres eine deutschlandweite Vortragsreise von Herbert Jauch,
Mitglied der Basic Income Grant (BIG) Coalition in Namibia und Sprecher des
Grundeinkommens-Pilotprojektes. Berichte, Interviews und Videos dazu finden
sich auf der Website des Netzwerks Grundeinkommen:
http://www.grundeinkommen.de/26/04/2010/namibia-macht-es-vor-ein-bedingungsl
oses-grundeinkommen-fuer-alle-bericht-von-der-vortragstour-von-herbert-jauch
-aus-namibia.html


3. Eine Analyse des BIG-Projekts von Stefanie Schäufele

Zum erwähnten BIG-Projekt in Namibia hat Stefanie Schäufele (FH Freiburg)
ihre Abschlussarbeit vorgelegt. Sie kann in ihrer Analyse aufzeigen, dass
sich mit der  Einführung eines sozialen Geldtransfers die absolute Armut und
der Hunger verringern und es zu einer Verbesserung des Zugangs zu
lebensrettenden HIV-Medikamenten sowie zu sanitären Einrichtungen kommt.
Daneben stellt diese Arbeit die Perspektiven dar, die das bedingungslose
Grundeinkommen in Deutschland für das Berufsfeld der Sozialen Arbeit bietet.
http://www.grundeinkommen.de/content/uploads/2010/04/abschlussarbeit-von-ste
fanie-schaeufele.pdf


4. Dissertation von Eric Patry zum bedingungslosen Grundeinkommen in der
Schweiz

Seine Arbeit "Das bedingungslose Grundeinkommen in der Schweiz - eine
republikanische Perspektive" schrieb er an der Universität St. Gallen bei
Prof. Dr. Peter Ulrich. Die Arbeit zeigt, dass die Idee des Grundeinkommens
in der Schweiz nicht neu erfunden werden muss, sondern in der
bürgerschaftlichen und republikanischen Tradition und Kultur der Schweiz
mannigfaltig angelegt ist und daran angeknüpft werden kann. Weitere
Informationen:
http://www.haupt.ch/verlagsshop/oxid.php/sid/x/cl/details/anid/9783258075754


5. Neues Buch zum Grundeinkommen: "Geschichte - Modelle - Debatten"

sowohl für "Einsteiger" in die Thematik als auch für Fortgeschrittene zur
Lektüre gibt Ronald Blaschke gemeinsam mit Adeline Otto und Norbert Schepers
ein Buch mit dem Titel "Grundeinkommen. Geschichte - Modelle - Debatten"
beim Dietz-Verlag Berlin heraus.
Es ist ab dem 07. Mai 2010 im Buchhandel erhältlich.

Das Buch enthält einen umfangreichen Beitrag von Ronald Blaschke zur
zweihundertjährigen Geschichte der Idee des Grundeinkommens - von Thomas
Spence bis Erich Fromm. Dabei werden grundlegende Fragestellungen im
Zusammenhang mit dem Grundeinkommen diskutiert. Weiterhin enthält das Buch
einen interessanten Beitrag von Katja Kipping zum Thema Grundeinkommen und
Demokratie. Ronald Blaschkes zweiter Buch-Beitrag vermittelt einen
detaillierten Überblick über aktuelle Grundsicherungs- und
Grundeinkommensmodelle bzw. Grundeinkommensansätze in Parteien, Verbänden,
NGOs, Jugendorganisationen und von Einzelpersonen in Deutschland. Der
Überblick ist so angelegt, dass sich die Modelle gut vergleichen lassen.

Hier die Einleitung mit dem ausführlichen Inhaltsverzeichnis des Buches:
http://www.grundeinkommen.de/content/uploads/2010/04/grundeinkommen-einleitu
ng-und-inhaltsverzeichnisse.pdf

Der Flyer zum Buch:
http://www.grundeinkommen.de/content/uploads/2010/04/karte_texte-676.pdf


6. Neues Buch "Das bedingungslose Grundeinkommen - Kollaps oder Reanimation
des Sozialstaates?"

Im Rahmen ihres Studienabschlusses hat SPIEGEL-Journalistin Katja Thimm ein
Buch über den Zusammenhang von Grundeinkommen und Sozialstaatlichkeit
geschrieben. Erschienen ist es jetzt im Tectum Verlag:
http://www.tectum-verlag.de/2301_Katja_Thimm_Das_bedingungslose_Grundeinkomm
en_Kollaps_oder_Reanimation_des_Sozialstaates%3F_Existenzminimum_Gerechtigke
it_Sicherheit_Sozialsystem_Krise_Kritik_Arbeitslosengeld_Grundsicherung_Work
force_Reform.html


7. Veranstaltungen mit Prof. Götz W. Werner

8. Juni in Nürnberg:
  "Die Kraft der Initiative: Unternehmerisches Handeln und das bedingungslose
Grundeinkommen"
10. Juni in München: "Das bedingungslose Grundeinkommen"
24. Juni in Bochum: "Wie schaffen wir Initiative weckende
Rahmenbedingungen?"
27. Juni in Bochum: "Karma des Berufs - Vor welcher Kulturaufgabe stehen
wir?"
31. August Ravensburg:
  "Wie schaffen wir Initiative weckende Rahmenbedingungen?"

Details und weitere Termine finden Sie unter
http://www.unternimm-die-zukunft.de/index.php?id=60


Es grüßt Sie herzlich aus Karlsruhe,

Ihr Unternimm-die-Zukunft-Team
http://www.unternimm-die-zukunft.de



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möchten, schicken Sie bitte eine Email mit 'unsubscribe
unternimm-die-zukunft' (ohne Anführungszeichen) in der ersten Textzeile
(nicht Betreffzeile!) an sympa@....

#3085 Von: "Harald Wozniewski" <yahoo@...>
Datum: Mo 7. Juni 2010 6:26
Betreff: Deutschlandfunk - Hintergrund - Re-Feudalisierung und Privatisierung der Macht?
harald_wozni...
Mail senden Mail senden
 

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/1195261/:

02.06.2010 · 18:40 Uhr
Händeschütteln und netzwerken. (Bild: Stock.XCHNG / Philippe Ramakers) Händeschütteln und netzwerken. (Bild: Stock.XCHNG / Philippe Ramakers)

Re-Feudalisierung und Privatisierung der Macht?

Zur Bilderberg-Konferenz 2010

Von Detlef Grumbach

Die sogenannten Bilderberg-Konferenzen finden seit 1954 jährlich an wechselnden, möglichst geheim gehaltenen Orten statt. Angeblich sind die Treffen rein privater Natur, doch wenn die Mächtigen aus Wirtschaft und Adel Politiker zum geheimen Gespräch laden, wundern sich auch Menschen, die keinen Verschwörungstheorien anhängen.

"Wer Amt innehat, tut nichts, das rein privat ist."

Hans-Jürgen Krysmanski, emeritierter Professor für Soziologie an der Universität Münster, glaubt nicht, dass sich Vertreter europäischer Königshäuser, des transatlantischen Geldadels und der hohen Politik rein privat treffen können.

"Abgesehen mal von familialen Bezügen, aber alles, was mit politisch relevanten Inhalten und Diskussionen und Entscheidungen zu tun hat, ob das in vertraulichen Beratungen erfolgt oder im Parlament selber, kann niemals privat sein beziehungsweise ist immer irgendwie öffentlich."

"Die Bilderberg-Konferenzen sind informelle private Treffen von Funktionseliten aus Politik, Wirtschaft, Militär, Gewerkschaften, Medien und Hochschulen. Die meisten Teilnehmer kommen aus NATO-Staaten. Bei den Gesprächen werden vor allem Probleme der Weltwirtschaft und der internationalen Beziehungen besprochen."

So informierte dagegen kurz und bündig die Website der FDP, als ihr Vorsitzender Guido Westerwelle 2007 an der Bilderberg-Konferenz in Istanbul teilgenommen hatte. Alles Weitere sei "privat", auch, wenn man im Parlament sitzt und Außenminister werden möchte. Das diesjährige Treffen, so heißt es in Internetforen, beginnt morgen in Spanien, genauer gesagt in Sitges, in der Nähe von Barcelona, in einem abgeschotteten Luxushotel. Aber so ganz genau weiß man das noch nicht. Denn ob ein Treffen stattfindet, und wenn ja wo und mit wem, dazu ist vom Organisationsbüro der Konferenz nichts zu erfahren - im Vorfeld der Konferenz. Erst im Nachhinein erfährt man, dass es das Treffen gegeben hat und wer eingeladen war. Sonst aber nichts. Geheimniskrämerei auf höchstem Niveau.

Die sogenannten Bilderberg-Konferenzen finden seit 1954 jährlich an wechselnden, möglichst geheim gehaltenen Orten statt. Das erste Mal trafen sich die Mächtigen und die Reichen auf Einladung von Prinz Bernhard der Niederlande in dessen Hotel Bilderberg in Oostebek. Daher der Name der Konferenz. Zum engsten Kreis der Teilnehmer gehören von Anfang an auch die englischen und belgischen Königshäuser, Bankiers wie die Rothschilds und die Rockefellers sowie die politischen und militärischen Strategen des nordatlantischen Bündnisses. Aus Deutschland waren in den 50er-Jahren unter anderen Hermann Josef Abs und Otto Wolf von Amerongen dabei, seit 2004 darf man Josef Ackermann als Stammgast dort bezeichnen. Auch Joschka Fischer, Angela Merkel, Wolfgang Schäuble, Otto Schily und Günter Verheugen waren dort.

Ziel der Konferenzen - so sagen es die Organisatoren -war und ist: Europa und die USA enger aneinander zu binden und die Vereinigung Europas unter dem Primat eines transatlantischen Bündnisses voran zu treiben. Verschwörungstheoretiker halten die Bilderberg-Konferenzen hingegen für ein geheimes, von Jesuiten gesteuertes Machtzentrum, in dem die Vereinigung Europas beschlossen worden ist und das jetzt nach der Herrschaft über die ganze Welt greift. Sogar über künftige Präsidenten und deren Agenda soll dort entschieden werden, so die Theorien und Phantasmen, die vor allem im Internet verbreitet werden. Dort findet sich auch dieses vermeintliche Beispiel für die angebliche Macht der Bilderberger sogar über die US-Politik.

1991 soll Bill Clinton, damals noch Gouverneur von Arkansas, an der Konferenz teilgenommen haben und dort auf das Projekt des nordamerikanischen Freihandelsabkommens eingeschworen worden sein. Er habe Unterstützung zugesagt. Ein Jahr später sei er im Weißen Haus angekommen. Am 1. Januar 1994 trat das Abkommen in Kraft.

Der Hamburger Historiker Bernd Greiner, Bereichsleiter am Hamburger Institut für Sozialforschung und Experte für den Kalten Krieg, winkt ab:

"Wir haben es mit einer, Luhmann würde sagen, funktionalen Ausdifferenzierung von Staatlichkeit zu tun. Und wir sind weit davon entfernt, diese Zuständigkeiten so gebündelt zu sehen, wie es bisweilen unterstellt wird. Es gibt dieses eine, steuernde Zentrum weder in der Ökonomie noch in der Politik. Die Ratlosigkeit der Politik angesichts einer Krise wie Griechenland oder die verminderten Interventionspotenziale spiegeln genau das Problem."

Stellt Bilderberg dennoch den Versuch dar, einmal im Jahr das große Ganze in den Blick zu nehmen? Etwa 130 Personen nehmen jedes Jahr an diesen Konferenzen teil - bedeutend weniger als beispielsweise beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Ein Sekretariat und ein Lenkungsausschuss bestimmen, wer eingeladen wird. Diesem Lenkungsausschuss gehört übrigens der stellvertretende Chefredakteur der "Zeit", Matthias Nass, an. Neben einem harten Kern der Bilderberger werden immer wieder auch Nachwuchskräfte hinzugezogen, junge Politiker, die man kennenlernen und einschätzen will, aus denen einmal etwas werden könnte. Solche wie Clinton. Oder Westerwelle.

Laut inoffizieller Teilnehmerliste der Konferenz 2007 hatte der FDP-Vorsitzende beste Gelegenheiten, "Probleme der Weltwirtschaft und der internationalen Beziehungen" zu besprechen: mit dem US-Diplomaten und Investmentbankers Richard C. Holbrooke, Henry Kissinger, dem französischen Außenministers Bernard Kouchners, dem damaligen DaimlerChrysler-Chefs Jürgen E. Schrempp, den Milliardären David Rockefeller, George Soros, Jacob Wallenberg. Auch der damalige Post-Chef Zumwinkel war mit von der Partie, die Vorstandschefs von Siemens, Goldman Sachs, Coca-Cola und Royal Dutch Shell.

"Es ist ja schon so, dass wenn sich die Reichen und Mächtigen zusammensetzen und über die Welt reden und was da passiert und was da passieren soll, dass wir als Bürger davon in irgendeiner Art und Weise früher oder später dann betroffen sind."

So wundert sich auch der Münchener Mediensoziologe und Publizist Rudolf Stumberger über diese Auffassung von privaten Treffen:

"Das sehen wir ja gerade ganz konkret an dem, was auf den Finanzmärkten passiert. Und daher ist das schon ein merkwürdiges Gefühl, wenn diese Treffen fern ab jeder demokratischen Öffentlichkeit stattfinden."

Auch das Weltwirtschaftsforum in Davos ist ein privat organisiertes Treffen, genau so wie die Atlantikbrücke, die Münchner Sicherheitskonferenz oder auch die Treffen der Trilateralen Kommission. Sie wurde von David Rockefeller gegründet und wird von ihm finanziert, sie widmet sich dem Verhältnis USA-Europa-Japan. Oder auch Henry Kissingers Council on Foreign Relations oder Joschka Fischers European Council on Foreign Relations, als dessen Hauptsponsor George Soros auftritt. Auch hier bestimmen private Veranstalter, wer eingeladen wird, welche Journalisten akkreditiert werden.

Alle diese Treffen, vor allem aber die zahlreichen privat finanzierten Thinktanks und Elite-Universitäten, hält Bernd Greiner für bedeutsamer als die Bilderberger:

"Wir schreiben im Moment hier am Institut an einer intellectual history of the cold war, also an einer Zusammenfassung der intellektuellen Impulse und wie das spezifische Denken der Zeit das Nachdenken über Gesellschaft verändert hat. In diesem Zusammenhang spielt Bilderberg überhaupt keine Rolle."

Für Greiner konstituieren sich in diesen Konferenzen nicht die Machtverhältnisse, vielmehr würden sie dort lediglich reflektiert.

"Und wie diese Machtverhältnisse zustande kommen, das ist ein gesellschaftlicher Aushandlungsprozess, das sind lange Prozesse, wo auch die Gegenseite mit ihren Gegenentwürfen gefragt ist und was sich in bestimmten Konstellationen nach der einen oder anderen Seite hin austariert."

Auch wenn Greiner zu Recht daran erinnert, dass die Reichen und Mächtigen nicht allein auf der Welt sind: Wer in diesen elitären Kreis eingeladen wird, darf von sich glauben, dazuzugehören. Er wird alles dafür tun, dass das so bleibt, wird sich korrumpieren lassen. Rudolf Stumberger zumindest behauptet:

"Dass praktisch zwischen die Welt der Wirtschaft und die Welt der Politik kein Blatt mehr passt. Also diese beiden Bereiche gehen zunehmend nahtlos ineinander über, wenn wir das an den Personen festmachen."

Und so kommt der Mediensoziologe zu diesem Ergebnis: Wir erleben derzeit, so sein Eindruck,

"Tendenzen der Re-Feudalisierung. Das heißt, dass neben den offiziellen Strukturen, neben den demokratischen Strukturen, dass die inoffiziellen Strukturen zunehmend wieder an Gewicht gewinnen. Und diese Eliten, diese selbst ernannten Eliten, die oben sitzen, die schotten sich zunehmend ab."

Die Geheimhaltung der Bilderberger gehört zum besonderen Flair ihrer Konferenzen. Doch sickert bei einer gut vernetzten und wachsenden Zahl kritischer Beobachter immer wieder etwas durch.

Als "privat" wurde auch ein Spargelessen im Kanzleramt bezeichnet. Die Kanzlerin hatte es im Frühjahr 2008 gegeben, Deutsche Bank-Chef Ackermann hatte einen runden Geburtstag. Zu Tisch saßen Vorstände und Aufsichtsräte großer deutscher Unternehmen, Stars aus dem Showgeschäft sowie Friede Springer und der "FAZ"-Herausgeber Frank Schirrmacher. Als die Angelegenheit herauskam, war die Aufregung groß.

Das Abendessen im Kanzleramt, das war Kleinkram im Vergleich zu den Bilderberg-Konferenzen. Über sie erfährt man allerdings nicht einmal die Speisefolge. Im letzten Jahr gab es Proteste gegen das Treffen in Griechenland, einige Medien berichteten und Gesine Lötzsch fragte die Bundesregierung, welche Mitglieder der Bundesregierung an Bilderberg-Konferenzen teilgenommen hätten. Plural: Konferenzen. Nicht nur die von 2009. Die Regierung weicht aus und antwortet nur, dass in Griechenland niemand dabei war. Gesine Lötzsch:

"Solche Konferenzen wie die Bilderberg-Konferenz beeinflussen ja sehr stark politische Entscheidungen. Wir reden gerne vom Primat der Politik, Frau Merkel sagte in einer ihrer letzten Reden, in der es um die Finanzkrise ging, wir müssen endlich das Primat der Politik wieder herstellen. Aber sie und ihre politischen Freunde haben dazu beigetragen, dass das Primat der Politik immer weiter zurückgedrängt werden konnte und sie haben einen aktiven Beitrag geleistet."

Zu den Teilnehmern der Bilderberg-Konferenzen aus Deutschland gehören, schaut man sich nur die Konferenzen seit dem Jahr 2000 an, neben den bereits genannten: unter anderen:

Top-Manager Gerhard Cromme, Axel-Springer-Vorstand Matthias Döpfner, Ex-Diplomat und Allianz-Lobbyist Wolfgang Ischinger, Zeit-Herausgeber Josef Joffe, Ministerpräsident Roland Koch, Auto-Lobbyist Matthias Wissmann. 2008, ein Jahr nach Guido Westerwelle, hat auch der damalige außenpolitische Sprecher der CDU/CSU und jetzige Staatsminister im Kanzleramt, Eckart von Klaeden, teilgenommen.

"Auf der Konferenz können Sie ungehindert und offen über aktuelle Probleme der Weltpolitik und -wirtschaft diskutieren. Daher ist die Tagung auch vertraulich und findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Dies ist die Vereinbarung unter allen Teilnehmern, die ich nicht brechen werde."

So rechtfertigt er auf der Website "Abgeordnetenwatch.de" sein Schweigen über die Konferenz. Die Reisekosten zahlte aber der Bundestag. Denn:

"Meine Teilnahme ist kein Privatvergnügen."

Hans Jürgen Krysmanski: "Bilderberg, Davos, das sind so die Höhepunkte einer ständig ablaufenden Absprache, Verständigung, eines ständigen Arbeitens von Lobbyisten, von Seilschaften, usw., usw."

Hans-Jürgen Krysmanski ist Autor der Studien "Wem gehört die EU" und darüber, "wie Geld- und Machteliten sich die Welt aneignen". Titel: "Hirten & Wölfe". Der Soziologe ordnet die Bilderberger in die übrigen Begegnungen der Reichen und Mächtigen ein:

"Und dieses ganze Netz ist natürlich sehr viel komplizierter als es manche Verschwörungstheoretiker meinen, die dann sagen: Bilderberg, das ist die Weltregierung, oder in Davos, da wird alles entschieden. Das ist völliger Unsinn. Das Wichtige und Interessante ist eben nur, dass diese informellen Netzwerke aus zwei Richtungen gesehen werden können. Sie können einerseits gesehen werden als etwas, was notwendig ist, was man aber transparent machen muss. Oder sie können gesehen werden als etwas, das nicht transparent gemacht werden muss, sondern das als eine Tür dient, hinter der dann auch heikle Entscheidungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit gefällt werden."

Krysmanski gehört zu den Anhängern der "Power Structure Research", einer sozialwissenschaftlichen Forschung, die den Blick von unten nach oben richtet. Über Hartz-IV-Empfänger, so sagt er, weiß man so ziemlich alles, dafür sorgen schon die Kontrolle der Ämter und eine begleitende Sozialforschung.

Über die Reichen und Mächtigen dagegen wisse man nahezu gar nichts. Dabei seiend diese es, so Krysmanski, die wirklich die Macht in den Händen halten:

"Und man sieht ja auch, mit welcher Frustration Frau Merkel oder seinerzeit Herr Steinbrück sich mit den Banken-Mächtigen messen. Macht hat auch etwas mit dieser Geld-Macht-Dimension zu tun und insofern können Politiker auch gar nicht die Ebene darüber, die Finanzeliten etwa, kontrollieren. Das hat Herr Tietmeyer ja schon vor einigen Jahren sehr deutlich gesagt, die Politiker machten sich gar keine Vorstellungen davon, wie sehr sie von den Finanzmärkten abhängig sind. Das hat er 1996 schon gesagt."

Liegt die Problematik der Bilderberg und anderer privater Konferenzen gar nicht darin, was dort womöglich beschlossen wird? Liegt sie darin, dass nicht transparent ist, wer die Regie führt? Dass Teilnehmer und Inhalte sich nicht einer öffentlichen Debatte stellen müssen? Dass sie auf diese Weise im Hintergrund und ohne Widerspruch einen Mainstream erzeugen, der dann als "alternativlos" gilt? Eines geben diese Konferenzen wohl mit Sicherheit vor: die Blickrichtung eines wesentlichen Teils der Politik - von oben nach unten.

Und wie ist es um die Blickrichtung der großen Medien bestellt? Einige von ihnen zählen auch zum erlauchten Kreis der Bilderberger. Nicht einmal 2005, als die Konferenz im bayrischen Rottach-Egern stattfand, war dies dem publizistischen Platzhirschen, der Süddeutschen Zeitung, eine Zeile wert. Neben Hubert Burda nehmen Springer-Vorstand Matthias Döpfner, Vertreter der Financial Times und anderer Zeitungs-Mogule an den Bilderberger Konferenzen teil.

"Alpha-Journalisten embedded", eingebettet und verstrickt also, so überschrieb Uwe Krüger deshalb vor drei Jahren einen der wenigen Berichte, die über die Bilderberger in Deutschland erschienen sind. Und zwar in der Medienzeitschrift Message. Er erinnert mit Blick auf die Konferenzen an einen journalistischen Grundsatz, den er in Gefahr sieht:

"Es gibt eine Grenze, die wird von dem alten Merksatz bestimmt: Überall dabei sein, ohne dazuzugehören. Bilderberg ist eine Geschichte, da muss man dazugehören, um rein zu kommen. Und da sehe ich die Gefahr, dass die Unabhängigkeit verloren geht, dass man sich verpflichtet, verheddert in Loyalitäten und Abhängigkeiten."

Der wissenschaftliche Mitarbeiter des Instituts für praktische Journalismusforschung in Leipzig arbeitet an einer Dissertation über den Elite-Journalismus und die Netzwerke, in denen er sich bewegt - weit über die Bilderberger hinaus. Er recherchiert, welche Chefredakteure oder Ressortchefs der wenigen meinungsbildenden Medien in welchen Organisationen tätig sind, welche Tagungen sie besuchen, auf welchen Podien sie die große Politik mit diskutieren. Als Ergebnis sieht er eine Art publizistisches Spinnennetz mit mehr oder weniger dicken Fäden und Knoten, die für einzelne Kontakte zwischen Politik, Lobby und Medien stehen.

"Wenn man diese Netzwerke näher analysiert, kommt man zum Beispiel zu dem Ergebnis, dass der Außenpolitik-Chef der Süddeutschen und der Außenpolitik-Chef der Frankfurter Allgemeinen, die ja konkurrierende Zeitungen sind, ein Netzwerk haben, die in großen Teilen übereinstimmend sind. Das ist schon erstaunlich und das mag auch Auswirkungen haben auf die Färbung von Berichterstattung, auf einen gewissen Gleichklang, auf einen Mainstream, der vielleicht entsteht, weil die Schlüsselpersonen mit denselben Politikern und Wirtschaftsleuten in Kontakt sind."

Das muss nicht heißen, dass es keine Widersprüche und Nuancen in den Berichten gibt. Die große Linien aber, der Sound, stimmt überein. Dafür, dass verantwortliche Redakteure der Wochenzeitung "Die Zeit" schon über viele Jahre eng mit den Bilderbergern verflochten sind und dennoch wie alle anderen teilnehmenden Journalisten nie auch nur eine Zeile über die Konferenzen berichten, dafür hat auch der Mediensoziologe Rudolf Stumberger kein Verständnis:

"Wenn auf diesen Treffen etwas Bedeutsames wirklich verhandelt wird, dann ist es ganz selbstverständlich die Pflicht des Journalisten, das irgendwie öffentlich zu machen. Das ist ja ganz klar. Wenn aber dort nichts Wichtiges verhandelt wird, wenn es da nur um allgemeines Gerede geht, dann ist natürlich die Frage: Warum gehe ich da als Journalist überhaupt hin? Und dann bleibt eigentlich nur die Schlussfolgerung: Es geht einfach um persönliche Eitelkeit. Und es gibt auch manche Journalisten, die möchten ganz gerne mitspielen im politischen Geschäft, die sehen sich also weniger als Berichterstatter und Chronisten, sondern die sehen sich als Player."

Auch wenn die Frankfurter Rundschau und der Spiegel in der Netzwerkanalyse Uwe Krügers eher am Rande stehen: Auch sie haben den investigativen Bericht über die Verflechtungen der Bilderberger, über diese internationale Form der "Privatisierung der Macht" noch nicht gedruckt. Die Verfilzung von Medien und Macht steht allerdings für den Soziologen Hans-Jürgen Krysmanski nicht im Zentrum seiner Kritik an den Bilderberg-Konferenzen. Für ihn bleibt es bedeutsamer,

"sich auf diejenigen zu konzentrieren, die diese Treffen ja letztlich anberaumen. Und das sind eben nicht Politiker, sondern das sind die Mächtigen aus der Wirtschaft, das sind die Mächtigen aus traditionellen Herrschaftskreisen, wie etwa aus dem Adel, gerade was die Bilderberger angeht, und die Politiker werden hinzugezogen."


#3086 Von: "Harald Wozniewski" <yahoo@...>
Datum: Mo 7. Juni 2010 7:43
Betreff: WG: Google Alert - Bilderberg
harald_wozni...
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Von: Google Alerts [mailto:googlealerts-noreply@...]
Gesendet: Montag, 7. Juni 2010 09:42
An: meudalismus@...
Betreff: Google Alert - Bilderberg

Google News-Alert für: Bilderberg

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#3087 Von: newsletter@...
Datum: Mo 7. Juni 2010 9:55
Betreff: KIWIFO-Newsletter: Aktuelle Zahlen aus Deutschland
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Aktuelle Zahlen aus Deutschland
Stand: Apr 10
1a. Geldmengen pro Haushalt
Das Maß aller Dinge! Breitgeschichtete Massenkaufkraft nach Ludwig Erhard ist gegeben, wenn möglichst jeder Haushalt in Deutschland diese Geldmengen besitzt. 
Umlaufendes Bargeld:          4.792,22 €
M1:        31.554,77 €
M2:        51.741,94 €
M3:        55.520,71 €
Informationen zu den Geldmengen M1, M2 und M3 von der Deutschen Bundesbank
1b. Veränderungen gegenüber Vorjahr
Näheres hierzu unter http://www.kiwifo.de/html/60_jahre.htm
M1: 14,7%
M2: 2,5%
M3: 5,4%
2. Die 60 DM Kopfgeld 1948 entsprechen:
         6.386,91 €
3. Der Bruttostundenlohn aller Arbeiter im Dez. 1948 von 1,13 DM entspricht heute:
            120,29 €
4. Geldumlaufgeschwindigkeit: 2009
gesunken auf: 2,00
Quellen: Deutsche Bundesbank, Statistisches Bundesamt, eigenen Berechnungen:
http://www.kiwifo.de/geldmengenwachstum.xls
Herausgegeben vom
Karlsruher Institut für Wirtschaftsforschung - KIWIFO
Verantwortlich: Dr. Harald Wozniewski
Nowackanlage 2
D-76137 Karlsruhe
Tel. +49(721)9203030
Fax +49(721)9203032
www.kiwifo.de =
www.wohlstand-für-alle.de
_______________________________________________
Newsletter_kiwifo.de mailing list
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https://ml05.ispgateway.de/mailman/listinfo/newsletter_kiwifo.de

#3088 Von: "Harald Wozniewski" <yahoo@...>
Datum: Mo 7. Juni 2010 10:02
Betreff: Bilderberg-Teilnehmerliste 2010: EU-Diktatoren erhalten Befehle
harald_wozni...
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